89

Linkspartei NRW zur DDR:“…sehr demokratisch…“

Report-Mainz hatte gestern Abend einen sehr starken Beitrag über die Linkspartei in NRW gesendet.

In dem Beitrag über die Linkspartei in NRW ging es um das Verhältnis der Linkspartei in NRW zur DDR. Wer ernsthaft glaubt, die Linkspartei in NRW wäre keine nichtextremistische Partei und hätte ihren Frieden mit der Demokratie gemacht, sollte sich den Beitrag anschauen.

Neben all den Versuchen, die DDR schön zu reden und den unangenehmen Fragen des Reportes auszuweichen, fand ich es am elendsten, als Bärbel Beuermann die Karte des SWR-Kollegen wollte und erklärte „Sie werden von uns hören…“.
Beuermann könnte als Spitzenkandidatin der Linkspartei in einer Rot-Rot-Grünen Landesregierung Ministerin werden.

Die Einschüchterung von Presseleuten zeigt die undemokratische Gesinnung von Beuermann und ihren Genossen. Mit der freien Presse hat die Linkspartei schon länger ein Problem: Hans Leyendecker von der Süddeutschen wurde kurz vor der Wahl als Lügner bezeichnet und der SZ wurde angedroht, sie würde künftig nicht zu den „bevorzugten Gesprächspartnern“ der Linkspartei gehören.

Wer ernsthaft im Zusammenhang von einer Rot-Rot-Grünen Regierung von einer „Alternative“ spricht, wie gestern Philip Grassmann im Freitag,   und eine solche Koalition als „starkes Signal“ bewertet, sollte besser noch einmal in sich gehen. Wer sich nicht eindeutig von Diktaturen distanziert, hat in einer Regierung nichts zu suchen. Das galt für mich früher für die Alt-Nazis in der CDU und  gilt für mich heute für Leute wie Beuermann und ihre Genossen in der Linkspartei.

Der Report-Mainz Beitrag kann in der ARD-Mediathek abgerufen werden…Klack

RuhrBarone-Logo

89 Kommentare zu “Linkspartei NRW zur DDR:“…sehr demokratisch…“

  • #1
    fragender

    Schade, hätte man den Beitrag nicht ein paar Tage früher zeigen können ?

  • #2
    BesorgterBürger

    das schöne ist ja – weiß nicht, ob das viele der Linkspartei wissen – dass Verstaatlichung von EON oder RWE oder Telekom oder den Banken oder was sie noch verstaatlichen will gar kein Landesthema ist… genauso wie die Abschaffung des Privatbesitzes an Boden… oder… der größte Teil des Linkspartei-Wahlprogramms…

    das Land hat also gar nicht die Kompetenz irgendwelche sozialistischen Träume umzusetzen… sehe es daher pragmatischer, auch wenn die Linkspartei einen an der Klatsche hat…

    besser als die Koalition des Grauens, die große Koalition 😉

  • #3
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @BesorgterBürger: Eine große Koalition ist auch nicht meine Wunschkombination, weil sie Stillstand bedeutet. Ich fände auch eine Ampel oder Jamaika attraktiv. Rot-Rot-Grün wäre nicht in der Lage den harten Sparkurs durchzuhalten den jede Regierung fahren muss.

  • #4
    dissenter

    @ Stefan Laurin

    Man stelle sich vor, 52 Prozent der Wähler in NRW hätten für CDU und Grüne gestimmt. Ob es dann eine Kampagne gegen Schwarz-Grün gäbe?

  • #5
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Dissenter: SPD und FDP hätten schon dagegen getrommelt. Aber eine Kampagne sehe ich nicht. ich habe nur einen Artikel über einen Fernsehbericht geschrieben. Andere sehen das anders. So ist das Leben – so ist Demokratie.

  • #6
    Barbara Underberg

    Der Beitrag war nicht „sehr stark“, sondern einmal mehr übelster Propagandajournalismus, bis hin zur DDR-Fahne und dramatisch-drohenden Musikuntermalung. Ich hoffe, dass dieser unseriöse Medien-Umgang mit der Linken irgendwann einfach aufhört, weil er dem Publikum zum Hals raushängt.

    Solche Berichte sind von seriöser Berichterstattung oder gar Aufklärung so weit entfernt wie die Erde von der Sonne. Man könnte mit Fug und Recht kritische Berichte über die Linken machen. Aber so? „Solidarität mit RAF-Terroristen ist normal? Wenn Sie bei der Roten Hilfe Mitglied sind, müssen Sie das ja unterstützen?“ „Manche haben ein spezielles Verhältnis zur DDR-Diktatur“, „Die DDR, das war Stasi, Mauer, Tote.“ Mal wieder Die Linke = Diktaturfans. Gähn.

    Stefan, die heutige Linke mit Altnazis in eine Reihe zu stellen, relativiert den Nationalsozialismus. Ich dachte, wenigstens hier gibt es einen Konsens unter DemokratInnen, dass solche Vergleiche nicht zulässig sind.

    Und dann geht der Reporter auf Carolin Butterwegge los, die Mitglied der Sozialistischen Linken ist, der Strömung, die „sich selbst als radikal bezeichnet“. Ich kann kaum an mich halten. Ja, radikal gegen Neoliberalismus, Ausplünderung von Menschen und Umwelt, gegen Hartz IV und radikal für eine Finanztransaktionssteuer usw.. So radikal!
    In dem Filmbeitrag wird hingegen eine direkte Verbindung zwischen dem Begriff „radikal“ und der DDR als „legitimem Versuch“ gezogen. Und Butterwegge dann mit der Stasi überfallen und schön draufgehalten auf ihre irritierte Reaktion. Lange habe ich keine derart billige Propaganda gesehen. Meines Erachtens ist das eher ein Fall für den Presserat als für Kollegenlob.

  • #7
    Martin

    Report Mainz ist sicher nicht neutral, aber allein schon der Umgang der Linken mit dem Reporter und das ständige Herumdrücken um Antworten ist entlarvend. Man will offensichtlich die eigenen, eher radikalen Ansichten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, weil man weiss, das man damit viele potentielle Wähler abschreckt.

    Aber keine Antwort ist oft auch eine Antwort.

    Schade das sich die ARD nicht getraut hat, das vor der Wahl zu senden.

  • #8
    Jens Kobler

    Das ist das Schöne an den Radikalen: Sie wissen vorher, was bei so einem Bericht herauskommt, und man merkt es ihnen dann auch in der Aufzeichnung an. Andere werden (positiv) instrumentalisiert und merken es gar nicht bzw. lassen es vorsätzlich mit sich geschehen.

  • #9
    zboson

    Was, echt, sind alle Linken so? Oder hat man sich nur die rausgegriffen, von denen man vorher wusste, was sie antworten würden?

  • #10
    Peter

    Derzeit spielt sich das ab, was nach der Hessenwahl genauso gelaufen ist. Die Mainstream-Medien ziehen alle Register, eine rot-rot-grüne Regierung zu verhindern. Und euer Blog macht sich zum Handlanger. Aber wer den Extremismusbegriff unkritisch benutzt. Und wer sich offenbar nicht im Klaren darüber ist, wie einfach es ist durch Schnitte an der richtigen Stelle jedermenschen im Radio oder TV Scheiße aussehen zu lassen – der fällt eben auf Meinungsmache herein und kommt sich dabei noch demokratisch vor.

  • #11
    zboson

    @ #10
    Sehe ich auch so, insbesondere, was die Bemerkungen zur Arbeit der Journalisten betrifft. Medien gefallen sich in den letzten Jahren zu sehr in der Rolle der „Agenda-Setter“. Nichts gegen Meinungen, aber bitte nicht unter dem Deckmantel der Reportage.

