Der Ruhrpilot

Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de

NRW: Industrie droht Rot-Grün mit Abzug der Forschung…Der Westen

NRW: Hochschulen kämpfen für beispiellose Autonomie…Welt

Medien: Funke schmeißt Nienhaus raus…Handelsblatt

Medien: Funke Mediengruppe und Christian Nienhaus gehen getrennte Wege…Newsroom

NRW: Patienten sollten Englisch lernen…RP Online

Ruhrgebiet: Familienbetriebe gehen im Revier-Kampf der Möbelriesen unter…Der Westen

Bochum: [FI’LO:TAS] leidet im Bochumer Schauspielhaus…Revierpassagen

Dortmund: Weihnachtsmarkt könnte 2014 in Verlängerung gehen…Der Westen

Duisburg: Zu Besuch bei den Menschen im „Problemhaus“…Welt

Duisburg: Spielhallen und Sex-Shops von Duisburger Hochzeitsmeile verbannt…Der Westen

Essen: Die SPD wünscht sich im neuen Jahr mehr Zusammenarbeit zwischen den Ruhrgebiets-Städten…Radio Essen

Essen: Nordstadt zieht besonders die Kreativen an…Der Westen

Hagen: Mord-Prozess gegen ehemaligen SS-Mann eingestellt…Welt

Video: Thomas Hitzlsperger äußert sich zu seiner Homosexualität, warum sein Coming Out nach der Karriere stattfand, ob der Profifußball schwulenfeindlich ist…Pottblog

Mit Schmackes – Punk im Ruhrgebiet

Neben Heavy Metal, Bands wie Kreator, Grave Digger oder Sodom, die es zum Teil zu Weltruhm gebracht haben, hat das Ruhrgebiet seit Jahrzehnten zahlreiche bekannte Punkbands hervorgebracht. Die Kassierer, Eisenpimmel und die Lokalmatadore bilden hier so etwas wie die heilige Dreifaltigkeit, stehen aber nur stellvertretend für eine ganze Reihe von Bands mit robustem Humor und selbstbewusstem Auftreten. Dennis Rebmann und Philip Stratmann haben diesen Kapellen ein ganzes Buch gewidmet: „Mit Schmackes – Punk im Ruhrgebiet“ zeichnet die Entwicklung der Szene seit den frühen 80er Jahren nach, beschreiben die Bedeutung fast schon vergessener Orte wie dem Eschhaus in Duisburg und zeigen, wie eine ganze Szene aus Willen der Punks entstand, ihre eigene Musik zu machen.

„Punk brought together suburb stylists, Bowie Victims, teenage runaways, hardened sixties radicals, gay men and woman, artists, disco dollies, criminals, drug addicts, prostitutes of all persuasions, football hooligans , intellectuals, big beat obsessives, outcasts from every class“

schreibt Jon Savage in England´s Dreaming, der Geschichte der Anfänge des Punks in England, aus welcher Szene das damals alles entstanden ist und ganz so anders war es im Ruhrgebiet natürlich auch nicht. Hier prägten Intellektuelle wie Wolfgang Wendland und eher schlichte Gemüter wie Willi Wucher gleichermassen die Szene, wurden einstige Freunde der langen Haartracht wie Alex Schweers, der Macher des Punk-Festivals Ruhrpott-Rodeo, zum wichtigsten Punk-Impressario.

All das zeigen Rebmann und Stratmann in ihrem Buch. Ich habe es  in einem Rutsch durchgelesen. Mit dem Teil hat man seinen Spaß. Wer mehr zu Punk wissen will, sollte zu Savage greifen.

Dennis Rebmann & Philip Stratmann
Mit Schmackes! Punk im Ruhrgebiet
271 Seiten, gebunden, viele Fotos
18,90 €

 

Geierabend: „Späßchen in der Grube“

geier_2014
Von morgen an  bis zum 4. März wird das 13-köpfige Geierabend-Ensemble an 38 Abenden Dortmund zur Karnevalshochburg des Ruhrgebiets machen. Das Programm in diesem Jahr heißt  „Späßchen in der Grube“ und dauert  drei Stunden: bissige Satire und mitreißende Musik, Karnevalsklamauk und Ruhrpott-Humor. Verstärkung bekommt das Ensemble vom Kabarettisten Murat Kay.

Zum zwölften Mal versucht der Geierabend auch, den Anti-Orden an einen würdigen Preisträger zu vergeben. Der schwerste Karnevalsorden der Welt wird verliehen für „besondere Verdienste“ um das Ruhrgebiet. In den Vorjahren zählten Schauspielerin Veronika Ferres, Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, Umweltminister Norbert Röttgen und Opel-Vorstand Thomas Sedran zu den Preisträgern. Noch werden Personen oder Institutionen gesucht, die sich um die 28,5 Kilogramm rostigen Stahlschrott verdient gemacht haben. Vorschläge können über die Geierabend-Webseite eingereicht werden.

