Corona: Geht die Ära der Homöopathen, Quacksalber und Scharlatane zu Ende?

Polizeibeamte in Seattle während der Spanischen Grippe Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei

Nach der Spanischen Grippe schlug die Stunde der Quacksalber: Der weltweite Boom der Homöopathen und Naturheiler begann, weil die Medizin keine Antwort auf die Bedrohung des Influenza-Virus H1N1 fand. Diesmal sieht es anders aus. Die Ära der Quacksalber und Scharlatane könnte zu Ende gehen.

Wenn Albert Camus „Die Pest“ der Roman unsere Zeit ist, ist Laura Spinneys „1918 – Die Welt im Fieber“ das Sachbuch der Stunde. Spinney beschreibt den vermuteten Weg des Virus, er ist immer noch nicht ganz klar, seine historischen Folgen und was er anrichtete: Jeder dritte damals lebende Mensch steckte sich an, zwischen 50 und 100 Millionen starben. Am

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2. Mai 1933: Nazis ermorden Gewerkschafter in Duisburg

Michael Rodenstock, *11.3.1885, von Faschisten am 2.5.1933 ermordet. Der Sitz der SPD Duisburg-Wanheimerort, das Michael-Rodenstock-Haus, ist nach dem ermordeten Genossen benannt.  Foto: Archiv Adolf Graber
Michael Rodenstock, *11.3.1885, von Faschisten am 2.5.1933 ermordet. Der Sitz der SPD Duisburg-Wanheimerort, das Michael-Rodenstock-Haus, ist nach dem ermordeten Genossen benannt.  Foto: Archiv Adolf Graber

Vor 20 Jahren habe ich, als ich noch Mitglied der SPD war, mit dem Genossen Adolf Graber (Dessen Vater im Widerstand war und im KZ Sachsenhausen starb.) auf der Website der SPD Duisburg-Wanheimerort einige eingescannte Fotos aus dieser Zeit dokumentiert. 

Heute jährt sich die Ermordung der Duisburger Gewerkschafter zum 87. Mal.

Julius Birck, Emil Rentmeister, Michael Rodenstock und Johann Schlösser wurden ermordet. Ihre Leichen wurden erst ein Jahr später im Hünxer Wald gefunden.

Ich zeige im Blog, zur Erinnerung an die ersten Opfer der Naziherrschaft, ein paar Fotos aus dieser Zeit.

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Covid-19: Den April haben wir ganz gut gemeistert – Zeit einmal ‚Danke‘ zu sagen!

Ein echt merkwürdiger April war das.

So, liebe Freunde und Kritiker der Ruhrbarone, jetzt haben wir den (ersten) Corona-April quasi auch schon wieder gemeinsam überstanden. Trotz aller Probleme und Sorgen rund um die derzeit alle Schlagzeilen beherrschende Pandemie.

Gut sechs Wochen schon leben wir alle zusammen inzwischen im absoluten Ausnahmezustand. Und doch kann man festhalten, im Großen und Ganzen kommen wir mit der Situation als Gesellschaft doch bisher deutlich besser klar, als man das zunächst hätte befürchten können.

Klar, an vielen Stellen hakt es noch mächtig, vieles könnte zweifelsohne auch schon deutlich besser geregelt sein und in vielen gesellschaftlichen Bereichen fällt es nach wie vor schwer einen konkreten Weg aus der Krise zu erkennen.

Trotz all dieser verbleibenden Sorgen und der zahlreichen Herausforderungen für die Zukunft, möchte ich an dieser Stelle heute einmal kurz ‚Danke‘ sagen.

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Corona: Gefangen in den ersten drei Kübler-Ross Phasen

Jan-Michael Richter (Jamiri) Foto: Karlheinz Spock Lizenz: CC BY-SA 2.0 de

Jan-Michael Richter ist nicht nur ein unter seinem Künstlernamen Jamiri bekannter Comiczeichner sondern auch ein kluger Kopf. Im Streit um die Lockerungen der Massnahmen gegen Corona viel ihm auf „dass es Leute gibt, die für immer in den ersten drei Kübler-Ross Phasen gefangen sind. In Dauerschleife, auf random repeat.“

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Unstatistik des Monats: Corona-Pandemie – Die Reproduktionszahl und ihre Tücken

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Unsere vorangegangene Unstatistik hatte bereits die Möglichkeiten und Grenzen zentraler Kennzahlen der derzeitigen Covid-19-Pandemie aufgezeigt – insbesondere der Infektions- und Sterbequote. Inzwischen ist mit der Reproduktionszahl R eine weitere Kennzahl in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Sie gibt an, wie viele andere Personen eine infizierte Person ansteckt und ist keine Eigenschaft eines Virus, sondern ergibt sich aus dem Verhalten

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Vestische: Busfahrer führen ausgerufene Corona-Regeln ad absurdum

An den Haltestellen und im Bus ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Foto: Robin Patzwaldt

Wenn Professor Dr. Lothar H. Wieler bei den Pressebriefings des Robert Koch-Instituts regelmäßig das Wort ergreift, dann klebt gefühlt ganz Deutschland an seinen Lippen. Diesen Eindruck kann man zumindest bekommen, seit die uns tagtäglich beschäftigende Corona-Pandemie im Bewusstsein der Öffentlichkeit in diesem Lande so wirklich angekommen ist.

