Der BVB geht bei Erling Haaland unnötiger Weise volles Risiko!

Zufriedene Gesichter in Dortmund. Foto: BVB

Es ist ein Thema, das den BVB grundsätzlich schon über Jahre hinweg begleitet: Ist ein echter Vollblutstürmer im Kader wirklich genug für die hohen Ansprüche des Revierklubs, der nach eigener Zielsetzung möglichst rasch wieder Titel gewinnen will?

Seit langer Zeit schon wird in Dortmund heftig darüber diskutiert, ob sich die Borussia bei diesen Ambitionen im Angriff nicht breiter aufstellen müsste. Zwar verfügen die Schwarzgelben insgesamt über eine starke Offensive, eine Hochzahl von Angreifern, echte Stürmer finden sich jedoch schon seit Jahren immer nur in einfacher Ausführung im insgesamt überdurchschnittlich prominent besetzten Kader.

Sowohl Robert Lewandowski als auch Pierre-Emerick Aubameyang, Michy Batshuayi und zuletzt auch Paco Alcacer, sie alle waren in ihrer Zeit in Dortmund nahezu unersetzlich für den BVB.

Tausende von Fans zitterten in jedem einzelnen dieser Fälle, dass sich ihr topgesetzter Angreifer doch bitteschön bloß nicht längerfristig verletzen mögen, da sonst die Durchschlagskraft der Borussen im Sturm für einen ernsthaften Titelkampf des BVB womöglich direkt entscheidend geschwächt werden würde.

Als die Dortmunder im Januar dann

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Borussia Dortmund verpflichtet Bellingham

Zufriedene Gesichter in Dortmund. Foto: BVB

Wieder hat sich ein begehrtes Talent für Borussia Dortmund entschieden: Vom englischen Zweitligisten Birmingham City FC wechselt Jude Bellingham (17) zum BVB. Der junge Engländer hat beim Vizemeister einen langfristigen Vertrag unterschrieben und ist trotz seines Alters sofort für den Profi-Kader eingeplant.

So wird die Liste der Top-Talente, die im BVB den idealen Ort für ihre Weiterentwicklung auf höchstem Niveau sehen und zugleich schon einen sportlichen Mehrwert bieten, immer länger. „Jude Bellingham hat sich voller Überzeugung für den BVB entschieden und dabei selbstverständlich in erster Linie die sportliche Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben, im Blick gehabt“, sagt Sportdirektor Michael Zorc und fügt an: „Er hat ein enormes Potenzial, das wir gemeinsam mit ihm in den kommenden Jahren weiterentwickeln wollen. Schon jetzt verfügt er über erstaunlich viel Qualität im eigenen Ballbesitz genauso wie gegen den Ball, obendrein zeichnet den Spieler auch eine starke Mentalität aus. Wir sehen in Jude auf Anhieb eine Verstärkung für unseren Profi-Kader, werden ihm zunächst natürlich aber auch die Zeit zur Gewöhnung an das höhere Niveau geben, die er benötigt.“

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Task Force Eishockey präsentiert umfassendes Hygiene- und Zuschauerkonzept

Bei der Eishockey-WM in Köln 2017. Foto: Robin Patzwaldt

Gut zweieinhalb Monate Arbeit sind vollendet, das mit großer Neugier erwartete Ergebnis ist nun da: Die Task Force Eishockey hat am Donnerstag ihr umfangreiches Hygiene- und Zuschauerkonzept präsentiert, das die Rahmenbedingungen für einen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb beschreibt und sich als Leitfaden für die Eishockeyclubs von den Profiligen über den Nachwuchs bis hin zum Freizeit- und Breitensport versteht.

Neben dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. haben sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die DEL2, die Ligen unter dem Dach des DEB, Experten aus der Medizin sowie die Ausrüster an dieser für den Eishockeysport zentralen Initiative gemeinschaftlich beteiligt.

