Für Kurzentschlossene : Workshop Auskunftsrechte für Alle – So kommt ihr an Dokumente und Informationen von Behörden ran

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Der damalige Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann feierte im April 2008 seinen 60. Geburtstag im Kanzleramt. Eine Party in einem Staatsgebäude, finanziert vom Steuerzahler. Wie wurde das Geld ausgegeben? Wer war eingeladen? Verbraucherschützer Thilo Bode schrieb einen Auskunftsantrag an das Bundeskanzleramt, um genau das zu erfahren. Bode berief sich auf das Informationsfreiheitsgesetz. Zwei Gerichtsentscheidungen später gab das Amt die Informationen frei. Die Liste der Gäste steht bis heute im Internet. Von Daniel Drepper

Sie interessieren sich für das jährliche Einkommen Ihres Bürgermeisters? Für ein Gutachten zu einer neuen Brücke oder Straße in der Nachbarschaft? Oder dafür, wie häufig die Politiker Ihres Wahlbezirks tatsächlich bei Abstimmungen aufgetaucht sind? Kein Problem, können sie alles haben. Behörden müssen Ihnen diese Informationen geben. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Recherchebüro CORRECT!V erklären wir Ihnen in einem kostenlosen Workshop, wie Sie Ihr Recht auf Auskunft nutzen.

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Ruhrtriennale: „Ich habe einen künstlerischen Auftrag, keinen politischen“

Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel
Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel

Für die RuhrTriennale, die am nächsten Wochenende beginnt, sind Spielorte keine Routineangelegenheit. Das Festival verdankt seine Entstehung dem politischen Willen, den baulichen Hinterlassenschaften der Industriegeschichte eine neue Codierung nicht zuletzt durch Kultur zu geben. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Diese Konversionsstrategie hat zu einem Parcours von großen und kleinen Festspiel-Stätten quer durch die Region mit einer spezifischen Struktur geführt.

Für die RuhrTriennale waren von Anfang an Programm und Inhalt mit deren ästhetischer Inszenierung im industriekulturellen Raum verknüpft. Darin liegt jenseits aller anderen inhaltlichen Beigaben eines solchen Festivalformates sein bestimmender Markenkern.

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Der Ruhrpilot

rwe_hochRuhrgebiet: RWE reagiert mit radikalem Konzernumbau auf die Krise…Welt
NRW: Hannelore Krafts Baustellen bis 2017…RP Online
Debatte: In der Landesverratsaffäre gibt es nur Verlierer…Welt
Debatte: Brust oder Burkini…Jungle World
Debatte: „Whistleblower nicht gleich mit einer Strafe belangen“…Cicero
Ruhrgebiet: Warum Terium es Teyssen nicht nachmachen kann…Handelsblatt
Ruhrgebiet: Energiekonzern RWE baut radikal um…FAZ
Ruhrgebiet: Der „Pott“ hat seine eigene Sprache…RP Online
Bochum: Integration von Flüchtlingen und Trinkhallen-Meeting…Pottblog
Bochum: CDU-Kandidat Klaus Franz will 5000 Hausbesuche absolvieren…Der Westen
Dortmund: Gericht entscheidet heute über Straßenstrich-Verbot…Der Westen
Duisburg: In städtischen Kitas droht ein heißer Herbst…Der Westen
Essen: Parteipiraten vermissen Schlagersänger René Pascal bei Essen Original…Der Westen

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Dortmund: 55 Euro für einen Sitzplatz sind BVB-Fans zu viel – Boykottaufruf!

