Die Kriminalpolizei Ruhr-Mitte bittet um Ihre Mithilfe: Auf dem Gelände des ehemaligen Weltkulturerbes Zeche Zollverein wurde in der Nacht zum 03. September 2053 die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Herkunft und Identität des Mannes konnten bislang nicht geklärt werden.
Robert Lewandowski (BVB), Foto: (c) Christopher Neundorf
Es war schon recht ernüchternd, das Spiel des BVB am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison stellten die Dortmunder zwar das technisch bessere, das optisch überlegene Team, konnte das Ganze am Ende aber doch nicht zu einem ‚Dreier‘ nutzen.
Es scheint fast, als müsse der Verein nach der nahezu perfekten Rückrunde im Vorjahr, in dieser Saison etwas von dem zuvor überstrapazierten Glück wieder ‚zurückgeben‘.
Doch wenn man das fehlende ‚Glück‘ in dieser Spielzeit allein für die inzwischen riesige 17-Punktelücke zu Bayern München verantwortlich machen würde, dann wäre diese Analyse wohl etwas zu einfach.
Was dem BVB in letzter Zeit häufiger zu fehlen scheint, dass ist
Anonymous. Im Internet, und mittlerweile auch darüber hinaus, ein Begriff der schon länger für eine Organisation, ein Kollektiv steht, zu dem es oft schwer fällt sich eine Meinung zu bilden. So kämpfen die Aktivisten mit den Guy-Fawkes-Masken zwar gegen Zensur, wenn sie gegen das ACTA-Abkommen ins Feld ziehen, oder gegen die totalitäre Scientology-Organisation mit ihrer „Chanology“-Operation. Doch gibt es auch Anons, so die Kurzbezeichnung für jemanden der sich dem Kollektiv zugehörig fühlt, die Medien oder soziale Netzwerke wie Facebook angreifen. Die Waffen sind dabei Hackingattacken, die ganze Webseiten lahmlegen können. Von unserem Gastautor Sebastian Bartoschek.
Was sind das für Menschen, die sich hinter der Maske verbergen, was sind ihre Überzeugungen, wie ist ihr Verhältnis zur Rechtsstaatlichkeit? Und braucht es wirklich Internet-Robin-Hoods, die sich über das Gesetz erheben? Wo verläuft die Trennlinie zu schlichter Kriminalität? Nach einiger Anbahnungszeit gelang Sebastian Bartoschek das folgende Interview in einem Textchat mit einem aktiven Anon, der sich selbst j4rkiLL nennt.
Sebastian Bartoschek: Bevor wir auf das Kollektiv Anonymous eingehen, kurz zu Deiner Person: was dürfen unsere Leser über Dich wissen?
j4rkiLL: Dass ich ein Aktivist bin, der gegen Scientology kämpft und über Zensur und Überwachung aufklärt, sich aber nicht an illegalen Aktionen wie z.B. Hacking oder DDoSing beteiligt.
„DDoSing“?
In den Medien ist der Begriff dafür „Webseiten lahmlegen“. DDoS steht dabei für Distributed Denial of Service.
Was machst Du beruflich und wie alt bist Du?
Ich möchte es dabei belassen, dass ich selbständig bin. Und mein Alter spielt hier keine Rolle.
Zutaten pro 1,7 l Mix-Behälter
100 ml Essig
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 EL Salz
1 EL Sambal oleg
1 Ei (roh)
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
100 ml Rohrzucker
Bernd Fesel, Geschäftsführer des European Center for Creative Economy (ECCE), nutzt jede Gelegenheit, sich zu blamieren. Neulich im Internet zu Beispiel.
Zum Beispeil auf der Internetseite Culturefighters,dem britischen Gegenstück zur Webseite Labkultur, die ECCE seit nunmehr drei Jahren ohne Erfolg, aber dafür mit üppigen Fördermitteln betreibt. Dort stellt Fesel Dortmund und seine Sicht der U-Turm Geschichte vor.
So schön könnte die Welt sein. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei
Die Städte in NRW fordern ein Verbot des Alkoholverkaufs ab 22.00 Uhr und die Möglichkeit, in den Städten zeitlich befristete Alkoholverbote zu erlassen. Der Umbau der Städte nach den Wünschen. Das Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ wird zum Leitmotiv der Kommunalpolitik.
Diedrich Diederichsen erklärte in seinem Buch „Sexbeat“ was die Stadt einzigartig macht. Sie sei der einzige Ort, in dem man das „später“ entdecken kann. Nie hat alles geschlossen, immer gibt es noch etwas zu entdecken. Das Publikum wechselt mit der Uhrzeit, es wird irgendwann an vielen Orten ruhiger, aber es gibt immer noch den einen Club, die eine Kneipe, das eine Atelier, wo es trotzdem weitergeht. Die Frage „was später noch passiert“, die treibende Kraft ihrer eigen Zeitlosigkeit macht die Stadt nach wie vor zu einem faszinierenden Ort.