VfL Bochum: Robert Tesche verlängert um ein Jahr

Robert Tesche in Aktion. Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 und Robert Tesche verlängern ihre Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr. Der 33-jährige Mittelfeldspieler ist seit 2017 Bestandteil des Bochumer Kaders.

„Robert Tesche gehört zu den Stabilisatoren unseres Teams, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Er zeigt immer hundertprozentigen Einsatz und Leistungsbereitschaft. Wir freuen uns, dass er ein weiteres Jahr an der Castroper Straße bleibt“, sagt VfL-Geschäftsführer/Sport Sebastian Schindzielorz.

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„Es wäre toll, wenn der VfL Bochum demnächst ein Stück weit die Schalker in Liga 1 ersetzen könnte!“

Das Stadion in Bochum. Foto: Stefan Laurin

Auch in dieser Woche haben sich die Ruhrbarone-Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt wieder über das aktuelle Geschehen im Profifußball unterhalten. An Themen hat es ihnen dabei einmal mehr nicht gemangelt. Der vorzeitige Rückzug von Bundestrainer Joachim Löw wurde ebenso besprochen wie das einjährige Jubiläum der ungeliebten ‚Geisterspiele‘, oder auch die Zukunft von Manager Fredi Bobic. Zu guter Letzt wurden auch die Erfolgsaussichten des VfL Bochum im Spitzenspiel der zweiten Liga thematisiert.

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Zeichen der Zeit endlich erkannt– Bundestrainer Joachim Löw erklärt vorzeitigen Rückzug!

Bundestrainer Joachim Löw im Einsatz. Quelle: Wikipedia, Foto: Danilo Borges/copa2014.gov.br, Lizenz: CC BY 3.0

Niemand sollte länger bleiben als er willkommen ist. Diese simple Botschaft scheint auch endlich bei Fußball-Bundestrainer Joachim Löw angekommen zu sein. Dieser erklärte heute Vormittag überraschend sein vorzeitiges, freiwilliges Ausscheiden aus dem Amt nach der im Sommer angedachten Europameisterschaft.

Kein dummer Schachzug, denn so hat Löw nicht nur das Heft des Handelns zurück in die eigene Hand bekommen, er kommt seinem ohnehin zu erwarteten vorzeitigen Aus nach der EM geschickt zuvor, vermeidet zugleich auch in jedem Fall die sich abzeichnende Negativgeschichte rund um die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Clever gemacht!

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Pandemie sorgt für deutlichen Umsatzrückgang der Bundesliga

Foto: Robin Patzwaldt

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben in der Saison 2019/20 für einen Umsatzrückgang des deutschen Profifußballs gesorgt. Die Folgen der Pandemie zeigen sich erwartungsgemäß auch in den kumulierten wirtschaftlichen Kennzahlen von Bundesliga und 2. Bundesliga – vor allem weil sämtliche Begegnungen ab dem 26. Spieltag ohne Stadionbesucher stattfinden mussten. Dies hat allein in der Bundesliga zu einem entsprechenden Rückgang des Ticketabsatzes in Höhe von 30 Prozent auf 363,5 Millionen Euro geführt.

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Man könnte es Erling Haaland nicht verübeln, wenn er vom BVB zu den Bayern wechseln würde

Erling Haaland in Dortmund. Archiv-Foto: BVB

Was würde der BVB nur ohne seinen Top-Torjäger Erling Haaland machen? Am Samstag sorgte der junge Norweger in den ersten zehn Minuten des Spiels beim FC Bayern München mit zwei Treffern für eine überraschende 2:0-Führung von Borussia Dortmund beim Rekordmeister von der Isar.

Mit seinem Doppelpack in München erhöhte Haaland seine Tor-Ausbeute in dieser Bundesliga-Saison auf 19. Und das im 19. Einsatz. Insgesamt steht der 20-Jährige nun bei 32 Toren in 34 Bundesliga-Einsätzen für die Borussia.

Kein Wunder also, dass es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abgang des Stürmers gibt. Selbst im Vorfeld des Top-Spiels am Samstag machten Meldungen über einen angedachten Wechsel zu den Bayern die Runde. Einen unpassenderen Zeitpunkt dafür gibt es wohl nicht.

Trotzdem können diese Spekulationen nicht einfach als substanzlos vom Tisch gewischt werden, wie sie es in Dortmund wohl gerne täten. Denn Haaland wäre sicherlich grundsätzlich nicht schlecht beraten, den BVB in absehbarer Zeit vor Ablauf seines laufenden Vertrages zu verlassen. Er ist einfach zu gut für diese Mannschaft! Will er Titel in Serie gewinnen, wozu er sicherlich die Klasse hat, wäre er in München sicherlich besser aufgehoben.

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Die zwei jüngsten Heimspiele des FC Schalke 04 gegen Mainz 05 zeigen den brutalen Niedergang

Die Fans in Gelsenkirchen können aktuell nicht helfen. Archiv-Foto: Michael Kamps

Wollen wir uns hier und heute tatsächlich noch einmal mit dem niedergehenden FC Schalke 04 beschäftigen? Viel Neues gibt es ja leider nicht. Und das, obwohl mit Dimitrios Grammozis am Freitag der bereits fünfte (!!!) Trainer in dieser Saison sein Glück bei den Gelsenkirchenern versucht hat.

