Bescheuert im Netz

eim1Es ist eigentlich zu albern, um es ernst zu nehmen. Also machen wir uns ein wenig lustig über einen „Journalisten“ der versucht, die Nachfolge der erzkatholischen Hetz-Seite kreuz.net anzutreten.

Schauen wir zu Beginn auf die Person hinter der Website „Eltern-im-Netz“, um die es hier gehen soll. Der Urheber der Realsatire heißt angeblich Frank Torthoff. Er war in der Vergangenheit mal aufgefallen mit dümmlichen Interventionen in die Killerspiel-Debatte. Über den Autoren heißt es (wahrscheinlich geschrieben von ihm selber):

Journalist, Pädagoge, Medienexperte – wenn es ums Thema Killerspiele geht, hat Frank Torthoff viele Berufungen. Seit 2009 versucht der mediale Tausendsassa als Chefredakteur Eltern zu zeigen, wie gefährlich Killer-Games wirklich sind. Wie gut investigativen Recherchen im Mörder-Milieu ankommen, zeigt sich nicht zuletzt an den vielen Leserbriefen und Dankesschreiben, die Eltern im Netz täglich erreichen. In seiner Freizeit blitzt er gerne rücksichtslose Rambo-Raser und kontrolliert die Ausweise der Jugendlichen in seinem Lieblingspark. Zurzeit schreibt Frank Torthoff an seiner Autobiografie ‚MEIN KAMPF (gegen die Killerspiele)‘, die demnächst erscheint.

Unserem Frank deutscht es also zu den Ohren raus. Zum Einstieg in die fabelhafte Welt Torthoffs werfen wir zunächst einen Blick

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Erinnerungen an das ‚World Trade Center‘ in New York

New York 1999 3Am morgigen 11. September jährt er sich bereits zum 12. Mal, der Jahrestags der Anschläge auf das ‚World Trade Center‘ in New York, im Jahre 2001. Ein bedrückender Tag und Anlass für mich ganz persönlich regelmäßig an einen Ort zurückzudenken, wo ich mich so wohl gefühlt habe wie bisher an nur ganz wenigen Orten, die ich in meinem Leben bisher für mich persönlich entdecken und erleben durfte.

Ich möchte daher hier heute einmal kurz die Gelegenheit nutzen, von meinen Eindrücken aus dem September 1999 zu berichten, meiner ersten USA-Reise, welche mich nach New York City führte, wo ich einen alten Schulfreund in Hoboken (New Jersey) besuchte, der seinerzeit dort arbeitete, und wo ich mich in New York und speziell auch das ‚WTC‘ verliebt habe. Eine Tatsache, die den Verlust der Zwillingstürme und auch die Anschläge selber für mich damals besonders schmerzlich machte, und auch bis in die Gegenwart noch immer macht.

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David Schraven liest in Bottrop

schraven_swZehn Jahre Krieg in Afghanistan haben nicht nur die deutsche Außenpolitik verändert, sondern auch die Bundeswehr. Aus einer Freiwilligenarmee wurde eine professionell agierende Eingreiftruppe aus Berufssoldaten, die weltweit einsatzbereit ist.

Der Journalist  und Mitbegründer dieses Blogs David Schraven hat Hunderte von Dokumenten analysiert und Dutzende Interviews mit aktiven und ehemaligen Soldaten geführt, um ein Bild davon zu bekommen, was wirklich in Afghanistan vor sich geht und welche Rolle die Bundeswehr dabei spielt. Vincent Burmeister hat diese Recherchen in Bilder umgesetzt, die dem Leser all das näher bringen, wovon keine Fotos existieren.
David schreibt in seinem Nachwort zu seiner grafischen Reportage „Kriegszeiten“: „Wenn wir die Nebel der falschen Worte durchstoßen haben, wenn wir begreifen, dass der Krieg in Afghanistan tatsächlich ein Krieg mit Opfern ist, dann müssen wir uns fragen, ob der Auftrag an die deutschen Soldaten dort sinnvoll ist. (…) Ich war zuletzt vor einem Jahr in Afghanistan. Dieser Comic soll dabei helfen, die Wahrheit zu sehen. Der Krieg in Afghanistan ist verloren.“

David Schraven und Vincent Burmeister präsentieren: „Kriegszeiten“ – Ein Reportage-Comic über Soldaten, Politiker und Opfer in Afghanistan. Mittwoch, 11. September 2013, 20 Uhr Passmanns Kulturkneipe, Kirchhellener Straße 57, 46236 Bottrop Eintritt: 5 € (Vorverkauf & Abendkasse)

 

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Der Ruhrpilot

stadtbahn_dortmundRuhrgebiet: VRR will alle Züge mit Kameras ausstatten…Welt

NRW: Erste Kabinettssitzung nach der Pause…Bild

Ruhrtriennale: Krieg im Eigenheim – Rimini Protokoll…Revierpassagen

Ruhrgebiet II: Opel-Betriebsrat fordert Ersatzarbeitsplätze…Ruhr Nachrichten

Ruhrgebiet III: Streit über Semesterticket-Preis…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Opfer hatte nach Nazi-Überfall Stiefelabdrücke im Gesicht…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Prüfer stellen 1250 Mängel in Mercatorhalle fest…Der Westen

