Wer will „Paro“ kennenlernen?

 

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Foto: Cristóbal Márquez

Ein Interview mit Julian Gerhard zum Projekt „Die Vergessenen“ von Lu Rieland

Paro ist die Robbe, die man auf dem Bild sieht. Ich sage: eine! der Hauptattraktionen von Julian Gerhards neuem Projekt am Mo, den 28.11.16 in der Stadtbücherei in Bochum. Nachdem man zuletzt im Zusammenhang mit leuchtenden Würfeln auf dem Bochumer Rathausvorplatz (Projekt „Lighthouse Square“) und integrierter, authentischer Arbeit mit Flüchtlingen von Julian Gerhard hörte, bietet der Absolvent „Szenischer Forschung“ Interessierten nun gemeinsam mit einem Künstlerkollektiv eine intensive Auseinandersetzung zum Thema Demenz in Form eines Szenischen Essays zum Mitfühlen an. Mitfühlen deshalb, weil eine großes Augenmerk auf den individuellen Erfahrungen und Perspektiven der Erkrankten selbst liegt, aber auch deren Angehörige spielen eine Rolle. Nach dem Erfolg von „Vater“ im Schauspielhaus bin ich mir sicher, dass sich auch durch „Die Vergessenen“ unsere Wahrnehmung im Hinblick auf diese komplexe Krankheit erweitert.

 

Ja, es ist ja noch nicht so lange her, dass wir uns das letzte mal über ein Projekt von dir unterhalten haben. Also, sei erneut gegrüßt. Das allerwichtigste: Gib mir die Robbe während wir reden.

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Wer macht den Breitbart?

Jürgen "Else" Elsässer - Wechselt er zu Breitbart? Foto: Alexander Böhm Lizenz: CC BY-SA 4.0
Compact-Chef Jürgen „Else“ Elsässer – ist er ein Mann für Breitbart? Foto: Alexander Böhm Lizenz: CC BY-SA 4.0


Bald wird das rechte US-Portal Breitbart nach Deutschland kommen und eine Filiale aufmachen. Da stellt sich die Frage: Wer macht da mit? Elke Wittich und Stefan Laurin haben mal ein wenig spekuliert.

Stefan Laurin: Bald kommt Breitbart nach Deutschland. was glaubst Du, wen holen die an Bord? Kollegen die dringend einen Job brauchen gibt es ja zur Genüge.

Elke Wittich: Aber so verzweifelt dürften nur die wenigsten sein – es gibt ja auch viele schöne Alternativjobs, wie äh naja Werbetextchen schreiben. Oder Taxifahrer. Taxifahrer ist gut, wir sollen ja jetzt den Leuten zuhören.

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Der Ruhrpilot

AfD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0
AfD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Machtkampf in der AfD tobt so heftig wie nie…Welt
NRW: Höcke und Gauland zweifeln AfD-Listenwahl an…Stern
NRW: Deutlich mehr Stellen in Ministerien…RP Online
NRW: CDU-Chef Laschet bringt Jamaika ins Spiel…RP Online
NRW: Sponsoren-Affäre – SPD-Minister als Redner beteiligt…Der Westen
Debatte: Merkels Vision…FAZ
Debatte: Der grosse Lümmel…NZZ
Debatte: Mit Wettbewerb gegen Fake News…NZZ
Debatte: Verteidigung der Elite…Cicero
Debatte: Kreativität gedeiht nur in toleranter Umgebung…Welt
Debatte: #rentasozi – Klebrig und bäh…taz
Ruhrgebiet: Loveparade-Katastrophe – Ex-OB Saueland spricht…Bild
Bochum: Abriss des Opel-Werks geht voran…Der Westen
Dortmund: Hier baut Continentale eine neue Zentrale…Der Westen
Duisburg: Kulturentwicklungsplan – Was der Rat der Stadt beschließen soll…Xtranews
Duisburg: Schrottimmobilien geräumt…RP Online
Essen: Erstmals seit 25 Jahren – Stadt macht keine neuen Schulden…Der Westen

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Guano Apes kommen auf ihrer „Proud Like A God Tour 2017“ nach Dortmund

15138520_1203411486364947_6483231139370255291_oGuano Apes, eine der wenigen Bands, die seit ihrer Gründung 1994 immer noch in der selben Besetzung spielen und das, obwohl sie sich schon einmal aufgelöst und drei Jahre später wieder zueinander gefunden haben.

Allen voran, damals wie heute, Frontfrau und Sängerin Sandra Nasić aus Göttingen, die uns mit ihrer Wahnsinnsstimme und Präsenz schon den einen oder anderen Hit um die Ohren gehauen hat.

