Internetfundstück – Im Internet soll es alles zu kaufen geben. Und all das, was man nicht im sichtbaren Teil des Internet erhält, soll man im sog. „Darknet“ bekommen. Drogen, Waffen, Kinderpornos, illegal gehandelte Kunst. Das ist hier anders. Es geht hier auch nicht um Neonazis, die aus antisemitischen Motiven versuchen den Holocaust zu relativieren oder seine Opfer zu verhöhnen. Es geht vielleicht irgendwie um Anstand und Moral. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht ist es nur eine bizarre Randgeschichte der Gegenwart, vielleicht Ausdruck einer Geschichtsvergessenheit, wie ich sie nicht erwartet hätte. Vielleicht geht es um die Fragen nach Illegalität oder Illegitimität. Vielleicht ist diese Geschichte aber auch völlig irrelevant.
Mit „Willkommen im Fußball“ wird jungen Geflüchteten der Zugang zum Sport ermöglicht, der Einstieg in den organisierten Vereinsfußball erleichtert und Integration und das gesellschaftliche Miteinander gefördert. Nun förderte das Bochumer Willkommensbündnis, bestehend aus dem VfL Bochum 1848, dem kommunalen Integrationszentrum und In Safe Hands e.V., eine Qualifizierungsmaßnahme für Flüchtlinge. Insgesamt zehn Flüchtlinge aus den acht Vereinen, die sich im Bochumer Willkommensbündnis engagieren, wurden zu Sport-/Gruppenhelfern ausgebildet.
An zwei Wochenenden im Juni fand unter dem Motto „Integration durch Sport“ die Qualifizierungsmaßnahme „Sport zur Vorbereitung auf die Übungsleiter C-Lizenz“ statt. Die Qualifizierung leitete Guido Klawitter aus dem Lehr-Team des Bildungswerkes Bochum vom Landessportbund NRW. Insgesamt zehn Flüchtlinge, die an den offenen Trainingsangeboten der Kooperationsvereine von „Willkommen im Fußball“ teilnehmen, haben diese Weiterqualifizierung erfolgreich absolviert und wurden mit einem Zertifikat ausgezeichnet. In Vertretung für das gesamte Bochumer Willkommensbündnis überreichte Susanne Köllner, Leiterin des kommunalen Integrationszentrums Bochum, die Zertifikate an die erfolgreichen Teilnehmer.
Tuchel, Zorc & Co. haben mal wieder zugeschlagen. Foto: Robin Patzwaldt
Da ist er nun, der achte (!!!) Neuzugang beim BVB in diesem Sommer. Die Borussia hat den Wechsel von Weltmeister Andre Schürrle vom VfL Wolfsburg nach Dortmund nun bestätigt. Für eine Ablösesumme von über 30 Mio. Euro soll er das Mittelfeld der Schwarzgelben weiter aufwerten. Bei einem Marktwert von ‚nur‘ 18 Mio. Euro, eine durchaus diskutable Investition.
Ein Mittelfeld mit Kreativspielern wie Reus, Götze, Schürrle, Castro, Kagawa & Co., das liest sich auf dem Papier unzweifelhaft recht erlesen. Thomas Tuchel ist nun gefordert aus all den talentierten Kickern eine wirkliche Mannschaft zu formen. Gerade in Sachen neuer Hierarchie bzw. ‚Hackordnung‘ dürfte das spannend werden.
Auch dürfte es interessant zu beobachten sein, welcher Spieler sich hier zum Sprachrohr der Mannschaft macht, welcher den BVB zukünftig als ‚Kapitän‘ anführen wird. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
NRW: SPD und Grüne grenzen sich voneinander ab…NOZ NRW: Appell gegen die Türken-Gewalt…Express Debatte: Wir erleben den Zusammenprall der Zivilisationen. Jetzt…Welt Debatte: Was steckt hinter der Angststörungs-Epidemie?…Novo Argumente Debatte: Links ist da, wo der Daumen rechts ist…Jungle World Debatte: „Ich selbst fühle mich in Deutschland nicht mehr sicher“…Cicero Debatte: Erst arabischer Frühling, dann deutscher Herbst?…FAZ Ruhrgebiet: Milliarden-Investitionen gegen Staus…Der Westen Ruhrgebiet: Die Angst der „Ata-Girls“ vor der Altersarmut…Welt Bochum: Studenten beraten Gründer…Der Westen Dortmund: Todesanzeige für Journalisten – Verfahren eingestellt…Der Westen Duisburg: Rechtschreibfehler auf Rheinhauser Straßenschildern…Der Westen Essen: Hinz-Genossen fühlen sich betrogen…Bild Essen: „Zweifel und Gerüchte über Petra Hinz gab es in der SPD immer“…Der Westen Essen: Tempelbomber angeklagt – Dschihad mit Bomben und Tränen…Der Westen
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Entsprechende Gerüchte gab es ja schon seit Wochen, sogar seit Monaten. Nun ist es tatsächlich amtlich: Mario Götze kehrt zur neuen Saison aus München zum BVB zurück, wo er ja bereits bis zum Sommer 2013 aktiv war. Dies bestätigte jetzt auch die Borussia ganz aktuell.
Bereits am Mittwochabend war die Sache allerdings mehr oder weniger klar, als Bayern-Boss Rummenigge den bevorstehenden Abgang im Umfeld des Testspiels Bayern München vs. Manchester City (1:0) ankündigte. Auch aus dem Dortmunder Umfeld waren danach durchaus optimistische Aussagen zu hören, auch wenn Michael Zorc beim Abflug der Mannschaft zum Trainingslager nach China die Sache so noch nicht bestätigen mochte. Nun ist es dann aber auch offiziell kein Gerücht mehr.