Immer wieder mahnt der Leiter des RKI dabei zur Vorsicht im Alltag. Mit einer Engelsgeduld beschreibt Wieler jedes Mal aufs Neue die erfolgversprechendsten Maßnahmen zur Eindämmung der Krise: Abstandhalten, Hygieneregeln beachten und, wo möglich, einen entsprechen Mund- und Nasenschutz tragen.

Man sollte daher meinen, dass diese empfohlenen Verhaltensregeln inzwischen auch bei allen Bürgern im Lande angekommen sein sollten. Eigentlich! Denn was man im Alltag derzeit so beobachten muss, das lässt einem vielfach am Verstand so mancher Mitmenschen zweifeln.

Jüngstes Beispiel

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Israel in Deutschland: Erfolgreicher Online-Kurs „Krav Maga“

Online Krav Maga: Interessante Veranstaltung der israelischen Botschaft; Screenshot Facebook
Online Krav Maga: Interessante Veranstaltung der israelischen Botschaft; Screenshot Facebook

Im Zuge des Versammlungsverbotes wegen COVID-19: Sportliche Trainingsevents haben sich teilweise ins Internet verlagert. Im Bereich der Kampfkünste (Karate online / Karate online in Oer-Erkenschwick) haben die Ruhrbarone dazu im Blog berichtet.

Am vergangenen Freitag fand ein Online-Schnupperkurs im israelischen Verteidigungssystem Krav Maga statt. Veranstalter war die Botschaft des Staates Israel in Deutschland.

Ich war skeptisch bei diesem Online-Kurs zum israelischen Nahkampfsystem Nr. 1.

Zu Unrecht!

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intensiv erklärt (7)


Auch in Deutschland werden mittlerweile viele Patienten wegen Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) verzeichnet in ihrem Intensivregister mit dem Stand vom 28.04.2020 um 9:15Uhr 2467 intensivmedizinisch behandelte „Corona-Patienten“.
Doch was bedeutet das überhaupt? Warum müssen Covid-19-Patienten auf die Intensivstation? Was ist maschinelle Beatmung? Wie funktioniert ein Beatmungsgerät? Wie sieht die Behandlung eines Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation aus? Warum liegen die Patienten alle auf dem Bauch? Wer arbeitet auf einer Intensivstation?
Diese und weitere Fragen wollen wir in unserer neuen Rubrik „intensiv erklärt“ für Laien verständlich beantworten.

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NRW: Keine erhöhte Sterblichkeit im März 2020

Im Gegensatz zu Regionen wie Norditalien, Wales, New York oder London konnte in NRW trotz Corona eine erhöhte Sterblichkeit verhindert werden. Die Mühen der vergangenen Monate, sie haben sich gelohnt. Nach vorläufigen Informationen starben im März 2020 in Nordrhein-Westfalen etwa 18 800 Menschen. Wie „Information und Technik Nordrhein-Westfalen“ als Statistisches Landesamt  mitteilt, liegt die Zahl der Gestorbenen damit voraussichtlich niedriger als im März 2019 (damals: 19 100). Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit sind aus diesen Daten für März 2020 nicht abzulesen.

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Christoph Kuckelkorn: Ein Bestatter und Karnevalist erzählt vom Leben

Vertragsunterzeichnung zur Karbervalssession 2017/18 und Empfang im Historischen Rathauses von Köln : Prinz Michael II. (Mitte) mit Bauer Christoph (r.) und Jungfrau Emma (l.) unterzeichnen den Sessionsvertrag. Dahinter stehend: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Christoph Kuckelkorn
Vertragsunterzeichnung zur Karbervalssession 2017/18 und Empfang im Historischen Rathauses von Köln : Prinz Michael II. (Mitte) mit Bauer Christoph (r.) und Jungfrau Emma (l.) unterzeichnen den Sessionsvertrag. Dahinter stehend: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Christoph Kuckelkorn; Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Der Besuch von Buchhandlungen ist für mich, seit jeher, ein großes Problem:

Den zielgerichteten Kauf eines bestimmten Buches kann ich meistens vergessen.

Beim Stöbern in einer Buchhandlung, ich war zu früh dran beim kleinen Klassentreffen auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg, fiel mir ein Buch ins Auge:

Der Tod ist Dein letzter grosser Termin.

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