Der Ruhrpilot

jahrhunderthalleRuhrTriennale: Von Geisterbahnen, Freilichtduschen, Pendeltanz und Sinnattacken…Revierpassagen

NRW: Kein schöner Land…Welt

NRW II: 1000 syrische Flüchtlinge kommen…Der Westen

NRW III: Noch bessere Noten – trotz Abi in acht Jahren…Westdeutsche Zeitung

NRW IV: In der Kunstsammlung ist die Luft raus…Welt

Bochum: Kostenpflichtige WCs für Schüler an der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Neuer Stadtteilpark entsteht bis Ende 2013…Ruhr Nachrichten

Duisburg: In Duisburg verschwanden Akten über MRSA-Infektionen…Der Westen

Essen: Bürgerentscheide werden der Stadt zu teuer…Der Westen

Essen II: Vor (fast) vollendete Tatsachen gestellt…Der Westen

Oberhausen: kitev – Der Turm…Coolibri

[urbEXPO2013 – Die Fotoausstellung ist eröffnet]

Gestern Abend um 20 Uhr fiel der Startschuss zur zweiten Gruppenfotoausstellung der urbExpo2013.

17 Künstler sind diesmal vertreten, unter Ihnen auch der Initiator der Veranstaltung Olaf Rauch.

Ich war vor Ort und habe ein paar schöne Eindrücke von der Vernissage für euch mitgebracht.

Morgen Abend um 19 Uhr findet die erste Sonderveranstaltung im Rahmen der Ausstellung  in der Rotunde statt.

Momentgeschichten von und mit Maja Nelly Berndt, Charis Nass und Olaf Rauch.

Dortmund: Demo zum Tag der Privatsphäre

acta4Heute ist der Internationale Tag der Privatsphäre. Das wird die meisten von uns nicht daran hindern, brav unsere Daten bei Facebook, Amazon, Google oder Apple abzuliefern, aber durch PRISM ist das Thema etwas stärker in der Öffentlichkeit als sonst. Im Ruhrgebiet findet dann aus anlässlich dieses Tages eine Demo statt. Organisiert von  Anonymous und den Dortmunder Piraten geht es  um 13:37 Uhr an der Kampstraße / Ecke Katharinenstraße los und dann weiter um den Wall zum Friedensplatz.

Hier der Ablauf:

Startkundgebung
13:40 Uhr Beginn: Reden von Marco Bülow (SPD), Michael Kauch (FDP), Ulrike Märkel (Die Grünen)
und Udo Vetter (Piraten)
14:00 Poetry Slam mit Jan Philipp Zymny
Andy Strauß und Sulaiman Masomi
Musik
14:20 Rede von Utz Kowalewski (Die Linke) und Dieter McDevitt (Piraten)
14:30 Beginn der Demostrecke
15:30 Rede von Anon zur Stadionüberwachung
und Rede von Melanie Kalkowski (Piraten)
15:50 Poetry Slam mit Jan Philipp Zymny
Andy Strauß und Sulaiman Masomi
16:00 Ende der Veranstaltung

 

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Der Ruhrpilot

Objekt der Hetze: Hochaus in Rheinhausen Foto: Thomas Meiser Lizenz: Copyright
Objekt der Hetze: Hochaus in Rheinhausen Foto: Thomas Meiser Lizenz: Copyright

Duisburg: Großaufgebot der Duisburger Polizei stürmt das „Problem-Haus“ in Rheinhausen…Der Westen

Duisburg II: Veranstaltung „Roma in Duisburg Rheinhausen“: Erst Diskussion, dann Schlägerei…Xtranews

Duisburg III: Friedensdorf-Leiter verurteilt Vorgänge am Roma-Haus…Der Westen

Duisburg IV: Chaos mit tödlichen Keimen. Stadt verbummelt Aktne und meldet Fälle nicht…WAZ Recherche

