Trotz Insolvenz: Heinz-Magazin will weitermachen

heinz_magazinDer Insolvenzantrag soll nicht das Ende sein. In einem Schreiben an Leser und Geschäftskunden  erklären der bisherige Verlagsleiter Gerhard Roßmann und der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Peter Neu, dass das Magazin nicht eingestellt werden soll:

…leider müssen wir Dir/Ihnen mitteilen, dass die Heinz-Magazin Verlags GmbH Insolvenz am 25 März angemeldet hat. Dieser einschneidende Schritt war hart, aber unumgänglich.Der Grundstein für den Neuanfang ist aber bereits gelegt – wir arbeiten an einer dauerhaften Sanierung des Unternehmens. Wir sind sehr zuversichtlich, eine Lösung zum Erhalt des Verlages zu finden. Unsere langjährigen Mitarbeiter sind weiter an Deck und halten uns die Treue. So können wir auch in Zukunft auf die Erfahrung unserer bewährten Kräfte bauen. Wir freuen uns, dass Anzeigenkunden, die Druckerei und auch weitere Dienstleister bereits eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zugesagt haben und bitten auch Dich/Sie, unsere langjährigen Geschäftspartner, uns weiterhin zu beauftragen. Natürlich werden wir die Aufträge in gewohnter Qualität für Dich/Sie abwickeln. Die April-Ausgabe des HEINZ-Magazins ist mit unveränderter Auflage bereits auf dem Weg zu den rund 1.800 Auslegestellen. Wir bedanken uns für das bisher entgegengebrachte Vertrauen und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit…

Dass der Insolvenzverwalter diesen Schritt mitgeht, ist erst einmal ein gutes Zeichen: Er traut dem Magazin nach einer Entschuldung zu, wieder auf die Beine zu kommen.

 

 

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2 Kommentare

  1. #1 | Jörn sagt am 2. April 2013 um 14:57 Uhr

    Dass der Insolvenzverwalter an eine Entschuldung glaubt, klingt ja erstmal ganz entzückend. Dass das aber impliziert, dass Heinz alle Rechnungen, die vor dem 25. März gestellt wurden, nicht mehr bezahlt, ist dagegen weniger charmant. Der Verlag mag dadurch vielleicht überleben – viele, die Arbeitszeit und -mittel in die letzten Ausgaben gesteckt haben, müssen jedoch nun die Misswirtschaft anderer ausbaden. Schließlich wacht wohl kaum ein Verleger morgens auf und stellt spontan und ganz überraschend fest, dass sein Laden insolvent ist. Wer sich trotzdem in Krisenzeiten frei an den Produktionsmitteln und der Arbeitskraft anderer bedient, scheint nicht gerade einen sonderlich guten Charakter zu haben. Heinz, mich hast du als Leser jedenfalls verloren.

  2. #2 | Heinz in neuen Händen | Ruhrbarone sagt am 29. Juli 2013 um 14:36 Uhr

    […] März meldete das Hein-Magazin Insolvenz an. Nun hat es einen neuen […]

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