Das Dortmunder Musik- und Kunstkollektiv All The Time, das seit nunmehr drei Jahren meist unkommerzielle Veranstaltungen zwischen elektronischer Musik und Kunst organisiert und zuletzt durch Kooperationen mit dem Dortmunder Schauspiel auf sich aufmerksam machte, veranstaltet nun erstmals eine Party außerhalb der BVB-Metropole. Und dann sogleich zwei Wochenenden in Folge. Grund hierfür sind wohl vor allem die restriktiven ordnungspolitischen Vorschriften der Dortmunder Stadtverwaltung, die der positiven Entwicklung einer alternativen Club- und Kulturszene seit Jahren im Weg stehen.
Vor etwas mehr als einem Jahr war der Kolumbianer und Wahlberliner David Delgado schon einmal bei All The Time zu Gast. An einem Sommerwochenende wurde eine leistungsstarke Soundanlage und drei Generatoren auf eine freie Wiese an den Kanal getragen, weit draußen in Holthausen. Die Bildzeitung verkündete den „Sahara Sommer“, und es war wohl auch dem guten Wetter geschuldet, dass über 100 Menschen sich auf den weiten Weg machten, um bei warmen Getränken zu elektronischer Musik zu tanzen.


OB: Sierau besteht auf Amtszeit bis 2016…
Der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordneter hat sich in einer Erklärung gegen eine große Koalition von SPD und CDU ausgesprochen. Unter anderem stört ihn die Grenzen für Erneuerbare Energie, das Fehlen der Begrenzung von Managergehältern und die fehlende Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.
Am morgigen Samstag findet in Bochum eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „Rassismus tötet“ statt. Anlass ist die Einführung des neuen EU-Programms „Eurosur“ am 1. Dezember. Die Organisatoren der Demonstration wollen die Einführung von Eurosur nutzen, darauf hinzuweisen, dass die Europäische Union ihre Abschottungspolitik weiterhin ausbaut. Das neue Programm Eurosur soll mit Hilfe verschiedener Hightech-Systeme das Mittelmeer noch lückenloser überwachen. Pia Müller, Pressesprecherin des Bündnisses, erklärt: „Seit dem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa am 3. Oktober ist die europäische Abschottungspolitik gegenüber Geflüchteten im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Wir wollen daher die Demonstration am 30. November nutzen, um ein deutliches Zeichen gegen verschiedene Formen von Rassismus zu setzen.“
Heute erscheint die Dezemberausgabe des Straßenmagazins „bodo“ in neuer Aufmachung: umfangreicher, handlicher, auf besserem Papier und mit einer von „Trainspotting“-Autor Irvine Welsh exklusiv für die sozialen Straßenmagazine verfassten Weihnachtsgeschichte.