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Duisburg: Nächste Anti-Israel Demo am Samstag

Auch an kommenden Wochenende findet in Duisburg wieder eine Anti-Israel-Demo statt.

Ausschnitt: Webseite der HDR

Veranstalter ist die "Organisation for Human Dignity and Rights
Organisation für Würde und Rechte des Menschen e.V." kurz HDR. Der Verfassungschutz NRW beschreibt die 1996 von türkischen Migranten in Duisburg gegründete Organisation als antijüdisch und antiamerikanisch:
"In den Reden des Vorsitzenden und auch in den Flugblättern der Organisation finden sich immer wieder antiwestliche, vor allem antiamerikanische sowie antijüdische Propaganda, die gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstößt."

Auch an kommenden Wochenende findet in Duisburg wieder eine Anti-Israel-Demo statt.

Ausschnitt: Webseite der HDR

Veranstalter ist die "Organisation for Human Dignity and Rights
Organisation für Würde und Rechte des Menschen e.V." kurz HDR. Der Verfassungschutz NRW beschreibt die 1996 von türkischen Migranten in Duisburg gegründete Organisation als antijüdisch und antiamerikanisch:
"In den Reden des Vorsitzenden und auch in den Flugblättern der Organisation finden sich immer wieder antiwestliche, vor allem antiamerikanische sowie antijüdische Propaganda, die gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstößt."

Nach Angaben der Polizei wird die Demo stattfinden – allerdings wird die Route nicht an dem Haus vorbei führen, vor dem es wegen einer israelischen Fahne, die von der Polizei schließlich abgerissen wurde, am vergangenen Samstag zu Ausschreitungen kam.   

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13 Kommentare zu “Duisburg: Nächste Anti-Israel Demo am Samstag

  • #1
    Aufgeklärter Bürger

    Gerade wird vermeltet, dass P. nach Entfernung von Israel-Fahnen rechtliche Schritte prüft.
    Er wolle mit einem Anwalt darüber beraten, sagte der Student am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp. Er forderte die Polizei auf, sich auch bei ihm persönlich zu entschuldigen. Zudem solle die Polizei die konfiszierten Israel-Fahnen wieder zurückgeben, sagte der 25-Jährige. Er wolle anonym bleiben, da es bereits nach der Demonstration Pöbeleien von Islamisten gegen ihn gegeben habe.
    Derweil begrüßte Landesinnenminister Ingo Wolf (FDP) die Entschuldigung des Polizeipräsidenten. Die Meinungsfreiheit sei ?ein hohes Gut, das geschützt werden muss?, sagte der Minister. Man werde am Donnerstag im Innenausschuss des Landtages darüber berichten.
    Große Einsicht bei der Polizei in Duisburg gibt es hingegen wohl weniger: Der Sprecher der Duisburger Polizei hatte das Vorgehen verteidigt und der ?Neuen Rhein/Ruhr Zeitung? gesagt, wer die muslimischen Mitbürger kenne, wisse, dass diese emotional oft schnell in Fahrt gerieten. ?Da müssen Sie als Polizeiführer sehr schnell entscheiden, und hier wurde der richtige Weg gewählt.? Was für eine Begründung! Fehlt nur noch, dass der Duisburger Polizeisprecher Ehrenmorde an jüngen Türkinnen mit dem kulturellen Unterschied zwischen Abendland und Morgenland begründet. Dann falle ich völlig vom Glauben.

  • #2
    Aufgeklärter Bürger

    Demo nicht nur in Duisburg geplant:

    Für das kommende Wochenende seien in ganz NRW wieder zahlreiche Demonstrationen gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen angekündigt, teilte das NRW-Innenministerium mit: ?Es gibt in verschiedenen Städten zahlreiche Anmeldungen.?

  • #3
    torsten

    na hoffentlich kontrolliert die Staatsmacht vorher das keine israelischen Fahnen hängen, das unsere armen islamistischen, schnell in Fahrt geratenden „Mitbürger“ sich nicht strafbar machen.
    Wobei ist das solidarisieren mit einer terroristischen Vereinigung, der „Hamas“, nicht schon strafbar?

  • #4
    Aufgeklärter Bürger

    Nun greifen auch die Duisburger Kirchen in die Diskussion ein….