  • Pingback:     DEMOKRATISCH - LINKS » Blog Archiv » * Linkspartei und die DDR

  • #13
    ch_we

    @Jens:
    So würde ich das auch verstehen. Offensichtlich war Beuermann ja auch schon vor der ersten Frage irgendwas gefragt worden, was dann nicht gesendet wurde. Und die Sache mit den RAF-Gefangenen ist ja total köstlich – ob Otto Schily oder Christian Ströbele so etwas auch gefragt würden? Die waren ja immerhin mal deren Anwälte. Soweit ich weiß hilft einem die Rote Hilfe auch, wenn man z.B. wegen einer Israelfahne auf einer Demo verhaftet wird.

    Alles in allem eher ein schlechter Bericht. Mich würde ja eher interessieren, wie sich denn die Linke in den Kommunalparlamenten verhalten hat seitdem die letzten Sommer gewählt wurden? Das würde doch mehr über die Partei verraten als diese Staatsbürgergesinnungsfragen.

    @Stefan:
    Die DDR hat eine eigene unrühmliche Geschichte mit Alt-Nazis, das ist ja auch bekannt. Von ‚zwei deutschen Diktaturen‘ zu sprechen ist allerdings eine miese Relativierung, die letztendlich nur die Verbrechen von Alt-Nazis, Antisemiten und vernichtungswilligen Mitläufern beschönigt – egal ob sie in der BRD oder der DDR gelebt haben.

  • #14
    julian

    Uhhhh, die Politiker drohen der Presse mit Liebesentzug, weichen Fragen aus und sagen solche Sachen wie „sie werden von uns hören“.
    Wie war das nochmal mit Oettinger und „seinen Anstalten?“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66360411.html
    Die Öffentlich Rechtlichen zur Aktuellen Kamera zu machen (Brender, Wilhelm,…) scheint ein Privileg von Leuten die in der richtigen Partei sind.

  • #15
    jayne-ann igel

    „Report Mainz ist sicher nicht neutral“ schreibt ein Diskutant weiter oben, und der Beitrag scheint von vornherein denunziatorisch angelegt.

  • Pingback: Guten Morgen | Too much information :: toomuchinformation.de

  • #17
    Lacki

    Finde es auch sehr erstaunlich, wie wenig die im TV-Beitrag eingesetzten redaktionellen Instrumente von den zweitverwertenden Medien (Zeitungen, Blogs) reflektiert wurden. Man stelle sich vor, mit Beiträgen der BILD-Zeitung würde so verfahren…

  • #18
  • #19
    Jens

    Danke für den Artikel und Danke für den Link!

    Mir ist schlecht! Mir ist gerade noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt worden, wer eigentlich in den Landtag einzieht:
    Leute, die nicht in der Lage sind, sich vom DDR-Unrechtsregime, von Stasi und Unterdrückung zu distanzieren.
    Eine Partei mit einer Spitzenkandidatin Beuermann, die Journalisten indirekt droht: „Sie hören von uns!“ Sind das nicht Stasi-Methoden?
    Träumer, die eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich fordern und die Privateigentum verstaatlichen wollen.
    Leute, die Gewalt und Terror verharmlosen sowie Ziele und den Methoden der RAF dulden und vielleicht sogar mir Ihnen übereinstimmen.

    Ich frage mich, ob die Wähler der Linken sich dessen so deutlich bewusst sind.

    Es wäre ein herber Tiefschlag, würde die SPD sich in die Abhängigkeit von dieser Partei begeben.

  • #20
    Andi

    „Report“ lässt zwar oft genug Ulli Meyer vergleichsweise seriös erscheinen, aber wenn jemand z.B. auf die Frage „war die Stasi legitim?“ erstmal lange nachdenken muss, kann auch Hintergrundmusik und eine bedeutungsschwere Off-Stimme den Eindruck nicht negativer beeinflussen als er ohnehin schon ist. Ungeachtet aller handwerklichen Spielchen der Beitragmacher bleiben besonders die fehlenden oder ausweichenden Antworten als Botschaft hängen, und für die sind nur die Interviewten verantwortlich.

  • #21
    TomD

    Wow, den Report Mainz muss man unbedingt schauen. Daran schließt sich dann die schöne Frage an, warum sowas als Referenz benutzt wird, um über die Linke zu reden. Dringend nötig wäre eher mal ein Artikel zu den Gepflogenheiten des Report Mainz. Aber da verfährt Herr Laurin wohl lieber wie der HNO-Arzt gegenüber dem Patienten mit dem gebrochenen Arm …. „Ihre Mandeln sind ganz in Ordnung!“

  • #22
    otto

    Der Beitrag mag nicht ganz neutral sein, in seiner Grundstimmung. Aber welche Sendung/Blogg/Zeitung ist das schon in diesen Zeiten?
    Außerdem: ,Die Zitate sprechen für sich,.
    Manche von den gewählten MdL der Linken sind Lehrer. Das finde ich erschreckend. Gut, dass ich keine Kinder haben. Die meiner Freunde haben mein Mitleid.
    Vielleicht ist es besser, dass sie jetzt im Landtag sind…. da können sie sich dann ordentlich blamieren.

  • #23
    Jörg

    Ich hoffe, dass einer der vernünftigen unter den Linken-Abgeordneten (eine oder einen wird es ja wohl geben) in sich geht und überlegt, dass er der Gesellschaft durch einen Übertritt zu Grün oder Rot einen großen Dienst erweisen würde. Das wäre vielleicht Verrat an den Links-Wählern, aber ein Geschenk an die, die Schwarz-Gelb abgewählt haben!

  • #24
    David Schraven

    @ch_we

    wir hatten schon beschrieben hier bei den Ruhrbaronen, dass sich etliche der linken Kommunalos unter anderem verzankt, sich in den Kassen der Partei bedient und sich bespitzelt haben. Dazu kommen noch rund tausend tote Seelen, die als Phantome die Mitgliederzahlen künstlich hochgehalten haben, damit die linken Trotzkisten, AKLer ud Co stärker aussehen, als sie sind.

  • #25
  • #26
    Benedetto Niednagel

    Natürlich war die DDR ein legitimer Versuch nach dem Hitlerfaschismus. Und dieser Versuch ist an ihrer eigenen Paranoya, die sich in menschenverachtenden Instrumenten des Regimes wie Stasi und Mauer äußerte, im Endeffekt mitgescheitert. Daher hatte die DDR sicherlich in ihren ersten Entstehungsjahren ihre Legitimität. Leider hat sie es selber versaut.

    Und auch Terroristen haben das Anrecht auf Verteidigung. Das macht auch den Rechtsstaat aus. Das ist nicht immer schön und für die Opfer leicht zu ertragen, aber die Rote Hilfe macht nichts anderes als im Rahmen unseres Rechtssystems zu agieren. Das sollten auch schwarz-gelbe Verfassungsschützer mal anerkennen.

  • #27
    ch_we

    @David

    Ja. Das habe ich gelesen und die Reaktionen darauf verfolgt. Letztendlich hat mich das eher unterhalten – im Bottroper Karstadt spitzeln gehen, das ist ja fast wie das Drehbuch eines Helge Schneider-Films.

    Aber: Das sind keine Infos über Politik in den Kommunalparlamenten, dem Abstimmungsverhalten, darüber wie die Leute in ihrer Gemeinde mitarbeiten. Sondern halt Stories, wie sie Journalisten gerne schreiben: Mandatsträger, die sich blamieren, die korrupt sind und sich in Flügelkämpfen selbst zerfleischen. Und weil wenig Geld da ist, macht man das halt in Klassenräumen anstatt über den Anden.

