
In der vergangenen Woche veröffentlichte die Stadt Essen in einer Pressemitteilung Tipps für die „Homöopathische Reiseapotheke“. Nun will Susanne Schneider, die Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Fraktion von der rot-grünen Landesregierung wissen, was sie von den Empfehlungen der Stadt Essen hält. Für NRW- Gesundheitsministerin Barbara „Eso Babsi „Steffens (Grüne), eine gute Gelegenheit sich zu blamieren:
Empfehlungen der Stadt Essen zur Homöopathischen Reiseapotheke – Zu welcher Bewertung kommt die Landesregierung?
Die Homöopathie ist als eine der sogenannten alternativmedizinischen Behandlungsmethoden
äußert umstritten. So hält die Mehrzahl der Wissenschaftler die Homöopathie als wissenschaftlich widerlegt. Die häufig zitierte Metaanalyse von Aijing Shang, Prof. Matthias Egger etal (2005) stellte zum Beispiel bei der Überprüfung von 110 Homöopathie-Studien fest, dass kein Unterschied zwischen einer Behandlung mit Placebos und einer Globuli-Therapie festzustellen sei. Auch wird in homöopathischen Mitteln die Wirksubstanz so stark verdünnt, dass sie chemisch häufig nicht mehr nachweisbar ist. Gleichwohl hat die Homöopathie viele Unterstützer und Anhänger, die trotz häufig fehlender Evidenz auf die Wirksamkeit von Globuli pochen.








