
Vor ein paar Tagen habe ich hier geschrieben, was ich vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) halte. Aber heute bin ich ihm wirklich dankbar. Ich habe in der ARD die Verliererfeierlichkeiten der Münchener Olympiabewerbung für irgendwelche Winterspiele gesehen. Münchens OB Ude, wie er ungelenk mit einem Hammer demonstriert, als würde er ein – real nicht vorhandenes – Bierfass anschlagen. Beckenbauer, wie er sagt, was hier in der Überschrift steht. Und die langen deutschen Gesichter bei der Bekanntgabe der Entscheidung mit Abschiebungsminister Friedrich und Delegationsleiter Michael Vesper, der immerhin als einziger die Hände zum fairen Verliererbeifall bewegt.
Ich habe mich für diese Bilder sooo geschämt – die sollen uns also vor der internationalen Sportwelt vertreten haben. Peinlich, zum im Mauseloch verkriechen. Das war wahrlich absolut nicht weniger provinziell, als es diese Figuren den Garmischer Bergbauern vorgeworfen haben, als die sich gegen die Olympiabewerbung wehrten.
Den besseren Instinkt hatte wie so oft die Bundeskanzlerin. Sie hat sich heute bei der DFB-Frauennationalmannschaft zum Abendessen eingeladen. Mit Super-Inka hätte ich auch heute gerne gegessen.







