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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Westfalenpark in Dortmund

Foto(s): Robin Patzwaldt

Auch in dieser Woche stand für mich für die Ruhrbarone wieder ein kleiner Ausflug in die Region an. Nachdem die Ruhrebarone-Ausflugstipps in diesem Sommer in der Vorwoche mit der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen begannen, steuerte ich an diesem Wochenende zum Ausgleich direkt in den Dortmunder Westfalenpark, einem wahren Klassiker unter den Ausflugszielen im Revier.

Der Park wurde bereits zur Bundesgartenschau des Jahres 1959 offiziell eröffnet. Und, um ehrlich zu sein, so wirkt er teilweise auch noch heute. Das Areal kommt inzwischen tatsächlich durchaus etwas historisch daher, was aber auch einen Teil seines durchaus noch vorhandenen Charmes ausmacht.

Das im Herzen von Dortmund im östlichen Ruhrgebiet gelegene Gelände umfasst heutzutage rund 70 Hektar, zählt damit zu den großen innerstädtischen Parkanlagen in Europa und dient als beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel. Noch immer, wie ich auch am Sonntag feststellen durfte, als dort das ‚Rosenfest‘ stattfand, sich gerade im Eingangsbereich, wo etliche Händler ihre Waren rund um Rosen und Garten feilboten, tausende Besucher tummelten.

Im in den Westfalenpark integrierten Rosarium werden den Besuchern, auch ganz ohne das Fest natürlich, mehr als 3.000 verschiedene Rosenarten präsentiert. Am Sonntag standen die derzeit zu tausenden prächtig blühenden Rosen im uneingeschränkten Mittelpunkt des Interesses vieler Besucher. Auch in meinem übrigens.

Doch der Park bietet auch ansonsten viele schöne Ecken für einen entspannten Ausflug. Aufgrund des von mir als Dortmunder erst unglücklich spät entdeckten Rombergparks, den man im Gegensatz zum Westfalenpark zudem völlig umsonst besuchen kann, habe ich diesen in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, war inzwischen schon ein paar Jährchen nicht mehr dort.

Zu Unrecht, wie ich jetzt feststellen musste. Denn auch der Park im Schatten des Florianturms versprüht, trotz seiner in die Jahre gekommenen Attraktionen wie Sesselliftanlage und Parkeisenbahn, die noch immer im Charme der vergangenen Jahrzehnte daherkommen, ein Stück weit echten Ruhrgebiets-Charme und viel Geschichte.

Mehrere Spielplätze, unter anderem ein großer Abenteuerspielplatz für Kinder, ein Bouleplatz, ein Bootsverleih und diverse gastronomische Angebote runden das herrlich entspand daherkommende Angebot ab.

Sicherlich im Zeitalter der modernen Freizeitindustrie ein eher konservatives und wenig aufregendes Ausflugsziel, jedoch eines mit sehr viel Grün und für Revier-Verhältnisse im Jahre 2018 noch immer durchaus gepflegtem Ambiente.

Ich habe mir jedenfalls fest vorgenommen bis zu meinem nächsten Besuch nicht wieder ein paar Jahre ins Land gehen zu lassen. Waren ein paar schöne Stunden am Sonntag im Herzen Dortmunds!

RuhrBarone-Logo

4 Kommentare zu “Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Westfalenpark in Dortmund

  • #1
    ke

    50er Jahre Charme trifft Handy Gamer. Aktuell ist das eine interessante Kombination im Westfalenpark inkl. in der Stadt Dortmund. Der Westfalenpark und die Stadt (?) sind Pokemon Go Safari Zone.
    Dortmund ist im Pokemon Fieber und hat zurzeit sehr viele auch internationale Gäste.

    Ich merke aber immer in den Zoos und Parks, dass Natur, auch wenn sie gestaltet ist, einfach zeitlos ist. Auch die Jugend erfreut sich über Karpfen im Teich, einfache Spielgeräte und Haustiere etc.

    Der Park wirk wirklich sehr gepflegt. Er hat viele Bereiche, die auch unterschiedlichste Bedürfnisse (Ruhe, Spiel, Aktion (?)) erfüllen.

  • #2
    Klaus Lohmann

    Pokemon-Smombies: https://i.imgur.com/PYhfmcs.jpg

    Erinnert mich an den Film "The Happening": http://www.thefilmyap.com/wp-content/uploads/2013/07/Shyamalan-2-e1375320198212.jpg

  • #3
    ke

    @2 K. Lohmann
    Ok, das sieht noch alles sehr lustig aus. 🙂

    Aber irgendwie ist es doch wie beim biederen Wanderausflug.
    – Ständig auf die Karte schauen, gemeinsam irgendein blödes Ziel ansteuern, Foto machen
    – Golf ist auch nicht groß anders

  • #4
    Klaus Lohmann

    @ke: Zur Info, die Szene aus "The Happening" geht direkt so weiter: durch eine Art Virus binnen Sekunden völlig entsozialisiert und entmenschlicht, bringen sich dort alle Anwesenden nach einem Moment der kompletten Stagnation selbst um. Dystopie sicherlich, aber der Verlust von oder der bewusste Verzicht auf jegliche(r) soziale(r) Kommunikation ist ja kein neues, rein fiktives Phänomen.

    PS: Ich unterhalte mich selten so intensiv und gut mit anderen Menschen wie beim gemeinsamen Wandern.

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