DSC07029 (580x435)Seit Jahren schon kämpfen Teile der Fanszene des BVB aktiv und engagiert für moderate Eintrittspreise. Doch in regelmäßigen Abständen sehen sie Ihr Bemühen torpediert, rufen daher bei einzelnen Spielen immer wieder mal zum Boykott besonders teurer Spiele auf.
Auch heute wurde mal wieder ein solcher Aufruf auf der Seite ‚kein-zwanni.de’ veröffentlicht. Dort heißt es heute:
„Wie die anwesenden Fanclubs auf der Fandelegierten-Tagung schon erfahren haben, gibt es leider mal wieder dringenden Handlungsbedarf in Bezug auf „Kein Zwanni“.
Konnten wir bei der Entwicklung der Dauerkartenpreise zuletzt den erfreulichen Trend feststellen, dass sie bei den Erstligisten zum allergrößten Teil stabil geblieben oder nur leicht gestiegen sind, bleiben Topspielzuschläge eine Dauerbaustelle.
Den Erfolg unserer Borussia in den letzten Jahren haben wir alle nicht zuletzt auch in unseren Portemonnaies zu spüren bekommen, weil viele Heimvereine mit der großen Anzahl reiselustiger BVB-Fans Kasse machen wollen. Und trotzdem machen uns die Preise, die die TSG Hoffenheim aufruft, sprachlos. Der günstigste Gästesitzplatz soll 55,00 € kosten! … Das ist eine Preisstruktur, die durch nichts zu rechtfertigen ist. …

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Manuel Neuer: Die erste Biographie über sein Leben sorgt für emotionale Diskussionen

vorschlag_final_rudi2.inddIst es nun eigentlich ‚gute‘ oder ’schlechte‘ Publicity für ein Buch, wenn derjenige dessen Leben hier dokumentiert werden soll vorab dazu schreibt: „Demnächst soll eine Biografie von mir erscheinen. Der Autor hat kein Wort mit mir gesprochen. Der Wahrheitsgehalt könnte zweifelhaft sein.“? Darüber kann man sicherlich lang und breit diskutieren. Aber genau das ist eben kurz vor der Veröffentlichung von Manuel Neuer’s erster Biographie passiert. Und schon waren auch recht emotionale Debatten über das Buch im Gange.
Völlig unabhängig von diesen Scharmützeln rund um die Veröffentlichung aus der Vorwoche, Neuer hat die entsprechenden Beiträge bei Facebook und Twitter inzwischen übrigens auch längst schon wieder gelöscht, habe ich mir das Werk von Alexander Kords am vergangenen Wochenende mal etwas näher angesehen.
Mich persönlich interessierte ohnehin vielmehr der konkrete sportliche Werdegang des Keepers, weniger die Abarbeitung seines Privat- und/oder ‚Liebeslebens‘, welches in dem neu vorgelegten Buch allerdings eben auch relativ ausführlich aufgegriffen wird, vermutlich auch irgendwie zu dieser Skepsis bei Neuer selber geführt haben dürfte.
Doch immerhin: Als derzeit weltbester Torwart kann der gebürtige Gelsenkirchener bekanntlich schon eine sehr beachtliche Trophäensammlung vorweisen. Neben dem Triple 2013 mit dem FC Bayern München und dem WM-Titel 2014 stand Neuer ja bekanntlich auch beim bislang letzten Titelgewinn seines Heimatvereins FC Schalke 04, beim DFB-Pokalsieg 2011, zwischen den Pfosten. Da kann man sich schon einmal etwas näher mit diesem Sportler beschäftigen.

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„Deutschland tut so, als ob der Islamische Staat nicht sein Problem sei“

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Gut 6000 Demonstranten forderten auf eine Demonstration in Köln am Samstag das Ende der Angriffe der türkischen Armee auf kurdische Stellungen im Irak und Syrien. Mehrere Redner forderten ein Ende des PKK-Verbots in Deutschland und mehr Engagement der Bundesregierung beim Kampf gegen den Islamischen Staat.

