Der Ruhrpilot

Atomkraftwerk Fukushima I - Daiichi (Zustand der Reaktorblöcke 1 bis 4 am 16. März 2011 nach mehreren Explosionen und Bränden; Bild: HJ Mitchell (Wikipedia)
Atomkraftwerk Fukushima I – Daiichi (Zustand der Reaktorblöcke 1 bis 4 am 16. März 2011 nach mehreren Explosionen und Bränden; Bild: HJ Mitchell (Wikipedia)  Lizenz: CC BY-SA 3.0


Debatte:
 Der Super-GAU in den Köpfen…Zeit
NRW: Land  diskutiert über Wahlrecht für Ausländer…RP Online
NRW: Landesnaturschutzgesetz in der Kritik…Top Agrar
NRW: Das neue Mutbürgertum…Jungle World
Debatte: Wohlstand in Gefahr…NZZ
Debatte: Wirtschaftsweiser blickt mit Sorge auf die Flüchtlingskrise…Der Westen
Debatte: „Zu viel Nettigkeit bei den Ehrenamtlichen“…Welt
Debatte: Nach welchen Kriterien sperrt Facebook?…Mimikma
Debatte: Der Lockruf der „weichen“ Droge…FAZ
Ruhrgebiet: Revier plant Internationale Gartenausstellung…Der Westen
Bochum: 150 Kinder dürfen nicht zur Gesamtschule…Der Westen
Dortmund: Verzicht auf Erstaufnahme für Geflüchtete wäre teuer…Der Westen
Duisburg: Abriss des ersten Weißen Riesen soll noch 2016 beginnen…Der Westen
Essen: Gefängnis ist seit Monaten überbelegt…Der Westen

Die fragwürdige Zivilcourage der „toleranten Dorfjungs“

tolerante freunde

Mit der Aktion „Mach schluss[sic!] mit Freunden, die die AfD mögen!“ will die Kreativagentur Dorfjungs Facebook-Benutzer dazu anhalten, AfD-Unterstützer in der eigenen Freundesliste zu identifizieren und anschließend zu entfreunden. Dabei etablieren die Dorfjungs einen perfiden Mechanismus gegenseitiger Überwachung in sozialen Medien- und kompromittieren die öffentliche Meinungsbildung auf dem Marktplatz der Ideen.

Was bedeutet es, auf der Facebook-Seite der AfD auf like zu drücken? Wenn es nach der Seite www.freundedieafdmoegen.de geht, handelt es sich um ein Bekenntnis, mit dem der falsche Facebookfreund unzweideutig zum Ausdruck bringt, dass er „eine Partei unterstützt, die sich vordergründig den Bürgern verschrieben hat, letztendlich jedoch antidemokratisches und faschistisches Gedankengut fördert.“ Das Konzept der Seite beruht auf der irrigen Annahme, dass ein „Like“ als „Zustimmung“ zu allen Inhalten einer Facebookseite gedeutet werden muss.

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Christian Streich: „Wählen ist wichtig – gegen Fremdenfeindlichkeit!“

Christian Streich ist ein wahrlich bemerkenswerter Bundesliga-Trainer. Nicht zum ersten Mal hat der Freiburger Coach nun auf der üblichen Pressekonferenz vor dem Spiel seiner Mannschaft am Wochenende (beim Zweitligisten FSV Frankfurt) ganz ‚klare Kante gezeigt‘! Und zwar politisch. Bei einem Thema, wo viele seiner Kollegen den Fragen häufig nur mit belanglosen Statements ausweichen, wenn sie denn überhaupt etwas dazu sagen. Nicht so der Übungsleiter des Aufstiegskandidaten aus dem Breisgau.

Da kann man wirklich nur den Hut ziehen! Allergrößten Respekt, Herr Streich!

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Ruhrgebiet: SPD, CDU und Grüne wollen lieber im Dunkeln munkeln

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Die ganz große Koalition von SPD, CDU und Grünen im Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr hat heute gezeigt, dass sie mit alten Traditionen des Ruhrgebiets nicht brechen mag. Einen Antrag der Piraten, die Sitzungen des Kommunalrates, einer Art Kungelrunde der Oberbürgermeister und Landräte, nicht nur öffentlich zu machen, sondern auch online zu übertragen. Klar das SPD, CDU und Grüne dem nicht zustimmten. Die Piraten sind enttäuscht:
„Die gesamte Arbeit des Regionalverbandes muss öffentlich sein. Warum also sollen wir den Kommunalrat davon ausnehmen? Haben die Menschen im Ruhrgebiet nicht das Recht, direkt zu erfahren, was die Bürgermeister und Landräte über ihre Region beraten?“, ärgert sich Dirk Pullem, Fraktionsvorsitzender der RVR-Piraten.
Nun ja, auch ohne dabei zu sein ahnt man worüber die Oberbürgermeister und Landräte beraten werden: Zum einen, wie sie Bund, Land und Europäischer Union das Geld aus der Tasche ziehen können, zum anderen, wie es verhindern, das jemand ihre Pracht und Herrlichkeit bedroht. Worüber auch sonst?

 

 

‚Fury in the slaughterhouse‘ geben ein großes Reunion-Konzert zum 30. Geburtstag der Band


OK, zugegeben, es ist noch eine ganze Weile hin bis zum 10. März 2017. Aber wie soeben bekannt wurde, wird die (offiziell seit 2008 getrennte) Band ‚Fury in the slaughterhouse‘, vielen aus der Generation der zwischen 40- und 50-Jährigen wohl noch bestens in Erinnerung, eben genau dann ein großes Reunion-Konzert anlässlich des dann 30-jährigen Bestehens der Hannoveraner Kult-Band geben. Kann man sich ja als alter Fan der Combo zumindest schon einmal so vormerken.

