Cartoons ohne Bilder #15

Eine apokalyptische Landschaft. Mad-Max-artige Soldaten liegen sich mit Speeren und selbstgebauten Gewehren in Schützengräben gegenüber.
Bildunterschrift: Im hundertsten Jahr des Krieges wussten weder die überlebenden Krieger des Lichts noch die letzten Ritter der Finsternis, dass ihre Fehde einst um die Frage entbrannt war, ob man im Sommer die Uhr umstellen soll.

Der Ruhrpilot

Ruhrtriennale-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Intendantin Stefanie Carp vor der Podiumsdiskussion


Ruhrtriennale: 
Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm…Welt
NRW: Brücken-TÜV soll Sicherheit genauer checken…RP Online
Debatte: Die SPD und die Angst vor dem offenen Wort…Abendblatt
Debatte: Deutschland hat ein Clanproblem…NZZ
Debatte: AfD & Grüne – Die Angstethiker…Zeitgeisterjagd
Debatte: Mehr als eine Ironie der Geschichte…Novo
Debatte: Recycelter Sexismus…Jungle World
Debatte: Nahles‘ verräterisches Angebot an die Türkei…Welt
Debatte: Merkel und ihr Schattenmann…NZZ
Debatte: Was bringt ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen?…FAZ
Ruhrtriennale: Die unbeliebte Synagoge…taz
Ruhrtriennale: Antisemitismus oder Freiheit der Kunst?…FAZ
Ruhrtriennale: „Ausladung der Band war ein Fehler“…RP Online
Bochum: Chefs städtischer Firmen verdienen gutes Geld…WAZ
Duisburg: Das Skandalgehalt, von dem keiner etwas gewusst haben will…Welt
Duisburg: Super-Sommer macht den Einzelhandel zufrieden…WAZ
Essen: Alte Kneipenatmosphäre soll Erinnerung wecken…WAZ

020 Merve, Europa, die Türkei und der Frisör

Merve Kayikci und Sophie Mineif (v.l.) (Foto Kayikci: Lisa Wazulin, Foto Sophie Mineif: barefoottalesbykim)

Mit den Journalistinnen Merve Kayikci und Sophie Mineif wollten wir eigentlich über Europa plaudern. Aber irgendwie wurde es dann zu einem mitunter harten Streitgespräch zu Erdogan und der Türkei zwischen Merve und dem Bartoschek. Aber es ging trotzdem auch um die Fragen der europäischen Union, der Werte, der Einigung – und der Demokratie im Generellen. Mitunter war das Ganze so hitzig, dass die Verbindung abriß. Am Ende war dann aber wieder alles gut, und es konnte noch über den Frisör gesprochen werden.

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Ruhrtriennale: „Unter Stefanie Carp fällt Judenhass unter künstlerische Freiheit“

Während BDS-Anhänger im Saal hetzten durften, mussten Israelfreunde ihre Fahnen abgeben.


Malca Goldstein-Wolf hat die gestern bei der Ruhrtriennale stattgefundene Demonstration gegen Antisemitismus organisiert. In einem Gastbeitrag fasst sie ihre Eindrücke von der Podiumsdiskussion zusammen.

Da hat die Intendantin der Ruhrtriennale gestern eine Podiumsdiskussion inszeniert, die noch einmal verdeutlicht hat, wessen Geistes Kind Stefanie Carp tatsächlich ist.
Sie verkauft sich gerne als politisch ahnungslose Künstlerin, kokettiert mit ihrem Einsatz für die Kunst.

