
Vom Siegeszug der Verschwörungsesoterik

Ein Mischmasch aus Verschwörungstheorien und New-Age-Gedankengut verbreitet sich nicht nur in obskuren Internetbewegungen. Auch im gesellschaftlichen Mainstream wird ein solches Denken beliebter. Damit lassen sich gesellschaftliche Probleme nicht lösen. Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss.
Was haben die sumerische Gottheit Anu, Josef Stalin und ein Sandkorn gemeinsam? Zu allen Drei hat das „interdimensionale Portal“ Sunette Spies bereits Kontakt aufgenommen. In hunderten Internetvideos offenbart das verwirrte südafrikanische Web-Medium die Gedankengänge von Toten, mythischen Wesen und leblosen Objekten. Produziert werden die Clips von der Equal Life Foundation 1, die zum sogenannten Desteni-Kult 2gehört. Dessen Anhänger streben einen „höheren Bewusstseinszustand“ an, weil sie meinen, nur so der Gedankenkontrolle interdimensionaler, reptilienartiger Wesen entgehen zu können, die die Menschheit zu einem Leben in Armut und Ungleichheit verdammen.
Soweit, so schräg. Aber auch das sogenannte Thrive-Movement 3 (engl. thrive = gedeihen, florieren, Erfolg haben) um den Millionenerben Foster Gamble und den Scientologen Neal Rogin rückt die Machenschaften dunkler Mächte in den Fokus. Gesundheit, Freiheit und Wohlstand werden uns hier von einer ominösen „globalen Finanzelite“ vorenthalten. Wieder lautet die Lösung des Problems: „Bewusstseinsveränderung“. Der bei YouTube einsehbare programmatische Film Thrive, der von Impfkritik bis freier Energie keine Spinner-Theorie auslässt, wurde mit dem Poster einer Frau beworben, die ihre Augenbinde entfernt. Mit esoterischen Modewörtern wird ein „Paradigmenwechsel“ beschworen, der zum Aufblühen der Menschheit führen soll. 4
Ein Festtag für alle ‚Bayernhasser‘ – Aber (noch) nicht mehr!

Ein kompletter Spieltag in der Wochenmitte, da liefern Liga 1 und 2 fast schon zwangsläufig so viele Geschichten, dass man als Beobachter kaum noch hinterherkommt.
Das alles überstrahlende Thema an diesem 24. Spieltag lieferte unbestritten der FC Bayern München. Und das schon im Vorfeld der Begegnung des Rekordmeisters gegen den FSV Mainz 05.
Da kündigt sich, kurz nach seiner Haftentlassung, der erste Besuch des ehemaligen Vereinspräsidenten Uli Hoeneß im heimischen Stadion an, und der nun vorbestrafte Steuersünder darf sich auf den Empfang eines Pop-Stars einstellen. Schon irgendwie recht merkwürdige Zeiten, in denen ein offenbar mit Drogen erwischter Politiker vor den Trümmern seiner Karriere zu stehen scheint, eine millionenschwerer Steuersünder aber direkt nach seiner Haftentlassung mehrheitlich so abgefeiert wird, zumindest eben auch medial. Aber wenden wir uns an dieser Stelle jetzt erst einmal wieder dem Sport zu.
Hante
Hante, Freitag, 4. Februar, 21.00 Uhr, Tsunami Club, Köln
Der Ruhrpilot

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NRW: Kinderarmut kratzt am Marken-Kern von Kümmerin Kraft…WZ
NRW: In NRW fehlen noch über 13 000 Ausbildungsplätze…Welt
NRW: Laschet will mehr Jobs für Eltern…General Anzeiger
NRW: Integration – Rot-Grün stellt Strategie vor…MV
NRW: NRW schiebt zögerlicher ab als fast alle anderen Länder…RP Online
NRW: Helmut Thomas Regionalsender NRW.tv ist pleite…DWDL
Debatte: „Es ist Aufgabe der Kanzlerin, Staatsgebiet zu schützen“…Welt
Debatte: Tortenschlacht…FAZ
Debatte: Was die CDU von Gabriel lernen kann…Post von Horn
Debatte: Boykott den Boykotteuren…Jungle World
Debatte: Das Volk und das Einwanderungsland Deutschland…Cicero
Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp-Betriebsrat sieht „Schicksaljahr“ für Stahlindustrie…Der Westen
Ruhrgebiet: Diese Filme und Serien spielen im Ruhrgebiet…Der Westen
Ruhrgebiet: Städte haben sich mit Wechselkursen verzockt…Ruhr Nachrichten
Bochum: Künstler setzen sich selbst in Szene…Der Westen
Dortmund: Samuel Beckett in der Nordstadt…Freitag
Dortmund: Uni-Bibliothek wird für bis zu 80 Millionen Euro umgebaut…Der Westen
Duisburg: 40.000 Analphabeten in Duisburg…RP Online
Duisburg: Wagenburg-Bewohner kritisieren Richter…Der Westen
Essen: Trinkerszene am Hauptbahnhof soll umziehen – will aber nicht…Der Westen
Talk im Dietrich-Keuning-Haus: „Wo steht der Islam in Deutschland in 10 Jahren?“

