#1 | Martin T sagt am 12. Juli 2019 um 07:46 Uhr

Viel Unsinn in diesem Artikel…

Kagawa beispielsweise konnte zwar gefühlt nie ganz an seine Leistungen 2010-12 anknüpfen, jedoch war er nichtsdestotrotz in der Zeit unter Tuchel ein sehr wichtiger Spieler, der viele bockstarke Spiele abgeliefert hat (ich erinnere nur mal an das Hinspiel gegen Monaco nach dem Anschlag).
Misst man ihn an dem, was er in den Meistersaisons gezeigt hat, so hatte er sicher etwas abgebaut.
Betrachtet man aber die Konditionen, zu denen man ihn aus Manchester geholt hat (es waren geradezu läppische acht Millionen), so hat sich der Transfer absolut gelohnt. Kagawa als Beispiel für Fehlkäufe und Geldverbrennung anzuführen ist in meinen Augen geradezu lächerlich, zumal man (betrachtet man nur die Ablösesummen) insgesamt Stand heute ebenfalls noch immer einen Gewinn von etwa zehn Millionen gemacht hat.

Ähnliches gilt übrigens auch für Nuri Sahin.
Klar, auch er hat nie an seine Leistungen von 2011 anknüpfen können, aber auch hier muss man die Konditionen betrachten, zu denen man ihn zurückgeholt hat. In den Medien war und ist diesbezüglich von nicht mehr als sieben Millionen Euro die Rede. Auch hier hat man im Vergleich zu der Summe, die man bei seinen Abgängen erhalten hat (ca elf Millionen), kein Minus erzielt.

Noch dazu war Sahin in der Saison 2013/14 ein essentieller Stammspieler und hat soweit ich mich entsinne damals jedes einzelne Pflichtspiel bestritten. Allein aufgrund der damaligen Verletzung von Gündogan war Sahins Rückkehr lohnend für den BVB.

Auch bei anderen Transfers, die sich im Nachhinein nicht beim BVB durchsetzen konnten (zB Merino oder Mor), konnte im Nachhinein eine höhere Ablöse generiert werden, als man zunächst für sie bezahlt hatte, bei Spielern wie Yarmolenko oder Philipp scheint man den Verlust zumindest auf ein Minimum reduzieren zu können.

Die einzigen, die wirklich mit klarem Verlust abgegeben werden oder würden, wären Schürrle und Rode, wobei man für Rode seinerzeit auch keinen Mondpreis gezahlt hat.