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Das Konzert von Chris de Burgh in Essen

Der irische Sänger und Komponist Chris de Burgh gastierte heute Abend in der Philharmonie in Essen und präsentierte vor ausverkauftem Haus sein im September letzten Jahres veröffentlichtes 21. Studio-Album “A Better World”.

Vor dem Hintergrund einer aus dem verdörrten Erdboden wachsenden bunten Blume, die auch das Cover seiner neuen Platte ziert und mit Unterstützung seiner hervorragenden Live-Musiker Nigel Hopkins (Keyboards), Dave Levy (Bass), Neil Taylor (Gitarre) und Philipp Groyssboeck (Schlagzeug), betrat der mittlerweile 68-jährige pünktlich um 19 Uhr sehr bescheiden und fast ein wenig schüchtern die Bühne, winkte kurz in die Menge und begann ohne viel Aufhebens mit dem ersten Song des langen Abends.

“Bethlehem“ und “Chain Of Command“ sind zwei Stücke seines aktuellen Albums, die das Konzert eröffneten und beide stehen für den inhaltlichen Schwerpunkt von „A Better World“. Es sind Lieder um Krieg, Religion (ebenso auch um das Flüchtlingsthema in „Homeland“), um Liebe, Verlust, Abschied, und letztlich auch um den Sieg.

Und keinem sonst gelingt es wie Chris de Burgh, Texte politisch-gesellschaftlichen Inhalts in derart harmonische Melodien einzuwickeln. Es spricht für seine durchweg menschenfreundliche und friedensbejahende Haltung, die er auch am heutigen Abend immer wieder zeigte.

Gut zweieinhalb Stunden, mit einer kleinen Pause, spielte Chris de Burgh zusammen mit seiner Vier-Mann-Band, 30 ausgewählte Stücke, unter denen natürlich auch seine Klassiker, vorwiegend aus den 80-er Jahren,  ihren Platz gefunden haben. Im zweiten Teil des Abends kamen viele Songs in einer Akustik-Version zum Tragen, einige spielte der Ire ganz ohne Begleitung.

Der Abend war ein Wechselbad der Gefühl, mal besinnlich und sanft, mal nachdenklich und tiefsinnig,  dann wieder aufgelockert, rockig und voller guter Laune. Immer wieder erhob sich das Publikum von ihren Sitzen, jubelte und klatschte begeistert mit im Takt. Der Applaus kurz vor der Pause kam schon den ersten Standing Ovations ziemlich nahe.

Chris de Burgh sah man die Freude über diese durchweg überwältigend positive Resonanz deutlich an, immer wieder richtete er einige Worte an seine Gäste, übergab immer wieder kleine Mitsingpassagen an das Publikum, animierte es zum Tanzen und Mitklatschen.

Restlose Begeisterung auf beiden Seiten und die bessere Welt war für einen kleinen Augenblick zum Greifen nahe – hier sind die Fotos:

Set 1

Hope in the Human Heart ( Intro), Bethlehem, Chain of Command, Lonely Sky, Missing You, Ship to Shore, A Spaceman Came Travelling, Waiting for the Hurricane, Homeland, Cry No More, The Revolution, Light a Fire, The Open Door

Set 2

Oh My Brave Hearts (acoustic with band), Heart and Soul (acoustic with band), Moonlight and Vodka (acoustic with band), Sailing Away (acoustic solo), There Goes My Heart Again (acoustic solo), Here Is Your Paradise (acoustic solo), Where Peaceful Waters Flow (acoustic solo), Sunrise, The Hands of Man, Bal Masqué, All for Love, Borderline, The Lady in Red, Africa (Toto cover), The Spirit of Man, Don’t Pay the Ferryman, High on Emotion Encore: The Snows of New York, The Moonfleet Finale

 

Veranstalter: Handwerker Promotion

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