Widerstandskämpfer Michael Jovy – Ein Gladbecker gegen die Nazis


Michael „Mike“ Jovy – Ein vergessener Widerstandskämpfer, Diplomat und Gerechter unter den Völkern. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Es war ein höchst außergewöhnliches illegales Treffen zweier junger Menschen, die nachts in einem Stollen eines Außenlagers zu regelmäßigen Gesprächen über die Möglichkeit des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten zusammenkamen: Der Edelweißpirat Jean Jülich und der neun Jahre ältere Jugendbündler Mike Jovy. Der spätere Diplomat Jovy erinnert sich: „1943 befand ich mich auf einem Außenkommando des Zuchthauses Siegburg. Ein

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Der Ruhrpilot

Stefanie Carp und Christoph Marthaler bei der Bekanntgabe der Intendanz für die Ruhrtriennale 2018 – 2020. Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2016


Ruhrtriennale:
Music-Festival demands Band Young Fathers reject BDS…Jerusalem Post
NRW: Armin Laschet triumphiert bei Landesparteitag…RP Online
NRW: Wo sollen 50.000 neue Jobs herkommen?…Welt
Debatte: Susanna F. – „Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“…Welt
Debatte: Gehaltsschecks aus der Türkei…FAZ
Debatte: Europäer, senkt die Zölle!…FAZ
Debatte: Susanna F. – „Niemand erklärt ihnen, wie Deutschland funktioniert“…Welt
Debatte: Die Antwort auf Trump heisst TTIP…NZZ
Debatte: Angela Merkel – Die Entschwebte…Cicero
Debatte: „Querfront an der Macht“…Jungle World
Ruhrgebiet: Wenn der Ballermann durch Deutschland tourt…WA
Ruhrgebiet: Das Gold der Grube…Zeit
Bochum: Von der Weltrevolution zur Alpenpension?…Bo Alternativ
Bochum: Lokal einkaufen mit einer eigenen Regionalwährung…WAZ
Dortmund: „Normale Menschen bekommen keine Briefbombe“…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Botschafterin für Demokratie und Toleranz…Nordstadtblogger
Dortmund: Wie der der Deusenberg zum Erlebnisraum wird…WAZ
Duisburg: Game of Thrones – 14.000 Fans feiern Duisburger Komponisten…WAZ
Duisburg: Überwachungskameras liefern kompletten Film von Xu Bing…WAZ
Essen: Massenschlägerei in Frohnhausen…WAZ
Essen: Univiertel – Schickes Quartier mit dreckigen Ecken…WAZ
Essen: Bürger bringen Film über ihre Stadt ins Kino…WAZ

Alles außer Pop – Wie die Faust aufs Herz

Es gehört zu den Wundern der Menschheit, dass manche Leute Kunst schaffen, statt sich das Leben zu nehmen. Was dabei entsteht, ist Kunst, die ihrerseits Leben retten kann. In einer Therapie wirkt es oft schon, dass einem jemand hilft, die Verzweiflung in Worte zu fassen. Und auch Musik tut das gelegentlich. Ich weiß nicht, von vielen Menschen ich schon gehört habe, dass The Cure für sie genau diese Rolle gespielt haben. Jedes Cure- Album hat seine eigene Stimmung. Die trostloseste von allen hat Pornography. So sehr, dass hier eben vielleicht nicht mehr Trost zu finden ist, sondern das Gegenteil.

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Löw, Bierhoff, Gündogan, Özil & Co. haben noch immer nicht verstanden!

Ilkay Gündogan noch im BVB-Dress. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die DFB-Elf blamierte sich am Freitagabend in Leverkusen durch ein klägliches 2:1 im letzten Testspiel vor der Fußball-WM 2018 in Russland. Es war nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie zwar erstmals wieder ein Sieg, doch das Spiel selber schloss sich den zuletzt dürftigen Leistungen nahtlos an. Von einer Verbesserung war nichts zu erkennen. Selbst gegen diesen Gegner nicht. Nun gut. Aber lassen wir das an dieser Stelle, denn das Thema des Abends sollte ohnehin ein ganz anderes werden.

Als der Ex-Dortmunder Ilkay Gündogan, der zuletzt mit einer unschönen Foto-Affäre, als er sich gemeinsam mit dem Türkischen Präsidenten Erdogan ablichten ließ und diesem gar ein Trikot mit Widmung für ‚meinen Präsidenten‘ übergab, wiederholt negativ auf sich aufmerksam machte, eingewechselt wurde, da setzte es Pfiffe von den Rängen. Und das trotz der unverhohlen geäußerten ‚Aufforderung‘ von Manager Bierhoff bei der Pressekonferenz im Trainingslager in Südtirol, diese Angelegenheit doch jetzt bitteschön besser sofort zu beenden.

Löw versuchte am Freitag, als er die negativen Reaktionen des Publikums auf den umstrittenen Einwechselspieler wahrnahm, zu besänftigen, forderte durch klare Gesten sogar aktiv dazu auf, Gündogan doch bitteschön mit dem sonst üblichen Applaus zu begrüßen. Die Leverkusener pfiffen ihn jedoch auch danach bei jedem Ballkontakt deutlich wahrnehmbar aus.

