Eine apokalyptische Landschaft. Mad-Max-artige Soldaten liegen sich mit Speeren und selbstgebauten Gewehren in Schützengräben gegenüber.
Bildunterschrift: Im hundertsten Jahr des Krieges wussten weder die überlebenden Krieger des Lichts noch die letzten Ritter der Finsternis, dass ihre Fehde einst um die Frage entbrannt war, ob man im Sommer die Uhr umstellen soll.
Ruhrtriennale-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Intendantin Stefanie Carp vor der Podiumsdiskussion
Ruhrtriennale: Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm…Welt NRW: Brücken-TÜV soll Sicherheit genauer checken…RP Online Debatte: Die SPD und die Angst vor dem offenen Wort…Abendblatt Debatte: Deutschland hat ein Clanproblem…NZZ Debatte: AfD & Grüne – Die Angstethiker…Zeitgeisterjagd Debatte: Mehr als eine Ironie der Geschichte…Novo Debatte: Recycelter Sexismus…Jungle World Debatte: Nahles‘ verräterisches Angebot an die Türkei…Welt Debatte: Merkel und ihr Schattenmann…NZZ Debatte: Was bringt ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen?…FAZ Ruhrtriennale: Die unbeliebte Synagoge…taz Ruhrtriennale: Antisemitismus oder Freiheit der Kunst?…FAZ Ruhrtriennale: „Ausladung der Band war ein Fehler“…RP Online Bochum: Chefs städtischer Firmen verdienen gutes Geld…WAZ Duisburg: Das Skandalgehalt, von dem keiner etwas gewusst haben will…Welt Duisburg: Super-Sommer macht den Einzelhandel zufrieden…WAZ Essen: Alte Kneipenatmosphäre soll Erinnerung wecken…WAZ
Merve Kayikci und Sophie Mineif (v.l.) (Foto Kayikci: Lisa Wazulin, Foto Sophie Mineif: barefoottalesbykim)
Mit den Journalistinnen Merve Kayikci und Sophie Mineif wollten wir eigentlich über Europa plaudern. Aber irgendwie wurde es dann zu einem mitunter harten Streitgespräch zu Erdogan und der Türkei zwischen Merve und dem Bartoschek. Aber es ging trotzdem auch um die Fragen der europäischen Union, der Werte, der Einigung – und der Demokratie im Generellen. Mitunter war das Ganze so hitzig, dass die Verbindung abriß. Am Ende war dann aber wieder alles gut, und es konnte noch über den Frisör gesprochen werden.
Während BDS-Anhänger im Saal hetzten durften, mussten Israelfreunde ihre Fahnen abgeben.
Malca Goldstein-Wolf hat die gestern bei der Ruhrtriennale stattgefundene Demonstration gegen Antisemitismus organisiert. In einem Gastbeitrag fasst sie ihre Eindrücke von der Podiumsdiskussion zusammen.
Da hat die Intendantin der Ruhrtriennale gestern eine Podiumsdiskussion inszeniert, die noch einmal verdeutlicht hat, wessen Geistes Kind Stefanie Carp tatsächlich ist.
Sie verkauft sich gerne als politisch ahnungslose Künstlerin, kokettiert mit ihrem Einsatz für die Kunst.
