Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Herr Schlange fand die Option auf Erlösung am Dortmunder Hauptbahnhof – auf den ersten Treppenstufen zur Innenstadt. Seine schlafverklebten Augen erblickten in der Morgensonne zwei zierliche Beine, die unter einem knielangen Rock hervorlugten. Sein Blick blieb hängen, wanderte hoch, und ein zartes Mädchenlächeln strahlte ihn an wie ein Stern am aufklarenden Nachthimmel. Eines kam zum anderen: der Frühling, die Röcke, Müdigkeit, Testosteron und Vogelgezwitscher. Herr Schlange lächelte zurück und das zarte Geschöpf mit ihrem verführerischen Rock streckte ihm einen Zettel entgegen.

„Darf ich dir eine Einladung geben?“

„Sicher.“

Dass diese unschuldige Schönheit eine Zeugin Jehovas war, begriff er erst, als er die letzten Stufen zum Paradies erreicht hatte. Auf dem Plateau standen sieben schöne Menschen in Maßanzügen und Businesskleidchen – aufgestellt wie Spinnen im Netz an jedem Eingang und Winkel. Zielsicher sprachen sie Fußgänger an – Weiblein zu Männlein, Männlein zu Weiblein. Sex sells – das schien selbst in Jehovas Reich angekommen, und Schlange war an den klebrigen Fäden aus Hoffnung, Begierde und Gratis-Broschüren hängen geblieben.

Er steckte an einem Informationsstand den aktuellen Wachturm in die Tasche und zog weiter in die Redaktion.

Siebzehneinhalb Zigaretten später kam ihm die Eingebung. Es war abends, er saß Zuhaus und hörte Musik. Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (in Form von Blutwurst), Genuss von Tabak „und so genannten Freizeitdrogen“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 122) – sieben von 14 Todsünden der Zeugen erfüllt. Es war Zeit für eine Waschung.

Herr Schlange goss sich ein neues Glas Glas Whisky ein, griff zum Telefon und rief Herrn Joswig an. Dessen erster Kommentar zur Aussicht auf Vergebung aller Sünden: „Geile Scheiße.“ (unanständiges Reden)

Joswig kicherte, und beide steckten sich eine Kippe an. Damit war es besiegelt. Touri-Fahrt zum Abendmahl. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle schlagen Haken ins Paradies.

Gründonnerstag, die Anfahrt ins Himmelreich

Kurz nach 19 Uhr, Treffpunkt Redaktionsräume: Herr Joswig betritt das Großraumbüro gewappnet, um Gott auf eine neue Partie Mensch ärgere Dich nicht zu fordern – dunkle Stoffhose, blauer Pullunder, weißes Poloshirt und ein Scheitel, der jeder Brisk-Werbung geschmeichelt hätte.

Hinter zwei Flachbildschirmen entdeckt er Herrn Schlange. Ebenfalls gläubig gestylt: weißes Hemd, schwarzer Cord-Anzug, Rasur, nettes Lächeln. Joswig ist beruhigt. Wenn man Erlösung versprochen bekommt, sollte man sich auch in Schale werfen.

„Durch regelmäßige persönliche, aber unaufdringliche Besuche wollen wir erreichen, dass Medienvertreter erkennen, dass … wir keine grauen Mäuse sind, sondern durch schickliche Freizeitkleidung uns so geben, wie wir wirklich sind: nett, adrett und weltoffen (…); wir wie ‚Heintje’ sind – die netten Jungs und Mädels von nebenan.“ (Wachturm 15. Aug. 2000 S. 4)

Nach einer halben Stunde der Aufbruch. Vom Hauptbahnhof bis Hombruch per Auto gut zwanzig Minuten. Angespannte Heiterkeit erfüllt Joswigs Bulli. Erste Bedenken keimen auf.

Mit straff organisierten Drückerkolonnen lege man sich da an, hartnäckig und überzeugend. 20 Stunden macht ein Zeuge pro Woche auf Klingelmännchen. Jede Energiereserve wird der Verkündung der Wahrheit geopfert. Einmal in die Organisation gerutscht werden die sozialen Kontakte auf die eigenen Reihen beschränkt, der Ausstieg so immer weiter verbaut. Die Zeugen Jehovas werden Sinn, Zweck und Inhalt deines Lebens.

Ein Zigarettenstummel nach dem anderen landet im Aschenbecher oder auf dem vorbei ziehenden Asphalt. (Genuss von Tabak)

„Hilf den Brüdern zu erkennen, dass die Beteiligung am Verkündigen der guten Botschaft eine heilige Pflicht ist, ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt…“ („Gebt acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde“ – Lehrbuch für die Königreichsdienstschule, Wachturmgesellschaft: 1991, S. 35)

Sie sind fast da. Schlange bekommt feuchte Hände, Joswig trommelt auf dem Lenkrad. An diesem Abend geht es um Leben und Tod, oder um 23 Besuche der „Verkünder“ vor der Haustür. Missionierung ist die Existenz eines jeden „Auserwählten“. Und die zwei verlotterten Tausendsassa sind auf direkten Wege in die Kommandozentrale der religiösen Staubsaugervertreter.

Ihr einziges Schutzschild gegen die ambitionierten Glaubensjünger: eine ausgefeilte Geschichte und zwei neue Identitäten (Lüge): Martin Glotz (Herr Schlange), trockener Alki, sucht Halt im Leben. Als ihm die süße Maus am Bahnhof wie ein Engel vom Himmel herab erschienen war und ihn zur Feier einlud, erfüllte ihn Hoffnung. Er ist auf der Suche. Als getretenener Hund natürlich auch vorsichtig. Deswegen die Begleitung durch seinen guten Freund Marcel Natas (Herr Joswig).

Aus anschwellender Paranoia wird ihr Wagen 750 Meter entfernt vom Königreichssaal geparkt. Die Zeugen dürfen niemals ihr Kennzeichen erfahren oder Flugblätter hinter die Scheibenwischer klemmen. Als sich die Wagentüren öffnen, steigen schwere Rauchschwaden in den milden Abendhimmel. Joswig hustet und steckt sich die nächste Kippe an, Schlange zieht nach. Dann Contenance, Jackett zuknöpfen, Ruhe finden – kein Lachen während der Zeremonie und kein Käsedipp zu den Oblaten.

An der Behringstraße 9, dem Hort der Königsreichskinder, steht ein massiger Typ, hellgrauer Anzug, gelbe Krawatte, Axel Schulz in zwanzig Jahren – nur besser gekleidet. Er entdeckt die zwei verunsicherten Gestalten an der Straßeneinfahrt, nimmt Blickkontakt auf. Die Schlinge zieht zu.

Kein Entrinnen, nur noch Hoffnung auf Erlösung.

Schlange und Joswig tapern wie eingeschüchterte Köter zum himmlischen Tor.

„Satan behauptete interessanterweise: Alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S.120; Hiob 2:4)

Das Abendmahl des Herrn, dem Himmel so nah

Durch die Milchglastüren zum Königsreichssaal klingen gedämpft Gebete.

