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Fanpost für DIE PARTEI Zweibrücken: Im Visier von Israelhassern

Aaron Schmidt, Vorsitzender DIE PARTEI Zweibrücken und Initiator der Kampagne; Foto: Stefan Butz

Aaron Schmidt, Vorsitzender DIE PARTEI Zweibrücken und Initiator der Kampagne; Foto: Stefan Butz

Die Plakate der neonazistischen Splitterpartei Die Rechte beantwortete DIE PARTEI in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) mit einem eigenen Plakat. Die Ruhrbarone haben hierzu berichtet. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): DIE PARTEI ist dort virtuell ins Fadenkreuz von Querfrontlern und den üblichen Israelfeinden geraten.

Die Ruhrbarone haben sich darüber mit Till (DIE PARTEI Zweibrücken) und Aaron Schmidt, Initiator des Plakats und Vorsitzender der PARTEI Zweibrücken, unterhalten.

Vorbildliche Aktion der PARTEI Zweibrücken: Konter gegen antisemitische Wahlplakate

Vorbildliche Aktion der PARTEI Zweibrücken: Konter gegen antisemitische Wahlplakate

Inzwischen ist viel passiert in Zweibrücken:

Das Gegenplakat zur antisemitischen Kampagne der neonazistischen Die Rechte erregte viel Aufmerksamkeit.

Es gab unschöne Nachrichten an DIE PARTEI Zweibrücken. Auf der Facebookseite der PARTEI gibt es unschöne Kommentare.  Einen Auszug davon gibt es hier im Beitrag zu sehen.

Aaron und Till beantworteten den Ruhrbaronen ein paar Fragen in der Angelegenheit.

Ruhrbarone: Ich habt vor ca. zwei Wochen die antisemitischen Plakate der neonazistischen „Die Rechte“ mit einem eigenen Plakat clever gekontert. Gab es da Reaktionen?

Die Partei Zweibrücken: Ja. Jede Menge.

Ruhrbarone: Welcher Art?

Die Partei Zweibrücken: Wir bekamen innerhalb kürzester Zeit jede Menge Likes und Kommentare. Aktuell haben fast 1000 Menschen ‚gefällt mir‘ gedrückt und wir konnten so knapp 160.000 Menschen erreicht.

Ruhrbarone: Auch antisemitische Kommentare?

Die Partei Zweibrücken: Ein paar. Ein paar zu viel. Generell.

Ruhrbarone: Aus welcher Richtung kamen die?

Die Partei Zweibrücken: Interessanterweise kamen die vorwiegend von durchgeknallten Querfrontlern.

Ruhrbarone: Die Fraktion „Wir sind keine Nazis. Aber Israel sollte eigentlich arabisch sein“?

Die Partei Zweibrücken: Ja.

Ruhrbarone: Schreiben eher Privatpersonen oder auch Gruppierungen?

Die Partei Zweibrücken: Sowohl als auch. Halt Jugendwiderständler und Typen aus der antiimperialistischen Ecke. Einem haben wir geantwortet:  „Es geht um Nazis und ihren Hass auf Juden und Israel. Du kommst mit „aber Israelis…“. Hinterfrag mal diesen Reflex und gib Ruhe oder wir bauen dir eine Siedlung in den Vorgarten.“

Ruhrbarone: Wurdet Ihr auch bedroht?

Die Partei Zweibrücken: Ja. Wir können mit sowas aber umgehen. Lautes Mimimi überlassen wir anderen.

Ruhrbarone: Beim polizeilichen Staatsschutz wart Ihr aber bisher noch nicht?

Die Partei Zweibrücken: Nein. Wir wollen diesen Leuten nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken.

Ruhrbarone: Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, hat sich letzte Woche beim Israeltag in einem Gespräch mit den Ruhrbaronen, mit Blick auf die Plakate von Nazis gewünscht „dass ein gewisser Aufruf der Anständigen erfolgt, sowas zu verbieten.“ Ist Euer Engagement als „Aufruf der Anständigen“ zu verstehen?

Die Partei Zweibrücken: Ein normaler Mensch sollte ein anständiger Mensch sein! Keine einzige der Zweibrücker Spaßparteien hat es geschafft sich klar zu positionieren. Aber auf die extreme Mitte ist Verlass.

Ruhrbarone: Ihr habt aber das Thema Antisemitismus und Fremdenhass weiter  auf Eurer politischen Agenda vor Ort?

Die Partei Zweibrücken: Notgedrungen.

Ruhrbarone: Auf jeden Fall ist Engagement in der Sache prima. Viel Erfolg weiterhin!

Die Partei Zweibrücken: Danke.

 

Mehr Informationen auf der Facebookseite von DIE PARTEI in Zweibrücken

RuhrBarone-Logo

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