    Das verrät mit wenig über darüber, warum die Linkspartei so erfolgreich ist – und das ist sie. Haben wir etwa knapp 700.000 DDR-nostalgische Linkswähler in NRW? Oder gar Trotzkisten, eventuell sogar Bolschewiken? Was ist mit den Betriebsräten, die keine Lust mehr auf die SPD hatten oder mit Grundschullehrern, die sehen, dass sich die Hartz-Kinder keine guten Schulbücher leisten können? Solche Leute hatten traditionell eine Heimat an der SPD-Basis, die sind jetzt bei der Linkspartei und tragen den Laden mit. Dass die sich bei den Mandats- und Flügelkämpfen nicht durchsetzen werden, ist schon klar. Das ist bei den anderen Parteien auch nicht anders – welche guten LehrerInnen haben für sowas auch die Zeit?

  • #28
    werner müller

    habe ja nix dagegen wenn ihr fragwürdige aussagen in de linkspartei aufdeckt, aber dieser nix sagende verfassungsschutz-term „extremismus“ nervt etwas. warum redet niemand vom extremismus der mitte? antwort ist einfach, weil das natürlich die sind, die ach so furchtbar herrschaftsfrei, basisdemokratisch und neutral bestimmen, was mensch sagbar ist und was extremistisch. nicht gerade eine demokratieideal.

    unangenehm an dem term, wie ihr ihn hier gebraucht, ist die damit einhergehende verharmlosung des nationalsozialismus. ddr war nicht schön, ist aber was ganz anderes als der ns. mit einem wischiwaschi-extremismusbegriff der alles in einen topf schmeisst und wild umrührt, verblödet mensch die debatte statt gegen autoritäres denken zu immunisieren. by the way wird wohl niemand das heutige parlamentarische system mit seinen marktprodukt-parteien und parteiinternen chef-untertan-verhältnis für anti-autoritär halten.

    die linkspartei wird einfach als korrektiv von denen gewählt, die woanders keine stimme mehr haben, ein höchst demokratischer akt wie ich finde – unabhängig davon, was da einzelne in der lp sonst noch für komische positionen haben mögen.

    ansonsten gilt was christoph geschrieben hat, in den parlamenten wird noch jeder weichgekocht.

  • #29
    Kert Buck

    Dieser öffentlich-rechtliche Beitrag hat mich doch stark an den schwarzen Kanal von Sudel-Ede bzw. seinen Gegenspieler Löwenthal vom ZDF-Magazin erinnert. Kommen jetzt die kalten Krieger zurück? Hängt das vielleicht mit den Krisen zusammen, die in immer kürzeren Abständen über uns hereinbrechen? Braucht man ein neues (altes) Feindbild? Muss ich so einen öffentlich-rechtlichen Beitrag bald mit einer Haushaltszwangsabgabe finanziell unterstützen. Mir ist natürlich bewusst, dass der SWR parteipolitisch völlig neutral ist.

    Diese dunkelroten Provinzpolitiker vom Schlage Beuermann und Co mit den Alt-Nazis gleichzusetzen, ist zumindest gewagt. Sie können die DDR-Diktatur vielleicht mit Diktaturen wie Chile unter Pinochet (neoliberales Musterländle), Persien unter dem Schah, Franco-Spanien oder Castro-Kuba vergleichen, wobei unsere bundesdeutschen Demokraten mit den 3 erstgenannten Diktaturen relativ wenig Probleme hatten. Schlimme Diktaturen, keine Frage, aber wollen sie diese wirklich in eine Reihe mit den ungeheuerlichen Verbrechen der Nazis stellen? Die Terrorregime Sowjetunion unter Stalin und China unter Mao lassen sich eventuell noch vergleichen, aber die DDR-Diktatur der Kleinbürger? Honecker ein Massenmörder wie Hitler, Stalin und Mao? Hat Kohl 1987 einen Massenmörder in Bonn mit allen Ehren empfangen?

    Stichwort Stasi: Frau Merkel (früher mal FDJ-Sekretärin) stand am 9.5. neben Putin bei der Militärparade zum 65. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland. Putin ist 1985 als KGB-Hauptmann nach Dresden gekommen, im Rang eines Oberstleutnants zog er im Februar 1990 wieder ab. (s)PD-Gas-Gerd soll sich ja mit dem Ex-KGB-(=Ober-Stasi)-Putin auch gut verstehen. Der Ex-KPdSU-(=Über-SED)-Chef Gorbatschow (seit 1980 im Politbüro der KPdSU, 1952 unter Stalin in KP eingetreten) soll ja in Deutschland recht beliebt sein. Die Täter aus dem früheren „Reich des Bösen“ werden hofiert, aber ihre spießigen DDR-Vasallen müssen dafür umso härter büßen.

    Putin und Gorbi sind die Gewinner der Geschichte. Viele Russen kultivieren heute Stalins Andenken, Putin lobt ihn als effektiven Wirtschaftslenker.

    Und was macht unser Staatsfernsehen? Es holt sofort, nachdem diese unbeholfene SED-PDS-WASG-Linke Laienspieltruppe von Rhein-Ruhr mit unglaublichen 5,6 % in NRW kurz vor der Machtergreifung in Deutschland steht, den DDR-Stasi-RAF-Terroristen-Knüppel heraus. Wird Düsseldorf bald im Chaos versinken? Haben die Linken vielleicht sogar die Finanz- und die Euro-Krise verursacht?

    Hat unser BRD-Regime schon solche Angst, dass es über seine vom Bürger finanzierten Propagandakanäle mit Kanonen auf die roten Dreck-Spatzen schießen muss. Unseren Herrschenden mangelt es demnach genauso an Souveränität wie der Genossin Beuermann, die da nach der Karte vom „SWR-Kollegen“ des Herrn Laurin kräht. Es macht aber einen Unterschied, ob unsere herrschenden Polit-Kader oder das rote unbedeutende Beuermännchen nervös sind. Im Ausnahmefall, der mittlerweile nicht mehr als völlig hypothetisch anzusehen ist, wünsche ich mir aber eine besonnene und unaufgeregte Administration.

    Im Übrigen: Auch die linken Kader wollen nur an die Futtertröge. Dann sind die auch zufrieden und verhalten sich völlig systemkonform. Und in einer freien Marktwirtschaft sollte ja ein stetiger Wechsel an der Futterkrippe selbstverständlich sein. Das dies den verdrängten Mitessern nicht schmeckt, ist menschlich durchaus nachzuvollziehen. Aber meist fallen die Verdrängten ja zumindest materiell nicht tief.

  • #30
    Farbenseher

    Ich hab übrigens eine ähnlich aufklärerische Kampagne geplant: Unterstützt von einem Kameramann (Den muss ich noch irgendwie organisieren) werde ich (richtig) alte CDUler interviewen. Und zwar indem ich ihnen im Park beim Taubenfüttern auflauere, um sie dann aus dem Hinterhalt zu überfallen. Mikro unter den Rüssel „WAS HALTEN SIE DENN VON DER WAFFEN-SS? WAREN DAS NICHT SO RICHTIG DEGENERIERTE, ABSTOßENDE, ENTMENSCHLICHTE DRECKSCHWEINE?“ Sollte dann irgendeine zögerliche Replik kommen, so von wegen:“Naja, um ehrlich zu sein, hab ich einen persönlich gekannt und der war eigentlich ganz ok..“ Dann wird das gnadenlos gesendet mit dem Titel: „Verfassungsfeindliche, alte Kameraden: Die CDU und ihre Sehnsucht nach der SS.“

  • #31
    jayne-ann igel

    was ich von diesem sendebeitrag von report mainz halte, ist hier zu lesen: kampagnen- und indizienjournalismus pur …

  • #32
    Jens

    Auch wenn „Report Mainz“ nicht neutral ist, sagen die Zitate für sich genommen schon eine Menge aus. Und der traurige Versuch von FARBENSEHER die ältere CDU-Mitglieder in die Nähe der Waffen-SS zu schieben ist schon sehr armseelig.