Joswig zu dem Türsteher mit der gelben Krawatte: „Oh, schon angefangen. Dürfen wir überhaupt noch rein?“

„Selbstverständlich“, antwortet er mit sonorer Stimme und schiebt die zwei Sünder sanft ins Königreich.

Am Kopfe des Saales steht am Rednerpult ein Bruder mit Halbmond-Brille und feinen Gesichtszügen und erklärt in einleuchtender Klarheit, dass Wir alle Sünder sind und sich niemand davon selbst befreien kann. Der vollkommene Mensch ist nur eine Illusion der Werbeindustrie, niemand ist rein und perfekt. Der einzige Ausweg der Menschheit: Jehova. Logisch.

Schlange und Joswig schauen sich um. Auf den Stühlen, die den kleinen Saal füllen, sitzen rund 70 Personen jeglichen Alters und lauschen den Worten, die von vorn auf sie eindringen. Die Luft ist rein und sündenfrei.

Auf der rechten Seite sind die ersten beiden Stuhlreihen in vorderster Front unbesetzt. Offensichtlich die Besucherplätze. Die verirrten Himmelhunde schlurfen mit gesenktem Haupt über den beigefarbenen Teppichboden – vorbei an Drei-Generationen-Familien in perfekt sitzenden Anzügen und Kostümchen.

Die Präsenz der Zeugen schüchtert ein und beeindruckt zugleich. Eine junge Generation von Alpha-Menschen wächst hier heran. Athletische Körper, selbstbewusste Blicke, makellose Gesichter. Frauen in genetischer Schönheit und durchtrainierte Männchen, denen man unterwürfig die Kehle präsentieren will. Vielleicht ist ein Leben nach Gottes Wille doch förderlich für die Gesundheit von Körper und Geist.

Die zwei Ungläubigen umgibt eine Dunstwolke, als hätten sie in Aschenbechern gebadet. Im Antlitz der Designerstoffe wirkt Schlanges Cord-Jackett, das zerknitterte Hemd (beides H&M) und die ausgewaschene Cord-Hose (C&A) erbärmlich, Joswigs Pullunder gar indiskutabel. Obwohl die zwei auf alles vorbereitet schienen, kamen sie sich selten so deplaziert vor, zwei Hippies spielen auf dem Golfplatz Hacky-Sack.

Als sie sich setzen, steht an der gegenüberliegenden Seite ein dunkelhaariger Bursche mit breiten Schultern und kräftigen Oberschenkeln auf und verschwindet im Hinterzimmer. Wenig später kehrt er auf seinen Platz zurück, und ein freundlicher Teddybär setzt sich mit einem väterlichen Lächeln neben die beiden. Bei jeder Bibelstelle schlägt er die geheiligte Schrift auf, zeigt auf die richtige Stelle und hält das Buch der Weisheit in der ausgestreckten Hand den Unwissenden rüber, damit sie lesen können.

„Als Du zum ersten Mal gehört hast, was die Bibel wirklich lehrt, hat da dein Herz vor Freude, Begeisterung und Liebe zu Gott auch Feuer gefangen?“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 188)

Die weisen Worte hallen durch den Saal. Das Ende allen Lebens steht kurz bevor, die endzeitliche Entscheidungsschlacht im Krieg des Allmächtigen, das biblische Armageddon, bei den Zeugen das Harmagedon, bei den beiden Wölfen im Schafspelz in der ersten Reihe das unvermeidliche Karmageddon.

„Harmagedon nicht auf die leichte Schulter nehmen – Die Frage ist, auf welcher Seite jeder Einzelne in diesem entscheidenden Konflikt letztlich steht.“ (Wachturm 1. April 2008)

Nur 144 000 geistgesalbte Wesen gesammelt seit Anbeginn der Zeit wird ein Leben im Himmel gewährt. Bedingung u.a.: ein jungfräulicher Abgang. Joswig und Schlange senken ihre Häupter zu Boden. „Drecksscheiße“, hämmert es in ihren Köpfen. „Das kam zwei Jahrzehnte zu spät.“

„Wer flucht, missachtet den Schöpfer der Sprache. Angenommen, du hast einem Freund ein Hemd geschenkt oder einer Freundin eine Bluse. Was würdest Du denken, wenn er oder sie dein Geschenk als Fußabtreter missbrauchen würde? Was denkt wohl unser Schöpfer, wenn wir sein Geschenk – die Sprache – missbrauchen?“ (WTG März 2008, S.20)

Den besten Zeugen gehört der Himmel, den Rest (laut Wachturmgesellschaft leben derzeit 6,5 Millionen Zeugen Jehova auf der Welt) erwartet ewiges Leben auf Erden in der Kolchose der Glückseligkeit, den übrigen Rest (rund 6,75 Milliarden) der endgültige Tod.

Das Abendmahl: Der einzige religiöse Feiertag der Zeugen Jehovas ist das Abendmahl des Herrn, das auch Gedächtnismahl oder Feier zum Gedenken an den Tod Christi genannt wird. Dieses Fest wird einmal jährlich am 14. Nisan, dem Tag des alt-jüdischen Passahs, nach Sonnenuntergang gefeiert. Während der Feier wird eine Ansprache gehalten. Anschließend werden die Symbole, ungesäuertes Brot und Rotwein, herum gereicht. Nur eine Minderheit mit himmlischer Hoffnung (144 000) nimmt von den Symbolen. Die anderen geben sie weiter, ohne davon zu nehmen. (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 206)

Der Höhepunkt des Abends: Die Symbole werden gereicht. Das stattliche Alpha-Männchen mit den kräftigen Oberschenkeln und ein nicht minder attraktiver Bruder Ende zwanzig stehen auf und reichen den ersten Reihen Schüsseln mit trockenem Brot. Richtige Heintjes hatten sich die zwei Sünder anders vorgestellt.

Schlange beobachtet Joswig, wie er nervös auf das Brot stiert, nach der Schüssel greift und sie schnell weiter reicht. Bei dem bauchigen Rotweinglas, in dem verführerisch der Traubensaft schwenkt, denkt er länger über eine Kostprobe nach. Als er das Glas schließlich aus der Hand gibt, atmet Schlange durch. Die Weinrebe der Erkenntnis hätte ihnen fast ihren Platz im Paradies gekostet. Geschafft. Nichts gegessen, nichts getrunken. Eine ziemliche scheiß Party so ein Abendmahl.

Nach fünf Minuten hinkt ein älterer Herr zum Gabentisch und stellt Brot und Wein zurück. Kein Krumen wurde angerührt, kein Schluck genippt. In Hombruch gibt es keine Auserwählten – und keine Jungfrauen.

Auszug aus dem Paradies

Zum Abschluss wird noch ein Liedchen geträllert, die zwei Himmelhunde bekommen ein eigenes Gesangsbuch. Die Gemeinde hat sie aufgenommen.

Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten löst sich das Fest der Feste. Die Kinder dürfen wieder rumtollen, es wird gelacht und geredet. Joswig beobachtet, wie die zwei jungen Vorzeige-Zeugen nach vorn gehen und die Weingläser abwischen. Er entspannt sich wieder. Er würde bei den Zeugen keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Schließlich beugt sich der hilfsbereite Teddy rüber und fragt die beiden Sünder zu seiner Rechten, wie es ihnen gefallen habe.

