Schule in Recklinghausen ‚gebombt‘

Foto: Chantal Stauder
Foto: Chantal Stauder

In den vergangenen Wochen erhielten mehr als 50 Graffitikünstler Zugang zu temporären Freiflächen auf drei Etagen in den alten Klassenräumen der ehemaligen Paulus-Canisiusschule in Recklinghausen. Das Gebäude wird demnächst abgerissen. Hier konnten sich Sprayer aus der Stadt, aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Griechenland nochmal so richtig austoben. Herausgekommen ist eine beeindruckende, zweitägige Ausstellung zum ThemaBack to School“. Sie umfasst unter anderem Installationen, Collagen und mehrdimensionale Bilder im Großformat.

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Endlich wieder ein Stöckchen…


Als Bernd Berke von Revierpassagen mir gestern ein Stöckchen weitergereicht hat, habe ich mich sehr gefreut. Stöckchen habe ich immer gemocht und als ich mit dem Bloggen anfing, gab es sie noch öfter. Nun denn – mach ich mich mal ans beantworten: 

Welches soziale Netzwerk ist dir das Liebste – und warum?

Facebook – ich mag die Atmosphäre und meine Freunde. Viele kenne ich nur online – trotzdem sind sie mir ans Herz gewachsen.

Was ist das Dümmste, was du je über Facebook gehört hast?

Die ganzen Hoax nerven – welcher davon der Blödeste war, kann ich gar nicht mehr sagen. Aber ich hab den Eindruck, das ist weniger geworden.

Wie wichtig findest du das Monitoring deiner Online-Aktivitäten für dich? Besucherzahlen, Likes, Follower etc.)

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Der lange Schatten des Paten

Ein Skandal um das Entsorgungsunternehmen EBE erschüttert die Essener Politik. War das Unternehmen ein Selbstbedienungsladen für Sozialdemokraten?

Das Schreiben vom 12. September an Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß, war purer Sprengstoff: Der Lünener Konzern Remondis, der zu 49 Prozent an den Entsorgungsbetrieben Essen (EBE) beteiligt ist, hatte auf neun Seiten akribisch aufgeführt, warum er auf einer Gesellschafterversammlung unter anderem die einer Abberufung des EVE-Geschäftsführers Klaus Kunze verlangte:

Freigestellte Betriebsratsmitglieder hätten jährlich Zulagen von bis zu 81.633 Euro zusätzlich ihren Gehältern bekommen, Kunze hätte sich vom Unternehmen Vorsorgeuntersuchungen bezahlen lassen, teure Karten für Udo Jürgens, Jennifer Lopez und Lords of the Dance seien ebenso ohne

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Der Ruhrpilot

kraft_absageNRW: Kraft zeigt Mut – Es gibt auch Wichtigeres als die Energiewende…Welt

NRW: Politische Verantwortung mit Sprengkraft…Der Westen

NRW: Polizisten fordern nach Derby-Randale schärfere Kontrollen…Der Westen

Ruhrgebiet: „Stadtwerke waren beim Steag-Kauf naiv“…RP Online

Ruhrgebiet: Zug-Unglück legt Bahnverkehr lahm…Bild

Bochum: Dramatischer Mangel an Seniorenwohnungen…Der Westen

Bochum: Ayckbournes „Stromabwärts“ zerhackt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Die Tänzer sind das Klavier…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Sparvorschläge von Bürgern fließen nicht in den Haushalt ein…Der Westen

Essen: Spielemesse endet mit Besucherrekord…Der Westen

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Revierderby: Bengalos! – oder: Die Hilflosigkeit der Bundesligaclubs

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: BVB
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: BVB

Gestern war für Borussia Dortmund ein echter Feiertag. Mit einem 3:1-Auswärtserfolg auf Schalke krönte der BVB seine sportlich perfekte Woche. Zuvor hatte das Klopp-Team ja bekanntlich bereits Hannover 96 (1:0) und Arsenal London (2:1) besiegt. Getrübt wurde die Stimmung allerdings vom unentschuldbaren Verhalten einiger ‚Hornochsen‘ im BVB-Block, die die allgemeine Aufregung vor dem Derby dazu nutzten durch das Werfen etlicher Feuerkörper und Rauchbomben nicht nur den Spielbeginn in Gelsenkirchen um etliche Minuten zu verzögern, sondern auch Leib und Leben anderer Zuschauer gefährdeten, indem sie ihre Feuerwerkskörper gezielt auf andere Blöcke bzw. Personen abfeuerten! Idioten! Da gibt es wohl keinen anderen Begriff für.