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Der Ruhrpilot

foto_clindner1NRW: Lindner will nicht integrierbare Ausländer ausweisen…Welt

NRW: Volksbegehren gegen Rauchverbot in NRW droht Verzögerung…Der Westen

NRW: Mehr Studenten an privaten Unis…RP Online

Debatte: Die Grünen wollen  Freiheit vor Gerechtigkeit stellen…Welt

Bochum: Einenkel – Zafira-Umzug macht keinen Sinn…Der Westen

Dortmund: Stadt plant ganztägiges Lkw-Verbot auf der B1…Der Westen

Essen: Neonazis betreiben Mode-Laden…Indymedia

Essen: Zukunftsbündnis’ tritt zur Wahl an…Der Westen

Duisburg: Stahlwerke sind Hoffnungsträger für Arbeitsmarkt…Der Westen

Kino: Die Pute von Panem…Pottblog

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remmelNRW: „Riechen im Wald“-Seminar und Sensen-Kursus…Der Westen

Debatte: Nur noch kurz die Welt retten…SVZ

NRW: Fast ausschließlich Lehrer nutzen das „Sabbatjahr“…Der Westen

NRW: Landesregierung sieht in Zuwandererung eine Erfolgsgeschichte…Der Westen

NRW: Steffens will bundesweite Sprachtests für Mediziner…General Anzeiger

Ruhrgebiet: Großes Fragezeichen hinter Merkels Auftritt…Der Westen

Bochum: Delfin 4 in der Kritik – Kitas sehen Chance…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Als Dortmund einmal (fast) holländisch war…Revierpassagen

Duisburg: Alte Liebe, aber wahrlich nicht rostig…Der Westen

Essen: Messe-Bürgerentscheid trifft auf reges Interesse…Der Westen

Kino: All is lost mit Robert Redford…Pottblog

Planunterlagen für `Datteln 4´ liegen ab heute erneut öffentlich aus

Das Kraftwerk `Datteln 4´ Anfang 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Das Kraftwerk `Datteln 4´ Anfang 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Kaum hat das neue Jahr begonnen, da tut sich auch schon wieder etwas Neues in Sachen des juristisch gestoppten E.On-Kraftwerkprojekts `Datteln 4´.

Nachdem es gegen Ende 2013 erneut zu Veränderungen in den Planunterlagen gekommen war, sahen sich die Planer gezwungen die Frist für die öffentliche Auslegung der Unterlagen nun noch einmal neu zu terminieren.

Bis zum 7. Februar 2014 können sich die Bürgerinnen und Bürger nun an der Bauleitplanung für das E.ON-Kraftwerk Datteln 4 beteiligen. Die Unterlagen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 105a – Kraftwerk – und zur 8a. Änderung des Flächennutzungsplans liegen ab heute erneut im Rathaus der Kanalstadt aus und sind zusätzlich auch im Internet für alle Interessenten einsehbar.

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Geheimplan aus dem Rathaus – Dortmunder Süden spaltet sich vom Norden ab

Der Phoenixsee - das Naherholungsgebiet im neuen Dortmund
Der Phoenixsee – das Naherholungsgebiet im neuen Dortmund

Straßen-Prostitution, Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien, Alkoholismus und Armut – führende Kräfte im Dortmunder Oberbürgermeisteramt sind den Dauer-Ärger mit dem Norden leid. Sie fordern die Abspaltung des reichen Südens vom Norden.

Die Pläne liegen schon seit einiger Zeit in der Schublade: „Wir haben damals ja gezielt das Arbeitsamt und andere soziale Einrichtungen im Dortmunder Norden angesiedelt“, plaudert Wilfried Westermann aus dem Oberbürgermeisteramt aus dem Nähkästchen: „Damit haben wir ja schon die Grundlage für die Abspaltung des Südens gelegt. Im Laufe des neuen Jahres wollen endlich an die Umsetzung der Pläne gehen“.

Dortmund zieht damit die Konsequenzen aus jahrzehntelangen Problemen mit dem Norden, die ein schlechtes Licht auf ganz Dortmund werfen. „Wir haben doch über Jahre alles probiert, um den Norden wieder nach vorn zu bringen, nichts hat funktioniert, nun müssen wir den Norden sich selber überlassen“, so Westermann. Bei den Plänen orientiert sich die Verwaltung an Theorien, die für Länder der Dritten Welt entwickelt wurden: „Entwicklungsexperten sind sich inzwischen einig, dass es besser ist, arme Länder sich selbst zu überlassen als immer mehr Geld hineinzupumpen“. Der Norden sei ein Fass ohne Boden wie manch afrikanisches Land auch.

„Ich begreife einfach nicht, warum der Norden bislang keine Eigeninitiative gezeigt hat“, ist Westermann entsetzt: „Der Süden hat doch gezeigt wie es geht: Die hatten mit Hörde auch einen Problem-Stadtteil. Doch man hat sich auf die Hinterbeine gestellt. Es wurde gehandelt und der Phoenix-See gebaut! Bravo!“, jubelt der enge Mitarbeiter

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Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens
Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens

Bochum: Demonstration mit Zigaretten und für Zigaretten…Ruhr Nachrichten 

Medien: Paywall für WAZ, NRZ, WP, IKZ und WR kommt bald…Pottblog

NRW: Rückzugsort der Salafisten?…Bild

Ruhrgebiet: Baustellen der Bahn in der Region – hier drohen Verspätungen…Der Westen

Bochum: Fakten zu Opel-Flächen kommen auf den Tisch…Der Westen

Bochum: Piraten wollen professioneller werden…Der Westen

Duisburg: Grüne Plakette wird Pflicht…Der Westen

Essen: Dem Kirchturm die Spitze zurückgeben…Der Westen

Debatte:  „Ein Lehrstück zur Medienkompetenz“…Newsroom

Update: Piraten wählen Spitzenkandidatin

2014-01-05 18.05.17-1
v.l.n.r. Domscheit-Berg, Reda, Amanatides. (eigenes Bild)

Am heutigen Sonntag (5.1. 2014) wählte die Piratenpartei Deutschland ihre Liste für das Europa-Parlament. Auf der Liste finden sich zwölf Piraten und Piratinnen, die nun um einen Einzug in das Parlament kämpfen. Angeführt wird die Liste von der 27-jährigen Politikwissenschaftsstudentin Julia Reda aus Frankfurt am Main(die wir im letzten Artikel zum Parteitag vorgestellt haben). Die Plätze zwei und drei belegen Fotios Amanatides aus Leverkusen und die brandenburgische Piratenvorsitzende Anke Domscheit-Berg.

 

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