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Marsimoto, Freitag, 26. Oktober, 23.00 Uhr, High5Club, Duisburg

NRW: Bahnchef Grube warnt vor Zugausfällen in NRW wegen Stromlücke…Reuters
NRW II: Diskussion um Radarfallen-Marathon…Spiegel
Derby: Brief an die Dortmunder Polizei…Schwatzgelb
Derby II: Keine Kriegserklärung an Polizei!…Ultras GE
Derby III: Reaktion der Polizei…Ruhr Nachrichten
Online: EU-Kommission distanziert sich von Netzsperren…Netzpolitik
Ruhrgebiet: RWE-Chef zieht Schlussstrich unter Pro-Atom-Kurs…Welt
Bochum: Kritik an Bogestra und 310 reißt nicht ab…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Verdi: Stadt soll altes „Ostwall“ verkaufen statt umbauen…Der Westen
Duisburg: Anwohner und Stadt sind weiterhin gegen CO-Pipeline…Der Westen
Essen: Weststadthalle ist als offener Treff ein Flop…Der Westen
Essen II: Ein neues Gesicht für Essens Marktplatz…Der Westen

Fünf neue forensische Kliniken wird das Land NRW in den kommenden Jahren errichten. Psychisch kranke Straftäter werden dort im Maßregelvollzug untergebracht. Das führt vor Ort zu sehr unterschiedlichen Reaktionen.
Die Landesregierung wird in den kommenden Jahren fünf neue forensische Kliniken bauen und damit dem Mangel an Plätzen im Maßregelvollzug begegnen. Das die Ansiedlung einer forensischen Klinik für eine Stadt kein Grund zur Freude ist, ist nachzuvollziehen. Psychisch kranke Straftäter sind sicher keine Wunschnachbarn, ihre Anwesenheit sorgt für Ängste. Die Politik vor Ort kann damit allerdings auf verschiedene Arten umgehen. Sie kann so reagieren wie im westfälischen Hörstel. Die Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) beschreibt die Reaktionen der Kommunalpolitiker auf den Ansiedlungsbeschluss des Landes: Bürgermeister Heinz Hüppe (CDU), spricht davon, das man die Bevölkerung mitnehmen müsse, Paul Rietmann, Ortsvorsteher von Dreierwalde, dem Viertel vor die klinik errichtet wird, sagt: „Ich könnte schimpfen – aber ist das richtig?“ und verweist darauf, dass das
Seit Tagen wird analysiert, Spieleraufstellungen kalkuliert und über die beste Taktik philosophiert. Und heute ist es endlich da! Das Champions-League Spiel Borussia BVB gegen Real Madrid. Ich sage ganz bewusst „endlich“ – weil nun die amateurhaften Expertengespräche unter den Männern ein Ende finden. Jeder hat die besten Tipps auf Lager, kennt sich besser aus als der Andere.. da frage ich mich, warum niemand von denen Profispieler geworden ist. Von unserer Gastautorin Jana-Lena Wendt.
Als fußballneutrale Frau hat man es da ja eher schwer. Man erntet verständnislose Blicke, bedauerndes Kopfschütteln und tiefe Seufzer aus der Männerwelt, die es nicht nachvollziehen kann, wenn man diese Begeisterung für Fußball einfach nicht teilen kann. Ich habe mir oft Mühe gegeben diesen Wahnsinn fühlen zu können. Bin regelmäßig zum Gucken in Bars gegangen, habe die aktuellsten Ergebnisse im Live-Ticker verfolgt und versucht mir einzuprägen, welcher Spieler in welche Mannschaft gehört. Doch ich erwischte mich häufiger dabei, mir Gedanken über die Farbe der Trikots zu machen, die neusten Frisurentrends unter den Spielern zu verarbeiten und die Spielerfrauen um ihr Aussehen zu beneiden. So richtig will der Funke einfach nicht überspringen.
Heute die Innenstadt zu betreten ist wie ein Spießroutenlauf, überall lauern die Schwarzgelben Fußballgestalten. Sie geben ihre Fangesänge zum Besten und ich bilde mir ein ungläubig beäugt zu werden, nur weil ich nichts schwarzgelbes trage. Kein Button ziert meine Tasche, kein Schal um meinen Hals und auch keine wilden Kriegsbemalungen im Gesicht. Es scheint, als würde sich die Stadt in eine eigene kleine Welt verwandeln, die zumindest heute von Fußball beherrscht wird.
Aber gönnen wir all den unzähligen Fans heute ihren Spaß! Ich weiß jedenfalls, dass ich heute Abend getrost zu Hause bleiben werde.
Der Oscar-Gewinner Kevin Kline feiert heute seinen 65. Geburtstag.
Ich verfolge die Karriere des in St.Louis geborenen Schauspielers schon seit dem Film ‚Schrei nach Freiheit (Cry freedom)‘, welchen ich Ende der 1980er-Jahre, mehr oder weniger zufällig, in unserem damaligen Schulkino sah.
Wenn ‚Cry freedom‘ rückblickend aber vielleicht auch nicht zu Klines bekanntesten Filmen zu rechnen ist, zähle ich ihn persönlich doch bis heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
Bei einer Aufzählung seiner populärsten Werke wären dann wohl eher Streifen wie ‚Ein Fisch namens Wanda‘,
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The Gaslight Anthem, Donnerstag, 25. Oktober, 19.00 Uhr, E-Werk, Köln