Aber seht und hört doch einfach selbst…

Die Hisbollah ist Israels größte Bedrohung

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Arye Sharuz Shalicar

Die Sicherheitslage in Israel ist angespannt. Fast täglich gibt es Anschläge auf die Zivilbevölkerung und die Terrororganisation Hisbollah wurde mit Hilfe des Irans aufgerüstet. Die Ruhrbarone sprachen mit Major Arye Sharuz Shalicar,einem von vier Pressesprechern der  Israel Defense Forces (IDF).  

Ruhrbarone: Seit Monaten finden in Israel fast täglich Anschläge statt. Wie groß ist die Zahl der Opfer?

Arye Sharuz Shalicar: Es gab alleine 100 Messeranschläge in den vergangenen sechs Monaten. Dazu kommen weitere Attentate mit Schusswaffen, es werden Brandsätze auf Busse und Züge geworfen und es kam auch schon vor, das Terroristen in Bushaltestellen reinrasten mit dem Ziel Passanten, zu überfahren.

Ruhrbarone: Wer sind die Täter, wer die Opfer?

Shalicar: Die Täter greifen alle Menschen an, die sie für Juden halten. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Die Täter sind Araber und kommen vor allem aus Ostjerusalem, dem Westjordanland oder aus Israel. Auffällig viele kommen aus Hebron und sehr viele von ihnen sind jung: Wir

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Der Ruhrpilot

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NRW:
 Kripo fühlt sich von Jäger „im Stich gelassen“…Welt
NRW: „Johannes-Rau-Flughafen“ für Düsseldorf erstmal vom Tisch…KStA
NRW: Stärkungspakt für notleidende Kommunen auf Kippe…WZ
NRW: Eine Reform ist in Nordrhein-Westfalen überfällig…Welt
Debatte: Das Fukushima-Bürgertum…FAZ
Debatte: Fukushima 5.0…Novo Argumente
Debatte: Mario Draghi raubt der Welt des Geldes das Fundament…Welt
Debatte: Zehn Lektionen, die wir aus den Landtagswahlen lernen werden…Cicero
Debatte: Partei ohne Rauschkompetenz…Jungle World
Ruhrgebiet: Die Asche stirbt im Revier…Bild
Bochum: Warum es keine sozialen Brennpunkte gibt…Der Westen
Dortmund: So wird das neue Naturkundemuseum aussehen…Der Westen
Duisburg: Polizei meldet 43 Prozent mehr Einbrüche…Der Westen
Essen: VDM Metals macht Titan-Werk dicht…Der Westen

Cicero sings Sinatra – eine beeindruckende Hommage an Frank Sinatra

Foto : Andreas Richter
Foto : Andreas Richter

Mit seiner grandiosen musikalischen Hommage an Frank Sinatra, der im letzten Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, beweist der Berliner Pop- und Jazzmusiker Roger Cicero einmal mehr, dass er zu den vielseitigsten deutschen Künstlern überhaupt gehört. 

Aktuell hat er sich den Liedern der vor 100 Jahren geborenen und 1998 verstorbenen Crooner-Ikone auf seine ganz eigene Weise genähert. Es geht ihm nicht darum, Frank Sinatra zu imitieren, sondern losgelöst vom Original seinen ganz persönlichen Blick auf Sinatra zu gewähren.

Gemeinsam mit seiner Roger Cicero Big Band, unter der Leitung von Uwe Granitza, präsentiert der Vollblutmusiker im April und Oktober diesen Jahres sein mitreißendes, vielfältiges und fesselndes Sinatra-Programm aus sorgfältig ausgewählten legendären Swingklassikern, aber auch neuen und überraschenden Arrangements, voller leidenschaftlicher Spielfreude, sowie unterhaltsam-spritzigen Geschichten und spannenden Anekdoten rund um den wohl größten Entertainer des letzten Jahrhunderts.

Am 27.11.2015 erschien dazu die neue Live-CD „CICERO SINGS SINATRA – Live in Hamburg“ (Sony Music/AOR-Labelgroup), aufgenommen bei zwei restlos ausverkauften Konzerten im Mehr! Theater. Als Gäste exklusiv & nur auf dem Longplayer dabei: Yvonne Catterfeld, Sasha, Xavier Naidoo aber auch Mr. Paul Anka sowie Victoria Tolstoi.

29.03.2016

Heute wurde durch sein Management bekanntgegeben, dass Roger Cicero ganz unerwartet am 24.März diesen Jahres verstorben ist.

Weitere Informationen unter www.semmel.de.

Erneute Hausdurchsuchung bei rechten Hetzern

Symbolbild: Neonazis in Dortmund

Schon wieder Razzien bei Neonazis: Am Donnerstag haben Ermittler des Landeskriminalamts Wohnungen in Dortmund, Schwelm und im thüringischen Weimar durchsucht. Die Durchsuchungen in Auftrag gegeben hatte die „Zentralstelle und Ansprechpartner Cybercrime der Staatsanwalt Köln“, sie führt gegen die Beschuldigten unter anderem Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Alle Beschuldigten wurden laut LKA und Staatsanwaltschaft in ihren Wohnungen angetroffen, Mobiltelefone und Computer wurden zur Auswertung sichergestellt. Außerdem wurde gleich noch ein bestehender Haftbefehl vollstreckt.

Die polizeilichen Ermittlungen führt laut der Pressemitteilung des Landeskriminalamtes die im vergangenen Jahr gegründete „Taskforce zur Bekämpfung rechter Hetze im Internet“.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde die Hetze der Dortmunder Neonazis nicht nur durch die Polizei gestört: Sogar das meist eher handlungsunwillige Soziale Netzwerk Facebook hatte die Seiten der Nazi-Partei „Die Rechte“ wiederholt gelöscht.