Biby, ein Kulturrocker aus Bottrop – Versuch eines Porträts

bibyJosef „Biby“ Wintjes hat wie kaum ein andere über Jahre hinweg die Literaturszene geprägt. Der Bottroper war ein Pionier. Unser Gastautor Werner Streletz erinnert an Wintjes.

Josef Wintjes, der in Bottrop über 25 Jahre lang das literarische Informationszentrum betrieben hat, ist im Alter von nur 48 Jahren völlig überraschend gestorben. Mit Josef Wintjes, den alle nur Biby nannten, verbindet sich untrennbar ein Stück alternativer Kultur.

Zu Zeiten, da es im Zuge der Studentenrevolte in Deutschland brodelte und wild montierte Bücher auf einen noch unüberschaubaren Markt schwappten, entwickelte Biby das Info-Zentrum zu einer zentralen Vertriebsstelle und die von ihm herausgegebene Zeitschrift „Ulcus Molle“, zugleich sein persönliches Pseudonym zu einem facettenreichen Diskussionsforum. Ob Landkommunarden, Junglyriker oder politische Grenzgänger, sie alle fanden in Biby einen Moderator, dessen Arbeit bis zum Schluss selbstausbeuterisch blieb. Das umfangreiche Archiv des Info-Zentrums ist heute eine in seiner Bedeutung nicht zu unterschätzende Dokumentation der Gegenkultur, ein Fundus, den man nach dem Tod von Biby Wintjes in treulich-bewahrende Hände wünscht.

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Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW:  Benachteiligt durch den Finanzausgleich unter den Bundesländern…Der Westen

NRW: Lindner geißelt den „Dammbruch zu mehr Staat…Welt

Bochum: Eine Frage des fehlenden Respekts…FAZ

Bochum: Blick in die Welt der guten Form in der Maschinenhalle…Der Westen

Dortmund: “Der nackte Wahnsinn”…Revierpassagen

Duisburg: Philharmoniker bangen um die Abos…Der Westen

Essen: Von Gieseckes Gnaden…Der Westen

Debatte: „Borderline Autoren-Coaching“ in fünf Schritten…Welt

Debatte: Kritik an JMsTV-Artikel in der FAS…Pottblog 

 

Wetten dass – Erfolgreich bis zum Schluss

wettendass

Wetten dass wird eingestellt – noch drei Folgen und dann fällt der letzte Vorhang für den 1983 gestarteten Unterhaltungsdampfer, der trotz schlechterer Quoten bis zum Ende erfolgreich blieb.

Es war Zufall, dass ich gestern Abend Wetten dass geschaut habe. Ich habe mir die Sendung seit Beginn immer mal wieder angesehen. Das „Lagerfeuer“ war sie nie für mich, aber wohl für sehr viele andere Menschen – sonst würde der Begriff spätestens seit Lanz am Ende der Show das Ende der Show bekannt gab, wohl nicht so häufig fallen.

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Der Ruhrpilot

pirat_playmobilNRW: Piraten wollen sozialliberale Partei sein…RP Online

NRW: Ärger nach Entscheidung zum Tagebau…Welt

NRW: Lindner bleibt FDP-Chef…Kölnische Rundschau

Ruhrgebiet: Bauch Konzepte Nummer drei…Welt

Debatte: Gene auf Wanderschaft…Deutschlandradio Kultur

Bochum: Berufskolleg muss Schülern absagen…Der Westen

Duisburg: Stadt muss Roma helfen…RP Online

Essen: „Wir sind die älteste IG Metall bundesweit“…Der Westen

Marl: Kritik an Grimme-Institut…Weser Kurier

Der Ruhrpilot

Bohrturm Foto: ExxonMobil
Bohrturm Foto: ExxonMobil

NRW: Land scheut sich vor Entscheidung zu Fracking…Welt

NRW:  Wie die Kunst den Ersten Weltkrieg nicht fassen konnte…Revierpassagen

NRW: „Es darf keine Region im Land bevorzugt werden“…Der Westen

NRW: Tagebaubetrieb in Garzweiler bis 2045 möglich…RP Online

NRW: Bestürzung über Tod einer Kriegs-Fotografin…RP Online

Bochum: Dienstleistung wächst, Industrie bleibt wichtig…Der Westen

Dortmund: „In Dortmund gibt es eine gefährliche Ghettoisierung“…Der Westen

Duisburg: Dezernentenwahl wird zur Wundertüte…Der Westen

Essen: Alkohol vom Staat…Frankfurter Rundschau

Essen: So will Essen „Grüne Hauptstadt Europas 2016“ werden…Der Westen 

Bochum: „Liveticker VfL“ trifft Oli Hilbring, Ben Redelings und Uwe Fellensiek von ‚So ist Fußball‘