Joswig von der Last der Paranoia befreit reagiert als Erster: „n bisschen viel auf einmal.“

Schlange schweigt betreten und reibt sich die Handknöchel. Irgendwann stammelt er mit belegter Stimme: „Es ging ziemlich an die Substanz. Kann ich mich denn auch – unabhängig von der Erbsünde – von all den Sünden befreien, die ich im Leben begangen habe?“ (Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (Grützwurst und Blutwurst), Genuss von Tabak „und sogenannten Freizeitdrogen“)

Der Teddy: „Jesus hat sein Leben als Lösegeld für unsere Sünden gegeben.“

Joswig immer unbeschwerter: „Also quasi als zweite Chance.“

Der Teddy: „Ähm, quasi. Kein Mensch ist frei von Sünde, müsst ihr wissen. Niemand kommt als vollkommener Mensch auf die Welt.“

Ein wohliges Gefühl macht sich breit. Es scheint nicht alles für die zwei Sünder verloren. Immer mehr Zeugen scharren sich um die beiden, lächeln sie an, reichen ihre Hände, stellen sich vor. Wie eine himmlische Familie. Kleine Kinder werden von ihren Müttern geschickt, die verirrten Lämmer zu begrüßen. Auch die Frau des Teddys gesellt sich zu den ärmlichen Gestalten, eine adrette Mittfünzigerin mit eingeschnittenem Rock und straffen Waden (Schlanges Blick blieb an ihrem Oberschenkel hängen, als ein kleiner Junge sich an ihr vorbei zwängte und ihr rosiges Fleisch bis weit übers Knie freilegte, (Sexuelle Unmoral)).

Sie zieht ihre Tochter an die Seite, damit sie sich ebenfalls vorstellen kann. Den Sündern bleibt der Mund offen. Eine göttliche Blondine im strengen Rock, hauteng, der ihr knapp übers Knie reicht, dünne Nylons und schwarze Stilettos. Eine Frau zum Schänden und Niederknien (Sexuelle Unmoral). Zwei Sünder ein Gedanke – so schön könnte das Paradies sein.

Nachdem sie ein kleines Büchlein (Was lehrt die Bibel wirklich?) zugesteckt und jede erdenkliche Hilfe zugesichert bekommen haben, und ihnen der sympathische Teddy diskret und zurückhaltend eine Nummer für mögliche Bibelbesprechungen gereicht hat, werden die zwei aus dem himmlischen Reich geführt. Die Ferien auf der Paradiesinsel sind vorüber.

Sie schreiten vorbei an bezaubernden Frauen in provokanter Strenge (Sexuelle Unmoral), an Männern, die hinter ihren Rücken die Sonne verdunkeln könnten, Lächeln werden ihnen entgegen gebracht, Hände gereicht – Herzlichkeit wie Jesus bei seiner Ankunft in Jerusalem am Palmsonntag.

Epilog

Und die zwei Sünder haben, nachdem sie das göttliche Licht erblicken duften, nichts besseres im Sinn als die nächste Kneipe anzusteuern und den verschmähten Rotwein mit einem Glas Bier zu vergessen, feixend das Buch der Weisheit zu zerreißen und nachts den himmlischen Geschöpfen in ihren Röcken zu gedenken.

„Die Sünder werden von der Erde beseitigt werden; und was die Bösen betrifft, sie werden nicht mehr sein.“ (Psalm 104: 35)

See you in Hell, ihre Wattenscheider Schule.

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Malte
14 Jahre zuvor

Sehr schön 🙂 Danke!

Arnold Voß
Arnold Voß
14 Jahre zuvor

Auch streng gläubige Menschen haben Körper, und sie wissen es, denn er erinnert sie gewissermaßen aus sich selbst heraus mit penetranter Regelmäßigkeit daran, dass sie nicht nur aus Geist und Seele bestehen.

ch_we
14 Jahre zuvor

Hehe.

el-flojo
14 Jahre zuvor

„Geile Scheiße.“
Genau das ist dieser Artikel. Macht richtig Spaß!
🙂

Michael Stein
14 Jahre zuvor

Unterhaltsame Polemik im Pop-Style, thx. Aber was (zur Hölle) unterscheidet den Oster-Jam der Zeugen von den crazy Events der anderen christlichen Glaubensgemeinschaften? Brave Chicks in kniefreien Kostümen, knuddelige Liturgie-Bären, adrette Alpha-Karrieristen, das ist ebenso der Standard-Cast in katholischen und protestantischen Pfarrheimen und Gemeindezentren. Wandlung, Symbole, Zuckerbrot und Peitsche: Normaler Pfaffen-Fundus. Ach ja, die penetrante Mission, die machen die Katholen nur noch in Rußland und Afrika. Aber, hey! Ohne die hättet ihr von dem abgefahrenen Scheiß ja gar nicht erfahren!

Dennis
14 Jahre zuvor

Starkes Teil

David Schraven
14 Jahre zuvor

Gonzo. Geil.

j
j
14 Jahre zuvor

supersache das!

Sven Halen
14 Jahre zuvor

geilo…
meine oma sympathisiert auch mit denen, vielleicht frag ich sie mal ob wir nicht zusammen da vorbeischauen…

Detlef Kersting
14 Jahre zuvor

Sehr humorvoll, wie ich meine. Ich habe einen protestantischen Hausname, bin römisch kath. aufgewachsen, und jetzt ein ein getaufter ZJ.

trackback

[…] Und dann berichteten wir noch vom Sauerland-Prozess und einigen Ungereimtheiten um die Terrorgruppe IJU, die anstehende Wahl des ziemlich machtlosen Europaparlamentes und hatten auch noch eine Premiere: Die Wattenscheider Schule veröffentlichte ihren ersten Text: Die Zeuge Jehovas sind die besten Menschen der Welt. […]

https://www.myspace.com/miller_mit_i

https://www.myspace.com/miller_mit_i
na da ham aber welche ahnung!!

math.24:38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.

trackback

[…] DIE ZEUGEN JEHOVAS SIND DIE BESTEN MENSCHEN DER WELT […]

