Alte Industrieflächen können schnell und preiswert der Natur überlassen werden. Gewerbe benötigt schnell frische, freie Flächen.
Bei der Schaffung neuer Gewerbeflächen setzt das Ruhrgebiet vor allem auf die Nutzung ehemaliger Industrieflächen. Doch die zu sanieren ist teuer und kostet Zeit.
Dem Ruhrgebiet gehen die Gewerbeflächen aus. Schon im vergangenen Jahr warnte die IHK Duisburg davor, dass die Reserve an Flächen, die ansiedlungs- und expansionswilligen Unternehmen zur Verfügung stehen, nur noch für einen kleinen Zeitraum ausreicht. Fatal für eine Region, die Unternehmen mit hohen Gewerbesteuern abschreckt und in der im Boom der vergangenen Jahre weniger neue Arbeitsplätze entstanden als in allen anderen Ballungsgebieten Westdeutschlands.
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Strafzettel in München. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Wer sein Auto unzulässig auf Geh- und Radwegen oder in der zweiten Reihe parkt, der soll künftig bis zu 100 Euro zahlen. Mit dieser Forderung sorgte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Wochenende für viele Diskussionen.
Der Plan die derzeitigen Bußgelder deutlich erhöhen spaltet aktuell die Nation. Die einen finden eine solche Verschärfung der Strafen längst überfällig, die anderen sehen in solchen Plänen eine unnütze Drangsalierung der Bevölkerung.
Geht es nach Scheuer, dann soll die Erhöhung noch in diesem Jahr in den Bußgeldkatalog aufgenommen werden. Dies teilte das Verkehrsministerium am Freitag auf Anfrage einiger Medien mit. „Wir müssen ein deutliches Zeichen für den Fahrradverkehr setzen“, sagte Scheuer dem „Spiegel“. Viel mehr als ein Zeichen dürfte es am Ende auch nicht werden.
Seit 2008 entstanden in der Bundesrepublik 5,6 Millionen neue Jobs. Die Beschäftigung stieg um 21 Prozent. Auch das Ruhrgebiet profitierte von dem langen Boom – doch deutlich weniger als alle andere Regionen Westdeutschlands. Es ist weiter zurückgefallen.
Auf den ersten Blick sehen die Zahlen gut aus: Mehr Jobs im Ruhrgebiet. Sogar richtig viele neue Jobs im Ruhrgebiet: Um zwölf Prozent stieg die Beschäftigung während des langes Booms nach der Finanzkrise 2008. In vielen Städten sank die Arbeitslosigkeit unter zehn Prozent. Unternehmen, vor allem in Handwerk, melden offene Ausbildungsstellen und suchen Lehrlinge.
Ein Mann und eine Frau. Er trägt einen schlichten blauen Pullover. Alternierende Sprechblasen.
Mann: „Wie findest du meinen neuen Pullover?“
Frau (gelangweilt): „Der sieht aus wie alles andere, was du sonst so trägst.“
Mann: „Puh, Glück gehabt, vielen Dank!“
Freibad in Dortmund Foto: Tbachner Lizenz: CC BY 3.0
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FIEGE-Rebell Jörg Bödeker (Foto: Roland W. Waniek)
Ihr Erkennungszeichen ist ein dunkelgrünes T-Shirt mit dem Logo der Bochumer Fiege-Brauerei und dem weißen Schriftzug: „Think global. Drink local. Heute kein König.“ Damit protestieren sie auf BOCHUM TOTAL gegen das Ausschank-Monopol des „König Pilsener“. Seit 2014 tun sie das, als der Veranstalter vom heimischen Fiege auf das Duisburger Bier umschwenkte – und Jahr für Jahr werden sie mehr, die Bochumer Fiege-Rebellen.
Deutschland 2019, eine provisorische Behelfsbrücke. Foto(s): Robin Patzwaldt
Deutschland gilt ja allgemein hin als das Land der großen Dichter und Denker. Nun, darüber mag man diskutieren. Fest steht im Jahre 2019 aus meiner Sicht jedoch, dass es zumindest nicht das Land der herausragenden Ingenieursleistungen sein kann, in dem wir hier leben. Woher ich das zu wissen glaube?
Nun, das Desaster rund um den einfach irgendwie nicht fertig werden wollenden Hauptstadtflughafen BER haben wir ja alle gemeinsam vor Augen. Es geht aber auch etliche Stufen lokaler, wenn man solche Dramen beobachten möchte.
Bereits im vergangenen Sommer habe ich hier im Blog von der harmlos erscheinenden Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal erzählt, die einfach nicht fertig werden will. Ursprünglich auf eine Bauzeit von knapp drei Monaten geschätzt, ist die Brücke vor dem Schiffshebewerk im Drei-Städte-Eck von Datteln, Castrop-Rauxel und Waltrop auch zwei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten noch immer nicht fertig.
In den vergangenen Tagen rühmten sich die zuständigen Herrschaften vom Wasser und Schifffahrtsamt in Duisburg (WSA) zumindest damit eine provisorische Fußgängerbrücke über den Kanal errichtet zu haben. Diese habe ich mir heute einmal näher angesehen. Leider wusste ich nach der Inaugenscheinnahme dann nicht, ob ich über das vorgefundene Bauwerk lachen oder weinen sollte.