Sie kamen aus ganz Deutschland, um in Köln zu protestieren. Gegen die Türkei, die ihrer Ansicht nach statt den Islamischen Staat die kurdische Truppen bekämpf und gegen eine deutsche Bundesregierung, die sich nicht klar gegen die Politik Erdogans ausspricht. Ein Großteil Demonstranten waren Kurden, Jesiden, Assyrer und Araber. Einig waren sie sich in der Ablehnung des Islamischen Staates und der Unterstützung der in Deutschland als Terrororganisation verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Viele Ordner trugen die Uniform der Peschmerga, der kurdischen Partisanen. Auf vielen Fahnen war das Bild von Abdullah Öcalan, dem seit 1999 inhaftiertem Führer der PKK, zu sehen.

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Der Ruhrpilot

NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto:  Birgitta Petershagen
NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans Foto: Birgitta Petershagen

NRW: Land will wieder als Zahlerland gelten…Welt
NRW: 
Norbert Röttgen kritisiert Angriffe der Türkei auf Kurden…Der Westen
NRW: Erste Abfuhr fürs Land bei Notaufnahmen absehbar…WZ
Debatte: Range räumte mit einem Märchen auf…Welt
Debatte: Gegen die Islamophobie-Industrie…Novo Argumente
Debatte: Ausgelaugte Gewerkschaft…taz
Debatte: Niemand hat Lager gesagt!…Jungle World
Debatte: Die Zinswende kommt…FAZ
Ruhrgebiet: „Das Subproletariat hat eine immense Kraft“…Welt
Bochum: Protestaktion in der Innenstadt ruft heftige Reaktionen hervor…Der Westen
Dortmund: Rewe sucht neuen Standort fürs Frischelager…Der Westen
Duisburg: MSV erhielt Hinweis auf Assauer-Transparent…Der Westen
Essen: Stadt will bei Verkehrssicherung den Einzelfall betrachten…Der Westen

Leonardo da Vinci-Ausstellung im Kortumhaus Bochum

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Seit dem 24. Juli 2015 gastiert die Wanderausstellung „Leonardo da Vinci – EXPLORING ARTS & SCIENCE“ im Kortumhaus Bochum.

Nach Bremen, Berlin und Hamburg ist dies die vierte Station der Ausstellung, die das Leben und Schaffen Leonardo da Vincis beeindruckend rekonstruiert.

Gezeigt und erläutert werden seine naturwissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse, seine technischen Erfindungen von visionärer Tragweite, literarische und wissenschaftliche Schriften, architektonische und urbanistische Planungen, sowie seine Zeichnungen und Gemälde.

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Technische Exponate sind in großen Teilen interaktiv aufgebaut sein, um die Besucher zum Mitmachen, Erfahren und Verstehen einzuladen. Somit bilden Leonardos Erfindungen und Maschinen die Höhepunkte der Ausstelltung. Auf Grundlage seiner Skizzen wurden sie eigens für diesen Anlass in Italien und Deutschland von führenden Werkstätten gebaut. Die funktionsfähigen Modelle erlauben das unmittelbare Verstehen der technisch oft komplexen Apparate. Sie sind daher geeignet, auch jüngere Besucher für die Errungenschaften Leonardos zu begeistern.

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Die Ausstellung ist sowohl chronologisch als auch thematisch gegliedert und verdeutlicht immer wieder sein herausragendes Talent, das sowohl die Malerei, Bildhauerei und Architektur als auch die Naturwissenschaften und das Ingenieurswesen umfaßt und in einzigartigen Meisterwerken gipfelt, darunter die Mona Lisa, das berühmteste Gemälde der Welt.

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Präsentiert wird die Ausstellung von der Leonardo Ausstellungs- und Produktions GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Bochum Marketing GmbH und dem Kortumhaus Bochum.

Leonardo da Vinci – EXPLORING ARTS & SCIENCE

Termin: 24. Juli 2015 bis 17. Januar 2016

Ort: Kortumhaus, Bochum Innenstadt, Harmoniestraße 1, 3. OG

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr

Weitere Infos (Eintrittspreise etc.): www.davinciausstellung.de