Am Schadowplatz: In Düsseldorf wird, im Gegensatz zu Duisburg, die israelische Flagge von der Polizei geschützt; Foto: Peter Ansmann
Das Wetter: Heiter bis wolkig. Die Stimmung: Extrem gut.
Diese minimalistische Zusammenfassung, umschreibt den Israel-Tag 2019 eigentlich ziemlich genau.
Die jüdische Gemeinde Düsseldorf und diverse Partner hatten für den Israel-Tag, der in Düsseldorf am 16.05.2019 gefeiert wurde, geladen: Hintergrund: Die Gründung des Staates Israel am 14.05.1948. Neben israelischer Musik und kulinarischen Genüssen, stand auch das Thema Information ganz oben auf dem Programm.
Am 34. und letzten Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison 2018/19 fällt im Fernduell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund die Entscheidung darüber, wer Deutscher Meister wird. Entsprechend bereitet die DFL Deutsche Fußball Liga für den kommenden Samstag zwei Szenarien für die Meisterehrung vor.
Sollte der derzeitige Tabellenführer aus München sich den Titel sichern, wird die Ehrung nach dem Heimspiel des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt in der Allianz Arena durchgeführt. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert wird vor Ort sein, um gemeinsam mit Rekordnationalspieler Lothar Matthäus die Ehrung vorzunehmen. Matthäus spielte von 1984 bis 1988 und erneut von 1992 bis 2000 für den FC Bayern. Der Welt- und Europameister und „Weltfußballer des Jahres 1991“ wurde mit den Münchnern unter anderem sieben Mal Deutscher Meister.
Falls die aktuell zwei Punkte hinter dem FC Bayern platzierte Borussia aus Dortmund Deutscher Meister wird
Der Staat Israel feierte am 9. Mai 2019 den 71. Jahrestag seiner Gründung.
Für jüdische Menschen und Institutionen weltweit ist das Gründungsdatum jedes Jahr ein besonderes Ereignis, das es gebührend zu feiern gilt.
Auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die jüdische Gemeinde – mit knapp 7.000 Mitgliedern die drittgrößte in Deutschland – gemeinsam mit zahlreichen befreundeten Organisationen und Partnern den diesjährigen Jahrestag mit dem Israel-Tag öffentlich begehen:
Ruslan Kozaba Foto: Mykola Vasylechko Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Stadt Aachen hat eine Friedensbewegung und diese verleiht auch einen Friedenspreis. Dieses Jahr geht er an den ukrainischen Blogger und Antisemiten Ruslan Kotsaba. Auch wenn autoritäres Denken, (israelbezogener) Antisemitismus und einseitige Verurteilung des Westens/ der NATO in der Friedensbewegung weit verbreitet sind, ja stellenweise schon fast zu den Aufnahmekriterien zu gehören scheinen, erschrecken Kotsabas antisemitische Aussagen dennoch in ihrer Offenheit und Deutlichkeit.
Es ist in der Friedensbewegung gang und gäbe Hamas und Hizbollah zu verharmlosen. Während man einseitig Israel dämonisiert, wird auch gerne mal diffus von „denen da oben“
Brutus sind ein belgisches Post-Metal-Trio mit Stefanie Mannaerts (Schlagzeug und Gesang), Stijn Vanhoegaerden (Gitarrist) und Peter Mulders (Bassist). Brutus wurde bei Sargent House unter Vertrag genommen und stießen mit Burst ( VÖ: 9.6.2015), ihrem Debütalbum mit Black Metal, Punk und Hardcore-Elementen, auf großen Anklang .
Anfang des Jahres sorgten die drei Belgier mit der Veröffentlichung ihrer Musikvideos „War“ und „Cemetery“ bereits vor der Veröffentlichung ihres aktuellen und zweiten Albums für Aufsehen. „Nest “ , erschienen am 29.3.2019, wurde mit Elementen aus Death und Black Metal aufwändig komponiert und ist ein hart umkämpftes und angesagtes Album, zutiefst bewegend und seiner Zeit voraus.
