Wo der Hellweg mehr ist als nur ein Baumarkt

Vera Conrad und Holger Krüssmann legen mit ihrem Buch „Ruhrgebiet in 66 Objekten“ ikonische Fährten für spannende Entdeckungstouren zwischen Moers und Hamm.

 Das Autorenduo macht seine selbstgestellte Aufgabe direkt im Vorwort deutlich: „Nutzen sie die 66 Objekte wie die kleinen Steinchen als Wegweiser auf einer Schnitzeljagd für ihre eigene Erkundungstour durch die Region.“

Moment mal, denke ich mir, ich lebe seit 47 Jahre hier. Habe ich möglicherweise was übersehen?

Die Antwort lautet: Leider ja. Und zwar eine ganze Menge. Etwa 2/3 der vorgestellten Objekte sind für mich Neuland. Schätzungsweise bin ich damit nicht der Einzige und das macht „Ruhrgebiet in 66 Objekten“ zu einem ganz besonderen Reiseführer durch das Ruhrgebiet. Ich war schon im Prado, im Louvre und im MOMA New York, aber wenn ich meinen Hintern  zwischendurch mal ins Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg bewegt hätte, dann würde ich den „Cartroper Einbaum“ (ca. 380 v. Chr.) kennen, das 15 m lange Einbaum-Boot, das 1950 in Cartrop an der Lippe ausgegraben wurde.

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Mit „bodo“ ins neue Jahr

Eine Bochumer Ophelia, ein westfälischer Münchhausen, besetzte Häuser in Venedig, Transberatung in Dortmund, Gutenachtgeschichten für rebellische Mädchen, Hilfe für  Stalking-Betroffene uvm. – Zu Silvester erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins „bodo“.

Gina Haller

Johan Simons, Intendant am Bochumer Schauspielhaus, legt zwar Wert auf eine geschlossene Ensembleleistung, aus der sogar Stars wie Sandra Hüller nicht groß herausragen. Doch manchmal fallen einzelne SchauspielerInnen trotzdem besonders auf. Gina Haller mehr als nur manchmal. Ein Porträt.

Der tolle Romberg

Baron Gisbert von Romberg (1839 – 1897), Enfant terrible des westfälischen Adels, residierte im Dortmunder Schloss Brünninghausen. Schon zu Lebzeiten kursierten wilde Geschichten über den überdrehten Superreichen mit seinem Hang zur großen Inszenierung. Josef Wincklers Schelmenroman „Der tolle Bomberg“ von 1923 machte den westfälischen Münchhausen schließlich zur Legende.

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Der Ruhrpilot

Regionalbahn von Abellio (Foto: Roland W. Waniek)


Ruhrgebiet: 
Raureif legt Züge lahm…WAZ
NRW: Für ihre Böller stehen Hunderte stundenlang bei Weco an…t-online
Debatte: Energiewende dank importiertem Atomstrom?…Welt
Debatte: Merz liegt vor Kramp-Karrenbauer…FAZ
Debatte: Die Aufklärung begann schon in der Antike(€)…NZZ
Debatte: Eine Generation sucht einen Schuldigen(€)…Welt
Debatte: Ein Krieg der Generationen bringt dem Klima gar nichts!…Bild
Debatte: 2020 wird ein schwieriges Jahr, nicht nur für Omas…Tagesspiegel
Debatte: 1920er-Jahre reloaded?…Cicero
Debatte: Gesundheit kostet…FAZ
Debatte: In der Zeitmaschine…taz
Ruhrgebiet: Sie liefern heiße Kisten fürs Kino…Bild
Bochum: Stadt soll mehr Flüchtlingskinder aufnehmen(€)…WAZ
Dortmund:  Kunden stehen für Raketen stundenlang in der Schlange(€)…RN
Dortmund: Deutliche Wohngelderhöhung ab 2020…Nordstadtblogger
Dortmund: Alte Hoesch-Zentrale überraschend wieder verkauft(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Fahrer  tanken Autos kaputt(€)…WAZ
Essen: Gewalt gegen Rettungssanitäter(€)…WAZ

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WDR Intendant Tom Buhrow entschuldigt sich für Umweltsau-Video

WDR-Inendant Tim Buhrow © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Um 18.05 Uhr startete  WDR2 eine Sendung mit Publikumsbeteiligung . Darin stellt sich WDR 2 Chef Jochen Rausch stellvertretend für die Redaktion Kritik und Fragen zu dem Umweltsau-Video. Rausch entschuldigte sich schon zu Beginn der Sendung: „Wir haben einen Ausdruck benutzt, Umweltsau und das wird mit der lieben Omi in Verbindung gebracht. Wir haben nicht lange genug darüber nachgedacht, ob wir die richtig Sprache genutzt haben und dafür würde ich mich auch entschuldigen.“

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Der Ruhrpilot

Feuerwerk Foto: Dirk Vorderstraße Lizenz: CC BY 2.0

Ruhrgebiet: Ist die Mehrheit wirklich für ein Böllerverbot?(€)…WAZ 
NRW: 4800 Polizisten zu Silvester im Einsatz(€)…RP Online
NRW: In den Kliniken herrscht Personalnot…General-Anzeiger
Debatte: Reguliert euch selbst, anstatt nach dem Staat zu rufen!…Welt
Debatte: Genug Verbote…FAZ
Debatte: Fräulein Rottenmeiers Erben(€)…NZZ
Debatte: Bann statt Böller?…Novo
Debatte: Kapitalismus fürs Klima…NZZ
Debatte: Warum Bekenntniszwang der Demokratie schadet…Cicero
Debatte: Die deutsche Angst bremst Europas Bahnverkehr(€)…Welt
Debatte: Pharisäer haben immer Konjunktur…FAZ
Debatte: Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen…Jungle World
Ruhrgebiet: Zahlreiche S-Bahnen fallen aus…WAZ
Bochum: Ruhrpark-Besetzer wollen wiederkommen(€)…WAZ
Dortmund: Gast-Haus-Gründer wird 90 Jahre alt(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Fall Marvin – Erste Konsequenzen bei Polizei…General-Anzeiger

Lesenswert für Fitnessfanatiker und Couchpotatos: Das Zeitalter der Fitness

Rosi the Riveter - Rosie the Riveter - Quelle: U.S. National Archives, gemeinfrei
Rosi the Riveter – Rosie the Riveter – Quelle: U.S. National Archives, gemeinfrei

In den 80er Jahren schwabte mit Aerobic („Enorm in Form“) Fitness via TV nach Deutschland. Der Trend zur Selbstoptimierung ist seitdem ungebrochen. Fitness-Apps auf dem Smartphone helfen jedem Hobbysportler bei der Überwachung der Fitnessaktivitäten. Sportstudios – teilweise mit 24h-Öffnungszeiten – und Personal Trainer haben nach wie vor Hochkonjunktur. Fitness ist ein Milliardenmarkt.

Der Historiker Jürgen Martschukat nimmt in seinem, im November 2019 veröffentlichten, Buch Das Zeitalter der Fitness den Leser mit auf eine spannende Zeitreise und hinterfragt die Gründe des Fitnesshypes: Ohne dabei den Spaß an Bewegung zu nehmen.

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