Von DEB-Präsident Franz Reindl initiiert, hat die Arbeitsgruppe auf gut 80 Seiten ein Bündel an Maßnahmen aufgeführt

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DFL sendet Clubs Leitfaden für Erarbeitung standort-individueller Konzepte

Foto: Robin Patzwaldt

Wie in der Vorwoche angekündigt, hat die DFL Deutsche Fußball Liga den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga heute einen Leitfaden zugesendet, um sie mit Blick auf den Wunsch nach Wiederzulassung von Besuchern in den Stadien bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte zu unterstützen. Der Leitfaden dient als Orientierung für die Grundstruktur der zu erstellenden Konzepte und beinhaltet zahlreiche zu berücksichtigende Aspekte. Er wurde dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorab zur Bewertung vorgelegt.

Das BMG hat betont, dass

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Werder hat Zukunft

Thomas Hakfe vor dem Stadion von Werder Bremen Foto: Privat

Unser Gastautor Thomas Hafke hat sich Gedanken über Werder Bremen gemacht.
Werder Bremen hat die richtigen Entscheidungen getroffen und Florian Kohfeldt’s Vertrag bestätigt, weder Baumann entlassen noch Bode aus dem Aufsichtsrat geworfen, obwohl die abgelaufene Saison einem Desaster glich. Jetzt ist eine neue Ära eingeleitet. Ich bin gespannt wie sich der Verein in den nächsten Jahren entwickeln wird. Die richtigen Weichen wurden

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DFL: Neuer Rahmenterminkalender für Saison 2020/21 veröffentlicht

Foto: Robin Patzwaldt

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat einen neuen Rahmenterminkalender für die Saison 2020/21 verabschiedet. Bundesliga und 2. Bundesliga starten demnach am Freitag, 18. September 2020, in die kommende Spielzeit. Nach dem 13. Spieltag beider Ligen (18.- 21. Dezember 2020) und der darauffolgenden zweiten Runde des DFB-Pokals (22./23. Dezember 2020) pausiert der Spielbetrieb und wird am ersten Januar-Wochenende wieder aufgenommen. Der 34. Spieltag der Bundesliga ist auf Samstag, 22. Mai 2021, terminiert. Einen Tag später findet der letzte Spieltag der 2. Bundesliga statt.

Diese Gestaltung des Rahmenterminkalenders folgt vor allem hinsichtlich des Zeitpunkts des Saisonstarts, der verkürzten Winterpause und der Anzahl von drei „Englischen Wochen“ dem Modell, das unter den gegebenen Bedingungen mehrheitlich von den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga befürwortet wurde. Die DFL hatte zuletzt ein entsprechendes Meinungsbild der Clubs auf Basis verschiedener Varianten des Rahmenterminkalenders für die kommende Saison eingeholt.

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DFL: Mögliche Rückkehr von Stadionbesuchern

BVB gegen Bayern in Dortmund beim DFB-Supercup im Sommer 2019. Foto: Robin Patzwaldt

Die DFL Deutsche Fußball Liga befindet sich derzeit im Austausch mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), um Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine mögliche Wiederzulassung von Besuchern in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga zu erörtern.

In diesen Gesprächen wurde seitens des BMG ausgeführt, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung ist, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen. Entscheidend für eine (Teil-) Zulassung von Zuschauern seien die lokalen Konzepte der Clubs, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssten. Die Konzepte müssten demnach individuelle Voraussetzungen, beispielsweise die Stadioninfrastruktur und An-/Abreisewege, genauso berücksichtigen wie die jeweils geltende Verordnungslage und gegebenenfalls die epidemiologische Lage vor Ort.

Um die Clubs bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte zu unterstützen, wird die DFL

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Geldvernichtung beim BVB – Schürrle- und Götze-Ablösen hätten Corona-Minus verhindern können

Andre Schürrle im BVB-Trikot. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es sind Zahlen, die einen extrem nachdenklich stimmen müssen. Der BVB hat im Vormonat seinen Aktionären ein zu erwartendes Minus (im Geschäftsjahr) von 45 Millionen Euro angekündigt. Eine gigantische Summe! Corona ist schuld, sagt der Klub. Das klingt einleuchtend und ist es wohl auch.