Lukas
Lukas
13 Jahre zuvor

Wie gut, dass dieser Artikel zu 99% auf Unwissen und 1% aus Subjektivität besteht… denn erst ist von vorne bis hinten QUATSCH. Gute Nacht.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Was wollt ihr mit euren Artikeln erreichen, wollt ihr Angst machen vor uns.
Wie ich euren Artikel entnehmen kann, geniesst ihr eure Sünden auch noch.
Niemand sagt er wäre besser als der andere, selbst Jesus war nicht bereit sich als guter Lehrer bezeichnen zu lassen, obwohl er es verdient hätte.
Niemand wird wegen seiner Sünden bestraft, sondern weil er sein Sündiges Leben liebt und es geniesst.
Wer unter seinen Sünden leidet ist bereit sich helfen zu lassen.
Ich weiss auch in der Welt (Ausserhalb Zeugen Jehovas) gibt es Menschen die von Drogen und Süchte loskommen, aber alle die davon loskommen wollen brauchen Unterstützung.
Der Dickste Mann der Welt war in der Lage massiv abzunehmen, durch die Liebe
seiner Frau die er jetzt geheiratet hat.
Das zeigt: Welche Kraft die Liebe hat.
Wenn ihr beiden nur einen Funken Liebe zu Jehova hättet, dann wäre euch alles
möglich.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Michael Stein
Was die Zeugen Jehovas von anderen Religionsgemeinschaften unterscheidet.
Die Lehre unterscheidet sich.
Mustergebet: Dein Name werde geheiligt (Gottes Name ist Jehova)
Dein Königrreich komme (Jesus Christus als König)
Dein Wille geschehe (Die Wiederherstellung des Paradieses)
Falsch: Dein Name werde geheiligt (Gottes Name ist Herr, oder Christus)

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Was hat euch beiden die Religionen an Erkenntnis anzubieten.
Ich höre von den Obersten Religionsführern nur Gottes Wege sind unergründlich.
Das Volk klatscht dazu weil es als neue Erkenntnis angenommen wird.
Dies ist keine neue Erkenntnis, das hat man schon im Mittelalter gesagt.
Selbst mein streng Islamischer Arbeitskolege ist sehr ratlos, er sagte: Menschlich bin ich ein guter Mensch, aber nach seiner Lehre komme ich in die Hölle, weil ich den Islamischen Glauben kritisiere.
Etwas zu kritisieren oder zu hinterfragen ist Menschlich, selbst Abraham fragte Gott mehrmals ob er Sodom und Gomorra vernichten würde, wenn es nur 5 Gerechte in der Stadt gäbe.
Gott antwortete Abraham, selbst wenn nur 5 Gerechte zu finden wären, so würde er dem ganzen Ort verzeihen.
Er hat ihn nicht gedroht mit Hölle und Verdammnis, weil er Zweifel in Gottes Gerechtigkeit hatte.

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Ach LUKAS, überlass es doch den unterwiesenen Brüdern und Schwestern, Zeugnis abzulegen.
So wirst Du niemanden zur Wahrheit bringen.
Z.B. Bruder NUPNAU.
Der ist befähigt. Er stellt im ersten Satz bereits fest.
Getarnt als eine Frage, die keine ist.
Eher unbeholfenen Teilen der Herde durch das Fehlen eines Fragezeichens ersichtlich.
Er stellt in seinem ersten Wortbeitrag fest, dass die Autoren seiner Ansicht nach Angst vor den besten Menschen der Welt erzeugen wollen.
Damit ist er beim Thema.
Es geht um Angst, dem zentralen Punkt, um den sich alles dreht.
Jehovas Zeugen atmen Angst, saugen sie mit der Muttermilch auf, lassen sie aus ihrer Mitte ausströmen, arbeiten mit ihr, benutzen sie als ein Werkzeug, sowohl zur Werbung, als auch zur Ausgrenzung.
Sie bezeichnen sich selbst als Schafe.
Jehovas Zeugen sind die ängstlichsten Menschen der Welt.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Ältester
Ich freue mich das du mich für befähigt hältst, in der Versammlung bin ich mehr ein stiller Typ der wenig Kommentare gibt.
Auch im Predigtdienst von Haus zu Haus bin ich nicht der eifrigste.
Ich habe aber keine Angst davor das mich Jehova deshalb bestrafen wird.
Ich geb gern Informell Zeugnis auf meine Art, damit ich verstehe wie die Welt denkt.
Es dreht sich im Leben der Menschen alles um ihre eigene Ziele und Wünsche.
Für Gespräche über Gott ist kaum Platz in ihren Leben.
Auf das Thema Angst bin ich nur gekommen, weil man uns ständig nachsagt, wir haben nur Angst vor Harmagedon deshalb sind wir so eifrig.
Ich möchte nicht so denken wie die Welt.
Alles wird verdreht, damit man ja nicht an die gute Botschaft glauben muss.
Die Wachtturm Gesellschaft gibt keine Negative Botschaft wieder, eines strafenden Gottes der in seinen Zorn wild um sich schlägt, sondern eine gute Botschaft das man errettet werden kann, und die Botschaft von der neuen Ordnung, wieso muss ich davor Angst haben.
Ich muss mehr Angst davor haben in dieser Welt zu leben, wo Mord und Totschlag Alltag ist, wo eine Wirtschaftskrise die nächste ablöst.
Eine Welt die einen Rachsüchtigen Geist hat.
Warum haben die Menschen vor dieser Welt keine Angst, aber vor Jehova
soll man Angst haben, das ist irrsinnig.

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

Ein armseliger Bericht. Und nun zum Ausgleich bitte ein Bericht über eine katholische Messe, die ja demnach bedeutend inhaltsschwerer sein muss.

Zum Glück habe ich Jehovas Zeugen auch als Nachbarn kennengelernt, um zu wissen, dass die Freundlichkeit, Anteilnahme und Höflichkeit nicht aufgesetzt, gespielt oder gar geheuchelt ist.

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Die katholische Kirche steht hier leider nicht zur Debatte, da haben Sie sich wohl in der Tür geirrt.

Zum Glück haben Sie Jehovas Zeugen nur als Nachbarn kennengelernt.
Eher unbedarften Mitbürgern mit Affinität zur oberflächlichen Betrachtung der Menschen und Dinge erschliesst sich die dunkle Seite zumeist erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Oder selbst dann nicht.

Das sind dann diejenigen braven Nachbarn, die immergleiche Sätze wie
„Er war völlig unauffällig, immer nett, sauber, hilfsbereit“,
oder
„Hier bei uns?! Das war doch so eine nette Familie.“
in ein Mikrofon labern.

Unterhaltungen über den Gartenzaun hinaus sind da wesentlich aufschlussreicher, zeichnen ein völlig anderes Bild und sind einem vernunftbegabten Menschen mit Befähigung zur Differenzierung und Mut zum Hinterfragen dringend anzuraten, bevor er an irgendeiner Stelle Partei ergreift, oder zu substanzlosen Wertungen wie „armselig“ kommt.

Z.B. mit (Ex)Mitgliedern, die mit Gemeinschaftsentzug belegt worden sind, .

Gemeinschaftsentzug bedeutet hier, dass jeglicher nicht dringend notwendige Kontakt zu einer mit dieser Sanktion belegten Person zu vermeiden ist.
Das umfasst alle Personen, auch Verwandte, bis sehr nah Verwandte.

Gründe für diese Sanktion liefert ein Delinquent bereits mit so alltäglichen, wie banalen Verhaltensweisen, wie das fortwährende Gefangen sein in einer Nikotinabhängigkeit.

Unterhaltungen mit inzwischen erwachsenen Nachkommen von Zeugen Jehovas zeugen von einem System der Angst, des Zwanges und der Erziehung zur unselbstständigen Abhängigkeit, welches mittels Subtilität von aussen schwer zu durchschauen und gleichsam von einer menschenverachtenden Abgründigkeit ist.

