Der Ruhrpilot

Armin Laschet Foto_ CDU Fraktion NRW


NRW: 
Keine Transitzentren in Nordrhein-Westfalen…RP Online 
NRW: Kurswechsel bei der CDU…Rheinische Post
NRW: Bis 2025 fit für die Zukunft…General Anzeiger
NRW: Ein schneller Kohleausstieg könnte fatale Folgen haben…Handelsblatt
Debatte: „Mit uns wird es keine geschlossenen Lager geben…Welt
Debatte: Eine Ehe im Endstadium…FAZ
Debatte: Bedingt regierungsfähig…Cicero
Debatte: Digitalstrategie zum Selberbauen…Rheinische Post
Debatte: Bayern-Bashing ist Volkssport…NZZ
Debatte: AfD lädt völkischen Strategen in den Bundestag ein…Welt
Debatte: Wider den Spielverderberstaat…Novo
Debatte: 10 Jahre Rauchverbot sind genug!…Playboy
Bochum: Sloane erklärt, warum er Bochum verlässt…Ruhr Nachrichten
Bochum: Ex-RAF-Trio für Raubüberfall in Wattenscheid verantwortlich…WAZ
Duisburg: So sollen die Quartiere von 6-Seen-Wedau gestaltet werden…WAZ
Essen: Neues Wohnprojekt der GSE in Essen soll Teilhabe fördern…WAZ
Essen: Marina am Kanal – Mehr Realismus, bitte…WAZ

Die offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl beim BVB offenbart das ganze Dilemma der Dortmunder

Sebastian Kehl bei der Premiere des ‚Franz Jacobi‘-Films in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Heute Mittag erfolgte die offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl, dem neuen ‚Leiter der Lizenzspielerabteilung‘ bei Borussia Dortmund, der seinen Dienst offiziell bereits am 1. Juni 2018 angetreten hatte.

Flankiert von seinen beiden prominenten Vorgesetzten, den zuletzt von den Fans vielfach kritisierten Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, stand Kehl im Medienzentrum des Klubs im Stadion auf großer Bühne der versammelten Schar der Medienvertreter Rede und Antwort.

Viel Konkretes herausgekommen ist dabei jedoch noch nicht. Gewohnt eloquent und durchaus sympathisch arbeitete der neue Angestellte der Schwarz-Gelben lediglich die erwarteten Schlagworte ab, die Fans und Medienvertreter in diesen Tagen nur zu gerne aufschnappen: Arbeit, Bodenständigkeit, Fleiß, Bescheidenheit, Neugier, Disziplin, Erfolgswillen. All diese alten Tugenden des Revierklubs wurde heute thematisiert, als für die Zukunft bedeutsam eingestuft.

Als hätte man eine spontane Umfrage auf der Südkurve gestartet, was sich die dort versammelten Treuen von ihrem Verein in Zukunft denn wieder vermehrt wünschen würden. Für all dies soll Kehl jetzt also möglichst bald wieder sorgen, auch wenn dieser direkt versuchte die Erwartungen zu dämpfen, sich als eine Art ‚Luxus-Azubi‘ darzustellen versuchte.

Stellt sich im Rückblick also in diesen Stunden gar nicht mehr so sehr die Frage was diese neu geschaffene Position in nächster Zeit eigentlich konkret bewirken soll, denn das wird nach eigener Darstellung Kehls zunächst einmal gar nicht so viel sein (können), da er sich ja erst noch gründlich einarbeiten muss.

Viel mehr drängt sich einem nach dieser Pressekonferenz vom Tage die Frage auf: Wie konnte es eigentlich überhaupt soweit kommen, dass diese eigentlich doch ureigensten Werte des BVB zuletzt offenbar irgendwie komplett abhanden gekommen sind?

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Wo sind die eigentlich die arabischen Asylbewerber aus Israel?

Beduinische Soldaten der israelischen Armee aus Rumat al-Heib (عرب الهيب) bei einer Militärparade in Tel Aviv im Juni 1949. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei

Glaubt man der antisemitischen BDS-Bewegung, sind die israelischen Araber bedauernswerte Menschen: Versklavt und diskriminiert vegetieren sie chancenlos am Rand der israelischen Gesellschaft. Dass es arabische Parteien und Abgeordnete gibt, arabische Unternehmer und arabische Soldaten in der israelischen Armee – all das interessiert so wenig wie die Tatsache, dass es Arabern in jedem arabischen Staat deutlich schlechter geht, als in Israel.

