Borussia Dortmund leiht Reinier aus

Foto: BVB

Borussia Dortmund hat in dem Brasilianer Reinier (18) ein großes Offensiv-Talent verpflichtet. Der brasilianische U23-Nationalspieler kommt auf Leihbasis für zwei Spielzeiten vom spanischen Meister Real Madrid zum BVB.

Nach seiner Ausbildung im Nachwuchs von Flamengo Rio de Janeiro gewann Reinier mit dem brasilianischen Topklub 2019 das Double aus nationaler Meisterschaft und Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur UEFA Champions League. Im Januar 2020 wechselte Reinier nach Spanien, bei den Königlichen kam er – sicher auch aufgrund der Corona-Pandemie – noch zu keinem Profi-Einsatz (drei Partien für die Zweitvertretung,zwei Tore), trainierte jedoch schon mit dem Team von Zinedine Zidane.

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BVB-Geschäftszahlen unter dem Eindruck von Covid-19

Aki Watzke und Thomas Treß (rechts) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2019/20 eine Bruttokonzerngesamtleistung in Höhe von 486,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Konzernergebnis weist einen Fehlbetrag in Höhe von 43,9 Mio. Euro aus.

„Das komplette abgelaufene Jahrzehnt war sehr gut, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, anlässlich der Bilanzpressekonferenz zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2019/20 am heutigen Montag, verwies auf den Gewinn von zwei Deutschen Meisterschaften, auf zwei Pokalsiege sowie drei Erfolge im Supercup in den Jahren von 2011 bis 2019 und fügte hinzu: „Wirtschaftlich haben wir in diesen Jahren immer tiefschwarze Zahlen geschrieben. Dann kam Corona.“

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Der FC Bayern München entwickelt sich gerade zum Totengräber des Fußballs

Der FC Bayern dominiert die Gegner aktuell scheinbar nach Belieben. Foto: Pixabay Alexas Fotos. Lizenz: lizenzfrei.

Es war ein unglaublicher Fußballabend! Am Freitag besiegte der FC Bayern München den FC Barcelona in Lissabon mit sage und schreibe 8:2 (4:1) und zog damit einen Tag nach RB Leipzig ebenfalls in das Halbfinale der UEFA Champions League 2020 ein.

Dass die Bayern den vermeintlich größten verbliebenen Konkurrenten um den Titel, den FC Barcelona, im Viertelfinale bezwangen, das war vielleicht in Anbetracht der jüngsten Formkurven beider Teams nicht überraschend. Die Art und Weise wie ihnen das gelang und die Höhe des Ergebnisses hingegen schon.

Schon nach gut einer halben Stunde war die Partie faktisch gelaufen, führten die Münchener mit 4:1. Barcelona wirkte regelrecht geschockt. Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Münchener nicht nach und erhöhten das Ergebnis auf historische Dimensionen.

Die Medien schwärmen heute von der großartigen Leistung der Bayern, feiern ihre Demonstration der Stärke. Ich hingegen bin weit davon entfernt die Bayern für diese Überlegenheit zu feiern und mache mir in Anbetracht so einseitiger Spielverläufe stattdessen eher grundsätzliche Sorgen um den Fußball.

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VfL Bochum verpflichtet Vasileios Lampropoulos

Foto: VfL Bochum 1848

Vasileios Lampropoulos wird künftig wieder das Trikot des VfL Bochum 1848 tragen. Der griechische Innenverteidiger hat einen Kontrakt bis 2022 an der Castroper Straße unterschrieben und wechselt ablösefrei von Deportivo La Coruña nach Bochum. Bei den Blau-Weißen wird er weiterhin mit der Rückennummer 24 auflaufen.

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Auch wenn es schwerfällt: Der sportliche Erfolg von RB Leipzig verdient Respekt!

Im Stadion in Leipzig. Foto: Daniel Jentsch

Wollen wir gemeinsam heute noch kurz ein paar Gedanken an RB Leipzig verschwenden? Verdient hätte es der Brauseklub aus Ostdeutschland heute ja unbestritten, hat er doch gestern erstmalig in der Geschichte das Halbfinale in der UEFA-Champions-League erreicht.

In der aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Sommer stark verkürzten Fortsetzung des Wettbewerbs in Turnierform, siegte Leipzig am Abend mit 2:1 gegen Atlético Madrid. Jetzt trifft das Team von Julian Nagelsmann im Halbfinale auf Paris SG, das von Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel trainiert wird.

Gewinnen die Ostdeutschen auch diesen Vergleich, winkt ihnen gar das Endspiel, womöglich gegen den FC Bayern München, der heute Abend gegen den FC Barcelona antritt.

Werden die Spiele der Bayern in der Champions League bundesweit auch noch immer deutlich mehr beachtet und geschätzt als die der Leipziger, ist die tolle Entwicklung, die RB in den vergangenen Jahren genommen hat, nicht länger zu bestreiten.

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MSV Duisburg: Michael Klatt verlässt die Zebras

Im Stadion des MSV Duisburg. Archiv-Foto: Daniel Jentsch

Geschäftsführer Michael Klatt verlässt den MSV Duisburg. Der 51-Jährige hatte im Januar die Nachfolge von Peter Mohnhaupt angetreten.