Das Debutalbum der Guano Apes erschien am 06.10.1997, es hieß „Proud Like A God“ und beinhaltete unter anderem die Titel „Open Your Eyes“, „Rain“, und in einer Nach-Auflage dann „Lords Of The Boards“.

Auf den Tag genau 20 Jahre später am 06.10.2017 starten die Guano Apes in Originalbestzung zu einer Tournee durch Europa, um dieses Album und natürlich viele weitere Hits wie u.a. „Pretty In Scarlet“, „Big In Japan“, „You Can´t Stop Me“ & „Sunday Lover“ gemeinsam mit ihren Fans zu feiern.

Ihre Tournee umfaßt zur Zeit 14 Termine, von denen zwei ganz hier in der Nähe stattfinden werden:

GUANO APES – PROUD LIKE A GOD TOUR 2017

11.10.2017 Dortmund – FZW

13.10.2017 Köln – E-Werk

Der exklusive Vorverkauf startet am Freitag, den 25.11.2017 ab 10 Uhr über Eventim.

Veranstalter : Contra Promotion

Naturschutzverbände: Zwischen Pollerwiese und Weltpolitik

Birgit Röttering vom Kölner NABU (Links)
Birgit Röttering vom Kölner NABU (Links)


Die großen Naturschutzverbände begnügen sich schon lange nicht mehr mit klassischem Natur- und Artenschutz – und haben damit Erfolg. Einige Eindrücke aus dem Herbst 2016.

In Köln ist das mit der richtigen Seite so eine Sache. Die gute liegt auf der Seite des Rheins, an welcher der Dom steht, das Wallraff-Richards Museum liegt und sich die Innenstadt ausbreitet. Von ihr aus blickt man auf die falsche Seite, die „Schäl Sick“, von der aus man allerdings den besten Blick auf das Panorama der Stadt hat. Und das hat man von den Poller Wiesen aus, einem der schönsten Abschnitte der „Schäl Sick“. Kilometerlang kann man hier auf breiten Wiesen am Rhein entlang spazieren, den Schiffen zuschauen oder einfach die Aussicht auf Köln genießen.

Auch am 17. September war das so, ein Tag im Spätsommer, an dem sich der Herbst bereits leicht ankündigte. Doch nicht allen, die an diesem Tag über die Pollerwiesen schlenderten stand der Sinn nach Erholung und Entspannung. Denn der 17. September ist der internationale Küstenputztag, ein weltweites Ereignis an dem sich in Deutschland auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) beteiligt. Und da es in Köln keine Küste gibt, reinigen Mitglieder des Nabu gemeinsam mit Mitarbeitern des Handelskonzerns Rewe die Pollerwiesen, lesen Papierfetzen auf, sammeln Flaschen ein und entsorgen Verpackungen in große, orangene Säcke. 412 Kilogramm Abfall werden die Helfer im Laufe des Tages gesammelt haben.

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Der Ruhrpilot

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NRW: 
SPD-Politiker zum Mieten? Kraft auf der Referenz-Liste…WZ
NRW: Regierung verschärft Wohnsitzauflage für Flüchtlinge…Welt
NRW: Akademikerschwemme? „Quatsch!“…RP Online
NRW: Silvestergewalt von Köln wird Fall fürs Verfassungsgericht…WZ
NRW: Behörden rechnen mit Anstieg bei „Reichsbürgern“…RP Online
Debatte: Die Demokratie zerstört sich selbst…Zeit
Debatte: Der Kapitalismus ist der falsche Sündenbock…Welt
Debatte: Die Filterbubble durchbrechen…Jungle World
Debatte: Postfaktische Pillen…Zeit
Debatte: Zur Verteidigung der Freizügigkeit…Novo Argumente
Ruhrgebiet: 13,9 Millionen Euro für neuen Sonderforschungsbereich…Der Westen
Ruhrgebiet: Der RRX sorgt für weniger Lärm…RP Online
Bochum: Urbanatix 2016 – Das achte artistische Feuerwerk…Ruhr Nachrichten
Dortmund: „Wir sind nicht Teil des kranken Mannes Ruhr, sondern der Wachstumsmotor“…Nordstadtblogger
Duisburg: Ex-OB Sauerland: Wollte die Loveparade nie haben…Der Westen
Essen: Clubbetreiber Kay Shanghai ist „weltberühmt in Essen“…Der Westen

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Das Konzert von Bullet For My Valentine im Palladium Köln

31186816786_d71662cba3_bGestern Abend standen Englands Metalcore-Giganten Bullet For My Valentine im Kölner Palladium auf der Bühne und ließen es ordentlich krachen.

