
Mona Neubaur, Vizeministerpräsidentin von NRW und NRW-Wirtschaftsministerin (Grüne), wirft den Spitzen der neuen Bundesregierung, Friedrich Merz (CDU) und Lars Klingbeil

Mona Neubaur, Vizeministerpräsidentin von NRW und NRW-Wirtschaftsministerin (Grüne), wirft den Spitzen der neuen Bundesregierung, Friedrich Merz (CDU) und Lars Klingbeil
Nouvelle Vague, Donnerstag, 8. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen

Skeptiker hatten es kommen sehen, aber man war geneigt, sie für Schwarzseher zu halten, wenn nicht sogar für Verschwörungstheoretiker. Aber nun ist es tatsächlich geschehen: Friedrich Merz ist im ersten Wahlgang gescheitert, Deutschland war nur einen kleinen Schritt entfernt von einer veritablen Staatskrise. Im zweiten Wahlgang hat es dann geklappt. Statt 310 Abgeordnete stimmten nun 325 für Friedrich Merz, der damit neuer Bundeskanzler ist.
Niemand weiß es natürlich genau, aber die 18 Stimmen-Spieler aus dem ersten Wahlgang dürften vermutlich mehrheitlich bei den SPD-Linken zu finden sein. Hier gibt es die größten Ressentiments gegen Merz, hier mag sich auch innerparteilich einiges an Enttäuschung angesammelt haben, nachdem SPD-Parteichefin Esken bei der Postenvergabe leer ausging. Aber wie auch immer: Im dritten Jahr der Wirtschaftskrise, in einer außen- und militärpolitischen Umbruchsituation ohne Beispiel war dies der falscheste Zeitpunkt, um sich unter dem Schutz der geheimen Wahl als Heckenschütze zu betätigen.

Bald gehen die Boomer in Rente. Auch im öffentlichen Dienst werden Mitarbeiter fehlen. Kann Künstliche Intelligenz helfen, die Lücken zu schließen?
Baufahrzeuge pflügen durch den modrigen Boden, Lieferwagen laden Material ab, und überall sind Handwerker zu sehen. Das, was im kommenden Jahr das neue Landesrechenzentrum der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung in Kaarst werden soll, ist noch eine große Baustelle. Auf dieser entstehen nicht nur Arbeitsplätze für 1000 Menschen, sondern auch ein

Während die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,2 % zurückging, stieg sie in der übrigen Industrie im Vergleich zum Vormonat um 2,1 %. Im Jahresvergleich sank die gesamte Industrieproduktion um 1,7 %, wobei die energieintensive Industrie einen Rückgang von 5,1 % verzeichnete. Die übrige Industrie blieb nahezu stabil, mit einem leichten Anstieg von 0,1 %.
Im März 2025 verzeichneten die energieintensiven Branchen in Nordrhein-Westfalen durchweg rückläufige Produktionszahlen im Vergleich zum Februar 2025. Besonders betroffen war die Metallerzeugung mit einem Minus von 5,1 % (−12,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sank um 4,2 % (−6,0 % im Jahresvergleich).
Locomondo, Mittwoch, 7. Mai, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum

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Zwei Spieltage vor dem Saisonende 2024/25 steht der 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga auf einem direkten Aufstiegsplatz. Die Rückkehr ins Oberhaus ist damit zum Greifen nah. Und doch: Der Klub zieht nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden vom Wochenende gegen Absteiger Jahn Regensburg die Reißleine, trennt sich von Trainer Gerhard Struber und Sport-Geschäftsführer Christian Keller. Noch kurioser: In einer Aktion, die nur als Panikreaktion gewertet werden kann, holt der FC den 71-jährigen Friedhelm Funkel zurück. Die Entscheidung wirkt weniger mutig als kopflos.

Wie lief der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie unter der Ampel? Cicero-Redakteur Daniel Gräber wollte es genau wissen und musste den Zugang zu Akten einklagen. In seinem Buch „Akte Atomausstieg – Das Ende der Kernkraft und das Scheitern der Energiewende“ hat er seine Recherchen zusammengefasst.
Ruhrbarone: Ihr Buch liest sich stellenweise wie ein Politkrimi. Da wird gegen alle rationalen Argumente ideologisch an einer Linie festgehalten, die sogar dem Ziel der CO₂-Reduktion widerspricht.
Daniel Gräber: Ja, das ist tatsächlich so. Und als ich angefangen habe, mich intensiver mit der Thematik