40 Prozent der Befragten würden sich als Smartphone-Nutzer die derzeit diskutierte „Corona-App“ zur Nachverfolgung der Infektionsketten installieren. Insgesamt haben mit 50 % die Hälfte der Deutschen generell großes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem im Hinblick auf die Corona-Krise. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Blitzumfrage anlässlich des
Wie für alle Menschen brachte die Corona-Krise auch für Lehrer und Schüler eine drastische Veränderung ihres Alltags. Nachdem hier in NRW am Freitag, den 13. März, bekanntgegeben wurde, dass der Unterricht bereits ab dem darauffolgenden Montag nicht mehr wie gewohnt stattfinden würde, mussten sich viele von ihnen quasi ohne jedwede Vorbereitungszeit auf ein völlig verändertes Leben und Lernen einstellen.
In Lehrerhaushalten treffen dieser Tage beide Gruppen direkt aufeinander. Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt hat sich daher am Wochenende einmal mit dem vierzehnjährigen Gordon Kahmann und seiner Mutter Sylvana Dziuba unterhalten, die an der Fridtjof-Nansen-Realschule in Castrop unterrichtet.
Dabei erläuterte Dziuba den Ruhrbaronen die vielen Probleme, mit denen sie sich plötzlich in ihrem und dem Alltag ihres Sohnes Gordon, der die 8. Jahrgangsstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Waltrop besucht, konfrontiert sieht. Zudem schilderte die leidenschaftliche Pädagogin eindringlich ihre Ängste, die sie in Bezug auf eine mögliche Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs direkt nach den Osterfeien hat.
Thomas Viell hat es gehabt. Das Corona-Virus und die Krankheit. Und er hat es überstanden. Aber seine Geschichte ist unglaublich. Sie erzählt von Behörden-Wirrwarr, von föderalem Kompetenz-Labyrinth und von einer unglaublich langen Zeit, bis sein Testergebnis feststand. Das Protokoll einer COVID-19-Erkrankung mitten in Deutschland.
Das bakterienfressende, egelgleiche Stäbchenbakterium. Von unserem Gastautor Ludger Weß. Der Text stammt aus seinem neuen Buch „Winzig, zäh und zahlreich – Ein Bakterienatlas.
Bdellovibrio bacteriovorus, das bakterienfressende, egelgleiche Stäbchenbakterium, ist der Raubfisch unter den Bakterien. Es jagt in Süß- und Salzwasser Bakterien wie E. coli, Salmonella oder Pseudomonas, in- dem es sie rammt, aufbohrt und sich sodann von ihnen ernährt. Anders als der Name suggeriert, saugt es seine Beute aber weder aus, noch zerfleischt es sie wie ein Hai. Es heftet sich mithilfe von Pili an seine Opfer und ätzt durch Enzyme ein Loch in die Zellwand. Innen angekommen, verschließt es die Lücke und sorgt dafür, dass sein Wirt die Zellwand von innen rundum verstärkt. Der verformt sich dabei zu einer Kugel. Diese hermetische Abriegelung dient vermutlich dazu, das Austreten von Nährstoffen zu verhindern, wenn B. bacteriovorus sein Zerstörungswerk beginnt.
Widersprüchlich zu physikochemischen Prinzipien scheint auch die Existenz des Eubostrichus-dianeae-Epibakteriums. Dieses Bakterium hat mit seinem Vulgärnamen – das auf Dia- nes wohlgelocktem Fadenwurm lebende Bakterium – nicht nur einen der längsten Namen, sondern ist mit einer Länge von 120 Mikrometer auch das längste bekannte Bakterium. Es lebt auf der Oberfläche eines Wurms, und zwar in so großer Zahl, dass diese Mitbewohner dem Wurm das
Christian Drosten im ZDF-Mittagsmagazin Foto: Screenshot
Christian Drosten ist unzufrieden mit der medialen Berichterstattung über ihn. Er beklagt die Fokussierung auf seine Person und die erzwungene Kontroverse. In der Zeit sieht man sich zu einer Gegendarstellung gezwungen. Hier ist die Antwort auf diese.