Ruhrgebiet: Wirtschaftsweiser warnt vor „Versandung“ der Ruhrkonferenz…WAZ
Ruhrtriennale: Heftige Debatte um Ruhrtriennale-Chefin Stefanie Carp…BR NRW: Ministerium verschwieg bewusst Abschiebungstermin…Zeit NRW: Kohle, Kunst und Karneval…DLF Debatte: Die Union darf weder mit Linkspartei noch AfD koalieren…Welt Debatte: Kein Fall wie der andere…FAZ Debatte: Entwicklungshilfe ist ein Auslaufmodell…NZZ Debatte: „Du kannst sagen, was du möchtest“…Jungle World Debatte: Der Feind in der Brotdose…Zeit Ruhrtriennale: Ruhrtriennale-Chefin Carp verteidigt ihren Kurs…Tagesspiegel Ruhrgebiet: Und wer zahlt die Zeche?…FAZ Ruhrgebiet: Der Ruhrpott im Wandel…DLF Bochum: 250 Demonstranten zeigen Flagge gegen Triennale-Chefin Carp…WAZ Dortmund: Mission – „Hypermoralisten“ und „Unmenschen“ zusammenbringen…Welt Duisburg: Gehaltsaffäre – Eine Diskussion ist überfällig…WAZ Essen: Tarifstreit an Unikliniken – Gespräch im Ministerium…WAZ
Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018In der Jahrhunderthalle will Stephanie Carp heute mit einer Podiumsdiskussion versuchen, irgendwie aus der unsäglichen BDS Nummer bei der diesjährigen Ruhrtrienale herauszukommen. Dazu hat sie sich ein passendes Panel zusammengestellt. Auch vor der Halle wird einiges los sein. Unter dem Motto „Kein Podium für die BDS-Kampagne bei der Ruhrtrienale“ hat die Kölner Aktivistin Malca Goldstein Wolf eine Gegenveranstaltung organisiert. Allerdings hat sich auch Unterstützung für Carp und BDS angekündigt. So wollen z.B das „Internationalistische Bündnis“ und die „Revolutionäre Aktion Bochum“ sich wahlweise mit „Carp solidarisieren“ oder „zionistischen Hetzern den Tag vermiesen“. Mal sehen was der Tag so alles bringt…
13.40 Uhr: Die ersten Demonstranten finden sich im Westpark vor der Jahrhunderthalle ein.
Teilnehmer von „Kein Podium der BDS Kampagne“ vor der Jahrhunderthalle. Foto: Ruhrbarone
13.50 Uhr: Um mal die aktuellen Verhältnisse zu verdeutlichen… So wie es aussieht, hat das „Internationalistische Bündnis“ ein Tischchen aufgestellt und bemalte Laken aufgehängt, um das Ensemble gruppieren sich locker so um die 10 Leute… Die proisraelische Veranstaltung von Goldstein Wolf hat da schon deutlich mehr Zulauf. Mit deutlich über 100 Teilnehmern ist man schon sehr früh dreistellig.
Teilnehmerin auf dem Weg zur Demo des internationalistischen Bündnisses, Foto: Ruhbarone
Es war unlängst das meistverkaufte Album auf Bandcamp: „White Nationalism Is for Basement Dwelling Losers“ der Spaß-und-Ernst-Band NECKBEARD DEATHCAMP. Es handelt sich hierbei zu gleichen Teilen um bösartigen Grusel-Black-Metal in ordnungsgemäßem Badezimmersound und um eine Satire auf Alt-Right-Loser und Nazi-Metaller.
Universe, Incomplete von Christoph Marthaler bei der Ruhrtriennale (Foto: Walter Mair)
Das feine und intime Theater eines Christoph Marthaler, das sich mit dem ganz alltäglichen Scheitern und der stillen Vergeblichkeit des Lebens beschäftigt, das weder in seinem Humor noch seiner Melancholie laut und vordergründig ist, eignet sich auf den ersten Blick so gar nicht für die riesige Unüberschaubarkeit der Bochumer Jahrhunderthalle. Und auch die Bühnenbilder einer Anna Viebrock, diese tristen, geschlossenen Räume, die leicht aus der Zeit gekippten Amtsstuben und Wartehallen, die in ihrem sanften Verfall zunächst unbedingt realistisch und bei genauem Blick in den Details absurd bis surreal sind – in den Weiten der Halle sind sie eine Unmöglichkeit. Und dennoch wagt sich dieses Team nun gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern, Rhetoric Project, dem Schlagquartett Köln, Schlagzeugstudierenden aus Köln, Detmold, Essen, Münster und Bochum und dem Dirigenten Titus Engel an diese
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