Ihre Inschutznahme in allen Ehren, und es geht hier nicht um die Verspottung oder Verurteilung Einzelner (z.B. Ihrer Nachbarn), aber mit Verlaub, es ist das System, das stinkt.

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

Wissen Sie das aus eigener Erfahrung oder geben Sie hier wieder, was hier allgemein über die Zeugen geschrieben wird?
Ich habe hier auf den Artikel geantwortet, der vor Polemik nur so strotzt.

Die Zeugen Jehovas haben die rechtliche Anerkennung als Kirche und die hätten sie nicht bekommen, wenn auch nur ein Teil von dem stimmen würde, was in ihrer Antwort steht.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Ältester
Ich kann deinen Kommentar verstehen, aber leider kann die Welt solch Artige Kommentare nicht verstehen, es hört sich für die Welt sehr streng an.
Der Gemeinschaftsentzug hat kaum etwas mit Verachtung des Betreffenden zu
tun, sondern soll den betreffenden helfen, seine Sünde zu unterlassen.
Keiner kann sich ein Paradies mit Rauchkneipen, Drogendiscos oder Bordellen vorstellen auch die Welt nicht.
Die Art und Weise wie mit solchen Menschen umgegangen wird, sollte sich klar unterscheiden.
Während der Islam Steinigungen,vozieht, für Sünder

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Ich war noch nicht fertig.
Die Kirche überhaupt nichts unternimmt, so das der Sünder denkt es ist alles in Ordnung, ziehen wir es vor jemand rat zu erteilen, wenn dieser nicht angenommen wird, kommt der Ausschluss aber weder mit bösen Blick noch mit Drohungen sondern mit Würde den Betreffenden gegenüber.
Wenn jemand seine Motivation verlässt, hat dies sicherlich einen Grund ob dieser Grund berechtigt ist, das ist eine andere Sache.
Meistens schaut der betreffende zu sehr auf vermeintliche Fehler anderer.
Man sieht es ja an der Welt, bei Zeugen Jehovas sucht man die Fliege an der Wand, während die Skandale in den Kirchen unter den Teppich gekehrt werden.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Norbert Wache
Du wirfst uns Streitsucht (Polemic) vor.
Auch der Geduldigste Mensch kann irgendwann einmal die Geduld verlieren sowie der Älteste.
Es geht hier um das Thema Sind Zeugen Jehovas die besten Menschen der Welt.
Die Lüge bekommst du geschenkt, nach der Wahrheit muss man forschen.
Man kann Menschen nicht mit Lügen motivieren, eine Christliche Lebensweise im Alltag auszuleben.
Alles hat nur mit der Motivation zu tun.
Nichts gegen Menschen die ihre Motivation verlieren und abrutschen.
Nur die gute Botschaft von Gottes Königreich kann den Menschen helfen, wieder eine positive Hoffnung für die Zukunft zu bekommen.
Und genau das Motiviert um eine Christliche Lebensweise.
Mit Androhung von Hölle und Verdammnis das Demotiviert nur.
Und genau solche Seiten finde ich im Internet zuhauf.
Welche gute Botschaft können die Kirche anbieten, die glauben ja selbst nicht dran was sie predigen, sonst würden sie versuchen mich zu überzeugen von ihrer Botschaft, und nicht ständig erklären Zeugen Jehovas wären Heuchler oder Falsch davor.
Nur die Wahrheit motiviert nicht die Lüge.

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

An T. Nupnau

Hallo,
Ich verstehe Ihre Antwort nicht.
Ich werfe in meiner Antwort (22) den Autoren des Artikels Polemik vor, nicht Jehovas Zeugen, zu denen Sie offenbar gehören. Bzw. frage den Schreiber Ältester, der vermutlich keiner ist, in Bezug auf seine Antwort Nr 21, ob er seine Vorwürfe gegen die Zeugen aus eigener Erfahrung erhebt.

Auch wenn ich vor Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten bin:

– „geheiligt werde Dein Name“ , der aber dann, laut Seite 1 der Lutherbibel ausgetauscht wurde;
– „dein Reich komme“- Millionenfach gebetet, um dann die in der Offenbarung angedeuteten Konsequenzen als Quatsch abzutun;

würde es mir im Traum nicht einfallen, so respektlos mit dem offenbar wichtigsten Tag der Zeugen umzugehen.

