‚König Otto‘ wird 75!



Otto Rehhagel, langjähriger Fußballtrainer im Lande, 1938 in  Essen geboren, wird heute 75 Jahre alt!

Größter Erfolg des Trainers war wohl der Europameistertitel, welchen er 2004 mit der Griechischen Nationalmannschaft in Portugal gewann.

Schier unzählige Jahre coachte er zuvor u.a. Werder Bremen, wo er auch heute noch als Legende gilt. Weniger erfolgreich dann u.a. seine letzte Station bei Hertha BSC. Mit den Berlinern stieg Rehhagel im letzten Jahr in die zweite Liga ab.

Um Sprüche war der selbstbewusste Essener nie verlegen. Er polarisiert seit Jahrzehnten die Beobachter der Fußballszene. Großer Respekt ist ihm aber sowohl bei seinen Fans als auch bei den Kritikern unbestritten sicher.

Herzlichen Glückwunsch zum 75.Geburtstag, ‚König Otto‘!

Alltagssplitter (13): Das Blech vom Tage

Ganz im Gegenteil
„Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr.“ (Hermann Hesse)
Allein, das Gegenteil davon ist eben auch wahr.
Aber was wäre hier eigentlich das Gegenteil?

Von der Wiege auf die Bahre
Nicht nur die Revolution frisst ihre Kinder, die Reaktion tat’s immer schon.
Die asoziale Marktwirtschaft etwa mästet nicht einmal mehr die Kunden, die sie auszunehmen und zu fressen gedenkt.

Desertierendes Lesen
„Ich bin für ein Lesen, das den Frieden stört“, notierte Raymond Federman.
Mich allerdings würde eines, das den Krieg störte, auch glücklich machen.

NSA
Will alles über alle wissen. Weiß aber von nichts.

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Naziaufmarsch in Dortmund: Antifa ruft zu Aktionen auf, Dortmund Nazifrei will blockieren

nazis_affenGegen die von den Nazis für den  31. August angekündigte Demonstration in Dortmund werden verschiedene Gruppe aktiv werden.

Die Mobilisierung läuft bundesweit,  Vertreter mehrerer verbotener Kameradschaften und Gruppen sind als Redner angekündigt: Am 31. August wollen die Nazis In Dortmund aufmarschieren. Organisiert wird das alles vom Dortmunder Ortsverband der Partei Die Rechte.

Schon seit Wochen laufen die Gegenplanungen. Das Bündnis Dortmund Nazifrei, das wegen seiner Passivität beim Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in die Kritik geraten war, hat Blockaden angekündigt:

Als Demokratinnen und Demokraten sehen wir uns in der Pflicht, diesen Aufmarsch entschlossen zu verhindern und den Nazi-Horden den Weg friedlich zu blockieren.

Dabei verzichten wir ausdrücklich auf gewaltsame Aktionen jeder Art gegen Menschen und Sachen. Wir wollen friedlich für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt eintreten und verhindern, dass Nazis ihren Rassismus und ihre menschenverachtende Ideologie auf unseren Strassen artikulieren können.

Die verschiedenen Gruppen, die in den vergangen Jahren als Alerta-Bündnis gegen Nazis-Aufmärsche vorgingen werden in diesem Jahr auf eine angemeldete Demonstration verzichten. Es wird, schreibt den Organisatoren in einer Pressemitteilung,   eine Kundgebung in den Innenstadt geben, die Aktionswilligen als Anlaufpunkt dienen soll. Dort werden sie mit Informationen versorgt und können sich gemeinsam zur Route der Neonazis begeben.

Die Organisatoren haben sich bewusst entschieden, keine Demonstration anzumelden. Kling dazu: „In der vergangenen Zeit hat sich immer wieder herauskristallisiert, dass antifaschistische Demonstrationen in Dortmund von der Polizei nach Kräften behindert werden. Ein Beispiel dafür ist der 1. Mai dieses Jahres, als unsere Demonstration aufgrund von Lappalien stundenlang festgehalten wurde. Wenn eine Demonstration dann endlich doch laufen kann, wird diese wie ein Gefangenentransport von Polizeikräften abgeschirmt. Unser Anliegen können wir so nicht angemessen vermitteln. Wenn unsere angemeldeten Demonstrationen schikaniert und unterbunden werden, müssen wir ohne Anmeldung kommen. Wir wollen, dass antifaschistischer Protest in Dortmund wieder unter angemessenen Verhältnissen möglich ist.“

 

 

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Gegen die Dumschwätzer!


Nein, kein Tippfehler, sondern die originalgetreue Wiedergabe eines Wahlkampfplakates.

Naja, eines improvisierten Plakates. Gefunden an einem Verkehrsschild vor einem Altenheim in Herne setzt sich hier ein Bürger ein.

Und zwar nicht für, sondern gegen eine Partei. Ach was, gegen zwei Parteien. Gegen Rot-Grün.

Retro meets Wahlkampf
Retro meets Wahlkampf

Wir können natürlich nur mutmaßen, was der wackere Verfasser dieser biedermännischen Kleinode wählen würde: CDU, AfD, Zentrumspartei?

Allerdings: „Müntefering“ dürfte kein anachronistischer Bezug sein, der sich auf den ehemaligen Bundesminister bezieht, sondern auf Michelle Müntefering gemünzt sein – die Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Bochum/ Herne II.

(Wenn auch ihr skurille, lustige, verschrobene Wahlkampfplakate, -slogans etc. findet, lasst sie uns doch zukommen!)

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Der öffentliche Raum ist (auch) eine Zumutung, und das ist gut so.


Wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, dass unsere soziale und gebaute Umwelt zu unser aller Gefallen zu sein hat? Dass, kaum dass wir aus unserer mehr oder weniger unaufgeräumten und nicht ohne  persönliche Geschmacksverirrungen eingerichteten Wohnung treten, alles nach den Gesetzen der sozialen Harmonie und der äußeren Schönheit zu funktionieren hat?

Klar, ich will nicht gleich ins nächste Loch stolpern, wenn ich auf die Straße gehe. Erst recht will ich  nicht bei nächster Gelegenheit von Jemandem überfallen werden, wenn ich mich aus dem abschließbaren Schutz meiner vier Wände in die Außenwelt  begebe. Aber muss das Straßenpflaster deswegen  gleich meinem Geschmack entsprechen auf dem ich ansonsten sicher gehe?

Müssen die Häuser entlang meines Weges alle in den richtigen Farben und Proportionen gefasst sein und das städtische und landschaftliche Ganze irgendeinem ästhetischen Idealbild entsprechen? Müssen obendrein die Menschen die mir dabei begegnen ausnahmslos freundlich, zumindest aber in ihrem Äußeren meines Blickes würdig sein?

Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich und Architekten nicht die Herren der Welt sondern nicht mehr und nicht weniger als die zeitweisen Angestellten ihrer jeweilige Bauherren. Wie soll da Harmonie und Schönheit hergestellt werden, ohne dass sich eine Meinung gegen alle anderen durchsetzt?

Wie soll aus der Zumutung durch die Anderen einen Anmutung für mich, ja für alle werden, ohne dass dabei die Individualität und Kreativität des Einzelnen geopfert wird? Ohne dass die gestalterischen Wünsche des Einzelnen in der Einheitlichkeit und Konformität von manipulierten Massenwünschen untergeht? Oder ist die Mehrheit per Demokratie befugt im öffentlichen Raum den Rest ästhetisch und sozial glatt zu schleifen.

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