Der Ruhrpilot

Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC
Garrelt Duin Foto: SPD Niedersachsen Lizenz: CC

NRW: Start-ups sind unzufrieden mit Nordrhein-Westfalen…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Land plant 100.000 neue Wohnungen…RP Online
NRW: Solange die Chemie noch stimmt…Welt
Debatte: Die Regierung am Abgrund…FAZ
Debatte: „Tiefe Beunruhigung in der Bevölkerung“…Welt
Debatte: Das fragmentierte Deutschland…Jungle World
Debatte: Von Wundern und Katastrophen…Novo Argumente
Ruhrgebiet: RWE rutscht ab – Kundenverlust und rote Zahlen…Welt
Ruhrgebiet: Amazon startet die „Lieferung am selben Tag“…Wired
Ruhrgebiet: 11 Sterne am Gourmet-Himmel über der Ruhr…Genussbereit
Bochum: Rat beschließt Gesundheitskarte für Flüchtlinge…Der Westen
Dortmund: Schoko-Ticket für Stadt extra teuer…Der Westen
Duisburg: Duisburger glauben nicht mehr an Outlet-Pläne…Der Westen
Essen: LEG hat auch städtische Wohnungen im Visier…Der Westen

Drehscheibe ab 14. Dezember – ein zweites #trainofhope?

Menschen in Rückansicht mit Gepäck, ein Mann hat einen Arm um eine Frau gelegt.
Tausende Geflüchtete kamen im September in Dortmund an. Foto: Felix Huesmann

Dass es passiert, war seit einigen Tagen klar, das Wann und Wie steht erst jetzt offiziell fest: Dortmund wird vom 14. Dezember an wieder sogenannte Drehscheibe für Geflüchtete. Statt wie im September den Hauptbahnhof und das Dietrich-Keuning-Haus als Schleusungspunkt zu verwenden, werden die Menschen nun in der Nähe des Stadions ankommen und von dort aus weitergeleitet. Und auch Essen wird eine „Drehscheibe“ einrichten.

„Am Bahnhof ‚Signal Iduna Park‘ werden die IC und ICE Züge anhalten, um die Asylsuchenden in die vorübergehende Obhut der Dortmunder Einsatzkräfte zu übergeben“, so eine Pressemitteilung der Stadt Dortmund von Donnerstag. Auf dem Parkplatz E3 sollen Leichtbauhallen für eine kurze Pause aufgebaut werden, danach, so das Konzept, geht es für die Geflüchteten mit einem Lunchpaket weiter in die für rund 1000 Menschen ausgelegte Unterkunft nach Selm-Bork. Von dort aus werden die Menschen nach Münster-Greven gefahren, wo der formale Akt der Registrierung abgeschlossen wird. Die Erstaufnahmeeinrichtung, die seit einigen Wochen ihre Erstanlaufstelle am Westfalenpark eingerichtet hat, soll nach jetzigen Planungen nicht eingebunden werden.

Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund werden sich abwechseln, sodass Dortmund nur alle vier Tage dran ist. „Mit den sehr einvernehmlich getroffenen Vereinbarungen kann Dortmund gut leben“, teilt die Stadt mit.

Schon im September waren in Dortmund mehrere Tausend Geflüchtete innerhalb weniger Tage in Dortmund angekommen, im Dietrich-Keuning-Haus in der Nordstadt erstversorgt und dann in NRW verteilt worden. Unter dem Label „Train of Hope“ war eine enorme Bewegung zivilgesellschaftlichen Engagements sichtbar geworden, die das stadtoffizielle Geschehen – auch kritisch – begleitet hatte. Freiwillige hatten zum Beispiel eine Kleiderkammer eingerichtet, Lebensmittelspenden und grundlegenden Bedarf an die Ankommenden verteilt.

