Der Ruhrpilot

RWE: Atomgegner stürmen RWE-Versammlung…Der Westen

RWE II: Atom-Boss in der Strategiefalle…Spiegel

RWE III: Dortmunds OB Sierau im Aufsichtsrat…Ruhr Nachrichten

NRW: 30 000 Arbeitsmigranten aus Osteuropa erwartet…RP Online

Bochum: Religiöser Call-Center Mitarbeiter verliert Job…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Semesterstartparty gebührenfrei…Bo Alternativ

Bottrop: Dirt bike-Strecke in Grafenwald ist nun legal…Der Westen

Dortmund: Grünen-Chef Krüger soll Aufsichtsratsposten abgeben…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Sicherheitsdienst soll Diakonie vor Roma aus Bulgarien schützen…Der Westen

Duisburg: Korruptionsvorwürfe gegen Behinderten-Beauftragte in Duisburg und Firma Ilis…Der Westen

Essen: Strahlenschutz erfordert Hunderttausend Jahre Sicherheit…Der Westen

Gelsenkirchen: Bayern-Ultras kündigen „Nachruf“ gegen Neuer an…Welt

Debatte: Ist die Welt reiffür eine Einheitssprache?…Netzpolitik

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Naziparty in Dortmund

Nazi-Demonstration in Dortmund

Am Karfreitag will die Borussenfront in Dortmund feiern. In einer städtischen Immobilie.

Die Rheinischen Straße 135 ist ein wichtige Nazitreff in Dortmund. Die Stadt hat das Haus gekauft und versucht die Nazis, die dort ein „Nationales Zentrum“ betreiben loszuwerden – bislang ohne Erfolg.

Nun soll dort Geburtstag gefeiert werden: Die Borussenfront – gegründet an Karfreitag 1980 – will dort feiern. Die Borussenfront war über Jahre hinweg eine Mischung aus Nazis und Hoolligans und für viele Straftaten verantwortklich. Kopf der Borussenfront war Siegfried „SS Siggi“ Borchert.

Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund in einer Erklärung: “Der Stadt Dortmund dürfte die kritische Nutzungssituation dieses Ladenlokals bekannt sein. Ziel sollte es daher also sein, zu prüfen, ob eine hinreichende Gefahrenprognose vorliegt, die es ermöglicht, die Veranstaltung zu untersagen. Nicht selten kam es im Umfeld von Feiern Dortmunder Neonazis zu ‘Sieg Heil’-Rufen sowie zu Angriffen auf Migranten und alternative Jugendliche. Es kann nicht sein, dass sich zahlreiche Neonazis und gewaltbereite rechte Hooligans in einer Immobilie der Stadt Dortmund treffen und dort ungestört feiern können. Die Stadt steht hierbei in der Pflicht, alle Maßnahmen, die zur Verhinderung der Nazi-Feier beitragen könnten, zu ergreifen”

 

Der Ruhrpilot

Bohrturm Foto: ExxonMobil

NRW: Gasbohr-Gegner machen im Netz mobil…Ruhr Nachrichten

Atom: Protest bei RWE-Hauptversammlung…Der Westen

NRW II: Frauenministerin kritisiert Sexismus im Sport…Bild

NRW III: Karfreitag – Junge Union fordert strenges Tanz-Verbot…RP Online

Ruhrgebiet: Das Ländle lockt…Der Westen

Verkehr: Im östlichen Ruhrgebiet geben bei Verspätung Geld zurück…Der Westen

Bochum: Abriss des Bochumer Hotels Eden ist nicht in Sicht…Der Westen

Bochum II: Krumme Geschäfte in der MA-Cafete…BSZ

Dortmund: Am Karfreitag nichts zu lachen…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Hafen und Westfalenhütte liegen in der Sonder-Umweltzone…Der Westen

Dortmund III: Eröffnung des Coworking-Spaces…Pottblog

Essen: Was Menschen vom Operetten-Verbot an Karfreitag halten…Der Westen

Duisburg: Schwere Vorwürfe gegen Studierendenparlament…Der Westen

Umland: Verdrängungsmechanismen in Flingern…Coolibri

Internet: Europäische Kommission veröffentlicht Bericht zur Netzneutralität…Kaffee bei mir

Startups, Blogs, Twitter: Frauen nicht in der ersten Reihe?…Basic

Karfreitag: Party on – 10 Tipps gegen die verordnete Langeweile

So mag ich den Staat: Er erlässt Regeln, macht sich wichtig, plustert sich auf und keinen interessiert es. Zum Beispiel an Karfreitag.