Anhänger des VfL Bochum hatten in den letzten Monaten bekanntlich nicht viel zu lachen. Dies wird sich am kommenden Dienstag, den 8. April 2014, mit ziemlicher Sicherheit mal wieder ändern. Denn dann kommen der Cartoonist Oli Hilbring, der Autor Ben Redelings und der Schauspieler Uwe Fellensiek in Bochum im Schauspielhaus zusammen.

Sie gelten zudem nicht nur als fußballverrückt sondern auch als glühende VfL-Anhänger. Alle drei sind am Dienstag zu Gast beim Liveticker VfL im Schauspielhaus.

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Kreis Recklinghausen: Die Feuerwehr, Dein Freund und (Wahlkampf-)Helfer

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Der Waltroper Oliver Wegner ist von Beruf Lehrer. Der 38-jährige engagiert sich zudem seit längerem schon sehr für sein großes Hobby, die Freiwillige Feuerwehr. Seit dem Jahre 2008 ist er bereits Stadtbrandmeister von Waltrop. Zudem ist Wegner derzeit stellvertretender Kreisbrandmeister im Kreis Recklinghausen.

Darüber hinaus pflegt der Pädagoge offenbar, wie er nun in einem Video bei Youtube öffentlich bekundete, große Sympathien für den amtierenden SPD-Landrat des Kreises Recklinghausen, Cay Süberkrüb. Dies Alles wäre hier sicherlich auch gar nicht weiter erwähnenswert, wenn Wegner in diesem Zusammenhang aktuell nicht durch eine mehr oder weniger große Taktlosigkeit aufgefallen wäre, welche ihm nun vermutlich noch einiges an Ungemach bescheren dürfte

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BlockaDo: „Wir rufen dazu auf, den Naziaufmarsch zu blockieren.“

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Das Bündnis BlockaDo ruft dazu auf, am 1. Mai den Naziaufmarsch in Dortmund zu verhindern. Unterstützung dafür kommt aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.

Das neu gegründete Bündnis BlockaDo plant für den 1. Mai Blockaden gegen den geplanten Aufmarsch der Nazi-Partei „Die Rechte“ in Dortmund. Haben in der Vergangenheit in Dortmund die unterschiedlichsten Gruppen aus dem Lager der Nazi-Gegner verschiedene Aufrufe veröffentlicht und viel Zeit darauf verwendet, sich voneinander abzugrenzen, ist das in diesem Jahr anders. Wie in Dresden soll nun gemeinsam der Nazi-Aufmarsch verhindert werden. Unterschrieben wurde der Aufruf von zahlreichen Personen und Organisationen wie der Piraten-Landtagsabeordnete Birgit  Rydlewski, der ver.di Jugend NRW und dem Euromayday Ruhr:

BlockaDO – Gemeinsam gegen Nazis

Wieder einmal wollen Nazis in Dortmund aufmarschieren. Dieses Mal hat die Partei „Die Rechte“ eine Demo für Donnerstag, den 1. Mai, angemeldet. Wir rufen dazu auf, den Naziaufmarsch zu blockieren.

Es ist ein unerträglicher Zustand, wenn es Neonazis immer wieder möglich ist, ihre menschenverachtende Ideologie ungestört zu artikulieren; wenn sie dort, wo sich Menschen begegnen, ihre ausgrenzende Volksgemeinschaft propagieren können. Wir werden das nicht weiter zulassen.

Bereits in der Vergangenheit hat es Versuche gegeben, die Demonstrationen der Neonazis zu stören oder zu verhindern. Dieses Jahr soll es mit neuer Kraft in einem großen, spektrenübergreifenden Bündnis gelingen, die

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