Der Standort „Signal-Iduna-Park“ erleichtert den reibungslosen Ablauf der „Drehscheibe“. Immer wieder waren gerade in den ersten Tagen Gleise gesperrt worden, Hunderte Menschen hatten die Geflüchteten, die über München nach Dortmund gekommen waren, im Hauptbahnhof willkommen geheißen. Im Dietrich-Keuning-Haus hatte fast zwei Wochen lang der übliche Betrieb brachgelegen, um den Menschen eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Die Pläne der Stadt lesen sich jetzt anders. Der Aufenthalt der Flüchtlinge an der Dortmunder Drehscheibe soll sehr kurz sein, „um Sanitäreinrichtungen zu besuchen“. Das klingt nach einem sehr durchtakteten Ablauf. Ob für Menschen Platz sein wird, die weiter Unterstützung leisten wollen, wird sich zeigen. Die Bahn-Haltestelle am Stadion ist abseits der Innenstadt und erfährt weniger Öffentlichkeit als der Hauptbahnhof. Das dürfte die Hemmschwelle für Helferinnen und Helfer erhöhen. Ob die Helfenden vom September bei einem derart kurzen Aufenthalt, wie er nun in Dortmund geplant ist, überhaupt Handlungsspielraum haben werden, ist ebenfalls unklar. Beim letzten Mal hatte die Stadt jegliche zivilgesellschaftliche Unterstützung über institutionelles Ehrenamt hinaus zunächst klar abgelehnt.

Eisadler: Spitzenspiel in Dortmund

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Die Dortmunder Eisadler haben an diesem Wochenende nur ein Spiel. Dieses Spiel hat es aber in sich, denn am Freitag ist der Tabellenführer aus Ratingen zu Gast im Eisstadion an der Strobelallee.

Es ist drei Wochen her, da sehen die Fans das vielleicht bisher beste Spiel in der 1.Liga West. Leidenschaft, Kampf, Technik, Eishockey auf hohem Niveau. Seinerzeit spielten die Eisadler in Ratingen und verloren das Spiel am Ende knapp mit 4:2.
Und am Freitag kommt es dann zu einer Neuauflage dieses Spiels “Tabellenerster gegen Tabellenzweiter“. Natürlich haben sich die Eisadler viel für diesen Abend vorgenommen, doch Trainer Krystian Sikorski ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Ratingen kommt als Tabellenführer und ist natürlich der Favorit in diesem Spiel. Sie haben einen Top-Kader und stehen nicht umsonst ungeschlagen an der Tabellenspitze. Wir müssen das komplette Spiel über konzentriert zur Sache gehen, denn der kleinste Fehler wird sofort bestraft, wie wir im Hinspiel gesehen haben.“

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Juicy Beats 2016 – Deichkind, Fritz Kalkbrenner und Wanda sind mit am Start

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Juicy Beats 2015

Gestern gaben die Veranstalter der Juicy Beats die ersten bestätigten Acts für 2016 bekannt !

Mit Deichkind, Fritz Kalkbrenner und Wanda stehen gleich drei Hammer-Acts auf dem Programm und werden dazu beitragen, dass der Dortmunder Westfalenpark auch zur 21. Auflage des Festivals zwei Tage lang mit etlichen Bühnen und einem einzigartigen Band- und DJ-Aufgebot in eine der schönsten Festivallocation der Nation verwandelt wird.

Auch den Campingplatz wird es wieder geben. Derzeit ist noch ein letzter Vorrat limitierter Fan-Tickets zum Preis von 57,- Euro zzgl. Gebühren erhältlich, danach startet der reguläre Vorverkauf mit Kombi-, Einzel- und Campingtickets.

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Deichkind / 11.04.2015 – Dortmunder Westfalenhallen

Juicy Beats >> 29.07.2016 – 30.07.2016

www.juicybeats.net

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube


NRW: 
33 Personen sind in den in „Heiligen Krieg“ gezogen…RP Online
NRW: Spielgeld für Westspiel…FAZ
NRW: Sanierung maroder Brücken kommt in Gang…Welt
NRW: Islam-Verbände könnten bald mehr Mitsprache bekommen…Der Westen
Debatte: Und jetzt feiern alle Helmut Schmidt – aber nicht seine Werte…Welt
Debatte: Regieren mit der Krisenreaktionstruppe…Jungle World
Debatte: Mietpreisbremse könnte Mieten steigen lassen…FAZ
Ruhrgebiet: Mit Riesen-Koalition Druck machen…Der Westen
Bochum: Ausstellung über die Opfer des NSU…Bo Alternativ
Dortmund: Zweite Nordstadt-Gesamtschule kommt nun doch nicht…Der Westen
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Essen: Der Druck auf die Evag wächst…Der Westen

Paper Aeroplanes live im Blue Notez und Pitcher

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Zusammen mit Co-Writer und Produzent Richard Llewellyn, der ebenfalls aus Wales stammt, gründete die britische Musikerin und Interpretin Sarah Howells 2009 die Band Paper Aeroplanes. Vor fünf Jahren erschien ihr Debütalbum „The Day We Ran into the Sea“ und mittlerweile sind sie bei Album Nummer drei angekommen.