    Den Linken scheint der Artikel und der Bericht wohl richtig weh zu tun.

  • #33
    Detlef Obens

    Es geht hier um die LINKE NRW, keine andere Partei und um die „Genossen und Genossinnen“, die nun in den Landtag einziehen.

    Es geht auch nicht darum, das andere Personen oder die böse neoliberale oder gar rechtsgerichtete Presse diese linken Damen und Herren mobbt oder blamiert!

    Die im TV-Beitrag gezeigten Frauen haben das schon ganz allein erledigt.

    Meine Meinung dazu: http://www.demokratisch-links.de/linkspartei-und-die-ddr

    Aber gerade erreichte mich das offizielle Anschreiben des Landesgesch.-Führers Günter Blocks (LINKE NRW), obgleich ich kein Mitglied mehr bin, wo er verlautbaren lässt, wie sehr sich dieser linke Verband freut und was er alles vorhat und wie sehr dieser Verband die Politik von SPD, Grünen, CDU und FDP ablehnt!

    Wir werden erleben, wie sehr die LINKE in einen politischen Spagat gerät, allein, um nur mitregieren zu können!

  • #34
    Antilobbyist

    Bitte unterstützt nicht auch noch die Lobbyisten. Die Sendung des ZDF ist ein klarer Versuch eine große Koalition zu forcieren.
    Wenn einzelnen MitgliederInnen von anderen Parteien so auf den Zahn gefühlt würde, würde ähnlicher Mist herauskommen.
    Das hätte jeder an den Wahlkampfständen der Parteier vor der Wahl austesten können.

  • #35
    Helmut Junge

    Barbara Underberg(6) „Ich hoffe, dass dieser unseriöse Medien-Umgang mit der Linken irgendwann einfach aufhört, weil er dem Publikum zum Hals raushängt.“
    Das wird vielleicht nicht so schnell gehen, aber es kann etwas anderes kommen.
    Etwas, was in den Bereich der Psychologie fällt.
    Meine Erfahrung ist nämlich, daß es bei Zuschauern, Beobachtern usw.,
    die eigentlich gar nichts mit der Sache zu tun haben, irgendwann zu einer Solidarisierung mit demjenigen kommt, der permanent angegriffen wird.
    Da verwandeln sich gelegentlich sogar politische Gegner in hilfsbereite Unterstützer.
    Genau das hab ich mal persönlich erlebt.
    Das was unter Menschen geschieht, hat nicht immer was mit politischen Überzeugungen zu tun.

  • #36
    zboson

    Ich bin ja auch der Meinung, die Erderwärmung ist gar nicht mal so übel.

    Durch die Flutung der norddeutschen Tiefebene können wir schon in Münster am Strand liegen, und außerdem werden die Panzerdivisionen der Linkspartei unter dem Kommando von Feldmarschall Gysi (genannt „Der Müritz-Hecht“) daran gehindert, aus der märkischen Streusandbüchse gegen uns vorzurücken.

    Die Lücke von Fulda wird von RoKo, dem Hüter der Vermächtnisse und Vermögen, gegen das Kommando Ramelow aus Thüringen verteidigt. Dabei unterstützen ihn die Freien Demokraten aus Weikersheim, die Gewerkschaft der Steuerfahnder sowie explosiver Handkäse (mit Musik).

    Selbst wenn alle Verteidigungslinien brechen: ich vertraue auf Mutti, Tillich und die anderen, die kennen bestimmt noch ein paar Leute von früher und legen ein gutes Wort für uns ein :-).

    Sorry, aber ihr Ruhrbarone habt teilweise echt was Zwanghaftes. 11 Nasen im Parlament, und eine Partei, die überhaupt nur knapp drin ist… Und kommt mir bitte nicht mit „Wehret den Anfängen“.

  • #37
    Andi

    @ Farbenseher (30):
    Selbst wenn wir spasseshalber mal annehmen würden, dass dein Vorurteil zutrifft, wäre es immer noch ein himmelweiter Unterschied, ob man um eine bestimmte Aussage zu bekommen alte Leute im Park überfallen muss oder doch ganz einfach nur aussichtsreichen(!) Landtagskandidaten(!) bei Wahlkampfterminen(!) ein Mikro unter die Nase zu halten braucht…

  • #38
    so, so

    ja, ja, die beiden deutschen Diktaturen. Und dann noch die beiden deutschen Demokratien. In diesen Demokratien wurde das Herrschaftspersonal weitgehend von der Vorgängerdiktatur (Kaiserreich (oder war das gar keine?) und Nationalsozialismus) übernommen. Die meisten mussten überhaupt nichts Neues lernen. Schließlich wurden auch die meisten Gesetze einfach übernommen. Aber daraus irgendeinen Schluß zu ziehen, das wäre natürlich ganz und gar abwegig.

  • #39
    Farbenseher

    @#37: Jo, Mikrofon unter die Nase, eine suggestiv-bedrohliche Atmosphäre aus wagnerschen Stahlhagelklängen, geschickt platzierte Einspieler, filigrane Schnitte an den richtigen Stellen und ein unverfänglicher Titel wie: „Verrückte Kommunisten: DDR ideales Vorbild für NRW“. So sieht guter, investigativer Journalismus aus.

    So würde ich meine CDU-Greise natürlich auch inszenieren. Natürlich würde ich es nicht bei der SS-Geschichte belassen. „Son richtig schmieriger Kümmeltürke, wenn der ihnen den Parkplatz vorm Aldi wegnimmt, so kurz vor Ladenschluß, was geht Ihnen da so durch den Kopf? Bitte hier reinsprechen, Danke“.

    Mal Spaß beiseite, allein schon dieser durchweg herablassende Ton in der Berichterstattung, ohne dass die Betreffenden mal ihre unserer glorreichen Demokratie spottenden, extremistischen Positionen selber irgendwie zum Besten geben (Warum nur?), geht mir tierisch auf den Zeiger.

    Wagenknecht und Gysi bspw. sind einfach nur hörenswert im Interview wie in der Diskussion. Kein Wunder, dass man sie so selten zu Gesicht bekommt. Da wird lieber gesichtslose Hetze in Abwesenheit betrieben.

  • #40
    Ex-Linker

    Wieder sind es die bösen Medien. Mit ihren Vorurteilen. gegen eine antifaschistische und basisdemokratische Partei.

    Tenor der meisten Kommentare hier.

    Die Linke wirklich antifaschistisch ? Basisdemokratisch ? Nein. Wer nicht kommunistisch denkt, sich gegen die verworrenen und nicht nachvollziehbaren Aussagen des Landesvorstandes NRW dieser Partei stellt, der wird gemobbt. kritiker als Faschisten verschrien, Journalisten bedroht – wie im beitrag von dem Herner Beuerchen, äh der Beuermann.