Löblich, dass dann alle BVB-Vereinsvertreter, denen zu den unpassenden Vorgängen ein Mikrofon vor die Nase gehalten wurde, diese Problematik klar benannten, sich, wie es sich bei einem guten Gast gehört, bei ihren Gastgebern für das Fehlverhalten einiger seiner Fans entschuldigten. Das war angemessen und respektabel.

Clubchef Hans-Joachim Watzke drohte sogar dem betroffenen Teil der eigenen Anhängerschaft mit ernsten Konsequenzen, welche der Verein in den nächsten Tagen und Wochen daraufhin nun folgen lassen wird. Konkret wurde er dabei nicht. Und das scheint mir auch erklärlich, denn es wird wohl dauerhaft keine spürbaren Konsequenzen geben, und wohl auch gar nicht können.

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Der Ruhrpilot

kraft_absageNRW: Krafts Energiekurs schürt rot-grünen Streit…Kölnische Rundschau

NRW: Kraft setzt die Grünen unter Druck…Post von Horn

NRW: Schwarzer greift Kraft an…Kölner Stadtanzeiger

NRW: Kampfansage an die Kriminalität…Welt

Ruhrgebiet: BVB gewinnt Derby auf Schalke 3:1…Bild

Bochum: Schauspielerin feiert mit Brunhild ihr Bochumer Debüt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Dortmunder Ballett löst Tumult in Hongkong aus…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Loveparade-Notfallseelsorge weist Spenden-Vorwürfe zurück…Der Westen

Essen: Interview mit Konrad Lischka zum Buch-Projekt zur Geschichte des Rollenspiels…Pottblog

Essen: Zollverein-Kokerei wird zum Rockpalast…Der Westen

Umland: Handschellen auf der Museumsinsel…Welt

Debatte: Repression für alle…Konkret

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR
Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Arbeitsplätze wichtiger als schnelle Energiewende…Börse Online 

NRW: Wo das nächste Hochwasser droht…Welt

NRW: Löhrmann stellt Konzept zu Erinnerungskultur an Schulen vor…Bild

NRW: Kompromiss für Flohmärkte in Sicht…Kölner Stadtanzeiger

Bochum: Rohbau des neuen Studierenden-Service-Centers der RUB steht vier Wochen früher…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Karstadt-Warnstreik – 200 Beschäftigte bei Kundgebung…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Kultur hinter den Mauern der Duisburger Forensik…Der Westen

Essen: OB-Wahl – Warum nicht mal ein Bürgerkandidat?…Der Westen

Essen: Welche Unterschriften für das Messe-Begehren gelten…Der Westen

Apple: Update der besten Twitter-App für das iPhone – Tweetbot 3 für iOS 7…Pottblog 

 

NOW! startet

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Mit „NOW! – Sound Surround“ startet heute Abend in der Jahrhunderthalle Bochum ein einzigartiges Festival. Es geht auf das Konto der Philharmonie Essen und deren neuen Leiters Hein Mulders, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wieder mehr in den Focus zu rücken. Sehr geschickt ist, dass für das Festival ein Thema gewählt wurde, das den Zugang deutlich erleichtert. Der Raumklang ist nicht nur eine wesentliche Strömung in der Neuen Musik der vergangenen 50 Jahre, sondern auch schlichtweg ein Erlebnisfaktor für die Zuhörer. Deshalb sollte sich auch niemand fürchten, wenn es heute Abend gleich mit einem Schlüsselwerk los geht: Karlheinz Stockhausens „Gruppen für drei Orchester“. So schwierig das weltanschauliche und kompositorische Konstrukt, das hinter Stockhausens gesamtem Schaffen steht, auch anmuten mag, ist „Gruppen“ durch seinen einzigartigen Raumklangkonzept vor allem ein großartiges akustisches Erlebnis. Und eines, das nur selten live geboten wird, da der Aufwand enorm ist. Der Plan, die Stockhausenkomposition in der Jahrhunderthalle aufzuführen, besteht freilich schon lange. Schon zu Zeiten des legendären Leiters der Bochumer Symphoniker Eberhard Kloke, der letztlich die Industriehalle für klassische Musik erschloss, träumte sein Dramaturg Bojan Budisavljevic von einer Aufführung an diesem Ort. Auch die weiteren Konzerte am Wochenende im Rahmen des NOW!-Festivals bringen einige der wichtigsten Stücke der Neuen Musik zu Gehör. Allen voran Pierre Boulez‘ beinahe schon eingängiges „Rituel“ am Samstag und am Sonntag „Gesang der Jünglinge im Feuerofen“ wiederum von Stockhausen. Plus: Ein Konzert, das sich der Musikmaschine widmet.