Meine Nachbarn scheinen in ihrer Bescheidenheit trotzdem stolz auf ihren Glauben zu sein und das bringt meinen Respekt. Ich mag Menschen, die konsequent etwas tun oder leben.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Ich kenne selbst eine Erfahrung von jemand der die Wahrheit verlassen hat, weil
er mit Rauchen wieder angefangen hat.
Es ist nicht das Rauchen was ihn vom Glauben abgebracht hat, sondern der Gedanke Jehova ist wie Hitler, entweder er kriegt die Kurve oder Kopf ab.
Die Àltesten können nicht immer den Hintergrund feststellen, wenn sich jemand nicht offen äussert.
Deshalb glaube ich nicht das der Älteste hier etwas vortäuscht.
Da ich selbst keine Erfahrung hatte, mit solchen Gedanken umzugehen, konnte ich diesen ehemaligen Bruder nicht helfen.
Es hat mir aber geholfen mich damit zu befassen, um nachzuforschen.
Ich komme ursprünglich aus der Neuapostolischen Kirche, wo (unbewusst) mit Hölle und Verdammnis Angst gemacht wurde, damit die Schäfchen folgsam sind.
Es hat mich überhaupt nicht motiviert, so das ich für die Neuapostolische Kirche
ein verlorenes Schaf wurde.
Es hat auch niemand versucht, mich zurückzuholen.
Die Mission eines Zeugen Jehovas das ich seit 20 Jahren bin, ist die verlorenen
Schafe zu suchen, weil ich selbst eines war.
Erzähle ich sogenannten Christen von meiner Mission davon, wie meiner Familie die vorbildliche Neuapostolen sind, bekomme ich nur die Antwort:
Was gehen mich die Probleme anderer Leute an.
Das ist für mich keine Christliche Einstellung, mehr eine Bockgleiche Einstellung.
Andere die mehr den trägen Sklaven gleichen, verwenden gerne die Ausrede:
Gott braucht dafür keine Menschen, er kann auch die Steine schreien lassen.
Verwenden Bibeltexte um zu entschuldigen das sie selbst nicht Predigen gehen.
Würde heute der Reiche Vorsteher von Jesus einen Rat holen:
Was muss ich tun um ewiges leben zu erben.
Dann würde Jesus den Rat geben. Liebe Gott von ganzen Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.
Der Vorsteher würde Antworten: Das habe ich von meiner Jugend an getan, was
fehlt mir noch.
Jesus würde dem Vorsteher antworten: Gehe zu den Zeugen Jehovas und studiere mit ihm die Bibel.
Der Vorsteher ging dann betrübt weg, weil er hatte viele Privilegien und Freunde in der Welt, auf die er nicht verzichten wollte.
Es gibt sogar Priester die offen zugeben das wir die Wahrheit haben.
Wenn wir dann fragen, warum bleiben sie denn trotzdem Priester in ihrer Kirche.
Kommt die Antwort: Ich habe ein gutes Einkommen, ein Haus zwei Autos werde in der gemeine geachtet und darauf möchte ich nicht verzichten.
Du kannst das für eine Lüge halten, meine Mutter würde ihre Hand für ihre Apostel ins Feuer legen, da kommt überhaupt nichts an.
Es gibt durchaus noch viele Verblendete Menschen, aber es sind längst nicht alle
verblendet.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Von den Mitgliedern der Kirchen höre ich häufig, ich bin in meine Kirche hineingeboren und da werde ich auch sterben, ob ihre Lehre falsch oder wahr ist spielt für sie überhaupt keine Rolle.
In den Kirchen spielt mehr der Gruppendruck eine Rolle, weil man Freunde und Bekannte dort hat.
Die Kirchen sind überhaupt nicht mehr in der Lage ihre Mitglieder zum Missionieren zu bewegen.
Umgekehrt gibt es Menschen die glauben, wir werden mit haufenweise zusammengesetzten Unsinn motiviert, das ist überhaupt nicht möglich.
Es kommen die Unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammen, die alle lernen
müssen miteinander auszukommen.
Selbst Politiker sind dazu nicht in der Lage, häufig ein streitender Haufen Menschen.
Umgekehrt sind Zeugen Jehovas in der Lage ein Stadion mit 50000 Menschen zu füllen, ohne das es zu grossen Reibereien kommt.
Das es auch bei uns zu Meinungsverschiedenheiten kommt liegt an der Unvollkommenheit des Menschen.
Aber kaum eine Meinungsverschiedenheit artet aus.
Diejenigen die die wahrheit verlassen, sondern sich meistens ab, weil sie sich unverstanden fühlen, und lassen auch niemanden an sich heran.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Norbert Wache
Du schreibst das du Erfahrungen gemacht hast mit Menschen die Respekt vor ihren Glauben haben und du hast auch Respekt vor unseren Glauben.
Ich finde es schön das es Menschen gibt wie dich die eine Neutrale Sichtweise haben, denn mit solchen Menschen kann man noch am besten über Glauben sprechen weil sie völlig unvoreingenommen sind.
Meine Mutter ist gefühlsmässig so stark in ihre Kirche eingebunden, das Gespräche über die Bibel so gut wie unmöglich ist.
Sie hängt an den Lippen ihrer Priester und Apostel als wären es Götter.
Was stört den Menschen denn an unserer guten Botschaft, das wir an einen Barmherzigen Gott glauben der gerne verzeiht, das sollte doch eine anziehende Eigenschaft sein.
Oder stört die Mensch das wir an einen konsequenten Gott glauben, der willentliche und vorsätzliche Sünder bestraft, nachdem er langmütig Jahrhunderte darüber hinweggesehen hat.
Ich kenne keinen Menschen der so langmütig ist.
Selbst wenn ich nur den Hosenstall aufhabe, auch wenn dies nicht beabsichtig ist, dann weist man mich darauf hin und erwartet das ich darauf reagiere und Handel.
Natürlich erschlägt man niemand deswegen, aber wenn sich jemand noch aufregt
deswegen, weil er darauf hingewiesen wurde und vieleicht auch noch Grob wird oder noch schlimmer er reagiert mit Gewalt, dann kann man doch das nicht tolerrieren.
Und genau das ist es doch, die menschliche Grundsätze erwartet man das sie peinlich genau eingehalten werden, aber wenn es um Jehovas Grundsätze geht, die in der Bibel festgehalten sind, dann wird darüber diskutiert, in den Wind geschlagen oder als Weltfremd hingestellt.
Wie würdest du darüber reagieren, wenn du dieses Treiben hier auf der Erde sehen würdest, wärest du nicht traurig.
Und das obwohl die Normen der Bibel seit 2000 Jahren festegehalten sind, Gott zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst.
Ich kann das nicht so einfach mit Unwissenheit entschuldigen.

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

Zu Antwort 29:

Ich habe mit meinen Antworten eigendlich offen meine Sympathie für Jehovas Zeugen ausdrücken wollen, daher weis ich nicht, was das nun wieder soll.

Meine Nachbarn klangen bisher immer sehr vernünftig. Genauso Wachtturm, Erwachet und dieses kleine goldene Büchlein. Ich werde sie mal bitten, diese Seite anzuschauen und mir eine Erklärung für Ihre Antworten auf meine Kommentare zu geben. Das, was die aufbauen, scheinen Sie zerstören zu wollen.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Norbert Wache
Meine Kommentare gingen nicht gegen dich, sondern gegen die Ruhrbarone die sich hier auf dieser Internetseite über den Glauben von Zeugen Jehovas lustig machen.
Sind dir nur meine Kommentare und vom Ältesten aufgefallen oder die ganze Aufmachung der Seite.
In deinen ersten Kommentar hast du zum Ausdruck gebracht das die Freundlichkeit und Anteilnahme von Zeugen Jehovas nicht aufgesetzt ist.
Die Freundlichkeit und Anteilnahme von Katholiken die du erwähnt hast ist auch nicht aufgesetzt.
Jeder Mensch versucht aufrichtig seinen Nächsten zu repektieren.
Wenn es aber um wesentliche Dinge wie Gottes Name u.s.w. geht dann sind das alles nur Kleinigkeiten, wegen solcher Kleinigkeiten gleich die Todesstrafe das wäre zu hart.
Gott ist es nicht egal wie man ihn anbetet.
Selbst Usa der die Bundeslade auffangen wollte damit sie nicht zu schaden kommt,
wurde von Jehova geschlagen.
Usa hat es durchaus gutgemeint, aber er wusste auch genau das die Bundeslade
nicht angefasst werden durfte, dies war eine klare Anordnung.
Mit solchen harten Bibeltexten fangen wir niemals an, weil es sonst ein falsches Bild wiedergeben kann, aus Rücksicht, weil die meisten Jehova nicht kennen.
Aber Jehova hat nicht nur eine Barmherzige Seite, sondern kann auch Zornig werden, besonders dann wenn seine Anordnungen vorsätzlich und willentlich missachtet werden.
Ich hatte es in meinen Kommentaren im guten Versucht, das sich Zeugen Jehovas
nicht als bessere Menschen fühlen.
Dann kam dein Kommentar über die Katholiken, was am Thema vorbeiging.
Und der Älteste ist dann ausfallend geworden, wegen deinen Worten ein armseliger Bericht.
Hätten wir gleich mit harten Gerichtsbotschaften anfangen sollen, ich glaube kaum das dies gut gewesen wäre, vorallendingen weil wir noch die Positive Botschaft verbreiten.

Carrie
Carrie
13 Jahre zuvor

Was für ein dummer Artikel, ihr habt doch alle keine Ahnung, wer die Zeugen Jehovas wirklich sind. Ich wünschte, ich gehörte dazu.

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

„Carrietta White wird in der Hölle schmoren!“

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

# 32 # 33.

Sie scheinen sich ja gut zu kennen!

Zum Glück ist die Hölle ja eine Erfindung es alten Babylon, übernommen von der katholischen Kirche.