    Das ist Alltag in dieser Partei. Das ist die Partei. Ich selbst, als ehemaliger Vorsitzender eines Ortsverbandes, habe es inmitten dieser selbstgefälligen genossInnen miterleben dürfen, wie Mitglieder gemobbt wurden. Ideologie vor Sachverstand gestellt wurde, einzig und allein es um die Macht geht. Dabei wird allerdings fein darauf geachtet, dass niemand die Chance hat, sich zu profilieren. Eifersücht, Missgunst, Misstrauen prägen das Bild bei den Versammlungen. Und wehe, es schert jemand aus. Der wird bedroht („ich habe große Lust dem eines in die fette Fresse zu hauen“) oder mit ein Ausschlussverfahren angedroht.

    Der Pakt mit Kommunisten ist real; die DDR wird schön geredet („war doch dvieles vorbildhaft, zum beispiel die Kinderbetreuung, niemand brauchte sich Sorgen um seine Existenz zu machen“) die Mauertoten werden relativiert („wir waren ja nie im osten“) und der Hinweis auf die gebrutshelfende SED („Die Linke ist ein zusammenschluss aus WASG und PDS“) abgebügelt. Geschichtsklitterung nennt man das, gefährliche Verklärung.

    Nein, mit demokratischen grundsätzen hat das nichts zu tun. Im gegenteil. Medienkritik -berechtigt – wird abgebügelt. Vonder Landesvorsitzenden Schwabedissen beispielsweise, die von Kampagnenjournalismus gegen die Partei schon vor zwei Jahren sprach. Und dabei vergessen hat, dass fast in jeder Polit-Talkshow die Linke vertreten ist.

    Die medien haben der Linkspartei zuviel Rauim gegegeben, sich selbst darzustellen. Viel zu wenig haben die Medien über die inneren Vorgänge der Partei berichtet, obwohl sie es hätten können. Vor dem Kommunalwahlkampf sowieso. Gleich ob dem WDR oder den regionalzeitungen: Sie hatten genügend Material ausdem inneren Kreis einer Partei, die diesen Staat stürzen will und eine neue DDR schaffen will.

    Zu lange haben die medien geschwiegen; zu oft den Extremisten das Wort erteilt. Nun sollten die gescholtenen und bedrohten Medien reagieren: Linkspartei ausschließen von öffentlichen Diskussionen und ein gestrengeres Auge auf die Machenschaften hinter den Kulissen geben.

  • #41
    Helmut Junge

    so, so,

    Schön, daß Sie wieder da sind.
    Zum diskutieren werden Sie aber hier kaum kommen, weil fast alle nur ihr statement abgeben. Sind alle viel zu aufgeregt, obwohl das Wahlergebnis, so wie es jetzt aussieht, vorhersehbar war. Dabei ist es immer noch „vorläufig“.
    Ich möchte nicht wissen, was hier abgeht, wenn sich das „endgültige“ vom „vorläufigen“ unterscheidet.

  • #42
    Kritischer Humanist

    Report Mainz zitiert aus dem „Gründungsaufruf“ der Sozialistischen Linken nur diesen Satz:
    „Die DDR war ein legitimer Versuch.“

    Mich hat interessiert, in welchem Zusammenhang der Satz steht, daher hab ich nachgeschaut und zitiere hier mal den ganzen Absatz:
    „Allen ist klar, dass ein erneuter Anlauf einer sozialistischen Umgestaltung sich nicht am gescheiterten Modell der Sowjetunion und der DDR orientieren kann. Die DDR war ein legitimer Versuch, auf deutschem Boden eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Sie hat beachtliche Erfolge in der Herstellung sozialer Gerechtigkeit, im Bildungswesen und der Erwerbstätigkeit der Frauen erreicht. Auf der anderen Seite stehen jedoch auch die Unterdrückung von Opposition und der Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Gescheitert ist die DDR letztlich an mangelnder Demokratie und ineffizienter Ökonomie.“
    (Quelle: Grundsatzpapier der Sozialistischen Linken, Langfassung 08.08.2006)

    Das hört sich doch schon ganz anders an, als die Reportage es uns zu vermitteln versuchte. Solche Berichte, deren Tenor von vorneherein feststeht, egal, was die Interviewten dann hinterher sagen (manchmal schafft es der Reporter ja, dass sie das Gewünschte zu sagen, wenn nicht, wird das Material eben entsprechend geschnitten), sind grundsätzlich abzulehnen, egal, gegen wen da eine Kampagne geführt werden soll (Panorama hat sowas auch schon gemacht, z.B. auch mit der FDP) oder ob der (einseitige) Tenor auch berechtigte Kritik transportiert; die Darstellung muss einfach ausgewogener sein, sonst wird der Zuschauer manipuliert.

  • #43
    Ex SPD-Wähler

    @#40

    „Linkspartei ausschließen von öffentlichen Diskussionen“

    Genau so einen Ausschluß wirfst du deinen ehemaligen Genossen vor:

    „Und wehe, es schert jemand aus. Der wird bedroht (“ich habe große Lust dem
    eines in die fette Fresse zu hauen”) oder mit ein Ausschlussverfahren angedroht.“

    Warum genau bist du eigentlich in diese Partei gegangen? Du wusstest doch schon davor von der schwierigen Vergangenheit und den dummen Altkommunisten…

    Aber jetzt mal ehrlich:
    Ich habe bei der letzten Bundestagswahl nicht die Linke, sondern die SPD gewählt, und das wegen manch unglaubwürdiger Forderung und vor allem wegen der teils stalinistischen „kommunistischen Platform“ der Linken.
    DAS wird sich so schnell nicht wiederholen.
    Wenn ich die SPD wähle, dann will ich eine gelungene Mischung aus Keynes, Marx und Schmidt und nicht die neoliberale Wassersuppe mit der sie seit Schröder ihre Wähler vergrault (vielleicht wäre „verjagt“ der bessere Ausdruck).
    Ich hoffe einfach, dass bei einer starken Linken die Selbsterkenntnis und Umkehr der SPD möglich wird. (Es bleibt einem nichts anderes übrig…)
    Da kann die Linke meinetwegen fordern, dass die Schlüsselindustrien verstaatlicht werden. (Mir wärs eh Recht)
    Außerdem entsteht dann ein gewisses Gegengewicht gegen diese markradikale Räuberbande.

  • #44
  • #45
    Irritation

    Die Dame kommt aus Herne i.W. und keinesfalls aus dem Osten und über soviel Nichtwissen, Dummheit und Dreistigkeit bin ich entsetzt.

    In der Partei bewegen sich durchaus kluge Köpfe und es bleibt zu hoffen, daß sie seitens der Partei gestoppt wird.

  • #46
    Studierende

    @ kritischer Humanist

    soziale Gerechtigkeit nennt die Linke es also wenn in der DDR nur der studieren durfte, der brav spurte und keine Widerworte gab… und Gleichstellung von Mann und Frau ist nicht gleichzusetzen mit Erwerbstätigkeit der Frau. Die Frau musste jetzt neben Haushalt und Kindererziehung meist auch noch zwingend arbeiten gehen, weil man jede Arbeitskraft brauchte, das war reiner Eigennutz – damit sie Zeit dazu hat und die Kinder von klein auf indoktriniert werden konnten schaffte man genug Krippen.
    Und heute besteht die soziale Gerechtigkeit der Linken darin, dass in Berlin Gymnasialplätze verlost werden – großes Kino!
    Oder in anderen sozialistischen Ländern (vgl. Südamerika) die Bevölkerung bettelarm ist!

  • #47
    rosa-m.

    was soll das ganze ddr gerede…..???die linke ist der abgefallene flügel der spd….somit wären die sozialisten über 40%….yeahhhhhhhhhhhh!

