Turbostaat, Samstag, 7. Juli, Ruhrpott-Rodeo, Bottrop/Hünxe
Turbostaat, Samstag, 7. Juli, Ruhrpott-Rodeo, Bottrop/Hünxe

Ruhrgebiet: Statt Befreiungsschlag zieht der Thyssenkrupp-Chef die Reißleine…Welt
NRW: Facebook-Flirt mit dem Rizin-Bomber…FAZ
NRW: Kommunen bleiben trotz sprudelnder Steuern pleite…RP Online
NRW: Nicht alle sind auf Laschets Linie…DLF
Debatte: SPD stimmt Asylkompromiss zu…NZZ
Debatte: Die Mitveranwortung linker Denker am Rechtsruck…Welt
Debatte: „Hierzulande werden Krisen mit Betriebsunfällen verwechselt“…FAZ
Debatte: Desaster mit Ansage…Jungle World
Debatte: Der bizarre Volkstodeskult der Grünen…Welt
Debatte: Nicht die Hände in den Schoß lege…Novo
Debatte: „Ich hab mich nie an die deutsche Kultur gewöhnt“…Cicero
Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger tritt zurück…FAZ
Ruhrgebiet: Betriebsrat warnt vor ThyssenKrupp-Zerschlagung…Zeit
Ruhrgebiet: Stahl-Ehe findet breite Zustimmung bei Thyssenkrupp-Belegschaft…WAZ
Ruhrgebiet: Kommunen klagen über zu volle Abschiebeeinrichtungen…WAZ
Ruhrgebiet: Mülheims Rat ringt sich zu Kompromiss in der OB-Affäre durch…WAZ
Bochum: Häftlinge in der JVA „Krümmede“ spielen Theater…WAZ
Dortmund: Fachforum „Antisemitismus im Schulalltag“…Nordstadtblogger
Duisburg: Doku über Heimkinder feierte im UCI Premiere…WAZ
Duisburg: Was hat zu der Curve-Kostenexplosion geführt?…RP Online
Essen: Wieder droht der Karstadt-Abschied…WAZ
Essen: Der Saline im Grugapark droht das Aus…WAZ

Abgeordnete aller Fraktionen waren nach dem Auftritt von Ruhrtriennale-Intendantin Stefan Carp vor dem Kulturausschuss des NRW-Landtags entsetzt. Das erfuhr dieses Blog aus dem Kreis der Teilnehmer. Carp, so mehrere Abgeordnete übereinstimmend, hätte sich um Kopf und Kragen geredet. Angesprochen auf die Geschehnisse rund um die Band Young Fathers, die bekannte Unterstützer der antisemitischen BDS-Bewegung sind, sagte Carp, ihr einziger Fehler sei es gewesen, die Band auszuladen. Für die kommende Spielzeit 2019 kündigte Carp den Auftritt einer jüdischen Künstlerin aus Israel an, die Israel als faschistisches Regime bezeichnet. Ihre Ausführung beendete Carp mit dem Satz, sie stehe zum „Existenzrecht Palästinas“.

Der Exil-Iraner, Regimekritiker und Ruhrbarone-Gastautor Kazem Moussavi wird von einem deutsch-iranischen Regime-Lobbyisten verklagt, unter anderem aufgrund eines Artikels bei den Ruhrbaronen. Ein breites Bündnis ruft nun zu Solidarität mit Kazem Moussavi auf – und wir sind natürlich auch dabei.

2016 veranstaltete die Antideutsche Aktion Berlin einen Konferenz. Auf ihre wurde ein Überblick über islamistische und salafistische Strukturen erarbeitet. Ergänzend zur Konferenz erschien ein Reader, der nun in einer überarbeiteten Version erneut herausgegeben wurde. Auf 40 Seiten erhält man einen kompakten Überblick über die ideologischen Grundlagen und die Akteure der islamistischen Szene in Deutschland. Der Reader ist auch ein Plädoyer gegen die noch immer vorhandene Tendenz zur Verharmlosung des Islamismus als eine der großen Bedrohungen jeder offenen Gesellschaft. Er ist kostenlos online hier zu lesen.
Dead Kennedys, Freitag, 6. Juli, Ruhrpott-Rodeo, Bottrop/Hünxe

Dortmund: Cybercrime-Razzia des LKA beim Wissenschaftsladen…Nordstadtblogger
NRW: „Polizei soll langfristig deutlich sichtbarer werden“…KStA
NRW: Deutlich mehr Kinder brauchen psychische Hilfe…RP Online
NRW: Zusammengehen von Karstadt und Kaufhof…WN
Debatte: Deutschland merkt nicht, wie schwerbäuchig es geworden ist…Welt
Debatte: Wirtschaft droht kontinuierlicher Abschwung…FAZ
Debatte: Wie weiter gegen rechts?…Blätter
Debatte: Das Ende des Merkelismus…Jungle World
Debatte: Flüchtlinge und Antisemitismus…FAZ
Debatte: Gentechnik – Rote Karte für ideologische Vorurteile…FR Online
Debatte: „Das sind Probleme, die Europa erschüttern werden“…Welt
Ruhrgebiet: Internationale Gartenschau 2027 ist gerettet…WAZ
Ruhrgebiet: Eine Gruben-Fahrt in die Vergangenheit…DLF
Bochum: Das sagen die Anwohner des evakuierten Hochhauses am Lohring…WAZ
Dortmund: Gutachter haben wenig Bedenken gegen neue Möbelhäuser…WAZ
Dortmund: Schwerpunktkontrollen gegen kriminelle…WAZ
Dortmund: CDU-Ratsmitglied will Baudezernent werden…Nordstadtblogger
Duisburg: Filmfest in der Industriekulisse…RP Online
Essen: NRW-Tag soll an zwei Standorten gefeiert werden…WAZ

Die Kritik an ihr ist überaus heftig und vielfach auch schlicht völlig daneben. ZDF-Reporterin Claudia Neumann, derzeit einzige Frau am Kommentatoren-Mirkrofon im Deutschen Fernsehen während der laufenden Fußball-WM 2018 in Russland, sieht sich nach 2016, als sie im Rahmen der EM bereits ganz ähnliche Erfahrungen machen musste, zum zweiten Mal im Mittelpunkt massiver und überaus emotionaler Kritik von Millionen.
Das zerrt offenbar (verständlicher Weise) an ihren Nerven. In einem aktuellen Interview verteidigt sich die so arg Kritisierte jetzt, lenkt dabei jedoch leider wesentlich von der im Kern durchaus berechtigten Kritik ab. „Ich finde das einfach grauenvoll. Diese Art von Kommunikation und falschem Demokratieverständnis, die sich durch die sozialen Medien frisst, ist grauenvoll. Man kann den Menschen nur immer wieder zurufen: Geht länger zur Schule. Bildet euch weiter, erweitert euren Bewusstseinshorizont, dann lernt man auch andere Haltungen zu tolerieren“, so Neumann im Interview mit der ‚Zeit‘.

Zugebenen, der Twitter-Präsident, halt das war ja eigentlich der Titel von Obama, Donald Trump macht es einem nicht einfach ihn zu mögen. Aber wenn kein Artikel oder Bericht in den großen Medien, von der Theaterkritik bis zum Ernährungstipp, nicht mehr ohne mindestens einen kleinen Seitenhieb gegen Donald Trump auskommt, wird es schon absurd.