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Nein, wir kennen uns nicht. Wir kennen evtl. nur denselben Film.
In dem Fall ist die Hölle eine Erfindung von Stephen King, übernommen von Brian De Palma.
Sehr empfehlenswerte Geschichte, als Buch & als Film.
Handelt von dem, was die Religion mit Menschen macht, oder Menschen mit der Religion…
Handelt davon, wie man ein junges Leben zerstört, indem man „nur sein Bestes will“.
Sollten Sie lesen. Man lernt mehr daraus, als bei der Lektüre des „Wachturms“.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Àltester
Langsam bekomme ich mit deinen Kommentaren hier Probleme und frage mich ob du wirklich ein Bruder bist.
Wenn ja würde ich mich von dir fernhalten.
Es gibt in der Welt (Keine Zeugen Jehovas) durchaus viele Sympatische Menschen,
Leider glauben die meisten Jehova oder wir wollen ihnen etwas böses.
Andere sehen keinen Sinn in unserer Tätigkeit.
Und wiederrum andere meinen an uns müsste etwas besonderes sein, weil wir glauben den einzig wahren Glauben zu haben.
Unabhängig was der Grund sein mag, warum sie sich nicht mit der Wahrheit beschäftigen wollen.
Wir Zeugen Jehovas werden keine Menschen verehren, weder den Papst, noch den Dalei Lama oder Mohamed, noch Zeugen Jehovas.

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Deren Namen und Titel dürft Ihr auch nicht in korrekter Schreibweise benutzen?
Hut ab, das nenne ich eine subtile Form der Verachtung gegenüber „der Welt“!

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Sorry, hatte Deine Frage überlesen.
Du hast Recht, ich war Einzelkind.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Mit deinen letzten Kommentar gibst du ja zu, das du kein Zeuge Jehovas bist, sondern nur etwas vortäuschst.
Ich weiss nicht woher du deine Informationen nimmst, das wir die Welt verachten.
Es steht in jeden Wachtturm, das die Liebe zu Jehova der einzige Bewegrund ist den Jehova annimmt um ihn zu dienen und nicht die Angst vor der Strafe.
Nicht der Strafe wegen sollen wir dienen sondern unseres Gewissen wegen.
Wer dies nicht beachtet kann als Zeuge Jehova überhaupt nicht bestehen.
Was tun jetzt die Religionen der Welt aus Liebe zu Gott, sie machen keinen Finger für ihn krumm, sonst hätte ich in den 20 Jahren in dem ich ein Zeuge Jehovas bin, bestimmt jemand mal kennengelernt der mich auch nur versucht zu überzeugen von seinen guten Botschaft.
Das ihr immer nur etwas schlechtes an unserer guten Botschaft sehen wollt, da kann ich nichts dafür, mir zeigt es nur ihr habt nicht die richtige Herzenseinstellung

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Da ist es wieder. Merkst Du nicht wie anmassend Deine Religionsgemeinschaft ist, wenn sie Dir suggeriert, andere Menschen aus „der Welt“ wären „falsch“, während Ihr „richtig“ seid?
Für die meisten Menschen ist es einfach absurd, einen fremden Menschen zu unterstellen, er hätte „nicht die richtige Herzenseinstellung“.
Nur der Gehorsam macht Dich und die anderen Zeugen Jehovas eben nicht zu besseren Menschen.
Was Ihr Euch gegenseitig als Liebe verkauft, ist das Zwängen in ein Korsett, aus Angst vor Freiheit und Eigenverantwortung.
Das befreien aus diesem Korsett ist meine Lebensaufgabe, denn ich musste als Kind in dieser Sekte leben und es hat auch danach noch in erheblichem Masse mein Leben bestimmt.
Keines der anderen Mitglieder meiner Altersstufe hat es geschafft, da herauszukommen, ausser mir.
Du hast es also mit einem ganz besonderen Menschen zu tun.
Einer, der die Hölle auf Erden hinter sich hat und somit vor nichts mehr Angst. 🙂

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Ältester
Die Welt unterstellt uns Zeugen Jehovas schlechte Beweggründe und trotzdem kommen wir immer wieder um die gute Botschaft zu predigen.
Wir lassen uns nicht verbittern, während du dich hast verbittern lassen.
Ich weiss nicht was dazu geführt hast, das kannst nur du allein wissen.
Wenn du Angst erlebt hast und damit die Hölle auf Erden hattest, warum hast du dann nicht zu Jehova gebetet damit er dir hilft Antworten auf deine Fragen zu bekommen. (Jehova reagiert immer, wenn es jemand an Weisheit fehlt)
Meinst du etwa das die Welt mit ihrer eigenen menschlichen Weisheit es wirklich schafft Frieden und Sicherheit zu schaffen.
Die Weisheit der welt ist widersprüchlich, während man von Pädophilen und Sodomisten fordert das sie sich in Selbstbeherrschung üben, geht das allen anderen nichts an, sie leben offen ihre Sexuellen Neigungen aus.
Man klagt das jedes 5 Kind missbraucht wird und uns Zeugen Jehovas die sich in
Selbstbeherrschung üben wirft man vor wir schützen unsere Kinder nicht vor Missbrauch.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Noch einmal dazu ob ich nicht merke, wie anmassend
Ein Demütiger Mensch glaubt nicht zu wissen, wie ein anderer Mensch denkt.
Er fragt: Wie denkst du darüber.
Genauso ist es mit Jehova.
Ein Demütiger Mensch glaubt nicht zu wissen, wie Gott denkt.
Er fragt: Wie denkst du darüber.
Wieviel Menschen fragen Jehova wenn sie Probleme haben die sie nicht lösen können.
Antworten bekommt er nur über die Bibel.
Wer dies nicht möchte muss mit seinen Problemen weiterleben.
Wer seinen Rat nicht wünscht, braucht auch keine Wünsche zu äussern.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

Zitat: Für die meisten Menschen ist es absurd er hätte nicht die richtige Herzenseinstellung.
Antwort: Würde Jehova jeden Menschen am Leben lassen der sich einbildet, ein guter Mensch zu sein, dann würde sich nichts ändern, kein Mensch sieht sich selbst gern als Böse.
Zitat:Nur Gehorsam macht euch nicht zu besseren Menschen.
Nur durch Gehorsam kann man die Erkenntnis Gottes verstehen, niemals haben wir behauptet bessere Menschen zu sein, der Gehorsam wird uns als Gerechtigkeit an-gerechnet nicht Werke.
Zitat: Was uns als Liebe verkauft wird.
Liebe ist niemals einseitig, sowohl bei Menschen nicht als auch nicht bei Jehova.
Wer seine Frau schlägt kann schlecht behaupten, das er sie liebt, wer seine Brüder schlägt kann nicht behaupten das er Jehova liebt.
Versuche nicht immer einen Grund (Motiv) vorzuschieben, auch ein Mörder hat ein Grund (Motiv)
Für Hass braucht man ein Motiv, auch für Liebe braucht man ein Motiv.
Zitat: das befreien aus dem Korsett ist deine Lebensaufgabe gewesen.
Man möchte sich befreien von dem was man nicht liebt, da deine Kolegen offensichtlich Jehova lieben kannst du sie nicht befreien.
Zitat: Ein besonderer Mensch der keine Angst hat.
Solange es dir gut geht hast du keine Angst, schau aber mal in die Zeitung, wieviel Unglücke täglich die Menschen treffen, es kann jeden treffen.
Oder glaubst du hättest einen besonderen Schutzengel, die haben leider schon oft versagt, auch gute Menschen mussten darunter leiden.

trackback

[…] DIE ZEUGEN JEHOVAS SIND DIE BESTEN MENSCHEN DER WELT […]

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Ja, frei von Angst bin ich wirklich nicht, wer ist das schon?
Aber frei genug, um mein Herz in die Hand zu nehmen und mein Leben zu leben, in der festen Überzeugung (die Dir abgeht), ein Teil der Welt zu sein und diese beeinflussen zu können.