  • Pingback: Landtagswahl 2010: Wer mit wem? | Gelsenkirchen

  • #49
    Skorill

    Herr Stefan Laurin, Sie sind ab sofort auf meiner Liste der unseriösen Journalisten. Der Fernsehbeitrag war schon schlecht und so geschnitten, dass es die Linke extra diffamiert, aber diesen „Report“ mit ihrem „Geschreibsel“ noch zu unterstützen…ist wirklich schlecht. Wenn Sie sich wirklich als Journalist betätigen wollen, dann versuchen Sie es doch mal mit einer Recherche, bevor sie so einen Unsinn schreiben.

  • #50
    David Schraven

    @Skorill

    der SWR Bericht und Stefans Einordnung war sehr gut. Aber dass ihnen das nicht passt, kann ich mir denken. Die Wahrheit ist in ihren verlogenen Reihen nähmlich sehr dehnbar. Wie sagte Michalowsky vor den Wahlen, als wir berichteten, er sei bereits als parlamentarischer Geschäftsführer ausgeklüngelt. Nein, so was gebe es bei den Linken nicht. Wenige Tage nach der Wahl wurde er als parlamentarischer Geschäftsführer gewählt. Wir hatten also die Wahrheit berichtet.

    Zum Glück haben Lügen kurze Beine.

  • #51
    Patrizia

    Witzig ist, wenn der linke Stasi-Finsterling sich über die „Mainstream-Medien“, was
    immer er darunter auch versteht, und deren „Schuurrniiis“ aufregt, rumkeift wie an
    „Wiöö gaga“, statt sich über seinen bornierten, linken Hinterwäldlertrupp und
    dessen Wahlerfolg zu freuen … cheers 🙂
    Endlich kann man gegen die „markradikale(?) Räuberbande“, so wie es der (neue)
    Blockwartverein schon immer wollte, vorgehen. Wird jetzt eigentlich wieder die
    „Deutsche Mark“ eingeführt ?

  • #52
    Ingo Engbert

    #40 @ ex-linker
    Es ist immer die böse Presse bei der LINKEN.
    Wir Westfalen sagen: „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose.“
    Nicht-Kommunisten werden von Antidemokraten aus der Partei entfernt. Selbstständiges Denken ist unerwünscht. Wir sollten dafür arbeiten das viel mehr über die unseriösen Machenschaften aus der Partei berichtet wird und ich lade alle Interessenten zum Mitmachen ein. Selbst von den Sitzungen des Landesvorstandes werden seit Monaten keine Protokolle mehr verbreitet, so das alles was dort getrieben wird im Dunkeln bleibt. Politische Lügner und Betrüger sollten in der Politik nichts verloren haben. In allen Parteien übrigens nicht.
    #49 @ Skorill
    Filme sind von den teilnehmenden SchauspielerInnen abhängig. Wo nichts drin ist, kann auch nichts herauskommen. Fragt doch einfach ehemals Einsitzende in Bautzen worin der Unterschied zu Guantanamo besteht. Ich will weder Nazis, Stasi noch den Kommunismus in diesem Land.
    http://www.demokratisch-links.de/linkes-politpoker

  • #53
    Skorill

    @ david @ Ingo:

    Also ersteinmal gehöre ich nicht zu den Linken. Ich verabscheue nur diese Art der Berichterstattung, in dem nur ein Halbsatz ohne Zusammenhang herausgenommen wird. In dem nur die Aufnahmen verwendet werden, die genau in das Bild passen, dass der Sender hier verbreiten möchte.

    Hier der gesamte Passus:

    „Die DDR war ein legitimer Versuch, auf deutschem Boden eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Sie hat beachtliche Erfolge in der Herstellung sozialer Gerechtigkeit, im Bildungswesen und der Erwerbstätigkeit der Frauen erreicht. Auf der anderen Seite stehen jedoch auch die Unterdrückung von Opposition und der Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Gescheitert ist die DDR letztlich an mangelnder Demokratie und ineffizienter Ökonomie.“

    Zudem mag es richtig sein, dass die einzelnen Mitglieder nicht regierungsfähig sind, aber warum hat uns der Sender wohl den gesamten Passus vorenthalten?

    Mir geht es um Gerechtigkeit und darum, dass den Menschen alle Fakten erzählt werden und nicht nur die Sachen, die die Meinung der Autoren unterstreichen.

    Fazit: Skandalöser Journalismus!

  • #54
    David Schraven

    Skorill.

    Entweder hast Du das Zitat, das Du da oben geschrieben hast, nicht verstanden. Oder Du willst es nicht verstehen.

    Das ist eine miese Rechtfertigung für eine fucking Diktatur. Ekelig, abschreckend und pervers.

    Der Mangel an Demokratie saß in Bautzen. Der Mangel an Demokratie wurde an der Mauer erschossen. Der Mangel an Rechtsstaatlichkeit wurde nach Sibirien verschleppt. Der Mangel an Freiheit wurde in den Wahnsinn getrieben.

    Die DDR war Unrecht. Und Ende.

    Was Du als Journalismus mies findet, ist für die Aufklärung entscheidend.

  • #55
    Skorill

    @ David:

    Ich habe in keinster Weise den Text oder die Linken verteidigt, noch die DDR als guten Staat hingestellt.

    Was ich hier kritisiere ist die Berichterstattung. Wenn die Linken so schlimm sind, wie der Bericht dies darstellen möchte, dann muss er uns auch keine Fakten vorenthalten.

    Wenn Sie sich meine Kommentare nocheinmal angucken, dann sehen Sie hoffentlich, dass ich keine Bewertung des Inhaltes vorgenommen habe.

  • #56
    Malte

    Fakten gibt es zu genüge, kann man überall nachlesen:

    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/2621205_Im-Visier.html

    Übrigens, nur weil es Mainstream-Journalismus ist, muss es nicht falsch sein…!

  • #57
    dissenter

    @Malte
    In Ihrem FR-Artikel heißt es:
    „Der Kapitalismus solle in einem „transformatorischen Prozess“ überwunden, an seine Stelle der „demokratische Sozialismus“ gesetzt werden.“
    Wollen Sie uns wirklich, wie der Verfassungsschutz, weismachen, Kapitalismus und Demokratie seien identisch? Und haben Sie wirklich noch nicht davon gehört, dass sich auch die SPD den „demokratischen Sozialismus“ auf ihre Fahnen geschrieben hat?

  • #58
    Ingo Engbert

    #57 @ Dissenter
    Wenn es hier um „demokratischen Sozialismus“ geht, warum werden dann die Demokraten von den Kommunisten als Antikommunisten beschimpft und aus der Partei manipuliert? Es geht hier letztendlich nur um Geld und Macht. Einer Bevölkerung wird die Partei nur helfen können, wenn sie auch von der Masse akzeptiert wird und das ist nicht der Fall, wie die Wahlen eindeutig zeigen.
    Kreisverbände in Hagen, Gelsenkirchen, Herne, Warendorf, und Kleve um nur einige zu nennen wurden bewußt manipuliert, um über die Delegierten Wahlen zu beeinflussen.

  • #59
    dissenter

    @Ingo Engbert
    Mein Punkt war: Die Parole vom demokratischen Sozialismus wird vom Verfassungsschutz zum Anlass genommen, die Linkspartei als potentiell verfassungsfeindlich anzusehen und sie zu „beobachten“. Demzugrunde liegt das verbreitete Missverständnis, die Wirtschaftsordnung unseres Landes sei durch das Grundgesetz ein für alle Mal auf Marktwirtschaft/ Kapitalismus festgelegt. Ganz egal was Sie oder ich von Kapitalismus und Sozialismus halten: es bleibt ein Missverständnis.

