NRW-Trend: Mehrheit für Rot-Grün

Hat gute Chancen der künftige NRW-Ministerpräsident zu werden: Thomas Kutschaty (SPD), Foto: Roland W. Waniek

Nach einer aktuellen Trendanalyse des Berliner Instituts Wahlkreisprognose könnte es für eine gemeinsame Regierung von SPD und Grünen bei der NRW-Landtagswahl am 15. Mai eine Mehrheit geben. Nach dem Skandal um die zurückgetretene Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sind die Umfragewerte der beiden Oppositionsfraktionen gestiegen, die von CDU und FDP gesunken. die AfD konnte leicht auf sechs Prozent zulegen. Die Linke hat mit drei Prozent weiterhin  keine Chance, wieder in den Landtag einzuziehen.

Mehr zu dem Thema bei Wahlkreisprognose.

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6 Kommentare

  1. #1 | Robert Müser sagt am 9. April 2022 um 20:36 Uhr

    Spannende Zeiten für NRW in den nächsten Wochen, falls der Trend so bleiben sollte:

    Vielleicht kann der noch aktuelle MP Wüst mit dem abgewählten saarländischen MP Hans eine Selbsthilfegruppe gründen, um den erlittenden Machtverlust aufzuarbeiten.

    Wenn es so kommen sollte, dann hat er es verbockt – vielleicht hätte er mehr Führungsstärke in Sachen Mallorca-Party zeigen sollen. Wenn diese Wahl dazu führen sollte, dass die Fehlbesetzung Gebauer aus dem Schulministerium verschwindet, dann wäre es m.E.n. eine gute Entscheidung.

    Für den Bierdeckel-Fritze wäre es die zweite Klatsche nach der Saarwahl. Wie lange wird die CDU-Meute noch zu ihm halten, wenn er nicht die versprochenen Fleischtöpfe der Macht liefert?

    Falls Kutschaty die Wahl gewinnen sollte, dann muss er zeigen, dass er es besser als Wüst kann – da habe ich noch meine Zweifel.

  2. #2 | Werntreu Golmeran sagt am 9. April 2022 um 20:37 Uhr

    Zubwünschen wäre es. Wobei die letzte rotgrüne Regirung unter Kraft und Löhrmann ein Desaster war. Die einzige sonst reell mögliche Alternative wäre die Ampel, aber das Hickhack in Berlin und die Darbietungen von Frau Gebauer haben zeigt, dass diese dysfunktionale Partei möglichst weit von den Entscheidungshebeln ferngehalten werden sollte. Ich habe in den letzten 50 Jajhren schon viele unfähige Wirtschaftsminister erlebt, aber keiner hatte so wenig Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen, wie Herr Lindner.

  3. #3 | Stefan Laurin sagt am 9. April 2022 um 22:40 Uhr

    @Werntreu Golmeran: Lindner ist Finanzminister.

  4. #4 | Werntreu Golmeran sagt am 9. April 2022 um 23:06 Uhr

    @ Laurin

    Sie haben Recht! Wahrscheinlich wollte ich unbewusst Lindner besonders abwerten, und ihn in eine Reihe noch unter Bangemann, Rexroth, Hausmann, Brüderle und Rösler einreihen.

    Aber ein Finanzminister sollte genauso wie ein Wirtschaftsminister zumindest die einfachsten Marktmechanismen verstehen. Das ist bei Lindner aber offensichtlich nicht der Fall.

  5. #5 | Beobachter sagt am 10. April 2022 um 09:31 Uhr

    Abwarten und Bier trinken.

    Im Bund wackeln medial auf SPD Seite Lauterbach und Lambrecht. Scholz hat wohl mit der Klimastiftung MV einen weiteren Skandal an den Hacken… neben Cum-Ex und Wirecard.

    Kutschaty kennt doch keiner und seine Leistung für die SPD Essen waren eher Suboptimal. Mal sehen wie die Leute reagieren, wenn sie mal ein Interview mit ihm erleben das länger als 5 Minuten ist.

    Auf Grünen Seite kann die Mobilisierung fürs Tempolimit ungeahnte Kräfte für FDP und CDU wecken.

    Interessant wird es wenn die Leute bemerken das Habeck der Herr über das Bafa ist und die Inflation anzieht. Spritpreise und Transportkosten könnten dazu beitragen.

    Anne Spiegel wird noch viel gendern müssen um ihre Verantwortung RLP zu erklären.

    Der Rot-Grüne Block sollte sich also nicht zu früh freuen.

  6. #6 | vom Stoecksle aufs Oechsle sagt am 10. April 2022 um 09:45 Uhr

    Für jemanden, der Zeit seines Lebens der Partei Gerhard Schröders, Frank Walter Steinmeiers, Manuela Schwesigs oder,Erwin Selerings die Stange gehalten hat, müßte es eigentlich besonders peinlich sein, wenn er die politischen Funktionen seiner freidemokratischen Hassgestalt nicht mehr wirklich auf die Kette kriegt.

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