31. Mai 1962: Adolf Eichmann stirbt am Galgen

Adolf Eichmann, der Logistiker des Holocausts, während seines Prozesses in Jerusalem (1961); Foto: Israel Government Press Office / Public domain
Adolf Eichmann, der Logistiker des Holocausts, während seines Prozesses in Jerusalem (1961); Foto: Israel Government Press Office / Public domain

Am 11. Mai 1960 schnappte der israelische Auslandsnachrichtendienst Mossad den Naziverbrecher Adolf Eichmann und brachte ihn nach Israel. Am 23. Mai 1960 wurde dort der Haftbefehl gegen den Organisator der Schoah vollstreckt.

Der spektakuläre Prozess gegen den Massenmörder endete am 15. Dezember 1961. Das Urteil lautete Tod durch den Strang. Das einzige Mal, dass in Israel die Todesstrafe verhängt und vollstreckt wurde.

Am 31. Mai 1962 starb der Logistiker des Holocausts am Galgen.

Kein schlechter Tag.

Im Blog: Ausführlicher Bericht zur Jagd auf Adolf Eichmann und zum Prozess.

SpaceX: In Europa ist die Umsetzung solcher technologischen Träume undenkbar

Start einer Falcon 9 Foto: Daniel Oberhaus CC BY-SA 4.0

Elon Musks Unternehmen SpaceX schickte gestern gemeinsam mit der NASA zwei Astronauten auf den Weg zur internationalen Raumstation ISS. Musks nächstes Ziel ist der Mars. In Europa ist die Umsetzung solcher technologischen Träume undenkbar.

Stellen wir uns einmal vor, die Falcon 9, die Rakete aus dem Hause SpaceX, wäre gestern nicht von Cape Canaveral sondern von Herne aus ins Weltall gestartet: Vor dem Gelände hätten wir Demonstrationen gegen die Raumfahrt erlebt, Renate Künast von den Grünen hätte im Vorfeld im Bundestag darüber schwadroniert, dass Raumfahrt und Corona irgendwie zusammen

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Corona-Tagebuch aus einem israelischen Altenheim

Oliver Vrankovic (links) und Kollege

Unser Gastautor Oliver Vrankovic arbeitet in einem israelischen Altenheim, in dem viele Überlebende des Holocaust wohnen. Für die Ruhrbarone berichtet er in seinem Corona-Tagebuch über Arbeit und Leben in einem israelischen Altenheim während der Zeit der Corona-Pandemie.

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Corona: Animation zeigt, wie die Zahl der Toten weltweit explodiert

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Nur eine Grippe? Alles Hysterie? Diese Aninamtion von Public-Florish zeigt, wie sich die Todeszahlen in diesem Jahr entwickelt haben. Anfang Januar spielte Corona keine Rolle. Mittlerweile liegt es auf Platz ein – die Zahl der Toten explodiert:

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Fake-News und Verschwörungsblödsinn: COVID-19 verliert als Thema an Zugkraft

Schwurbelkarte: Der Beitrag wurde zwischenzeitlich gelöscht; Screenshot Facebook
Schwurbelkarte: Der Beitrag wurde zwischenzeitlich gelöscht; Screenshot Facebook

Seit der Eskalation der COVID-19-Lage in Deutschland beobachten wir die Entwicklung im Bereich der Fake-News und Verschwörungstheorien sehr genau.

In der Politik ist diese Problematik inzwischen angekommen. Als jemand der diesen Bericht seit Wochen beobachtet: Es hat sich etwas getan! Dank des Videos zum Thema Adrenochrome und Kabale, mit dem der Schwurbelbarde Xavier Naidoo vor Wochen Aufmerksamkeit erweckte:

Die einschlägigen Gruppen zum Thema QAon sind seitdem nicht mehr unter sich. Es wird beobachtet und auch gegen den Blödsinn kommentiert.

Insgesamt: Die Fake-News zum Thema COVID-19 werden weniger. Bill Gates ist immer noch Feindbild Nr. 1.

Es gibt viel Reichsbürgerzeug, antisemitische Postings und allgemeinen Verschwörungsblödsinn der geteilt wird – es geht aber nicht mehr ausschließlich um COVID-19.

Ein Thema im Bereich Corona, dass in den letzten Tagen in einschlägigen Gruppen und auf Telegram diskutiert wurde: Ein Android-Update, in dem die Schnittstelle (Mehr nicht!) für eine spätere COVID-19-App enthalten ist.

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Anhänger der AfD schauen zu 66 Prozent negativ auf die eigene Zukunft

Alexander Gauland Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0


Eine Mehrheit der Europäer schaut positiv in die persönliche Zukunft, aber negativ in die Zukunft des eigenen Landes. Dieses Optimismus-Paradox zieht sich durch alle sozialen Gruppen, Altersklassen und Länder. Gleichzeitig hat die starke Tendenz der Europäer, pessimistisch auf die Zukunft des eigenen Landes zu blicken, deutliche politische Auswirkungen – vor allem auf die parteipolitische Präferenz. Das zeigt die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung.