Wir haben mal nachgeschaut. Trotz Feiertagsgesetz ist es in NRW nicht ganz so öde wie es sich Sigrid Beer und ihre Kumpels so vorstellen. Wer feiern will kann feiern. 10 Tipps:

1. The Lazy Bombs, 20.00 Uhr, AK 47, 40233 Düsseldorf

2. DJ der Schefer, 21.00 Uhr, Stereo Wonderland, Köln

3. 1 World – Reggae Party, 22.00 Uhr, Schacht 1, Oberhausen

4. Balkan Beate, 23.59 Uhr, Goethebunker, Essen

5. Euroträsh, 23.00 Uhr, Underground, Bochum

6. Adults Only (Ü25 Party), 21.00 Uhr, Zentrum Altenberg, Oberhausen

7. Rythem, 23.00 Uhr, Subway, Köln

8. Sonic Delight, 23.00 Uhr, Rose Club, Köln

9. Take Ova, 22.30 Uhr. Le Grand, Dortmund

10. The Empire, 22.00 Uhr, Matrix, Bochum

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JMStV-Camp im Unperfekthaus

Die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) scheiterte im vergangenem Jahr im letzten Moment am Widerstand von CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag. Wie es weiter geht mit dem Jugendmedienschutz ist das Thema eines Camps in Essen.

Es war eine Sensation und ein schönes Geschenk zu Weihnachten: CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag liessen im vergangenem Dezember die Novvelle zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) scheitern. Ganz im Nebeneffekt brüskierten sie die SPD und vor allem die Grünen, die den JMStV durch den Landtag bringen wollten. So macht Politik Spaß.

Doch nach der gescheiterten Novelle ist vor der Novelle. Und wie es mit dem Jugendmedienschutz weiter geht ist das Thema des JMStV-Camps, dass am 30. April im Unperfekthaus in Essen stattfindet:

Das Scheitern der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) als Aufhänger nehmend, wollen wir dies gemeinsam diskutieren. Auf dem JMStVCamp wollen wir die Diskussion von Grund auf neu starten, wir wollen wissen, was genau eigentlich das Problem ist, welche Fragen offen sind und ob nicht ein positiver, Chancen orientierter Jugendmedienschutz im Mittelpunkt stehen sollte. „Wir“ bedeutet dabei, dass alle eingeladen sind, also Parteien jeglicher Couleur, Wissenschaftler, Medienpädagogen, Jugendschützer,Bürger, alt wie jung.

Mehr Infos gibt es hier.

 

Anti-Atom-Protest gegen RWE

Morgen findet in der Grugahalle die Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE statt. Atomkraftgegner plannen eine Blockade.

Auf der morgigen Hauptversammlung von RWE geht es nicht nur um einen Machtkampf zwischen den privaten- und den kommunalen Anteilseignern, es geht auch um die künftige Ausrichtung des Konzerns. Viele Städte sind sauer über die Klage von RWE gegen den Atom-Moratorium. Und sorgen sich zugleich um ihre Dividende: RWE ist deutlich abhängiger  von Kohle und Atom als der Konkurrent Eon.

Die Klage gegen den Moratorium hat auch Atomkraftgegner auf den Plan gerufen. Sie wollen die Hauptversammlung blockieren:

Während die Meiler in Fukushima noch brennen, klagt RWE bereits gegen die vorübergehende Abschaltung seines berüchtigten Pannenreaktors in Biblis. Dieser hält mit insgesamt 843 registrierten Störfällen den traurigen Rekord als unsicherster Meiler der Bundesrepublik. Aus der Sicht von RWE ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar, stellt doch der marode aber bereits abgeschriebene Reaktor für den Konzern eine wahre Gelddruckmaschine dar. Für die Rendite seiner Aktionäre ist dem RWE-Konzern offenbar kein Risiko zu groß.

Es wird also morgen alles in Essen nur nicht langweilig – sowohl vor als auch in der Grugahalle.