Liebe Telekom, Ihr wollt kommunizieren? Ich auch!

DSC09648 (580x435)
An vielen Stellen in der Stadt wird gerade gebuddelt….

 

Wenn eine komplexe technische Apparatur einmal läuft, dann fummelt man am besten auch gar nicht mehr groß daran rum. Das sagt einem schon der Volksmund.

Wer einmal den Telefonanbieter gewechselt hat, oder aufgrund eines Umzugs seine Telefonanlage mitnehmen und neu aufbauen musste, der weiß vielleicht wovon ich spreche. Entsprechende Erfahrungen habe ich in den letzten Jahren auch schon mehrfach gemacht bzw. leider machen müssen.

In dieser Woche ereilte mich ein solches Schicksal jedoch zur Abwechslung mal ganz ohne eigenes Zutun. Am Montagmittag, ohne irgendeine Vorankündigungen, versagte plötzlich meine DSL-Leitung. Auch das Telefon war plötzlich tot. Erst einmal kein Grund zur Panik. Wird schon werden, dachte ich. Doch Pustekuchen!

Continue Reading

Essen: Wer den Mob in die Stadt holt, trägt die Verantwortung

Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z
Davidsternhakenkreuz Foto: Antifa Z

Polizei und Linkspartei sind von den gestrigen Demonstrationen  in Essen begeistert. Nur NRW Linken-Chef Ralf Michalowsky kann das pöbeln nicht lassen.

Gestern tobte ein antisemitischer Mob in der Essener Innenstadt. Die  Veranstaltung der Linkspartei auf dem Weberplatz hat ihn mit ihrem einseitig Israel verurteilenden Aufruf in die Innenstadt gebracht. Deren Ordner mühten sich redlich, Neonazis und Graue Wölfe von der Kundgebung zu entfernen und gingen auch dann und wann gegen Fahnen der Hamas, Plakate, auf denen Davidstern und Hakenkreuz eins wurden vor, aber es war schlicht zu viel. Die Kundgebung der Linkspartei war überlaufen worden. Klassische linke Folkloresprüche wie „Hoch die Internationale Solidarität“ wurden mit einem Pfeifkonzert bedacht. Allahuh Akbar war der meistgehörte Spruch auf dem Weberplatz, dicht gefolgt von „Kindermörder Israel.“

Nachdem die Kundgebung beendet war, zog ein Mob durch die Essener Innenstadt, durchbrach verschiedene Polizeisperren und versuchte zur alten Synagoge durchzubrechen, was die Beamten jedoch verhindern konnten – zum Teil unter hohem persönlichen Risiko.

Nicht verhindern konnte die Polizei, dass dieser Mob über Stunden die Teilnehmer der Pro Israel Demonstration, darunter zahlreiche Juden aus ganz NRW, auf dem Willy Brandt Platz nahezu einkesselte, mit Sprüchen wie „Drecksjuden“ beschimpfte, mit antisemitischen

Continue Reading
Werbung
Werbung


Der Ruhrpilot

hassdemo_opfer

Essen: Polizei musste pro-israelische Demonstranten schützen…Der Westen

Essen: Auch der Demo-Frieden – eher brüchig…Der Westen

Essen: Sommer 2014 in Essen – Die Polizei spricht von “friedlich”…Tapfer im Nirgendwo

Essen: Linke umgibt sich mit Antisemiten…Tagesspiegel

Essen: Möglicher Anschlag auf Alte Synagoge – 14 Festnahmen…Der Westen

Essen: Verdacht geplanter Straftaten gegen Alte Synagoge…Bild

NRW: Hassdemo löst Antisemitismus-Streit bei Linken aus…Welt

Ruhrgebiet: Nein und Amen…Der Westen

Bochum: Blick aufs Musikzentrum und darüber hinaus…Der Westen

Dortmund: Nordstadt-Grüne wollen Kopftuch-Kritikerin Horitzky abwählen…Der Westen

Duisburg: Kuratorium billigt OB-Entscheidung…RP Online 

Duisburg: Eine peinliche Einmischung…RP Online

Duisburg: Opfer verklagen Duisburg, Lopavent und Land…Welt

BVB-Trainingsauftakt für Immobile und Ji

Ciro Immobile trainiert in Dortmund. Foto: BVB
Ciro Immobile beim Laktattest in Dortmund. Foto: BVB

Der Rumpfkader der Trainer Jürgen Klopp bisher zur Verfügung stand, ist seit dem heutigen Freitag um zwei namhafte Neuzugänge reicher.

Nach ihrem verdienten Sommerurlaub stießen der Italiener Ciro Immobile (Neuzugang aus Turin) und der Südkoreaner Dong-Won Ji (zuletzt in der Bundesliga für Augsburg aktiv) zur Mannschaft.

Für beide stand  heute erst einmal der obligatorische Laktattest an.  Die Neuverpflichtungen absolvierten am frühen Nachmittag bei tropischen Temperaturen in Dortmund ihr erstes Training beim BVB und wurden entsprechend von ihren neuen Teamkollegen im Kreise des Deutschen Vizemeisters begrüßt.

 

Liveticker: Essen, Demonstrationen für und gegen Israel…

IMG_20140718_164701

Essen. Heute demonstriert der Jungendverband der Partei Die Linke in Essen gegen Israel. Zeitgleich findet in der Nähe eine Gegenveranstaltung statt, wir berichten in einem Liveticker.