Ein Text, der eine Analyse sein will, wird am Ende nicht mehr als eine Bestätigung dessen, was Drosten an den Medien stört. Dabei ist die gehörige Portion Selbstkritik, mit der der Artikel
Mit Wagen dieses Typs wurden während des Holocausts Menschen in die Vernichtungslager transportiert. Quelle: Wikipedia, Foto: Proesi, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Von unserem Gastautor Thomas Weigle
Es gab Ende 1938 noch kein generelles Beförderungsverbot für Juden bei der Reichsbahn, was etwas überrascht, war jüdischen Bürgern mittlerweile doch das Führen von KFZ untersagt, ebenso das Halten von KFZ. Führerscheine und Zulassungspapiere wurden spätestens mit Ablauf des Jahres 1938 eingezogen bzw. mussten abgegeben werden.
Wie erwähnt wurde jüdischen Bürgern Anfang 1939 die Benutzung von Speise-und Schlafwagen verboten, die vom Vorzeigearier Goebbels nach dem Pogrom geforderten Abteile für Juden wurden immerhin nicht eingeführt. Auch galten die Bestimmungen hinsichtlich der Speise-und Schlafwagen nicht für Juden anderer Staatsangehörigkeit. Allerdings galt das Verbot nicht für Ehepartner in Mischehen. Diese durften weiterhin diese Wagen benutzen, allerdings nur in Begleitung des „deutschblütigen Ehepartners.“
Alle Fotos aus dem Buch sind von Martin Stock. Wir zeigen sie hier mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Die Welt ist für viele von uns in Zeiten der Kontaktsperre aufgrund der Corona-Pandemie gerade sehr eng geworden. Etlichen Leuten schlägt das kräftig aufs Gemüt. Da tut es natürlich gut, sich hin und wieder einmal neu davon zu überzeugen, dass sie es in Wahrheit natürlich nicht ist, dass auch wieder bessere Zeiten für uns alle kommen werden.
Eine besonders schöne Gelegenheit sich dies neu zu vergegenwärtigen, bietet unser heutiger Buchtipp aus dem Hause Delius Klasing, der herrliche Fotos des farbenprächtigen und weitläufigen Wattenmeeres an der Nordsee zeigt und für den geneigten Leser zusätzlich viele nützliche Infos dazu anbietet.
Achtung! Dieser Beitrag enthält esoterischen und verschwörungstheoretischen Content; Screenshot Facebook
Der Corona-Shutdown geht weiter und bis zum 19. April 2020 haben wir, ist ja auch nichts los draußen, noch viel Zeit um uns verstörende, lustige und traurige News reinzuziehen:
News, die Verschwörungstheoretiker, Populisten und esoterisch angehauchte – nennen wir es mal freundlich – „komplett Durchgeknallte“ aktuell verbreiten.
Richtig mental irritierende Videos, wie im letzten Teil, werden in diesem Beitrag nicht zu sehen sein: YouTube hat einige Esoteriker auf Corona-Kreuzung, Dank sei Gott im Himmel, gesperrt. Ein kurzes Filmchen zum Thema „Coronavirus-Inszenierung“ gibt’s am Ende dieser Safari.
Oh! Ein alter Bekannter ist auch wieder im Spiel: Nach monatelanger Facebook-Abstinenz ist Journalist und Aktivist Martin Lejeune wieder investigativ unterwegs: Natürlich in Sachen „Corona-Putsch“.
Generell gilt: Der liebe Herrgott sollte dringend Hirn regnen lassen, oder zumindest Ziegelsteine. Und die richtigen Leute damit treffen.
Soweit es die Kommentare und geteilten Inhalte auf Facebook in Sachen Corona betrifft:
Es gibt leider wenig Hoffnung, dafür aber auch verdammt viel Elend.
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