Bild: DKH
Lamya Kaddor und Aladin El-Mafaalani fragen: „Wo steht der Islam in Deutschland in 10 Jahren?“
Ab der 1. Programmhälfte 2016 präsentiert sich das Dietrich-Keuning-Haus (DKH) mit dem neuen Format „Talk im DKH“ und nimmt die Themenbereiche Politik und Gesellschaft noch stärker in den Fokus.
In der ersten Veranstaltung soll vor dem Hintergrund einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft, insbesondere einer deutlichen Islamfeindlichkeit, auf der einen Seite und einer erkennbaren Radikalisierung in bestimmten muslimischen Jugendszenen auf der anderen Seite danach gefragt werden, wie sich das muslimische Leben in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln wird. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Tatsache, dass seit einigen
Lächerlicher Nazi-Protest gegen Immobilienunternehmen

Lag es am Wetter, wurde der Freigang gestrichen oder gab es kein kostenloses Bier? Man weiß es nicht. Gerade einmal fünf Nazis protestierten heute in der Nähe des Dortmunder Immobilienunternehmens Schneider gegen die Vermietung eines Ladenlokals an eine alternative Buchhandlung in der Nordstadt. Ja, die Botschaft fiel klar aus: Die Nazis sind ein klägliches Häuflein für deren Meinungen sich niemand interessiert.
Mehr zu dem Thema:
Dortmund: Buchladen-Vermieter stellt sich gegen Nazis
Dortmund: Nazis bedrohen Unternehmer
Duisburg: Stadtfirma kündigt Widerstandsausstellung die Räume
Das berüchtigte Duisburger Immobilien Management macht erneut schlecht von sich reden. Unvermittelt kündigte die stadteigene Firma die Räume einer Gedenkausstellung zu Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus.

Jahrelang schon ist es das Ziel vieler Schulklassen.
Das in Duisburg-Kasslerfeld gelegene Dokumentationszentrum der VVN-BdA ist eine Sammlung zum Duisburger Widerstand und zur Verfolgung in den Jahren 1933 bis 1945. Im Rahmen ihrer Erinnerungsarbeit hat es die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) aufgebaut, das Zentrum existiert seit 1997.
Auf über 120 Tafeln wird die Geschichte des Duisburger Widerstandes und der Verfolgungen während der Nazizeit dokumentiert; dazu Exponate aus Konzentrationslagern und aus dem Widerstand: ein KZ-Anzug, selbst gebasteltes und gemaltes Material aus den KZs, ein einfaches Abzugsgerät aus der damaligen Zeit zur Herstellung von Schriften und Flugblättern, einen Kleiderschrank mit Schreibmaschine, Stuhl und Tisch, genutzt als illegales »Schreibbüro« und anderes mehr. Eine Kopie der Ausstellung kann ganz oder teilweise ausgeliehen werden.
So zeigen wir z.B. die geheime Druckerei, die die Familie Max und Käthe Miklowait im Vorratskämmerchen ihrer Wohnung in Duisburg-Hochfeld betrieben hat, um Flugblätter gegen die Nazis zu schreiben. Unser Kamerad Max ist dafür vier Jahre ins Zuchthaus und dann in ein KZ gegangen.
Ohne Angabe von Gründen hat das Duisburger Immobilien Management vor wenigen Tagen der Ausstellung die Räume gekündigt. Die Kündigung wird am zweiten Mai fällig.
Die nordrhein-westfälische VVN-BdA, die in diesem Jahr ihr siebzigjähriges Bestehen feiert, spricht auf ihrer Website “von einem beispiellosen Vorgang im Umgang mit Gedenkstätten” und bittet um Solidarität der Erinnerungsarbeiter bundesweit.
Schon vor Monaten machte das Duisburger Immobilienmanagement mit einer rücksichtslosen Kündigung von sich reden: Ohne Not wurde einem eingetragenen Verein gekündigt, der auf einem stadteigenen Grundstück in Duisburg Homberg einen Bauwagenplatz betreibt.
Wie ein Sportverein mal Sportler entließ weil sie in ihrer Freizeit Sport trieben

Das Scharmützel mit dem Vorstand der Moskitos aus Essen vom vergangenen Sonntag ist das dritte Mal in der laufenden Saison, dass der EV Duisburg bzw. sein Vermarkter, die Kenston Unternehmensgruppe mit allerhand Absurditäten auffällt. Bereits vor Wochen lieferte man sich einen ähnlichen Zwist mit dem Herner EV. Ausschlaggebend war ein Artikel in der Herner Stadionzeitung, für welchen man den HEV-Vorstand verantwortlich machte. In der Folge gab es Hallenverbote für die Verantwortlichen der jeweils anderen Seite. Diese Reihe voller Peinlichkeiten begann jedoch bereits Ende des letzten Jahres. Genau genommen mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Skaterhockey durch den SHC Rockets Essen.
Duisburg: Der MSV lädt am Samstag zum ersten inklusiven Spiele-, Sport- und Spaßtag

Der MSV Duisburg und sein KidsClub ZebraBande laden zum ersten inklusiven MSV-Spiele-, Sport- und Spaßtag in die Schauinsland-Reisen-Arena ein.
Am Samstag, 5. März 2016, gibt es von 12 bis 16 Uhr für alle Kids zwischen sechs und 13 Jahren ein buntes Programm – bei freiem Eintritt sind natürlich auch Eltern und alle anderen Besucher herzlich Willkommen!
Schirmherr des ersten inklusiven MSV-Spiele-, Sport- und Spaßtags ist der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link; „am Ball“ sind behinderte Kinder, Flüchtlingskinder und einfach Kinder, die man „irgendwie anders“ empfindet.
„Wir wollen besonders an diesem Tag behinderte und nicht-behinderte Kinder, Kinder anderen Aussehens oder anderer Herkunft zusammen bringen und damit Mauern einreißen und Brücken bauen“, verdeutlicht MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt.