20.50 Uhr: Die offiziellen Veranstaltungen hüben wie drüben sind beendet. Auch wenn wir nicht wissen, ob es inoffiziell noch weitergeht, beenden wir an dieser Stelle unsere Berichterstattung. Wir bedanken uns bei allen, die mitgeholfen und mitgearbeitet haben.

20.22 Uhr: Auf dem Willy Brandt Platz ist Ruhe eingekehrt. Genauso friedlich und gut organisiert die pro Israel Demonstration abgelaufen ist, genauso wurde sie auch beendet. Gemeinsam hat man die Demonstration mit Bussen wieder verlassen. Auf der anderen Seite konnte man es allerdings selbst dann nicht lassen, als die Nummer eigentlich schon längst beendet war. Zwar sind die genaueren Umstände unbekannt, aber kurz vor Schluss kam es noch zu einer Festnahme einer Frau, die auf der Seite der pro palästinensischen Demonstranten teilgenommen hat und noch immer sollen knapp 100 dieser Leute auf dem Platz herumstehen…

20.03 Uhr: Obwohl sich noch immer knapp 200 Hamas Anhänger auf dem Willy Brandt Platz befinden und auch noch geschätzte 100 Demonstranten die friedlich für Israel demonstriert haben, wird es nun ruhiger. „Das ist in Auflösung… die gehen jetzt nach hause.“ So ein O-Ton über die pro palästinänsischen Demonstranten.

19.48 Uhr: In all dem Trubel ein Zeichen der Ruhe. Die Teilnehmer der Pro Israel Demonstration beginnen den Shabbat zu feiern. Shalom!

19.44 Uhr: Guten Nachrichten gibt es zur Zeit von der Synagoge. Dort ist alles ruhig und die Polizei hat das Areal weiträumig abgesperrt.

19.37 Uhr: Auch die Kollegen des WDR werden wüst beschimpft. Einer unserer Leute war dabei, als das Team des WDR, stellvertretend für den Sender, als „Judensender“ und Heuchler bezeichnet worden ist.

Continue Reading

WM: Reaktionen auf den ‘Gaucho-Dance’ stimmen nachdenklicher als die unsensible Aktion selber

Am Dienstag begrüßten gut 400.000-Fans die heimkehrende Nationalmannschaft des DFB auf der ‚Fanmeile‘ in Berlin. Ein Empfang der auch heute in vielen Medien noch nachwirkt.

Neben einer unübersehbaren Maximierung des Kommerzes, kaum ein Blick ohne die Dauereinblendung diverser Sponsoren war in Berlin möglich, sorgte besonders der sogenannte ‚Gaucho-Dance‘ für Verärgerung und Diskussionen bei Millionen im Lande.

Continue Reading
Werbung
Werbung


Essen: Demonstrationen für und gegen Israel

Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund
Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund

In der Essener Innenstadt werden heute Nachmittag zwei Demonstrationen stattfinden – eine für und einen gegen Israel. Tausende Teilnehmer werden erwartet.

Der Linkspartei-Jugendverband Solid-Ruhr ruft heute unter dem Motto „Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten“ um 17.00 Uhr zu einer Demonstration auf dem Weberplatz in der Essener Innenstadt auf. Auch wenn die Veranstalter seit Tagen betonen, sie werden dort keine antisemitischen Sprüche und Transparente dulden,  reisst die Kritik an der Veranstaltung nicht ab. Nach der Essener Antifa, dem BAK Shalom und der Thüringer Landtagsabgeordneten Katharina König, der Linksjugend aus Oldenburg hat sich nun auch die Berliner Linksjugend von der Veranstaltung distanziert. In einer Erklärung schreiben die Berliner: „Leider mussten wir feststellen, dass der Aufruf zu dieser Demonstration an Einseitigkeit schwer zu überbieten ist und halten es dementsprechend für wenig überraschend, dass die Facbook-Seite der Veranstaltung zwischenzeitig mit NS-verherrlichenden und

Continue Reading

Antrag auf Abwahl: Bezirksbürgermeisterin Horitzky (CDU) soll gehen

Film und Frau 1961
Film und Frau 1961

Steht die Abwahl von Gerda Horitzky (CDU) in der Nordstadt unmittelbar nach der Sommerpause an? Möglich ist das, denn die Grüne stellen einen Antrag auf Abwahl in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord. Die stellvertretenden Bezirksbürger-meisterin Horitzky hatte für Aufregung gesorgt, weil sie sie als Amtsträgerin öffentlich Muslime beschimpft hatte – denn sie hat ein Problem mit Kopftüchern.

Sie schickte im Zusammenhang mit der Entlassung einer muslimischen Krankenschwester, weil diese bei der Arbeit ihr Kopftuch nicht ablegen wollte, an die Presse einen Leserbrief. Darin hiess es, recht verquast, dass die christliche Religion unterlaufen werden würde – wörtlich: „Es kann nicht sein, dass unsere christlichen Konfessionen überall muslimisch unterlaufen werden, zumal wir für Muslime sowieso nur Ungläubige sind. Umso wichtiger ist es unseren Glauben, da wo es geht, zu leben und wie bisher ohne Kreuz auf der Stirn als Demonstration. Ich als Nordstädterin würde im Krankheitsfall ins St.-Johannes-Krankenhaus

Continue Reading