  • #60
    Malte

    @dissenter: Ich glaube sie missverstehen da etwas…!

    Aber, es gibt auch Kapitalismus ohne Demokratie, ober keine Demokratie ohne Kapitalismus! Freuen wir uns also darüber das wir, noch, meins oder deins sagen können 😉

  • #61
    Krtitische Leserin

    Demokratie ??? ist für die Meisten ein Fremdwort, denn primär zählt der mtl. Verdienst und ‚ Macht ‚ – erhalt !!

    Insider wissen, welchen Weg bestimmte Personen gegangen sind, um in Düsseldorf Fuß zu fassen.

    Auf die ‚ allerfeinste ‚ Art wurde gemobbt, Intrigen gesponnen etc.pp

    Ein Parteimitglied wagte sogar zu sagen, daß zuerst die Diktatur und dann die Demokratie käme; ein Bekannter von …..

  • #62
    julian

    Wenns ins Bild passt, dann lässt man sich auch von der PARTEI verarschen, soviel zum „Journalismus“ von Report Mainz:
    http://www.die-partei-hamburg.de/2010/05/11/report-mainz-und-die-ddr-partei/

  • #63
    zboson

    „Ob das TV-Team bei all dem nicht stutzig geworden sei? »Nee, die haben einfach immer draufgehalten mit der Kamera.« Die Fernsehleute hätten nicht nachgefragt, was er, Jansen, da eigentlich mache. Ob er Mitglied oder wenigstens Sympathisant der LINKEN sei. Warum er so direkt in das Mikrofon singe. Und dermaßen begeistert für die Kamera posiere. »Die sind«, sagt Jansen, »irgendwann wortlos abgezogen.«“

    „Qualitätsmedien“ olé, Journalismus 2010 :-)! Wäre ja nur noch interessant zu erfahren, ob es sich um ÖR-Angestellte handelte oder um freies journalistisches Prekariat, dem es im Prinzip eh egal ist, was sie als Beiträge verkaufen.

  • #64
    Malte

    @zboson: Wenn sie auf einer derartigen Veranstaltung sind und jemand benimmt sich „so“, fragen Sie da nach? Ich war in GE als Gysi da war, das war auch nicht viel anders!

    Günther Jansen hätte ja auch was sagen bzw. sein Verhalten aufklären können, wollte er aber anscheinend nicht, Künstler halt 😉

  • #65
    zboson

    @ #64
    Malte, wenn ich Journalist bin, im Sinne, wie ich das verstehe (als Laie, ich bin keiner), überlege ich sehr genau, was ich filme, schreibe und sende. Es wäre mir äußerst peinlich, wenn sowas hinterher rauskommen würde. „Sichere Deine Quellen“, oder so ähnlich.

    Warum hätte Jansen das aufklären sollen? Wenn er wirklich wußte, wer da filmt (muss ja nicht sein, da freie Journalisten u.U. kein Senderlogo tragen und sich nicht vorstellen [„da filmte halt einer und ich machte meine Show“]), hat er doch so den größten Impact zur Diskreditierung der Reportage erreicht :-).

    Malte, mir geht es um was anderes. Ich bin kein Fan der Linkspartei, aber mir ist „Agenda Setting“ , „Spins“ und „Schaum vor dem Mund“ im „Journalismus“ mittlerweile echt zuwider.

  • #66
    zboson

    @ #64
    Noch eine Ergänzung: wenn ich auf so einer Veranstaltung bin und jemand benimmt sich so, dann halte ich ihn für einen Spinner, wie sie in allen Parteien auftreten, und nicht für typische Parteivertreter. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da hatten die Republikaner teilweise 18 Prozent. Aber so ist das eben, da gibts halt wirklich noch dumme Bauern :-). Dummköpfe gefährden an sich nicht die Demokratie, sondert erst, wenn sie gesteuert werden.

  • Pingback:     DEMOKRATISCH - LINKS » Blog Archiv » * “Wenn wir nicht regieren…

  • #68
    Manuel

    Ja, so manipulieren die Medien.

    »Report Mainz« geht Satiriker auf den Leim

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/171040.report-mainz-geht-satiriker-auf-den-leim.html

    Report Mainz mißbrauchte eine Politsatire der PARTEI zur Hetze gegen die nordrhein-westfälische Linkspartei. Ein Gespräch mit Günther Jansen

    http://www.jungewelt.de/2010/05-15/052.php

  • #69
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Manuel: Mit den wirklich üblen Aussagen von Böth und Konsorten hat das allerdings nichts zu tun. Die rechtfertigen immer noch den Staat der Mauermörder.

  • #70
    Kert Buck

    #62 @Julian

    Vielen Dank für die Aufklärung! Auf den Seiten von Report Mainz wird leider nicht über diese „Performance“ von Jansen informiert. Würde diesen extrem neutralen, objektiven Beitrag wohl noch mehr diskreditieren. Nur den Ausschnitt von dieser Oberstudienrätin aus Wuppertal Rothilde Blöd habe ich jetzt schon 3mal im TV sehen dürfen (frontal21, Neues aus der Anstalt, heute-show). Die dürfte wohl der running gag der neuen linksradikalen Rotextremisten-Fraktion im Dusseldorfer Landtag werden. Immerhin gibt es fast 10000 € im Monat für die Vertreter des Volkes von NRW. Als Vizelandtagspräsi bekommt Blöth sicher auch noch einen Zuschlag. Dafür kann man schon mal seine Visage in die Kamera halten. Schmerzensgeld sozusagen.

  • #71
    Malte

    @Kert Buck:“noch mehr diskreditieren“ oder versucht hier jemand zu Relativierten, z.B. die Mitgliedschaft von Özlem Demirel in der „Antikapitalistischen Linken“ usw.?!

  • Pingback:     DEMOKRATISCH - LINKS » Blog Archiv » * was bedeutet links…

  • #73
    Arnold Voss

    Ich weiß, es ist ärgerlich, wenn das Volk nicht so wählt wie man selbst. Wenn alle Mühen der Aufklärung nichts gebracht haben, weil die Leute nicht mal oberflächlich die Parteiprogramme lesen. Wenn das ganze Recherchieren über Verfehlungen und rückwärtsgewandte politischen Äußerungen, die ganzen minutiösen Nachweise der Unwählbarkeit nicht gefruchtet haben, weil die meisten Menschen nach Stimmungen und ungefähren politischen Richtungen wählen, und nicht nach Fakten.

    Die Linke in NRW ist nicht wegen sondern trotz ihres politischen Personals und trotz aller Warnungen ins Parlament gewählt worden. Es wäre endlich an der Zeit, sich zu fragen, wieso das so ist, und was das politisch bedeutet, als sich hier immer noch in der Rolle zu gefallen, schon immer gewußt zu haben, welche dubiosen Gestalten da nun auf den Parlamentssesseln platznehmen.

    Ansonsten ist die Kampagne der Medien gegen die Links-Partei so durchsichtig, dass man sie, selbst wenn man diese Partei nicht gewählt, ja nicht mal ihren Einzug ins Parlament gewünscht hat, eher nervig bis platt als erhellend und informierend empfindet.

