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Nazis am 4. 6. wahrscheinlich in Huckarde

Knapp 40 Rechte "warben" am Freitag für ihren Aufmarsch. Viel Resonanz erhielten sie nicht.
Knapp 40 Rechte "warben" am Freitag für ihren Aufmarsch. Viel Resonanz erhielten sie nicht.

Knapp 40 Rechte „warben“ am Freitag für ihren Aufmarsch. Viel Resonanz erhielten sie nicht.

In Dortmund herrscht noch immer großes Rätselraten darüber wo die neonazistische Demonstration zum „Tag der deutschen Zukunft“ stattfinden wird. Die Nordstadt wird es nicht sein. Das hatte die Polizei vor zwei Wochen bekannt gegeben. Der Aufmarsch werde in „Außenbereichen“ stattfinden hieß es in einer Pressemitteilung. Genauere Angaben zum Ort des Aufmarsches macht die Polizei bisher nicht. Man wollekeine Werbung für die rechtsextreme Demonstration machen sagte Polizeipräsident Gregor Lange bei einer Veranstaltung der „Christen gegen Rechts“ in der vergangenen Woche. Doch auch ohne polizeiliche Meldungen verdichten sich die Informationen wo der Aufmarsch stattfindet.

Es wird im Stadtteil Huckarde sein. Lokale Initiativen gegen Rechts wurden von der Polizei dazu angehalten ihre Aktivitäten im Stadtteil auf den Vormittag zu beschränken. Die Demonstration des „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“, der unter anderem von OB Ullrich Sierau unterstützt wird, endet in Dorstfeld. Anschließend soll es ein „Trillerpfeifenkonzert“ zur Naziroute geben. Der Stadtteil Huckarde ist von Dorstfeld aus fußläufig zu erreichen. Mehr als symbolischer Protest ist von dieser Seite allerdings nicht zu erwarten. Die Bündnisse „BlockaDo“ und „Arbeitskreis NoTddZ“ rufen weiterhin dazu auf den Aufmarsch zu verhindern. Unabhängig davon wo er stattfindet.

Die Polizei Dortmund möchte sich zur „Wegstrecke“ des Aufmarsches am 4. 6. wegen der „konkreten Gefahrenlage“ die unter anderem aus dem Aufruf des „Arbeitskreis NoTddZ“ hervorgeht nicht äußern und verweist auf die Pressekonferenz am morgigen Dienstag. Gefahrenprognosen und die Polizei Dortmund sind allerdings durchaus kritisch zu betrachten. Der „Arbeitskreis NoTddZ“ veröffentlichte kürzlich eine Pressemitteilung. Der Anmelder einer Antifa-Demonstration im Jahr 2009 heute geklagt, da seine Wegstrecke von der Polizei verlegt wurde. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen stellte fest das die Verlegung rechtswidrig sei. Für eine Verlegung brauche es eine konkrete Gefahrenprognose die konkret und nachweisbar sei. Vermutungen und Spekulationen reichten nicht aus urteilte das Gelsenkirchener Gericht.

Schon am heutigen Abend gibt es die Gelegenheit gegen „Die Rechte“ in der Nordstadt zu protestieren. Die Kleinstpartei hat um 19 Uhr eine Kundgebung auf dem „Kleinen Borsigplatz“ in der Wambeler Straße angemeldet. Der „Arbeitskreis NoTddZ“ ruft Nazi-Gegner dazu auf sich um 18 Uhr an der Oestermärsch / Enscheder Straße zu treffen.

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