NRW: Razzia bei Pro Köln…Welt
Debatte: SPD Zum Anhängsel der Grünen verkümmert…Post von Horn
Ruhrgebiet: Dortmunder Polizeipräsident droht mit Geisterspielen…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet II: Nach dem Revier-Derby…Pottblog
Ruhrgebiet III: Stimmung in der Ruhrwirtschaft trübt sich ein…Welt
Bochum: Bürgerbegehren hat Ziel erreicht…Der Westen
Dortmund: NC droht in fast allen Fächern…Der Westen
Duisburg: Der Roma-Treck…Spiegel
Duisburg II: Diskussion über Stadtwerketurm…Der Westen
Essen: Mehr Zuzüge…Der Westen
Kino: Die Hochzeit unserer dicksten Freundin…Pottblog
In Kooperation mit dem RWI-Essen veröffentlichen wir einmal monatlich vorab die Unstatistik des Monats. Diesmal geht es um den Armutsbegriff. Von unserem Gastautor Walter Krämer.
Die Unstatistik des Monats Oktober heißt 15,8% und kommt vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden: „15,8 % der Bevölkerung waren 2010 armutsgefährdet“ meldeten die Amtsstatistiker am 17. Oktober 2012.
Die Zahl ist korrekt, nicht aber deren Interpretation. Als „armutsgefährdet“ gilt, wer jährlich netto weniger als 11.426 Euro zur Verfügung hat. Der Hauptkritikpunkt ist die Berechnung dieser Armutsgrenze. Dazu nimmt man europaweit 60 % des Durchschnittseinkommens. Wenn sich also alle Einkommen verdoppeln, verdoppelt sich auch die Armutsgrenze, und der Anteil der Armen ist der gleiche wie vorher.
Ferner ist in armen Ländern die Armutsgrenze kleiner als in reichen. Zieht also ein Gastarbeiter aus Portugal, der hier im Jahr nur 11.000 Euro zur Verfügung hat, in seine Heimat zurück, nimmt die kollektive Armut in Deutschland und Portugal gleichermaßen ab. Denn in Deutschland ist man mit 11.000 Euro jährlich arm, in Portugal dagegen nicht. Selbst wenn besagter Portugiese zuhause nur 7.000 Euro jährlich hätte, wäre er dort statistisch-offiziell nicht arm.
Ja von wegen es gibt keinen Karneval im Ruhrgebiet!. Auch das Revier ist längst eine Hochburg des närrischen Frohsinns. Und ganz vorne mit dabei: Die Karnevalsjugend Dortmund! Via Pollux Zebulon

Der achte Spieltag der Bundesliga ist inzwischen seit dem Wochenende Geschichte. Dass das Revierderby zwischen dem BVB und S04 von üblen Gewalttaten überschattet wurde und dass der Gelsenkirchener Vorortclub die Punkte vom Meister diesmal nicht unverdient über die A42 mit nach Hause nehmen konnte, all dies wurde bereits thematisiert. Die Bayern ziehen unterdessen noch immer recht einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der deutschen Eliteliga.
Schaut man jedoch in den Keller der Bundesliga, dann traut man seinen Augen nicht so recht. OK, das Fürth und Augsburg sich dort tummeln würden, damit durfte man durchaus rechnen, aber dass das bisherige Schlusslicht, mit lediglich fünf mageren Pünktchen auf der Habenseite, von der Millionentruppe aus Wolfsburg gestellt wird, das überrascht dann viele Beobachter schon.
Die mit Europapokalambitionen in die Saison gestartete Magath-Truppe enttäuscht bisher auf der ganzen Linie. Am letzten Wochenende setzte es sogar gegen den SC Freiburg eine bittere Heimpleite.
Und das, obwohl die zuvor zwei ‚freien‘ Wochen ja eigentlich dazu genutzt werden sollten mehr Struktur in die bisher häufig so gesichtslos auftretende Mannschaft zu bringen.
Die Rückkehr von Felix Magath, der wie zu seinen ‚besten‘ Zeiten, nach wie vor, Spieler im Dutzend einkauft und wegtransferiert, hat sich bisher für die Niedersachsen noch in keiner Weise ausgezahlt.