Zu sehen war von dem erhofften Effekt durch den abermaligen Trainerwechsel beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 nicht viel Das Spiel endete 0:0. Der erhoffte Befreiungsschlag des Tabellenletzten blieb selbst im Vergleich mit dem bis dahin Vorletzten aus.

Ganze zwei Torschüsse registrierten die Statistiker für die Schalker. Gegner Mainz brachte es hingegen auf deren 19. Viel Gefahr strahlten beiden Mannschaften nicht aus. Es war ein für den neutralen Zuschauer unattraktives Spiel. Anders kann man es nicht sagen. Wenn beide Mannschaften demnächst absteigen, dürfte das wirklich niemanden verwundern.

Beim bisher letzten Heimspiel gegen diesen Gegner, im Herbst 2019, als ich zufällig zuletzt im Schalker Stadion war, war die Lage dort noch völlig anders.

Damals siegten die Knappen unter Trainee David Wagner spät und etwas glücklich mit 2:1, kletterten dadurch auf einen Champions League-Platz. Die Fans in der Arena feierten Trainer Wagner und seine junge, hungrig auftretende Mannschaft nach dem Schlusspfiff frenetisch. Jetzt, keine 18 Monate später, liegt die Schalker Welt in Scherben.

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„Rot-Weiß Essen drücke ich heute Abend die Daumen im DFB-Pokal“

Satdion von Rot Weiss Essen an der Hafenstrasse in Bergeborbeck | Foto: Peter Hesse

Auch in dieser Woche gibt es im Fußballgeschehen wieder viel zu besprechen, Robin Patzwaldt und Peter Hesse reden unter anderem über das Schalker Chaos, den Trainerrauswurf bei Bielefeld und ob Jürgen Klopp tatsächlich Bundestrainer werden kann. Und natürlich drücken wir Rot-Weiß Essen heute abend im DFB-Pokalspiel gegen Holstein Kiel die Daumen.

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Marco Rose steht schon vor dem Spiel als Verlierer des Borussen-Duells im DFB-Pokal fest

Marco Rose. Quelle: Wikipedia, Foto: Werner100359, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Da hat er sich ja echt in eine blöde Situation manövriert! Vor dem Duell im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund am Dienstagabend steht Gladbach-Trainer Marco Rose bereits als Verlierer des Spiels fest.

Und dabei ist es auch völlig egal was in dem mit Spannung erwarteten Borussen-Duell vor Millionen von TV-Zuschauern passiert. Ganz egal welches Team sich am Ende durchsetzt, Roses Reputation und Stimmung wird es nicht gut bekommen.

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Mit Sebastian Kehl als Nachfolger von Michael Zorc zementiert der BVB nur seine Verfolgerrolle!

Sebastian Kehl. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Das Fachblatt ‚Kicker‘ meldet, dass Sebastian Kehl auserkoren wurde, im Sommer 2022 der Nachfolger des dann scheidenden Managers Michael Zorc beim BVB zu werden. Bislang ist der 41-Jährige als Lizenzspielleiter für alle Belange rund um die Profi-Mannschaft zuständig.

Zwar seien die Verträge noch nicht unterzeichnet, doch sei die Entscheidung per Handschlag intern seit ein paar Tagen bereits besiegelt. Damit schaffen die Schwarzgelben Klarheit in Bezug auf diese wichtige Position im Klub.

Zuletzt war auch über die Rückkehr von Sven Mislintat nach Dortmund spekuliert worden. Der ehemalige Chefscout des BVB ist derzeit beim VfB Stuttgart tätig. Diese Diskussionen scheinen damit überraschend früh vom Tisch zu sein. Aber ist die offenbar getroffene Entscheidung für Kehl auch die Richtige? Zweifel daran bleiben.

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30 Jahre Bundesliga im Pay-TV: Der Fußball und seine Fans haben ‚Sky‘ viel zu verdanken!

Die Sky-Zentrale in München. Foto: Robin Patzwaldt

Bei vielen Fans ist der Abo-Sender ‚Sky‘ umstritten, teilweise sogar regelrecht verhasst. Für sie ist er die Speerspitze der verhassten Kommerzialisierung des Sports und ein gerne gewähltes Feindbild. Das ist bei nüchterner Betrachtung nicht zu verstehen, denn der Münchener Abo-Sender hat dem Profifußball in diesem Lande sehr viel gegeben. Und das war und ist längst nicht nur Geld.

Die Anhänger der Klubs können sich glücklich schätzen, dass sich die Qualität und die Umfänge der Übertragungen in den vergangenen 30 Jahre so entwickelt haben, wie sie es taten. Die Bundesliga ist insgesamt stark gewachsen, auch dank des Pay-TV-Angebots.

Am 2. März 1991 übertrug das Sky Vorgängerunternehmen Premiere erstmals ein Bundesliga-Spiel live. Bereits davor waren von anderen Sendern vereinzelt Bundesliga-Spiele live übertragen worden, doch erst der Start des Pay-TV markierte den Auftakt der regelmäßigen TV-Live-Berichterstattung aus der höchsten deutschen Fußball-Spielklasse. Der Sender feiert derzeit dieses Jubiläum. Eine gute Gelegenheit auch hier im Blog einmal daran zu erinnern, was sich seither an den Standards verändert hat.

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