NRW: Land  erwartet drastische Kürzung bei EU-Strukturförderung…Bild

NRW II: Finanznot der Kommunen – Aufstand der Zahlmeister…Spiegel

NRW III: Warum so viele Spielplätze verschwinden…Welt

Ruhrgebiet: Ruhrtriennale startet mit Oper…DW

Ruhrgebiet II: Emscher müffelt wie lange nicht mehr…Der Westen

Bochum: Gregor Gysi sprach zum Wahlkampfauftakt…Der Westen

Bochum II: Interaktive „Situation Rooms“ von Rimini Protokoll….Ruhr Nachrichten

Dortmund: BVB-Fans solidarisieren sich mit Schalkern…Ruhr Nachrichten

Essen: Margarethenhöhe – Blühendes Beispiel fürs grüne Ruhrgebiet…Passauer Neue Presse

Essen II: Frintroper wollen keine Flüchtlinge…Der Westen

Recklinghausen: Angela Merkel spricht in Recklinghausen…Recklinghäuser Zeitung

 

 

Genosse Ralf Jäger…

Ralf Jäger Foto: IM-NRW
Ralf Jäger Foto: IM-NRW

Unser Gastautor Malte Dürr ist Sozialdemokrat und Kommunalpolitiker in Herdecke. Mit einem offenen Brief wendet er sich an NRW-Innenminister Ralf Jäger und kritisiert seine Politik – nicht nur im Umgang mit Fußballfans.

…eins vorweg: Du bist der mit Abstand schlechteste NRW-Innenminister, den ich bisher bewusst erlebt habe. Schon deine erste Amtshandlung war bezeichnend für den weiteren Verlauf deiner Karriere. Sich nach einer der größten Katastrophen reflexartig vor die Polizei zu stellen, war schon ein starkes Stück. Während unsere Landesmutti Hannelore Kraft beim Loveparade-Gottesdienst mit den Tränen kämpfen musste, bist du in Rekordzeit den beteiligten Polizisten von Duisburg beigesprungen. Verfährt jetzt auch unsere Partei schon nach dem „Good cop, bad cop“-Prinzip? Glücklicherweise wurde der Polizei-Einsatzführung inzwischen auch eine Mitschuld bei dieser Katastrophe attestiert, auch wenn es die Kids und Jugendlichen nicht mehr wieder lebendig macht. Und überhaupt: Wie ist eigentlich deine Rolle in der ganzen Sache zu bewerten? Was hast du zur Zeit der Katastrophe in der Einsatzstelle der Polizei zu suchen gehabt? Ich bin gespannt, ob du genug Arsch in der Hose hast, dich zu möglichen Fehlern zu bekennen.

Aber du und „Arsch in der Hose“ ist eh so eine Sache. Das haben wir Fußballfans Ende letzten Jahres bei der Diskussion um das DFL-Sicherheitspapier erleben müssen. Dir war es nicht zu blöd, dich mit rechtskonservativen Populisten wie Schünemann, Friedrich und Konsorten gemein zu machen und absurde Stellungnahmen abzugeben. Deine Auftritte in Talkshows waren an Arroganz und Inkompetenz teils nur von Polizei-Maskottchen Rainer Wendt

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Fußball: Lukas Podolski nach Schalke? Risiko!

Lukas Podolski. Quelle: Wikipedia; Foto: Ronnie Macdonald; Lizenz: CC
Lukas Podolski. Quelle: Wikipedia; Foto: Ronnie Macdonald; Lizenz: CC

Seit einigen Tagen geistern Gerüchte durch die Fußballwelt Nationalstürmer Lukas Podolski stehe vor einem Wechsel von Arsenal London zum FC Schalke 04. Dies hatten u.a. die in der Regel bei Fußballfragen sehr gut informierten Kollegen von der ‚Bild-Zeitung‘ jüngst so vermeldet.

Podolski, der derzeit bei Arsenal London nur ‚Ergänzungsspieler‘ ist, stünde den Königsblauen ja auch tatsächlich gut zu Gesicht. Die räumliche Nähe von Gelsenkirchen zu seiner Heimatstadt Köln mag den Schalkern in ihrem möglichen Bestreben zum Vorteil gereichen. Die ebenfalls genannten Konkurrenten um die Dienste des gebürtigen Polen aus dem In- und Ausland liegen alle deutlich weiter weg vom Rheinland.