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World Press Photo Ausstellung in Dortmund

Auto fährt in eine Demonstration Foto: Ryan M. Kelly Lizenz: Copyright

Jedes Jahr zeichnet die World Press Photo Foundation in einem internationalen Wettbewerb die besten Pressefotografienaus. Aus 73.044 Fotos von 4.548 Fotografen aus 125 Ländern wurden letztendlich 41 Fotografen aus 21 Nationen als Sieger ausgewählt.

Die Ausstellung umfasst prämierte Serien und Einzelbilder aus acht Kategorien: Allgemeine Nachrichten, Spot-News, Zeitgenössische Themen, Umwelt, Portraits, Natur, Sport und Langfristige Projekte. In einer Wanderausstellung werden die preisgekröntenFotos rund um den Globus gezeigt und ziehen mehrere MillionenBesucher an. Vom 09. Juni bis 01. Juli zeigt der Kulturort Depot in Kooperation mit DEW21 die Bilder in Dortmund.

Die World Press Photo Ausstellung zeigt über 150 Fotos – es gibt spektakuläre Aufnahmen aus dem Sport, stille, poetische Naturbilder und Fotoreportagen, die ganz intimeEinblicke in persönliche Geschichten gewähren. Da alle wichtigen nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres abgebildet sind, bietet die Ausstellung außerdem einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Info:

Öffnungszeiten:
SO – MI 11 – 19.00 Uhr
DO 11 – 20.00 Uhr
FR + SA 11 – 22.00 Uhr
SO 11 – 19.00 Uhr
Ausstellungsort:
Mittelhalle im Kulturort Depot, Immermannstraße 29, Dortmund
www.depotdortmund.de

 

Der Ruhrpilot

Gebäude des NRW-Landtags in Düsseldorf
Landtag NRW Bild: Sebastian Weiermann


NRW:
 Initiative für Antisemitismusbeauftragten…t-online
NRW: Laschets Verhalten folgt klaren Regeln…WB
Debatte: Macht euch endlich ehrlich!…Welt
Debatte: Strohhalme verbieten – was für ein Quatsch…FAZ
Debatte: Das Hochfest aller Antisemiten…Cicero
Debatte: Entwurzelte Parteien…FAZ
Debatte: Bedankt Euch bei den Kurden!…Bild
Debatte: Pharisäer des Freihandels…NZZ
Debatte: Die Solidargemeinschaft straft weiter…Jungle World
Ruhrgebiet: Bochum: Hilfestellung für potenzielle Gründer…WAZ
Ruhrgebiet: Tengelmann gedenkt vermisstem Chef Karl-Erivan Haub…WN
Ruhrgebiet: Forum für Filmemacher…WAZ
Bochum: Firma bekommt Gründerpreis…WAZ
Bochum: Brutalistic airbnb…Bo Alternativ
Dortmund: Ausstellungseröffnung Erinnerung an denWiderstand…Nordstadtblogger
Duisburg: Bürger oder Drogenszene – Wem gehört der Kantpark?…WAZ

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Frauenrechtlerinnen fordern Verbot der Mädchenverschleierung

Kind in Afghanistan Foto: Sgt. Ken Scar (U.S. Armed Forces) Lizenz: Gemeinfrei

Die Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Sie fordert ein Verschleierungsverbot für alle Mädchen unter 18 Jahren:

„Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit – laut UN-Kinderrechtskonvention gelten alle Personen unter 18 Jahren als Kinder. Aus diesem Grund fordern wir ein Verbot der Mädchenverschleierung bis zum Erreichen der Volljährigkeit. Die Frühverschleierung konditioniert Mädchen in einem Ausmaß, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Heranwachsende stehen nicht selten bis zur Volljährigkeit in finanzieller und rechtlicher Abhängigkeit vom Elternhaus. Zudem unterliegen „Teenager“ einem starken Einfluss durch ihr soziales Umfeld und ihre Altersgruppe, den „Peergroups“. Uns geht es um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, in Deutschland ein gesetzliches Verbot des Kopftuchs bei Minderjährigen vor allem in Bildungsinstitutionen umzusetzen.

Die Verschleierung von Mädchen ist keine harmlose religiöse Bedeckung des Kopfes. Sie stellt eine geschlechtsspezifische Diskriminierung und eine gesundheitliche (psychische und körperliche) Gefahr dar. Ihre Chancen auf eine gleichberechtigte Teilnahme am gesamtgesellschaftlichen Leben werden massiv eingeschränkt. Die Frühverschleierung konditioniert Mädchen in einem Ausmaß, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können.

Öffentliche Schulen müssen für alle Minderjährigen eine angstfreie Entwicklung ermöglichen und als neutrale staatliche Orte religiöse und ideologische Symbolik vermeiden. Nur so kann der Staat seinen Bildungsauftrag erfüllen, Kindern und Heranwachsenden Gleichbehandlung angedeihen zu lassen und demokratisches Denken zu fördern. Uns geht es um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien und selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft.“

Unterschriftenliste von Terre des Femmes