Joy (2015) heißt das schöne Werk, auf dem das Duo den gelungenen Versuch gestartet hat, ihre klassiche Folk-Musk mit sanften Elektronik – und Popelementen abzurunden. Eine Mischung, die erfrischend rüber kommt und gleichzeitig das Herz berührt.

Auf ihrer aktuellen Tour werden sie auch hier bei uns in der Nähe vorbeischauen:

19.11.2015 Pitcher Düsseldorf, Tickets

20.11.2015 Blue Notez Dortmund, Tickets

Paper Aeroplanes – FZW / 28.04.2013

www.popversammlung.de

www.impuls-promotion.de

Ein Zeichen gegen Israel

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Ob Iran, Saudia Arabien oder China – die Europäische Union lässt kaum eine Gelegenheit aus, wenn es darum gilt, einer Diktatur in den Hintern zu kriechen. Geht es um Israel, zeigt sich die EU weniger offen. Eine neue EU-Richtlinie schreibt vor, israelische Waren aus den Gebieten jenseits der Grenzen von 1967 kennzeichnen zu lassen.  Das Ganze diene dem Verbraucherschutz, ein bei den Eurokraten beliebter Vorwand, um sich in die Gelegenheiten anderer Leute einzumischen. Politisch gemeint ist das alles angeblich nicht, was nur zeigt, dass man in Brüssel sogar zu dumm zum lügen ist. Die EU misst hier mit zweierlei Maßstäben – oder hat jemand jemals Waren aus Nordirland, Tibet oder dem Baskenland mit besonderen Kennzeichen versehen im Supermarkt erblickt? Umstritten ist der Status all dieser Regionen auch. Für die EU kein Problem.

In einem Gastbeitrag für die Jüdische Allgemeine schreibt Israel Botschafter Yakov Hadas-Handelsman:

Damit gelten für Israel andere Regeln als für den Rest der Welt. Es ist eine falsche Annahme der EU, dass Druck nötig sei, um beide Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bewegen. Israel steht schon jetzt bereit, erneut in Friedensverhandlungen einzutreten, und hält nach wie vor an einer Zweistaatenlösung für zwei Völker fest. Doch auf der Gegenseite gibt es keine Bereitschaft, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Während dieser Tage palästinensische Attentäter auf offener Straße Israelis angreifen, plant die EU Handelshemmnisse gegen Israel.

Ein sonderbares Zeichen sendet Brüssel damit an die Verantwortlichen in Ramallah. Die EU ermutigt mit dieser Geste die palästinensische Seite indirekt, weitere Gespräche mit Israel zu vermeiden. Darüber hinaus wird die Botschaft an die Attentäter gesendet: Macht genau so weiter.

Nach einem Bericht des Tagesspiegels sagte ein Sprecher der israelischen Regierung: „„Wir bedauern, dass die Europäische Union aus politischen Beweggründen so einen extremen und diskriminierenden Schritt unternimmt, der einem Boykott ähnelt. Und dies ausgerechnet zu einer Zeit, in der Israel einer Terrorwelle ausgesetzt ist, die gegen alle seine Bürger gerichtet ist.“

Die Staaten der Europäischen Union haben eine erneute Gelegenheit ergriffen, sich in all ihrer Erbärmlichkeit zu präsentieren.

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BVB-Fans nutzen die große Bühne beim kleinen Revierderby in Wattenscheid für Pyroshow


Bundesligapause! Was macht man also als Fußballfan? Man weicht bevorzugt auf ‚Èrsatzveranstaltungen‘ aus. So vielfach auch gestern, als zum Viertligaderby der SG Wattenscheid 09 gegen die U23 des BVB immerhin rund 2.000 Besucher ins Stadion pilgerten. Zig-Tausende verfolgten die Begegnung zudem vor dem heimnischen Fernseher.

Einige Gästefans sorgten bei der live im Free-TV auf ‚Sport1‘ übertragenen Begegnung mit ihrer Pyroshow dabei für ein ‚Ambiente‘, wie man es in der vierten Liga wohl nicht alle Tage erlebt. Sie nutzten dadurch wohl auch die vermeintlich besonders große Bühne für einen eigenen Auftritt. Die Zweitvertretung BVB gewann am Ende übrigens in der Lohrheide mit 2:0 (0:0) …