Die Ablösesumme für den 24-Jährigen, der in Dortmund zukünftig angeblich ein Jahresgehalt von rund 8 Mio. Euro kassieren wird, soll wohl, je nach Quelle, zwischen 22 und 28 Mio. Euro liegen. Im Jahre 2013 war der Mittelfeldspieler noch für 37 Mio. Euro an die Isar gewechselt.
Protest gegen Salafisten in der Frankfurter Fußgängerzone Zeil.
Der Journalist Martin Lejeune zeigt keine Berührungsängste mit Islamisten. Letzte Woche machte er die Sache perfekt und feierte er in einer öffentlichen Zeremonie in der Berliner Moschee des „Islamisches Nachrichten- und Informationszentrum Al Risalah“ seinen Beitritt zum Islam. Das Ereignis wurde ausführlich dokumentiert und fand in den einschlägigen islamistischen Foren und Sozialen Medien ein großes Echo. Salafisten jubelten „Deutscher Journalist wird Muslim!“
2014 entsetzte Martin Lejeune mit der Behauptung, die Hinrichtungen von Palästinensern durch Hamas-Islamisten seien „sehr sozial“ abgelaufen. Letzte Woche konvertierte er in der Berliner Moschee des „Islamischen Nachrichten- und Informationszentrum Al Risalah“ zum Islam. Das Zentrum machte von sich reden, weil dort Reda Seyam Propaganda betrieb und sich später dem IS anschloss.
Journalist Lejeune, der u.a. für die taz und die Junge Welt schrieb, hat mit seinem Beitritt zum Islam medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Die Leadership der deutschen Salafisten, wie Hassprediger Pierre Vogel, postete begeistert das Video der Konvertierungs-Zeremonie und feierte den Übertritt des „berühmten deutschen Journalisten“ zum Islam. Selbst die arabische Ausgabe der Huffington Post zeigt das Video mit dem Lejeune-Bekenntnis. Wie ein Bräutigam steht er mit einer Orchidee im Knopfloch seines Anzugs da und spricht gegenüber Khedr Modi, Imam in der Arresalah Moschee, die gewichtigen Worte „Ja, ich will“
Zwei Tage nach seinem offiziellen Beitritt organisierte Lejeune ein „Gedenken an die Opfer des Krieges und des Faschismus“ – tatsächlich aber eine Anti-Israel-Demonstration. Mit einem Schild „Milliardenschwere Waffengeschenke Deutschlands an Israel“ demonstrierte Lejeune vor der britischen Botschaft in Berlin. Sein ursprünglicher Plan, die Veranstaltung am Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu machen, scheiterte. Sie wurde von der Berliner Polizei an diesem Ort nicht genehmigt. Zufällig ist die Wahl des Denkmals sicher nicht gewesen. Lejeune vergleicht den Palästinenserkonflikt im Gazastreifen mit dem Holocaust: „Im Gazastreifen leben fast 2 Millionen Menschen im größten Konzentrationslager der Welt“.
In unserem Idealbild sind Parteien Organisationen, in denen sich Menschen versammeln, die eine politische Idee verbindet, in denen sich Menschen für Ideale und ihre Umsetzung engagieren. Der Fall Petra Hinz zeigt eine ganz andere Seite des Parteiensystems. Es belohnt Anpasser und verschleisst Menschen.
Das Petra Hinz ihr Mandat niedergelegt hat und nicht mehr im Bundestag sitzt ist eine Selbstverständlichkeit. Dass sie ihren Lebenslauf in großen Teilen erfunden hat, ist nicht zu entschuldigen.
Aber Menschen wie Hinz gibt es viele in den Parteien. Nicht weil sie Abitur und akademischen Titel erfunden hat, wie andere ihre Doktorarbeiten gefälscht haben. Sondern weil sie offenbar sehr früh auf eine berufliche Laufbahn in der Politik setzte und sich in vollkommene Abhängigkeit ihrer Partei begab.
Telefonmitschnitt könnte Entführung mit K.O.-Tropfen belegen.
Im Skandal um die Erstaufnahmeeinrichtung in Burbach ist ein Telefonmitschnitt aufgetaucht, der den mutmaßlichen Angriff mit K.O.-Tropfen zu belegen scheint. Gegen Mitarbeiter der Anlage waren Vorwürfe systematischer sexueller Ausbeutung erhoben worden, hinter Tätern und Mitwissern scheint ein rechter Motorradclub zu stehen.
In die Ermittlungen rund um das Flüchtlingsheim bei Siegen kommt erneut Bewegung. Ein mitgeschnittenes Telefongespräch zwischen einem Zeugen und der Betroffenen der mutmaßlichen Entführung mit K.O.-Tropfen ist von einer Anwältin ins Verfahren eingebracht worden. Auf der Aufnahme in albanischer Sprache ist zu hören, wie sich Zeuge und Opfer der Attacke über eine bevorstehende Aussage bei der Polizei unterhalten. Dabei spricht die Frau aus dem Kosovo immer wieder davon, dass sie sich von den Sicherheitskräften, aus deren Kreis die Täter stammen, eingeschüchtert fühle, sich an wenig erinnern könne und fürchte, dass eine Aussage Auswirkungen auf ihr Asylverfahren haben könnte. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Siegen hatte die vor drei Wochen öffentlich gewordenen Vorwürfe bislang unter anderem mit dem Hinweis darauf als gänzlich unbestätigt eingeordnet, das mutmaßliche Opfer bestreite gegenüber der Polizei selber den Angriff. Die übersetzte Transkription der Aufnahme liegt den Ruhrbaronen vor.
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