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Der Ruhrpilot

Christop M. Schmidt Foto: RWI

Ruhrgebiet: Wirtschaftsweiser warnt vor „Versandung“ der Ruhrkonferenz…WAZ
Ruhrtriennale:
Heftige Debatte um Ruhrtriennale-Chefin Stefanie Carp…BR
NRW: Ministerium verschwieg bewusst Abschiebungstermin…Zeit
NRW: Kohle, Kunst und Karneval…DLF
Debatte: Die Union darf weder mit Linkspartei noch AfD koalieren…Welt
Debatte: Kein Fall wie der andere…FAZ
Debatte: Entwicklungshilfe ist ein Auslaufmodell…NZZ
Debatte: „Du kannst sagen, was du möchtest“…Jungle World
Debatte: Der Feind in der Brotdose…Zeit
Ruhrtriennale: Ruhrtriennale-Chefin Carp verteidigt ihren Kurs…Tagesspiegel
Ruhrgebiet: Und wer zahlt die Zeche?…FAZ
Ruhrgebiet: Der Ruhrpott im Wandel…DLF
Bochum: 250 Demonstranten zeigen Flagge gegen Triennale-Chefin Carp…WAZ
Dortmund: Mission – „Hypermoralisten“ und „Unmenschen“ zusammenbringen…Welt
Duisburg: Gehaltsaffäre – Eine Diskussion ist überfällig…WAZ
Essen: Tarifstreit an Unikliniken – Gespräch im Ministerium…WAZ

Ruhrtrienale Ticker: Freedom of speech / Freiheit der Künste

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
In der Jahrhunderthalle will Stephanie Carp heute mit einer Podiumsdiskussion versuchen, irgendwie aus der unsäglichen BDS Nummer bei der diesjährigen Ruhrtrienale herauszukommen. Dazu hat sie sich ein passendes Panel zusammengestellt. Auch vor der Halle wird einiges los sein. Unter dem Motto „Kein Podium für die BDS-Kampagne bei der Ruhrtrienale“ hat die Kölner Aktivistin Malca Goldstein Wolf eine Gegenveranstaltung organisiert. Allerdings hat sich auch Unterstützung für Carp und BDS angekündigt. So wollen z.B das „Internationalistische Bündnis“ und die „Revolutionäre Aktion Bochum“ sich wahlweise mit „Carp solidarisieren“ oder „zionistischen Hetzern den Tag vermiesen“. Mal sehen was der Tag so alles bringt…

13.40 Uhr: Die ersten Demonstranten finden sich im Westpark vor der Jahrhunderthalle ein.

Teilnehmer von „Kein Podium der BDS Kampagne“ vor der Jahrhunderthalle. Foto: Ruhrbarone

13.50 Uhr: Um mal die aktuellen Verhältnisse zu verdeutlichen… So wie es aussieht, hat das „Internationalistische Bündnis“ ein Tischchen aufgestellt und bemalte Laken aufgehängt, um das Ensemble gruppieren sich locker so um die 10 Leute… Die proisraelische Veranstaltung von Goldstein Wolf hat da schon deutlich mehr Zulauf. Mit deutlich über 100 Teilnehmern ist man schon sehr früh dreistellig.

Teilnehmerin auf dem Weg zur Demo des internationalistischen Bündnisses, Foto: Ruhbarone
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Ruhrtriennale: Universe, Incomplete von Christoph Marthaler

Universe, Incomplete von Christoph Marthaler bei der Ruhrtriennale (Foto: Walter Mair)

Das feine und intime Theater eines Christoph Marthaler, das sich mit dem ganz alltäglichen Scheitern und der stillen Vergeblichkeit des Lebens beschäftigt, das weder in seinem Humor noch seiner Melancholie laut und vordergründig ist, eignet sich auf den ersten Blick so gar nicht für die riesige Unüberschaubarkeit der Bochumer Jahrhunderthalle. Und auch die Bühnenbilder einer Anna Viebrock, diese tristen, geschlossenen Räume, die leicht aus der Zeit gekippten Amtsstuben und Wartehallen, die in ihrem sanften Verfall zunächst unbedingt realistisch und bei genauem Blick in den Details absurd bis surreal sind – in den Weiten der Halle sind sie eine Unmöglichkeit. Und dennoch wagt sich dieses Team nun gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern, Rhetoric Project, dem Schlagquartett Köln, Schlagzeugstudierenden aus Köln, Detmold, Essen, Münster und Bochum und dem Dirigenten Titus Engel an diese

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