NRW-Zentrum für KI-Spitzenforschung in Dortmund eröffnet

 

Hedy Lamarr Foto: Trailer screenshot Lizenz: Gemeinfrei

In Dortmund wurde Ende September das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz offiziell eröffnet. Das Institut ist eines von fünf universitären Spitzenzentren für Künstliche Intelligenz bundesweit. Kompetenzen bringen die TU Dortmund, die Universität Bonn sowie die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Am Institut könne auch große KI-Modelle entwickelt und erforscht werden, besonders in den Bereichen Mobilität, Produktion oder Energieversorgung. Benannt ist das Institut, das aus dem bisherigen Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) hervorgeht, nach der österreichisch-amerikanischen Erfinderin Hedy Lamarr, die für ihre Pionierarbeiten zu den Vorläufern von Bluetooth und WLAN bekannt ist.

Das Lamarr-Institut wird im Rahmen der nationalen KI-Strategie von Land und Bund dauerhaft gefördert. Zunächst stehen bis 2028 rund 126 Millionen Euro zur Verfügung. Die dauerhafte Förderung ermöglicht die Besetzung von bis zu elf neuen KI-Professuren an den beiden Partneruniversitäten. Darüber hinaus kommt das Geld 32 bereits bestehenden Professuren zu Gute, die mit ihrer Expertise in das neue Lamarr-Institut eingebunden werden. Schon 2023 wird die Forschung durch mehr als 100 wissenschaftliche Mitarbeitende unterstützt, die hier akademische Abschlüsse und fachliche Kenntnisse erwerben werden.

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2 Kommentare

  1. #1 | Tara von Coachinglovers sagt am 10. Oktober 2022 um 17:37 Uhr

    Spannend! Ich hoffe nur, dass Europa auf diesem Gebiet aufschließen kann… denn ansonsten sieht es in Zukunft bei uns düster aus.

    LG
    Tara

  2. #2 | Mareike sagt am 19. Oktober 2022 um 15:34 Uhr

    Es gibt so viele Projekte im KI Bereich, die sich rasant schnell entwickeln.

    Finde ich die Entwicklung gut? Nein, dennoch passiert die Zukunft jetzt und es liegt an jedem sich
    mehr mit der Thematik zu befassen.

    So wissen wir in 10 Jahren zumindest wieso uns KI und Roboter viele Arbeitsplätze gekostet haben oder weshalb die Menschheit mehr (Frei)Zeit
    für wichtige Dinge im Leben hat.

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