Sweet Empire, Donnerstag, 1. September, 20.00 Uhr, Lotta, Köln
Sweet Empire, Donnerstag, 1. September, 20.00 Uhr, Lotta, Köln

NRW: Minister Groschek drängt auf Fusionen im ÖPNV…Ruhr Nachrichten
NRW: Der Kommunal-Soli ist „ausnahmsweise zulässig“…Welt
NRW: Stärkungspakt – Ohrfeige für Sparsame…Mindener Tageblatt
NRW: Lehrer werfen Land vor, Inklusion vor die Wand zu fahren…Der Westen
NRW: Reformbedürftig…General Anzeiger
Debatte: Hilfe für syrische Kurden…NZZ
Debatte: Wer gegen Freihandel ist, ist gegen die Vernunft…Welt
Debatte: Merkel vs. Gabriel – Das Duell hat längst begonnen…FAZ
Debatte: Verblendete Wehrlosigkeit…NZZ
Bochum: Stadtspitze fährt jetzt nicht mehr Opel, sondern BMW…Der Westen
Dortmund: Das erwartet Sie beim Live-Spot-Festival…Der Westen
Duisburg: Tausende Stahlarbeiter bangen um ihre Jobs bei Thyssen-Krupp…Der Westen
Essen: Studenten-Vertreter wegen Unterschlagung vor Gericht…Bild
Silbermond, das symphatische deutsche Pop-Rock-Quartett aus Bautzen in Sachsen, rockte gestern Abend bei ihrem zweiten Festival-Konzert erneut die Sparkassen-Bühne am malerischen Kemnader See. Es ist bereits das dritte Gastspiel von Stefanie Kloß (Gesang), Johannes Stolle (Bass), Thomas Stolle (Gitarre, Klavier) und Andreas Nowak (Schlagzeug) auf dem Zeltfestival Ruhr (2013 und 2009 waren sie ebenfall schon mit dabei) und sie überzeugten auch in diesem Jahr wieder mit ihrer Natürlichkeit und ihrer unerschöpflichen Spielfreude und guten Laune. Sängerin Stefanie Kloß gehört für mich zu den ganz wenigen Frontfrauen, die durchweg ein so großartiges Strahlen im Gesicht haben, dass es nicht nur eine Freude ist ihr zuzuhören, sondern auch sie anzuschauen.
Ganz zu schweigen natürlich von vielen tollen Songs, vor allem auch von ihrem aktuellen fünften Album “Leichtes Gepäck”, das im November 2015 erschienen ist. Nach einer kleinen Mondfinsternis, wo auch ein Aufhören im Raum stand, sind die vier damit wieder, aufgeräumt und optimistisch in die Zukunft blickend, voll durchgestartet. Hier sind die Fotos:
Das Programm für die nächsten Tage, Tickets gibt es an der Abendkasse!
31.08.2016
Who Shot John & WDR2 Lachen Live & Caroline Kebekus (ausverkauft)
01.09.2016
Janou & Mark Forster (ausverkauft) & Luxuslärm
02.09.2016
Die Feuersteins & Dieter Thomas Kuhn & Band & Bosse (ausverkauft)

Im Skandal um die Erstaufnahmeeinrichtung in Burbach bei Siegen deutet sich erneut eine deutliche Ausweitung an. In einem ebenfalls vom DRK betriebenen Heim in Olpe kam es zu Unregelmäßigketen in Abrechnungen, Meldungen über häusliche und sexuelle Gewalt oder eine Windpockeninfektion sind anfänglich unterdrückt worden. Das geht aus einem Urteil des Siegener Arbeitsgerichts von Ende 2015 hervor, das den Ruhrbaronen vorliegt. Der dortige Heimleiter hat zum fraglichen Zeitpunkt auch Burbach geleitet.

Wer es noch nicht gewusst hat – Fußball ist Bildungsland: „Auf Platz 1: der SC Freiburg. 73,4 Prozent seiner Fans haben laut „Xing“ einen Hochschulabschluss“, so berichtete derSüdkurier. Selbst der drittletzte in diesem neuesten Bildungs-Ranking der Bundesligavereine strotzt vor Intelligenz: „Mehr als die Hälfte (63,5 Prozent) der HSV-Fans hat einen Hochschulabschluss“, weiß das norddeutsche Zeitungsportal shz.de zu berichten. All das hat angeblich Xing bei einer Befragung seiner Nutzer herausgefunden.
Wie kann das sein? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Deutschland wiederholt wegen der geringen Akademikerrate gerügt. Im Jahr 2015 verfügten in Deutschland nur 16,3 Prozent der Bevölkerung über einen Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Diplom oder Promotion, siehe www.destatis.de). Wenn aber selbst unter den HSV-Fans mehr als die Hälfte angeblich einen Hochschulabschluss haben, dann stimmt hier etwas nicht.
In der Tat. Die berichteten Prozent-Zahlen beziehen sich nicht auf die Mitglieder der Fußballvereine, sondern nur auf jene, die zugleich Mitglied bei Xing sind. Die Zahlen betreffen also die Schnittmenge. Da Xing, wie der Konkurrent Linkedin, überdurchschnittlich viele Akademiker als Mitglieder hat, gibt es dort auch viele Hochschulabschlüsse – bei Xing, nicht beim HSV. Mit anderen Worten: die Mitglieder von Xing sind weder repräsentativ für die Bevölkerung noch für alle Fußballfans in Deutschland. Hier ist Journalisten ein altbekannter Fehler unterlaufen: man berichtet eine korrekte Prozentzahl, aber die falsche Referenzklasse. Richtig wäre gewesen: 73,4 Prozent der Xing-Mitglieder, die zugleich Fan des FC Freiburg sind, haben einen Hochschulabschluss. Die Moral der Geschichte lautet: Frage immer „Prozent von was?“
Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Alle „Unstatistiken“ finden Sie im Internet unter www.unstatistik.de.