  • #74
    Kert Buck

    @Malte
    Im Verfassungsschutzbericht des Landes NRW für 2009 habe ich nach der AKL gesucht. Folgendes habe ich gefunden:

    „Das bestimmende Personal und ein großer Teil der Mitglieder stammen aus der westdeutschen dogmatischen ‘Neuen Linken‘, der DKP oder aus trotzkistischen Gruppierungen.
    Sie führen ihre ideologischen Vorstellungen in der Partei ‘DIE LINKE*‘ über Zusammenschlüsse/Strömungen wie die ‘Antikapitalistische Linke*‘ (AKL), die ‘Sozialistische Linke*‘ (SL) oder die ‘Kommunistische Plattform‘ (KPF) fort.“

    „Weitere Zusammenschlüsse, bei denen Anhaltspunkte für den Verdacht extremistischer Bestrebungen bestehen, sind der ‘Geraer Dialog/Sozialistischer Dialog*‘ (GD/SD), die ‘Sozialistische Linke*‘ (SL) und die ‘Antikapitalistische Linke*‘ (AKL).“

    Anhaltspunkte (!) für den Verdacht (!) extremistischer Bestrebungen!

    Wenn ein Verfassungsschutz als Behörde unter der Leitung einer christlich-liberalen Landesregierung nicht mehr als dürftige Anhaltspunkte (welche genau?) für einen nebulösen Verdacht zu bieten hat, dann kann ich Frau Demirel doch nicht unterstellen, dass sie einen Kampf gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung führt.

    § 4 Abs. 2 Bundesverfassungsschutzgesetz:

    Zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne dieses Gesetzes zählen:
    a) das Recht des Volkes, die Staatsgewalt in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung auszuüben und die Volksvertretung in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl zu wählen,
    b) die Bindung der Gesetzgebung an die verfassungsmäßige Ordnung und die Bindung der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung an Gesetz und Recht,
    c) das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition,
    d) die Ablösbarkeit der Regierung und ihre Verantwortlichkeit gegenüber der Volksvertretung,
    e) die Unabhängigkeit der Gerichte,
    f) der Ausschluß jeder Gewalt- und Willkürherrschaft und
    g) die im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechte.

    Steht da etwas von Kapitalismus?

    Der Aufruf „Für eine antikapitalistische Linke“ http://www.antikapitalistische-linke.de/topic/16.text.html ist sicher radikal, aber sehen sie darin schon eine Bedrohung für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung?

    Das hier ist übrigens nicht radikal, das ist die große Mitte, von der aus sie dann ja radikale Positionen bestimmen müssen:

    „Der deutsche Finanzmarkt besitzt ein großes Potenzial, das unter Beachtung der ständigen Fortentwicklung der globalen Finanzmärkte in der kommenden Legislaturperiode weiter ausgebaut werden soll. Dazu wollen wir:

    Produktinnovationen und neue Vertriebswege müssen nachdrücklich unterstützt werden.
    Dazu wollen wir die Rahmenbedingungen für neue Anlageklassen in Deutschland schaffen.
    Hierzu gehören:
    – der Ausbau des Verbriefungsmarktes,
    – die Erweiterung der Investitions- und Anlagemöglichkeiten für Public-Private Partnerships“

    (Quelle: Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD 2005-2009)

    Ist Herr Ackermann eigentlich ein Extremist?

  • #75
    Christian

    Günter Jansen, Mitglied der Satire Partei ‚Die Partei‘ hat mittlerweile erklärt, dass er der Mann mit dem DDR Fähnchen ist:

    „Ja, ich bin in der Tat der Mann mit dem DDR-Fähnchen! Die Reporter haben unseren Auftritt auf üble Art mißbraucht, um Linkspartei-Mitglieder als extremistisch und verfassungsfeindlich abzustempeln….“

    http://www.jungewelt.de/2010/05-15/052.php

  • #76
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Christian: Und noch einmal: Das ändert nichts an den Aussagen von Böth und Co. Da können sich Junge Welt und Neues Deutschland noch so viel Mühe geben.

  • #77
    viktor baku

    ich finde, wenn ein fernsehbericht so dermaßen dmanipuliert, wie es der von christian verlinkte artikel zeigt, könntet ihr ruuhig eine korrektur im hauptartikel bringen.
    es ist absolut ok, die linke zu kritisieren, aber ihr solltet euch dabei nicht solchen mists bedienen. oder wollt ihr demnächst auch die bild zitieren?

  • #78
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Viktor Baku: Noch einmal ganz langsam für die Anhänger der Linkspartei: An den Aussagen von Böth und Beuermann ändert die Pirat mit der Fahne nix.

  • #79
    Arnold Voß

    @ Viktor Baku

    Die Sendung ist, da gibt es keinen Zweifel, insgesamt politisch recht platt gestrickt, aber die Kandidaten der Linken sind es nicht minder. Deren Antworten sind, was die DDR und die Stasi betrifft einfach nur gruselig, und das hat nichts mit der Intervention der Satire Partei zu tun. Da hat Stefan einfach recht.

    Das allerdings von diesen Leuten aktuell eine Gefahr für unsere Demokratie ausgehen soll, tut mir leid, da komme ich beim besten Willen nicht mit. Das ist absichtliche politische Panikmache umd mit allen Mitteln eine Rotrotgrüne Koalition in NRW zu verhindern.

    Unser Gemeinwesen und unsere Demokratie ist zur Zeit von ganze anderen Leuten bedroht, die sich obendrein niemals so von den Medien vorführen lassen würden, wie diese sichtlich unvorbereiteten Landtagsnewcomer. Da ist es vielmehr genau umgekehrt. Sie steuern die Medien in einer Weise in ihre Richtung, dass einem dabei wirklich angst und bange werden kann.

  • #80
    Malte

    @viktor baku: Mittlerweile liefen im Fernsehen auch auf anderen Sendern z.B. dem WDR/Westpol, solche berichte. Ohne Aktionskünstler!

  • #81
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Malte: Jetzt habe ich es: Der Mann mit der DDR-Fahne ist nicht der einzige Künstler. Die ganze Linkspartei ist Konzeptkunst. Eine Parodie auf den Marxismus. Da stecken irgendwelche New Yorker Kunststudenten hinter, die zu viele Pillen geschluckt haben. Mein Gott, waren wir blöd 🙂

  • #82
    viktor baku

    ok, dann halten wir für die ruhrbarone fest: quelle und wahrheitsgehalt sind egal, hauptsache die linie stimmt! mensch leute, ihr habt hier wirklich gute artikel. aber ihr tut euch keinen gefallen, wenn ihr daneben jeden käse veröffentlicht und auch dann trotzig stehen lasst, wenn sich heraus stellt, dass da manipuliert wurde.

    schon die beispielrechnung zu dem durchschnittsarbeiter mit millionenersparnissen, den die böse linkspartei schröpft vor einigen wochen war recht blamabel. das hier ist nicht besser.

    wen ihr damit zufrieden seid, auf diesem niveau zu veröffentlichen – eure sorge. ihr nehmt euch allerdings die chance, ernstgenommen zu werden und etwas zu bewirken.

  • #83
    David Schraven

    Wenn ich was belanglos finde, dann diese Nummer mit dem Piratenkomiker.

    Er unterstreicht noch eher das Szenario der DDR-Freunde in der Linkspartei. Die so tun wollen, als seien sie demokratisch und sich dann doch vor der Kamera selbst als Diktaturfreunde demaskieren.

  • Pingback: Was ich noch sagen wollte zu… Volker Becks Demokratieverständnis | Too much information :: toomuchinformation.de

  • Pingback: NRW: Rot-Rot-Grün durch die Hintertür? | Ruhrbarone

  • Pingback: Anonymous

  • Pingback: Düsseldorfer Präsidium | Lafontaines Linke

  • Pingback: Too much information - Moin - Guten Morgen

  • Pingback: Too much information - Aufmacher - Was ich noch sagen wollte zu… Volker Becks Demokratieverständnis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.