DGB-Chefin Fahimi warnt vor „ökonomischem Selbstmord“ durch Klimaschutz

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Foto: Susi Knoll

Die Gewerkschaften warnen mit Blick auf den Klimaschutz vor folgenschweren Fehlern bei der Transformation der deutschen Wirtschaft. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Es wäre ein eklatanter Fehler, auf Industrieproduktion in Deutschland zu verzichten, nur um sich die eigene Klimabilanz schönzurechnen.“ Das habe sie auch beim ersten Treffen der Allianz für Transformation bei Bundeskanzler Olaf Scholz deutlich gemacht.

Fahimi sieht vor allem in den energieintensiven Branchen wie der Stahlindustrie, der chemischen Industrie sowie in der Produktion von Aluminium und Kupfer potenziell Jobs in Gefahr, aber auch in der Lebensmittelindustrie, die der zweitgrößte Gasverbraucher in Deutschland sei. Sie betonte: „Auf all das zu verzichten und sich quasi vom Exportland zum Importland zu wandeln wäre ökonomischer Selbstmord. Es kann nicht sein, dass wir uns über einen industriellen Rückbau ökologisch gesundschrumpfen. Wir erwarten von der Transformation qualitatives Wachstum und Beschäftigungsaufbau.“

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2 Kommentare

  1. #1 | Jens sagt am 19. Juni 2022 um 11:07 Uhr

    Zu spät. Der Drops ist gelutscht.

  2. #2 | Daniel sagt am 24. Juni 2022 um 14:41 Uhr

    lol

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