    In einer gemeinsamen Erklärung haben die beiden christlichen Kirchen in Duisburg ?entsetzt und empört? auf die Demonstration gegen den Krieg im Gaza-Streifen am vergangenen Samstag reagiert. Es sei ein ?unerträglicher Skandal?, dass Angehörige des Islam dabei ungestraft öffentlich zum Hass gegen das Judentum aufrufen durften, kritisierten der evangelische Superintendent Armin Schneider und der katholische Stadtdechant Bernhard Lücking am Mittwoch in Duisburg.
    Die beiden Theologen übten scharfe Kritik am Verhalten der Polizei. Es sei eine ?groteske Verkennung der Wertigkeit von Rechtsgütern?, dass Polizeibeamte israelische Flaggen aus dem Fenster entfernten statt diejenigen Demonstraten zu verhaften, ?die Steine werfen, gegen das Vermummungsverbot verstoßen und mit ihren Parolen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen?. Die Stadt Duisburg dürfe nicht zum Schauplatz militanter und hasserfüllter Demonstrationen werden, hieß es.
    Bei der Duisburger Demonstration gegen den Krieg im Gaza-Streifen hatten Teilnehmer ein Haus mit Steinen attackiert, in dem eine israelische Fahne im Fenster hing. Presseberichten zufolge hatte die Polizei daraufhin ohne Zustimmung des Besitzers die Fahne aus der Wohnung entfernt. Dabei sei die Wohnungstür von den Beamten eingetreten worden, weil die Besitzer nicht anzutreffen gewesen seien, hieß es. Das Vorgehen der Polizei war in den vergangenen Tagen sowohl vom Zentralrat der Juden in Deutschland als auch von der NRW-SPD scharf kritisiert worden. Der Einsatz ist am Donnerstag auch Thema im Innenausschuss des Landtags.
    An der Demonstration unter dem Motto ?Stoppt den Krieg in Gaza? hatten am 10. Januar in Duisburg rund 10.000 Menschen teilgenommen. Dazu aufgerufen hatten mehrere NRW-Regionalverbände der islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

  • #5
    Ludwig Schimmler

    14.01.2009 | 13:25 Uhr
    POL-DU: Demonstration angemeldet
    Duisburg (ots) – Für Samstag, den 17.01.2009, wurde vom HDR („Organisation for Human Dignity and Rights“) Duisburg eine Demonstration zum Thema „Gaza Konflikt“ angemeldet. Ab 14.30 Uhr soll eine Auftaktkundgebung auf dem Hochfelder Markt mit anschließendem Demonstrationszug im erweiterten innerstädtischen Bereich stattfinden. Der genaue Demonstrationsweg und der Ort der Abschlusskundgebung stehen noch nicht fest. Der Veranstalter erwartet zwischen 500 und 1000 Teilnehmer.

    Polizeipräsidium Duisburg,
    Pressestelle,
    Düsseldorfer Straße 161-163,
    47053 Duisburg,
    Tel.: 0203/280-1041
    E-Mail:pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de
    Internet:www.polizei-duisburg.de

  • #6
    Peterle

    Der ganze Vorfall schlägt dem Fass den Boden aus. Die anschließende Begründung der Polizei nicht minder! Zwar steht jedem das Recht auf freie Meinungsäusserung zu, aber Hassparolen und und die unverholene Aufforderung zu Mord und Totschlag erfordert das unverzügliche Eingreifen der Polizei.
    In solchen Fällen wird in Deutschland zumeist der falsche Gaul geprügelt, wie übrigens auch bei Fascho-Gemos und den entsprechenden Gegenveranstaltungen. Eine Organisation wie „Mili-Dingsda“ gehört schon lange verboten, aber man hat wohl Angst, der Türkei auf die Füsse zu steigen?
    Vielleicht helfern da ja noch mehr türkischstämmige Polizisten 😉
    Ich bin kein Jude, aber aus Solidarität hängt auch in meinem Fenster ab morgen eine Israel-Flagge!

  • #7
    Thomas

    >Der genaue Demonstrationsweg und der Ort der Abschlusskundgebung stehen noch nicht fest.

    Sie werden die Wanheimer Straße nach Norden in Richtung Innenstadt ziehen.

    http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&output=html&q=Wanheimer+Stra%C3%9Fe,+Hochfeld+47053+Duisburg,+Duisburg,+Nordrhein-Westfalen&ie=UTF8&hl=de&cd=1&geocode=FVyNEAMdtwxnAA&split=0&zoom=0&zp=OOOO

    Auf der Route hat schon so manche islamische Demo stattgefunden.

    Insoweit bleibt das gewissermaßen in der Familie. (-:

    http://deutsche.wordpress.com/2006/11/23/hintergrund-ist-hochfeld-uberall/

    Üblicherweisse ziehen solche Demos dann zum nächsten größeren Platz in der Innenstadt. Der ist der Vorplatz des Duisburger Rathauses.

    Macht auch Sinn, weil dreihundert Meter weiter, am Flachmarkt/Ecke Niederstraße die Zentrale des Demoveranstalters HDR ist.

    Übrigens in Sichtweite des Internationalen Zentrums der Volkshochschule und nahe des Innenhafens. Wo eine ganz andere Sicht von Weltläufigkeit vertreten wird.

    Hm, jetzt möchte ich doch mal beiläufig auf den Umstand aufmerksam machen, daß diese HDR-Vögel wunderlicherdings als ehrenwerte Mitglieder eines so titulierenden Netzwerkes gegen Rechts gelten.

    http://www.netzwerk-gegen-rechts.org/

    Samstag in DU wird also gewissermaßen die Speerspitze des Antifaschismus für die gute Sache demonstrieren.

    (-;

  • #8
    dominik

    Hier mal ein Foto von der Versammlung heute in Duisburg. Und siehe da: die AntiFa ist auch da um den Antisemitismus und Hass zu unterstützen.

    http://bayimg.com/KangHaaBA

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