Der einzige Punkt, auf den ich eingehen möchte ist der, dass Du behauptest, wer andere schlägt, könnte sie nicht lieben.

Nun ist es leider aber so, dass „das Züchtigen“ in Eurer Bibel als purer Akt der Liebe verkauft wird- im Gegenteil, wer es nicht tut, liebt (seine Kinder) nicht.

Bevor Du Dich hier weiter um Kopf und Kragen schreibst, ordne erstmal DEIN Leben.
Es ist für alle Mitleser offensichtlich, dass Du damit genug zu tun hAst. 😉

Norbert Wache
Norbert Wache
13 Jahre zuvor

“ # 40 – Ältester –

… Keines der anderen Mitglieder meiner Altersstufe hat es geschafft, da herauszukommen, ausser mir. … “

Von meinen netten Nachbarn weis ich, dass 4 der 5 Kinder keine Zeugen mehr sind. Auch wenn die Eltern davon alles andere als begeistert sind, scheint es doch nicht so schwer zu sein, diese Religionsgemeinschaft wieder zu verlassen.

Ich habe sie jetzt mal gefragt, ob sie mir mehr über die Bibel erzählen können. – Ganz unverbindlich natürlich – Jetzt habe ich schon mal je eine Zeitschrift über das Gebet und Vertrauen und ein Büchlein mit dem Titel „Was lehrt die Bibel wirklich“ und eine Einladung, es mit ihnen durchzulesen.

Schaun wir mal, was Gottes Abgesandte mir so alles erzählen werden.

Ich habe übrigens etwas interessantes aus dem 18. Jahrhundert zum Name Jehova gefunden:

https://www.kantoreiarchiv.de/archiv/choir_orchestra/bachchoraele/dir_dir_jehova/dir_dir_b.pdf

Jens König
Jens König
13 Jahre zuvor

Woah, eure Kommentare sind ja fast noch geiler als die Wattenscheider Schule herself.
Was jetzt der Oberhammer wäre, wenn sich einer von der Rudolph Steiner Sekte dazugesellen würde. Könnte bitte jemand?
Gibt es hier vielleicht Waldorffschüler, die durch einen tragischen (oder glücklichen oder meinetwegen auch tragikomischen) Zufall bei den Zeugen Jehovas gelandet sind, vermittelnd eingreifen können?
Dann bräuchten wir noch einen von der FDP (religiöse Minderheiten) und zwei Sarrazindiskutanten.
Das wäre sehr praktisch, dann hätte man alle die üblichen Verdächtigen auf einer Seite. Hab ich eine Stilrichtung vergessen?

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

Die Familie, oder ähnliche Lebensformen sind ein geschlossenes System, ein Mikrokosmos.
Wie schwer es für Andere sein könnte, die ZJ zu verlassen, kann und mag ich daher nicht beurteilen.
Vergleiche/Ferndiagnosen von aussen verbieten sich praktisch von selbst.
Wie üblich spielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Intelligenz, Bildung, Sozialisation, Zeitpunkt der Ablösung, u.s.w. eine Rolle.
Möglicherweise ist auch relevant, in welchem Jahrzent das Ganze stattfindet.
Die ZJ sind im dritten Reich reihenweise in den Tod gegangen, weil sie ihren Gott nicht verleugnet haben. Damals galt eben noch „Unsere Ehre heisst Treue“- und das nicht nur bei den Faschisten…
Noch in den 70ern gab es Inhaftierungen wegen Wehrdienstverweigerung, bzw. Totalverweigerung. Dann wurde man geschickter: Es wurde nur noch der „Dienst an der Waffe“ kategorisch abgelehnt, so dass ZJs eben Sanis wurden. Mit dem fallenden Bedarf an Soldaten erledigte sich das Thema nach und nach.
Auch kann ich spekulieren, dass in einer Familie mit einem Haufen Geschwister ganz andere Mechanismen greifen können, Energien frei werden, als in einer Familie, die nur aus Vater, Mutter, Sohn besteht. Die Konstellation Mutter, Sohn ist wieder eine ganz andere Liga ;-).
Es ist nur über intensives, vergleichendes Studium der Publikationen, sowie dem persönlichen Kontakt möglich, sich ein Bild von den Auswirkungen zu machen, welche die Sekte auf die Leben „der Herde“ und „verlorenen Söhne“ hat/gehabt hat.
Die Lehren in den Schriften der ZJ haben sich im Vergleich der Jahrzehnte erstaunlich gut dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Ein „Erwachet!“ von 1972 liest sich völlig anders, als eines von 2005. Mit einer Konstante, die sich wie ein roter Faden durch alle Jahrzehnte zieht:
Nie waren die Zeiten schlimmer und die letzte Schlacht so nah, wie heute! 🙂

Ältester
Ältester
13 Jahre zuvor

@47

Ja hast Du.
Die blasiert spottende, junge Pseudointelligenz, die zwar kaum Ahnung, aber immer was zu sagen hat.

Thorsten Nupnau
Thorsten Nupnau
13 Jahre zuvor

An Ältester
Dein Schlagen mit Worten nennst du also, Zucht.
Carrie hat kein Rebellischen Geist offenbart, sondern hat nur einen schwachen Glauben.
Dann drohst du ihr gleich das sie in der Hölle schmoren wird.
Sowas würde nie ein Ältester tun, nicht einmal im Scherz.
Wer eine von diesen kleinen zum Straucheln bringt, ist es besser ihm wäre ein Mühlstein um den Hals gebunden.
Ich gehe davon aus das du einen Rebellischen Geist hattest, es dir alles nicht streng genug war, deshalb wolltest du dich auch davon lösen.
Dein Kommentar, Zeugen Jehovas haben sich den Zeitgeit angepasst.
Die Welt tolleriert offen Sünden, mitunter sogar schwere Sünden.
Ich kenne sogar welche die stehen zu Freien Sex und nennen es modernen Islam,
und das trotz Wissens ihres Vaters der sogar ein Mufti ist.
Andere wiederrum gehen den Weg der Pharisäer, wozu ich dich auch zähle die übertriebene Strenge fordern.
Christus war immer ausgeglichen und ist nie einen übertriebenen Weg gegangen.

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