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#Miasanmimimi: Schräge Pressekonferenz des FC Bayern München wird zum Eigentor

Im Regelfall lasse ich die Pressekonferenzen rund um die Fußball-Bundesliga, die man in heutigen Zeiten ja fast alle live mitverfolgen kann, etwas beiläufig im Hintergrund laufen, mich von diesen von meiner aktuellen Arbeit nicht lange abhalten. Heute war das jedoch einmal wieder völlig anders. Ich war hinterher regelrecht aufgeregt. Und das will schon etwas heißen. Was war geschehen?

Dass die Bosse des FC Bayern München gemeinsam eine Pressekonferenz abhalten, kommt eigentlich nur bei ganz besonderen Anlässen vor. Doch diesmal hatten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic tatsächlich einen gemeinsamen Auftritt angekündigt. Das lässt aufhorchen. So auch mich. Zumal das Thema im Vorfeld des Termins nicht bekannt wurde.

Das Zuschauen am heutigen Mittag hat sich einmal wieder gelohnt. Jedoch sicherlich aus einem anderem Grund, als von den Hauptakteuren beabsichtigt. In einer denkwürdigen, ja fast historischen Sitzung rechneten sie über knapp 45 Minuten mit Medien und TV-Experten ab. Doch im Rückblick entpuppte sich der geplante Befreiungsschlag des aktuell nach vier sieglosen Spielen kriselndes FC Bayern als klassisches Eigentor, stehen die großen Bosse des Klubs jetzt doch in den Augen vieler Beobachter als nicht ernstzunehmende Typen da, die in ihrer ganz eigenen, inzwischen offenkundig etwas schrägen Welt zu leben scheinen.

Hier einmal ein paar typische Reaktionen aus dem Netz.

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13 Kommentare zu “#Miasanmimimi: Schräge Pressekonferenz des FC Bayern München wird zum Eigentor

  • #1
    Helmut Junge

    Denen tut irgendetwas sehr weh, und sie haben es sehr viel früher gemerkt als du, Robin. Oft sind die, die gerne draufhauen, selber besonders empfindlich. Das ist vermutlich sogar die Regel. Denn, wie sollten sie sonst wissen, wie man richtig draufhaut?

  • #2
    ke

    Insgesamt gibt Bayern und München mit den Pressekonferenzen ein klares Bild ab.
    Die Mächtigen haben Probleme mit der Gegenwart und sachlichen Argumentationen.

    Mal sehen, ob der Fall noch gestoppt werden kann.

    P.S.
    Natürlich im Land wie im Fußball

  • #3
  • #4
    Bert

    @ Robin Patzwaldt

    in der Pressekonferenz wurde vom FCB gesagt, dass der SPRINGER-Verlag abgemahnt wurde:

    um welche Artikel ging es dabei?

    So unsympathisch mir die vorbestraften Bayern sind, könnte es doch sein, dass sie hier im Recht sind

  • #5
    ke

    Damit haben sie natürlich kurzfristig vom Trainer und von der Mannschaft abgelegt. Sie stehen jetzt im Mittelpunkt.
    In vielen Fällen fragt man sich natürlich auch, welche Medienberater dort arbeiten bzw. wie beratungsresistent die Politiker/Manager sind.

  • #6
    Robert Müser

    Ich bin tief getroffen von dieser Ungerechtgkeit dieser bösen Presse und ihrer Meute. Mir sind die Papiertaschentücher ausgegangen, so sehr hat mich es getroffen.

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    Irgendwann habe ich mich gefragt, ist dies jetzt real oder ist dies Comedy – wann kommt der Kerkeling und singt ein Liedchen?

    😉

  • #7
    walter stach

    Ein Amoklauf!
    Bekanntlich kann man Amokläufern nicht mit sachlichen Argumenten begegnen, da sie…………

    D.h. nicht, über denkbare Gründen und möglichen Folge eines Amoklaufes nicht nachdenken zu können, so wie das derzeit medial geschieht; aber ohne mich, da für mich sinnlos, zwecklos.

  • #8
    Matsch Hummels

    So dumm und blöd diese PK auch erscheinen mag – auch wenn der FCB an diesem Spieltag mit 3:1 gegen Wolfsburg verlieren sollte, wird keiner „Kovac raus“ rufen, sondern alles stürzen sich auf Uli, Kalle & Co – eigentlich ist das gar nicht mal so dumm eingefädelt, wie es im ersten Augenblick wirkt.

  • #9
    Klaus Lohmann

    @#8: Wenn die Bauern verlieren, haben alle kritischen Medien recht behalten und können sich wie entfesselt auf Spieler *und Trainer* stürzen. Damit wäre das Uli-Kallesche Eigentor noch größer als jetzt schon.

  • #10
    walter stach

    Klaus Lohmann,
    nur noch eine Kleinigkeit zu dem Kasperle-Theater mit den Hauptdarsteller Rummenigge/Hoeness:
    Wenn die Straftäter Rolex-Kalle und Steuer-Hoeness das GG bemühen (Art.1" Die Würde des Menschen") und Anstand im Umgang miteinander einfordern, dann bleibt "man" -ich jedenfalls- verwundert, dann bleibt "man" ratlos zurück -nicht erstaunt angesichts "des Charakter-bildes" der Beiden.

    Ansonsten:
    Die Mannschaft des FCB bleibt für mich Meisterschafts-Favorit, trotz des 1.Tabellenplatzes unserer BVB und einer sich von Spiel zu Spiel steigernden Mannschaft des BVB.
    Rummenigge und Hoeness haben mit ihrem Auftritt gestern ganz erheblich dazu beigetragen, daß trotzdem, trotz der fußballerischen Qualitäten der Mannschaft des FCB, das Ansehen des Vereines -national wie international- Schaden genommen hat.

  • #11
    Paul

    Das war wohl die widersprüchlichste und lächerlichste PK der Welt!
    Ich verstehe nicht, wie die über Vereinslegenden und (Ex-)Spieler so herziehen können und dann nicht wollen, dass ihre Spieler kritisiert werden. Ich finde, das war ein sehr arrogantes Verhalten. Und die Fragerunde, mit der Begründung, man hätte keine Zeit mehr, abzubrechen, obwohl man nach Plan noch Zeit gehabt hätte, ist doch lachhaft.

  • #12
    Robert Müser

    Also jetzt mal ehrlich …

    Wir hatten und haben noch doch alle miteinander unseren Spaß über diese Live-Performance – so etwas hätte man sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausdenken können, weil man es als total "ga-ga ga-ga" in den Papierkorb geworfen hätte.

    Den schönsten Irrsinn produziert manchmal das reale Leben, daher ein großes Dank an die Drei!

    Habt ihr gut gemacht, weiter so – wir werden weiter unseren Spaß haben!

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