NRW: Gerichtshof urteilt über „Kommunal-Soli“…FAZ
Debatte: Merkel ist alternativlos…Cicero
Debatte: Die Macht der Ursachen ist stärker als die Macht der Zäune…Welt
Debatte: Grenzen der offenen Gesellschaft…FAZ
Debatte: Totalitarismus der Aufklärung…Spiegel
Ruhrgebiet: „Thyssianer“ gehen auf die Straße…RP Online
Ruhrgebiet: Revier-Städte wollen Flüchtlinge wegschicken…Bild
Bochum: Auge in Auge mit dem Flüchtling…Der Westen
Dortmund: Mehr Stadtpersonal…Der Westen
Duisburg: Noch mehr Alleen sollen weichen…Der Westen
Essen: Stadt plant beim Asyl den Rückzug auf Raten…Der Westen

Der ehemalige „Mr. Germany“ Adrian Ursache ist mittlerweile Reichsbürger, und glaubt nicht, dass die BRD als Staat existiert. Als solcher lieferte er sich am letzten Donnerstag eine Schießerei mit Polizeibeamten, die eine Zwangsräumung bei ihm (und seinem Fantasiestaat „Ur“ in Reuden, Sachsen-Anhalt) durchführen wollten. Adrian Ursache wurde bei dem Schußwechsel schwer verletzt, wie heute veröffentlichte Fotos der BILD dokumentieren. In einschlägigen Verschwörungstheoretikerforen wurde dann heute vermeldet, dass Ursache nicht mehr im Krankenhaus sei – das Zimmer und das Bett des Verletzten seien leer vorgefunden worden. Sofort wurde alles gemutmaßt – von Entführung bis Mord durch das verhasste System.

Als vor zwei Wochen mehrere Neonazis einen Nazi-Gegner mit dem Messer angriffen, war eines klar: Die Polizei hätte schnell handeln müssen. Sie hätte noch in derselben Nacht die Wohnungen von Nazis durchsuchen und hätte eine Fahndungsdruck aufbauen müssen. All das ist nicht geschehen. Vorgestern Nacht kam es wieder zu einem Angriff – es hat wieder den anarchistischen Buchladen in der Nordstadt erwischt, wieder wurden Menschen mit dem Messer bedroht. Das Gute: Die Polizei kam schnell genug, um die Nazis festzunehmen. Bis es soweit war, hielten Anwohner die Rechtsradikalen in Schach. Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange bekommt das Nazi-Problem seit seinem Dienstantritt 2014 nicht in den Griff, ihm gelingt es nicht, den Druck aufzubauen, mit dem sein Vorgänger die Rechtsradikalen zurückdrängte. Die Folgen sind klar: Ein Erstarken der Nazi-Szene in Dortmund und ein Verlust des Vertrauens in die Polizei. Als Nazis in der vergangenen Woche durch die Nordstadt zogen, warteten Anwohner nicht mehr auf die Polizei, sondern griffen sie an. Der gut sitzende Anzug Lange hat es geschafft: Nicht nur die Nazis sind auf dem Vormarsch, auch das Gewaltmonopol gerät ins Wanken. Denn das hat nur Bestand, wenn die Bürger der Polizei vertrauen.
The Fall of Troy, Dienstag, 30. August, 20.00 Uhr, Luxor, Köln

Ruhrgebiet: Die dümmsten Kälber…The European
Debatte: Die halbierte Idee der Demokratie…NZZ
Debatte: Der saudische Rückzug sollte Schule machen…Welt
Debatte: Studenten wollen zum Staat…FAZ
Ruhrgebiet: Bahnhof Langendreer – Seit 30 Jahren neben der Spur…Der Westen
Ruhrgebiet: Zechen-Nostalgie im Revier ist ein „menschliches Bedürfnis“…Der Westen
Bochum: Multikulti-Szene als Gegenpol zum Bermudadreieck…Der Westen
Bochum: Gedenken an Betti Hartmann…Bo Alternativ
Dortmund: Nordstädter bleiben beim Still-Leben am Borsigplatz unter sich…Der Westen
Duisburg: Mercatorhalle – Nach dem Pfusch jetzt der Tusch…Der Westen
Essen: Warum Menschen auch in Amazon-Zeiten Buchhändler werden…Der Westen