Mit im Gepäck ihr weltweit bislang erfolgreichstes Album “Venom”, das im August 2015 erschien und in die Top Ten fast aller bedeutenden Länder stieg, darunter England, Deutschland und die USA. Seither tourt die Band, die aktuell aus den beiden Gründungsmitgliedern Matthew Tuck (Gesang, Gitarre), Michael Paget(Gitarre), Jason Bowld ( Schlagzeug) und Jamie Mathias ( Bass, Backing Vocal) besteht,  wieder um die Welt.

Der gestrige Dienstagabend gehörte dann ganz dem Kölner Publikum. „Ace of Spades”  von Motörhead läutete um Punkt 22 Uhr das nun folgende Konzerterlebnis ein und zu  “No Way Out” betraten Bullet for my Valentine die Bühne.

Es war ein weiter Weg für die Engländer  bis zu ihrem ersten Album – zwischen Bandgründung und Veröffentlichung von „The Poison“ (2005)  lagen sieben Jahre, die das Quartett aus Wales nutzte, um einen höchst eigenständigen, homogenen Sound zu entwickeln. Ausgehend vom Metalcore, binden die vier virtuosen Musiker Elemente aus Thrash und Heavy Metal, Hardrock und Speed Metal in ihren Klangkosmos ein. Entsprechend euphorisch wurden sie von den Fans aufgenommen, als ihnen der Start in eine internationale Karriere gelang. Trotz brachialer Härte erreichte „The Poison“ auf Anhieb Platz 21 der britischen Charts. Seitdem zählen Bullet For My Valentine zu den bedeutendsten Vertretern des internationalen Metalcore.

Und auch gestern Abend haben sich die Herren von Bullet For My Valentine mal wieder ein Denkmal gesetzt.

Wenn auch ihr äußeres Erscheinungsbild eher auf hippen Mainstream schließen ließ, ließen sie ihren knallharten und sehr eigenständigen und individuellen Sound, der ihr Markenzeichen ist,  erbarmungslos auf ihre Fans niederprasseln. Das ging an manchen Stellen ordentlich durch Mark und Bein, während an anderen Stellen die sehr klare und auch manchmal weiche Gesangsstimme des Sängers Matthew Tuck durchbrach und vor allem zu Jubelausbrüchen der doch recht vielen weiblichen Fans führte.

Ein Abend, der durchaus in Erinnerung bleiben wird. Hier sind die Fotos:

Setlist:  No Way Out, Skin, Your Betrayal, Scream Aim Fire, Venom, 4 Words (To Choke Upon), You Want a Battle? (Here’s a War), The Last Fight, Hearts Burst into Fire, Alone, Worthless, Tears Don’t Fall, Waking the Demon, Encore: Don’t Need You

Veranstalter Kingstar Music

Irgendwo in „Radio Heimat“ steckt ein kleiner großer Film

radio-heimat-dirk-krogull-1„Bochum, 1983“. Ja, natürlich freut man sich als Bochumer erstmal ein klein wenig, diese Einblendung auf der großen Leinwand zu sehen. Ich jedenfalls. Schließlich ging ich (Jahrgang 1970) damals auf die gleiche Schule (das Gymnasium am Ostring) wie Frank Goosen (Jahrgang 1966). Und ja, natürlich bin auch ich damals (vielleicht ein paar Jahre später als Frank) rüber zum „Sportfreund“ (ja, ohne „s“ in der Mitte) auf der andern Seite vom Ostring gegangen, um in jener Kneipe (bei „Siggi“) schon in der ersten großen Pause das erste große Pils zu trinken. Und ey, kumma: „Siggi“ wird von Heinz Hoenig gespielt!

Und ja, natürlich war auch ich (vielleicht ein paar Jahre später als Frank) in der Tanzschule Bobby Linden, deren „Tanz mit B. Linden“-Werbung auf Bochumer Straßenbahnen sich immer so las wie „Tanz mit Blinden“. Und ja, natürlich kommt das alles und noch viel mehr vor in „Frank Goosens Radio Heimat – Damals war auch scheiße“ (so der vollständige Titel), der (nach „Liegen lernen“) zweiten Frank-Goosen-Verfilmung, die auf den beiden Büchern „Radio Heimat: Geschichten von zuhause“ und „Mein Ich und sein Leben: Komische Geschichten“ beruht. Und ey, kumma, hömma: Die Hauptfigur im Film heißt ja sogar echt Frank Goosen!

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