„Die Auswirkungen durch Covid19 haben dazu geführt, dass wir unsere Ideen und Strategien, die wir gemeinsam zu Michael Klatts Start im Januar hatten, korrigieren mussten“, betont der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald. „Michael hat den MSV sicher durch die Corona-Krise geführt. Das war Krisen-Management auf hohem Niveau! Dafür gebührt ihm unser uneingeschränkter Dank. Deswegen ist es schade, dass wir uns nicht auf einen gemeinsamen nachhaltigen Strategieansatz für die Zukunft verständigen konnten, wobei alle unsere Gespräche und Überlegungen immer konstruktiv waren.“

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Schon wieder Fans in den Stadien? – Die Fußball-Bundesliga auszubremsen ist vernünftig

Ultras in Aktion. Foto: Daniel Jentsch

Der Druck der Deutschen Fußball-Liga (DFL) war groß, schon zum Start der neuen Fußball-Bundesliga-Saison 2020/21 Mitte September wieder Zuschauer in die Stadien zu lassen. Entsprechende Konzepte wurden in den vergangenen Wochen erarbeitet und präsentiert.

Überzeugt haben sie die Verantwortlichen in der Politik aber wohl nur teilweise. Gestern Abend hieß es dazu auf der Internetseite der Tagesschau: „Die Fußball-Bundesliga muss sich weiter gedulden. In absehbarer Zeit wird es keine Spiele vor Fans in den Stadien geben. Die steigenden Corona-Zahlen sprechen dagegen, heißt es in einer Empfehlung der Gesundheitsminister.“

Eine Empfehlung, wie sie sicherlich viele besorgte Fußballfreunde in diesem Lande gut nachvollziehen können, auch wenn sie es sich natürlich grundsätzlich anders wünschen würden.

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Warum die Teilnahme von Jadon Sancho am BVB-Trainingslager alleine keine gute Nachricht ist

Jadon Sancho. Foto: BVB

Auch wenn es in diesen von der Corona-Pandemie geprägten Tagen im Vergleich zu den Vorjahren kaum jemand wirklich wahrzunehmen scheint, die Fußball-Bundesliga beginnt gerade mit der Vorbereitung auf die Mitte September beginnende neue Saison.

Für die Anhänger des BVB gab es jetzt eine vermeintlich gute Nachricht, die sich beim näheren Hinsehen als eine gar nicht so schöne entpuppen könnte.

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Duisburg: Der Marathon-Pater hat seinen 102. Lauf absolviert

Pater Tobias hat seinen 102. Lauf erfolgreich beendet; Foto: Projekt LebensWert / Daniel Elke
Pater Tobias hat seinen 102. Lauf erfolgreich beendet; Foto: Projekt LebensWert / Daniel Elke

Um Schwimmkurse für Kinder zu finanzieren, ist Pater Tobias vor wenigen Wochen einen Ultra-Marathon von Duisburg nach Münster gelaufen. Bei Dauerregen, alleine. Neben Spendengeldern, mit denen die Kurse finanziert werden, brachte der Lauf noch etwas anderes ein: 

Anfang Juli wurde Pater Tobias – der Marathon-Pater – im Verein 100 Marathon Club Deutschland aufgenommen. Aufnahmebedingung für diesem exklusiven Club ist, dass man mindestens 100 Marathon- bzw. Ultramarathonläufe gelaufen ist.

Natürlich wird weiter gelaufen: Um soziale Projekte in Duisburg zu unterstützen und – mutmaßlich – irgendwann dem 1000 Marathon Club anzugehören. Oder um einen Grund zu haben, diesen dann zu eröffnen.

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Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz steht vor den Trümmern seiner Karriere

Wohin führt der Weg des Kevin Großkreutz? Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Heutzutage mögen es manche vielleicht schon gar nicht mehr so recht glauben, doch er war einmal eine ganz große Nummer. Inzwischen taugt der Spieler Kevin Großkreutz, immerhin früher einmal Nationalspieler, deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger mit dem BVB, nur noch für die Berichte auf den hinteren Seiten im Fußball-Sommerloch.

Fast wäre es mir in dieser Woche sogar komplett durchgegangen, dass die Ruhrnachrichten über das nahende Karriereende des Kevin G. spekulierten. Nachdem sein derzeitiger Verein, der Drittligist KFC Uerdingen den Ur-Dortmunder offenbar loswerden will, ist der nächste Tiefpunkt in einer Karriere, die einmal eine der ganz großen hätte werden können, offensichtlich gekommen.

Selten sah man einen so vielversprechenden Karrierestart durch eine Verkettung von Pleiten, Pech und Pannen dermaßen niedergehen. Man muss zwangsläufig Mitleid mit Großkreutz bekommen. Etwas, worauf kein Mensch erpicht ist. Im Falle des früheren Topspielers ist das aber gar nicht zu vermeiden. Ich will ihm daher am heutigen Sonntag auch hier bei uns im Blog noch einmal ein paar Zeilen widmen. Eine Art fußballerischer Nachruf sozusagen.

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