Podolski gilt seit jeher als sehr heimatverbunden. Ein Wechsel zurück in den Westen der Republik und in die Bundesliga würde vermeintlich Sinn ergeben

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Ruhrgebiet: Kommunal-Soli als Chance

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Künftig sollen die gut wirtschaftenden Städte für die finanziell klammen Kommunen in NRW zahlen. Die  Kommunal-Soli genannte Enteignungsaktion ist eine Chance für das Ruhrgebiet – allerdings anders als von der Landesregierung und den Städten im Revier erhofft.

In vielen Städten in Nordrhein-Westfalen ist die Stimmung schlecht: Die Pläne der Landesregierung die wohlhabenderen Städte zur Finanzierung vor allem der Ruhrgebietsstädte heranzuziehen, sorgt für Unmut. Viele der Städte, denen es heute gut geht, haben sich ihren jetzigen Wohlstand hart erarbeitet, haben gespart und gut investiert – und werden jetzt für diese Leistung bestraft.

Trotzdem: Der „Kommunal-Soli“ ist eine Chance für das Ruhrgebiet. Nicht finanziell, denn er wird an der Misere im Revier nichts ändern, aber er könnte eine Debatte um den Umgang der Revierstädte mit Geld anstossen, die längst überfällig ist.

Die Uneinigkeit der Ruhrgebietsstädte, das Unvermögen eng zusammen zu arbeiten und sich abzusprechen, ist ein teurer Luxus: Eitelkeit treibt die Städte zu immer neuen Prestigebauten, verhindert die Konzentration von Verwaltungen und kostet Millionen. Es gibt im Ruhrgebiet über ein Dutzend Nahverkehrsunternehmen mit üppig ausgestatteten Verwaltungen, Vorständen und Aufsichtsräten.

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[urbEXPO2013 – eine Fotoausstellung über vergessene Orte]

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Aufgrund der durchweg positiven Resonanz im letzten Jahr, laden Olaf Rauch und sein Team erneut zu einer Fotoausstellung über Lost Places in die Rotunde Bochum ein.

Die längere Anlaufzeit und der Bekanntheitsgrad der urbEXPO durch die Medien, haben es in diesem Jahr möglich gemacht, weitaus mehr Künstler mit ins Boot zu holen. Die 17 Fotografen, die diesmal über eine Ausschreibung ausgewählt wurden, stammen aus vier Nationen. Ihre Arbeiten zeigen verlassene und wiederentdeckte Objekte und Orte aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Italien.

Urban Exploration heißt die große Leidenschaft, die alle miteinander verbindet. Sie suchen Plätze auf, die zu ihrer aktiven Zeit mal einen hohen Stellenwert für die dort lebenden Menschen hatten. Meist sind es alte Krankenhäuser, Schulen oder Industrieruinen, die durch die Stilllegung vom Verfall schwer gezeichnet und vor allem in Vergessenheit geraten sind.

Die Intention der Fotografen, die auch den Nervenkitzel etwas lieben, denn Urban Exploring ist oftmals nicht ganz legal und „Hausfriedensbruch“… ist es, diese Lost Places wieder präsent zu machen und dabei ihre Ästhetik und Atmosphäre künstlerisch festzuhalten. Jeder natürlich auf seine ganz besondere und individuelle Art und Weise.

Die Ergebnisse werden ab heute Abend in der zweiten Gruppenausstellung in der Rotunde zu sehen sein. Olaf Rauch, der Initiator der urbEXPO, wird um 20 Uhr die Vernissage zusammen mit allen 17 Künstlern eröffnen.

Bis zur Finissage am 1.9.2013 ist es dann möglich, die Ausstellung täglich zu besuchen. Die Öffnungszeiten und alle weiteren Information zum Rahmenprogramm findet ihr hier.

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Sonderausstellung der diesjährigen Preisträger des 10. Europäischen Architekturfotografie-Preise. Somit schägt die urbEXPO diesmal eine Brücke zur modernen Architektur.

Es gibt einen deutschen Kinoflm zu diesem Thema: Urban Explorer von Andy Fetscher aus dem Jahre 2011.