Im Dezember letzten Jahres haben sie bereits sieben Konzerte für ihre Deutschlandtour bestätigt, doch das ist scheinbar nicht genug für das Power-Trio. Am 8. Juni kommen sie für ein weiteres Konzert nach Düsseldorf.
Kerem Demirbay im Jahre 2015 als Düsseldorfer. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Fußballprofi Kerem Demirbay steht laut übereinstimmenden Medienberichten in der Bundesliga unmittelbar vor einem Wechsel von 1899 Hoffenheim zum Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen. Der Werksklub nutzt dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Mittelfeldspielers. Die Ablösesumme soll bei gut 30 Mio. Euro liegen. Der (ehemalige) deutsche Nationalspieler wird am Rhein offenkundig einen gut dotierten Fünfjahresvertrag erhalten.
Soweit eigentlich kein großer Aufreger. Bei Leuten mit einem halbwegs funktionierendem Langzeitgedächtnis, da löst der Name Demirbay allerdings einiges an Stirnrunzeln aus. Da war doch mal was? Richtig!
Als Demirbay vor rund vier Jahren noch in Diensten der Fortuna aus Düsseldorf stand, da war er in einen mehr als unschönen Eklat verwickelt.
Trainer in der Bundesliga zu sein war schon immer ein ziemlich kurzlebiger Job. Gefühlt haben die Ansprüche an die Übungsleiter zuletzt aber noch einmal deutlich zugenommen. Kaum ein Klub, bei dem der Coach wirklich fest im Sattel zu sitzen scheint. Die halbe Liga wird aktuell mit Trainerwechseln in Verbindung gebracht. Ganz verrückt wird es aber dann, wenn sogar die beiden besten Teams der Liga über ihre Trainer diskutieren, so wie in diesen Tagen.
Trotz der Erfüllung aller Saisonziele werden die Namen Niko Kovac und Lucien Favre öffentlich zur Diskussion gestellt. Sowohl im Umfeld von Bayern München als auch bei Borussia Dortmund wird offenkundig ernsthaft überlegt, ob die beiden wirklich die Richtigen für eine sportlich erfolgreiche Zukunft sind. Schon irre!
Hamburg ist so tolerant, dass Angehörige des terroristischen Islamischen Staates unter den Augen der Behörden ungehindert agieren können. Ein Gastbeitrag von Ralf Fischer.
Als der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg 2012 einen Vertrag mit dem Hamburger Landesverband der DITIB, der SCHURA, dem Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und dem Verband der Islamischen Kulturzentren schloss, wähnte sich die Politik am Ziel ihrer Träume. Das sich als fortschrittlich gefallende rot-grüne Klientel klopfte sich voller Begeisterung gegenseitig auf die Schultern, weil es der Hansestadt als erstem Bundesland in Deutschland gelang, einen offiziellen Vertrag mit muslimischen Religionsgemeinschaften abzuschließen. Das es sich bei mindestens zwei Bündnispartnern um den verlängerten Arm einerseits Erdogans und des iranischen Regimes andererseits handelte, spielte schon damals keine große Rolle.
Heute wollen wir hier einmal kurz ein Ziel im Münsterland vorstellen, das von Dortmund aus in rund 30-40 Autominuten zu erreichen ist: Die Burg Vischering in Lüdinghausen.
Weil wir gerade bei umstrittenen Konzerten sind. In München hat das Backstage – wahrscheinlich zu recht – einen Auftritt der polnischen Bands Mgła und Deus Mortem abgesagt, weil „Mitglieder der von der Hauptband gebuchten Supportband Deus Mortem auch bei der polnischen antisemitischen Neonaziband Infernal War“ spielen. Stattdessen wollen die Betreiber des Backstage einen Bash against Antisemitism ausrichten.
Um so wichtiger ist da auch ein klares Zeichen zu setzen – nicht nur gegenüber KünstlerInnen, die ganz eindeutig antisemitisch agieren, sondern auch gegen die, welche dies „nur“ unkritisch hinnehmen.