Wie optimistisch oder pessimistisch sehen die Menschen in der Europäischen Union ihre persönliche Zukunft und die Zukunft ihres Landes? Wie unterscheidet sich dies zwischen den EU-Mitgliedstaaten? Und in welchen Zusammenhang stehen diese Grundhaltungen mit ihrer parteipolitischen Präferenz? Diese Fragen beantwortet die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung. Das zentrale Ergebnis: 58 Prozent der Befragten in den 27 EU-Ländern sehen ihre persönliche Zukunft optimistisch. Gleichzeitig sind sie aber pessimistisch, was die Zukunft ihres Landes betrifft.

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Der Allwetterzoo von Münster schlägt die Anlagen des Ruhrgebiets

Ein neugieriger Bär im Allwetterzoo Münster. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer im Ruhrgebiet lebt, der ist mit wirklich konkurrenzfähigen Zoos nicht gerade gesegnet. Das Angebot in Dortmund zuletzt eher im Sinkflug, Gelsenkirchen noch etwas steril und künstlich wirkend und Duisburg auch nicht gerade glanzvoll, was seinen Zoo betrifft. Kleinere Anlagen wie Bochum oder Recklinghausen sind ohnehin keinen ernsthaften Vergleich mit anderen Tiergärten wert.

Kein Wunder also, dass immer mehr Tierfreunde zwischen Duisburg und Hamm Reisen in die Umgebung unternehmen, wenn sie Anlagen dieser Art sehen wollen. Besonders empfehlenswert sind da in leicht erreichbarer Nähe unter anderem der Aquazoo in Düsseldorf, aber auch der Allwetterzoo in Münster, den man auch in der Corona-Zeit jetzt wieder prima aufsuchen kann.

Gesagt, getan. Am Dienstag machten wir uns mit der Familie auf nach Münster, um dort am Ende einen halben Tag bei herrlichstem Wetter an der frischen Luft zu verbringen.

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Unstatistik des Monats: Corona-Pandemie – Antikörper-Tests und ihre Grenzen

Demonstration eines Corona-Testes Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Unstatistik Mai ist, wie die beiden vorangegangenen, keine übliche Unstatistik. Vielmehr erklärt sie wichtige statistische Konzepte, die helfen, die Ungewissheiten in der Corona-Zeit besser zu verstehen. Es geht diesmal um eine verständliche Einführung in das Thema Antikörper-Tests und ihre Grenzen.

Es gibt zweierlei grundsätzlich verschiedene Arten von Tests: PCR-Tests und Antikörper-Tests. PCR-Tests (PCR steht für Polymerase-Kettenreaktion) weisen mit einem Rachenabstrich direkt genetisches Material von SARS-CoV-2 nach. Sie sind eine Momentaufnahme. Antikörper-Tests

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Corona und Katastrophenschutz: Das einzige Land, das angesichts von wenigen Sterbefällen unzufrieden ist

Magnus Memmeler mit Maske Foto: Privat


Seit Anfang Mai wird über den Fahrplan gestritten. Darüber wer, wie und wann wieder zur Normalität zurückkehren darf, spitzt sich die Diskussion von Tag zu Tag zu. Hysterie, Wahn und Angst geben sich ein tägliches Stelldichein. Viele Menschen sind der Ansicht, dass alles halb so schlimm sei, sich die Regierung gegen „das Volk“ verschworen habe und versammeln sich unter freiem Himmel oder im Internet. Die „Gelben Sterne“ der Impfgegner werden mit stolzer Brust gezeigt. Der immerwährende Antisemitismus der Deutschen darf auch in dieser Zeit nicht fehlen. Am Feiertag wurde bei bestem Wetter wieder gefeiert, im Restaurant oder Biergarten zusammengesessen. Währenddessen in anderen Ländern die zahllosen Toten beweint und beklagt werden.     

Ruhrbarone: Deutschland hat es gemessen an den Sterbefällen bislang gut durch diese Pandemie geschafft. Demnächst kann der Sommerurlaub geplant werden. Alles richtig gemacht?

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David Ben-Gurion, 23.05.1960: „Adolf Eichmann ist bereits in Haft“

15. Dezember 1961, Todesstrafe für den millionenfachen Mörder: Urteilsverlesung im Prozess gegen Adolf Eichmann
15. Dezember 1961, Todesstrafe für den millionenfachen Mörder: Urteilsverlesung im Prozess gegen Adolf Eichmann; Foto: Israeli GPO photographer / Public domain

Adolf Eichman war, während der nationalsozialistischen Herrschaft, Leiter des „Judenreferats“ im Reichssicherheitshauptamt. Der SS-Obersturmbannführer führte das Protokoll während der Wannseekonferenz, auf der die „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen wurde.

Adolf Eichmann war der logistische Organisator des Holocausts.

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