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Alles außer Pop – Coltrane kocht mit Wasser (aber lecker)

Es ist zwar erfreulich, aber keine umwerfende Überraschung, wenn ein neues Coltrane-Album herauskommt. Selbst bei Musikern, die eine kürzere Schaffensphase hatten, erscheinen postum immer wieder neue Platten und Coltrane hat wahrscheinlich mehr musiziert als jeder andere Mensch. Er soll ja sogar in den Pausen zwischen zwei Auftritten in der Garderobe weiter geprobt haben.

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Der Ruhrpilot

Amazon Foto: Thomas photography Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
 Land zeichnet Amazon für Investitionen aus…RP Online
NRW: Kitas sollen auch nachts öffnen…RP Online
NRW: Andreas Pinkwart – Digitale One-Man-Show…RP Online
Debatte: Was Merkel verhindern wollte, gesteht sie Seehofer zu…Welt
Debatte: Nur noch mit Fiktionen…FAZ
Debatte: Sagen, was nicht ist…FAZ
Debatte: Realität versus CSU…Zeit
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Debatte: Fritz Bauer war der bessere 68er…taz
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Debatte: Warum Eigentum für Frieden sorgt…NZZ 
Ruhrgebiet: Fuckup Nights – wenn Scheitern salonfähig wird…DS
Bochum: Abschiedsparty im Prinz-Regent-Theater mit „kleinem Prinzen“…WAZ
Bochum: Machtpoker unter grünen Bankern…taz
Bochum: Anzeigengeschäfte der Grauen Wölfe…Bo Alternativ
Dortmund: Streit um angebliche Koranverteilung…WAZ
Duisburg: Fatale Fehler kosten nun Millionen…RP Online
Duisburg: Viele Gäste gratulieren Jungs e.V. zum 20. Geburtstag…WAZ
Essen: Stadt plant mit Shuttle-Bussen am Stadtrand…WAZ

Dortmund: Sokratis wechselt vom BVB zum FC Arsenal

Sokratris kann auch lächeln. Archiv-Foto: BVB

Nach Roman Weidenfeller (Karriereende) und Gonzalo Castro (VfB Stuttgart) verlässt auch Sokratis Papastathopoulos den achtmaligen deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund: Der 30 Jahre alte griechische Nationalspieler wechselt auf eigenen Wunsch zum FC Arsenal in die Premier League. Über die Modalitäten des Transfers vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

Sokratis war im Sommer 2013 vom SV Werder Bremen zum BVB gekommen. Der Innenverteidiger lief in 198 Pflichtspielen (10 Tore) für Borussia Dortmund auf und gewann mit der Mannschaft vor einem Jahr den DFB-Pokal.

„Wir wünschen ‚Papa‘ für den weiteren Verlauf seiner Karriere nur das Allerbeste und danken ihm für seinen langjährigen Einsatz im schwarzgelben Trikot“, betont Sportdirektor Michael Zorc.

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Ruhrtriennale: Intendantin Carp hat dem BDS in Deutschland zum Durchbruch verholfen – und behält ihren Job

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018


Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hat dem antisemitischen BDS in Deutschland zum Durchbruch verholfen, die Öffentlichkeit hintergangen  und sich erpressen lassen. Doch ihren Job wird sie erst einmal behalten können.

Ja, Kunstfreiheit ist ein hohes Gut. Aber gilt sie auch für jene, die sie ablehnen? Die Künstler bedrohen und verfolgen? Die jeden Austausch unterbinden sollen? Sollte es nicht so etwas wie Haltung geben, Überzeugungen, die nicht verhandelbar sind, zu denen man steht, auch wenn es einmal nicht ganz so einfach ist, wie wir es in unserer Demokratie gewohnt sind? Und warum kann über so etwas im Ruhrgebiet nicht offen und kontrovers diskutiert werden? Im Kern sind das die Fragen, um die es beim Streit um die Ruhrtriennale geht.

Anfang Juni erschien in diesem Blog ein Artikel darüber, dass die schottische Band Young Fathers im August im Rahmen der Ruhrtriennale in Bochum in einem Nebengebäude der Jahrhunderthalle auftreten wird. Das Gelände der Jahrhunderthalle ist der zentrale Spielort der Ruhrtriennale. Jede Spielzeit des Festivals erstreckt sich über drei Jahre. Für jede Spielzeit wird ein neuer Intendant bestellt. Zu sehen gibt es Theater, Musik, Installationen und auch ein paar Vorträge. Die Ruhrtriennale bespielt ehemalige Industriehallen und sie tut es auch, weil niemandem eine andere Nutzung einfiel. Sie findet seit 2002 statt.

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Cartoons ohne Bilder #8


Mutter und Kind treffen ältere Dame. Das Kind hat als Kopf einen blutigen Quader. Ein Auge, halbe Nase.
Dame zur Mutter: „Der ist Ihnen ja wie aus dem Gesicht geschnitten!“