
Dr. Reinhard Rauball ist am Mittwoch in Berlin zum zweiten Ehrenpräsidenten der DFL Deutsche Fußball Liga gewählt worden. Nach zwölf Jahren an der Spitze des früheren Ligavorstands und jetzigen DFL-Präsidiums stand Dr. Rauball bei der heutigen DFL-Generalversammlung nicht mehr für ein Amt bei der DFL zur Verfügung. Seine Ernennung zum Ehrenpräsidenten erfolgte ebenso durch die Vertreter der Clubs der Bundesliga und
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, sagte in seiner Laudatio auf Dr. Rauball: „Du verdienst diesen Titel, er steht Dir zu, er ist eine Ehre für Dich, aber es ist in meinen Augen auch eine Auszeichnung für die Deutsche Fußball Liga, dass Du ab heute diesen Titel trägst. Du hast als ‚Mr. Bundesliga‘ den deutschen Profifußball, die Liga und die DFL über viele Jahre hinweg geprägt und entscheidend vorangebracht. Dafür gebührt Dir großer Dank und Respekt.“







Dass seit der Staatsgründung Israels nahezu die gesamte jüdische Bevölkerung der arabischen Welt, in der ihre Geschichte vielerorts Jahrtausende – und damit weit vor die Entstehung des Islams wie auch des Christentums – zurückreichte, binnen weniger Jahrzehnte vertrieben wurde, ist ein bis heute wenig besprochenes Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Schweigen, das diesen erzwungenen Massenexodus lange Zeit weltweit umgab, ist erst in den letzten Jahren allmählich gebrochen worden. Eine Reihe von Veröffentlichungen hat seither Licht auf den zentralen Aspekt der Geschichte der Juden unter islamischer Herrschaft geworfen: den Dhimmi-Status der nicht-muslimischen Minderheiten.