Nun ist der BVB in der glücklichen Lage diese Summe im Jahre 2020 stemmen zu können, weil in den vergangenen Jahren grundsätzlich verantwortungsvoll gewirtschaftet wurde. Doch man stelle sich einmal vor, wie gut die finanzielle Lage in Dortmund im Vergleich zu der traurigen Realität wäre, wenn man nur alleine die gigantischen Ablösesummen von jeweils rund 30 Millionen Euro für Andre Schürrle und Mario Götze im Sommer 2016 nicht verschleudert hätte. Von den vergleichsweise großen Gehältern der beiden Profis einmal ganz zu schweigen.

Denn beide Profis werden dem Verein keine entsprechenden Werte mehr bei ihrem Abgang einbringen können. Götze wurde vor Tagen bereits ablösefrei verabschiedet. Schürrle soll derzeit dem Vernehmen nach für magere zwei (!!!) Millionen Euro Ablöse transferierte werden. Wenn sich denn jemand findet, der ihn dafür haben möchte. Was für ein Minusgeschäft!

Es ist einfach nur bitter, was da in diesen Tagen bei den Schwarzgelben beobachtet werden muss.

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Bayern München verzichtet nach langweiligstem Pokalfinale der vergangenen Jahre auf den Titel

Der DFB-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt

Das war am Ende in dieser Form dann wohl selbst den hochüberlegenen Bayern aus München zu peinlich. Mit 4:2 (2:0) gewannen die Süddeutschen zunächst das DFB-Pokalfinale 2020 gegen Bayer 04 Leverkusen. Schlimmer noch als das reine Ergebnis, war für Millionen von Fans vor den TV-Geräten dabei die unglaubliche Dominanz, mit der die Bayern den Leverkusenern an diesem Abend in Berlin die Grenzen aufzeigten, zu beobachten.

Keine wirkliche Spannung, wenig bis kein Glanz im weiten Rund während dieses eigentlich im Vorfeld als Saisonhighlight angedachten Endspiels im DFB-Pokal.

Zwischen München und Leverkusen entwickelte sich am Samstagabend das wohl langweiligste Pokal-Finale der vergangenen Jahrzehnte.

Das Team von Ex-BVB-Coach Peter Bosz leistete dem Favoriten von der Isar insbesondere in der ersten Halbzeit keinerlei erkennbaren Widerstand, kassierte in dieser Phase ‚nur‘ zwei Gegentore. Es hätten auch gut und gerne deren drei oder vier sein können.

In den zweiten 45 Minuten, als die Bayern im Gefühl des sicheren Sieges sichtbar den einen oder anderen Gang zurückschalteten, konnten die Rheinländer zumindest etwas besser mithalten und zwei Treffer erzielen, vermieden somit ein völliges Debakel. Zu einem ausgeglichenen Spiel, was sich die Fans in ganz Deutschland gewünscht hätten, reichte es an diesem Abend im Olympiastadion allerdings auch so nicht mehr.

Da konnte es nach dem Schlusspfiff für die stolzen Mannen von Trainer Hansi Flick dann nur eine Konsequenz geben: Der Titel, im in München ohnehin seit Jahren nur noch wenig geschätzten DFB-Pokal, wurde vom Rekordmeister kurzerhand abgelehnt!

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Rahmenterminkalender für Saison 2020/21: DFL holt Meinungsbild bei Clubs ein

Foto: Robin Patzwaldt

Im Zuge der Erstellung eines neuen Rahmenterminkalenders für die Saison 2020/21 hat die DFL Deutsche Fußball Liga am heutigen Mittwoch die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga um ihre Einschätzung zu verschiedenen Planungsvarianten gebeten. Durch dieses vom DFL-Präsidium veranlasste Vorgehen soll ein Meinungsbild dazu eingeholt werden, welches Modell unter den gegebenen Rahmenbedingungen von den Clubs mehrheitlich befürwortet wird.

Ein neuer Rahmenterminkalender ist notwendig, da der Spielbetrieb der laufenden Saison 2019/20 aufgrund der Corona-bedingten zwischenzeitlichen Aussetzung länger als ursprünglich geplant andauert – die Relegation mit den letzten sportlichen Entscheidungen der Spielzeit steht bis zum Abschluss am 11. Juli noch aus.

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