Duisburg II: Rat folgt Einwohnerantrag zur Rettung des Kombibads Homberg…Der Westen

Essen: Was Essen bei der Mobilität zur „Stadt der Zukunft“ fehlt…Der Westen

Debatte: Wird die Jugend immer schlimmer?…Publikative

TV:  Mittwoch startet “Bates Motel”…Pottblog 

Frühstück

hirschq_logoHirsch-Q-Prozess: Opfer hatte nach Nazi-Überfall Stiefelabdrücke im Gesicht…Ruhr Nachrichten

Wohnen: So teuer ist wohnen in Dortmund…Ruhr Nachrichten

Wohnen II: Viele Single-Haushalte…Radio 91.2

Dojaku: So schrill ist Dortmunds größter Anime- und Manga-Treff…Ruhr Nachrichten

BVB: „Ich würde niemals Jürgen Klopp entlassen. Niemals. Nie“…Spiegel

BVB II: Landet Hummels jetzt auch bei Klopp auf der Bank?…Bild

BVB III: Kevin Großkreutz über seine Rolle im BVB-Team…Ruhr Nachrichten

BVB IV: Lewandowski reist von Nationalmannschaft ab…Sportal

Serie: Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium? Teil 12: Schleswig-Holstein

Wappen von Schleswig-Holstein  (Quelle: Wikipedia)
Wappen von Schleswig-Holstein
(Quelle: Wikipedia)

Montag. Serientag. Letzte Woche war das Ergebnis in Bremen ja eher mau. Irgendwie hatten die Nordlichter nicht verstanden, worum es in unserer Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?“ geht. Dabei ist es ganz einfach: wir wollen schädlicher Unwissenschaftlichkeit im Namen der Gesundheit keinen Raum geben.

Was genau dabei eine gute Studie ausmacht, wurde unlängst an anderer Stelle gezeigt und wieso Demokratie und Unwissenschaftlichkeit nicht zusammen passen, hat im aktuellen Skeptoskop-Podcast Dr. Florian Aigner erklärt – reinhören lohnt sich.

Zurück aber zu unserer Serie.

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(Update) TAZ: 16 dämliche Fragen an Rösler

Foto: FDP Niedersachsen
Foto: FDP Niedersachsen

Die Taz von morgen sorgt schon heute für Empörung. Darin wird die Zeitung Fragen veröffentlichen, die sie FDP-Chef Phillip Rösler gestellt hat. Die Fragen sind eine unglaubliche Entgleisung, die Amadeu-Antonio-Stiftung spricht von „Alltagsrassismus“.

Teil einer Serie, bei der die Taz mit Spitzenpolitikern über „bestimmte Themen“ spricht, sollte es werden. Doch die FDP gab das Interview am Ende nicht frei. Grund genug für Chefredakteurin Ines Pohl, sich zu empören: “Das ist ein grober Bruch der gängigen Spielregeln”, wird sie im Hausblog zitiert.

Doch der eigentliche Skandal ist nicht, dass die Interview-Fragen nun ohne Antworten abgedruckt werden. Es sind die stumpfen Fragen, die immer wieder auf Röslers vermeintliches Andersaussehen abzielen. Die Fragen lauten unter anderem:

Herr Rösler, welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, dass andere Probleme mit Ihrem asiatischen Aussehen haben?“

Sie bekommen immer wieder Hassmails. Weil Sie FDP-Chef sind? Oder weil man Ihnen Ihre nichtdeutschen Wurzeln ansieht?

Warum werden Sie gehasst?

In Niedersachsen, wo Sie herkommen, wurden Sie häufig als “der Chinese” bezeichnet. Ist das aus Ihrer Sicht Ausdruck von Hass oder Ressentiment?

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Warum ich Die Linke wähle

Endlich sagt's mal eine.
Endlich sagt’s mal eine.

Die Linkspartei macht so ziemlich alles was ich scheiße finde. Ein Versuch zu erklären, warum ich sie trotzdem wähle.

Für die Linkspartei, oder besser gegen sie, habe ich auf diesem Blog schon Unmengen virtueller Tinte verschleudert. Man kann theoretisch jede Woche über neue Entgleisungen der Partei berichten. Die üblichen Verdächtigen sind schnell ausgemacht. Namen wie Dagdelen, Höger, Groth, Paech oder Gehrcke treiben mir Schauer über den Rücken. Wenn ihr Name über einer Pressemitteilung steht, kann man davon ausgehen, dass grober Mumpitz im Anmarsch ist.

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‚Campact‘ übergibt am Donnerstag 15.000 Unterschriften gegen ‚Datteln 4‘ an Umweltminister Johannes Remmel

Die E.On-Kraftwerksbaustelle 'Datteln 4' im Frühsommer 2011. Foto Robin Patzwaldt
Die E.On-Kraftwerksbaustelle ‚Datteln 4‘ im Frühsommer 2011. Foto Robin Patzwaldt

Vor einigen Wochen haben auch wir hier bei den Ruhrbaronen kurz auf eine Unterschriftenkampagne hingewiesen, in der Bürger von ‚Campact‘ aufgerufen wurden ihren Unmut über eine mögliche, nachträgliche Genehmigung des umstrittenen Kohlekraftwerksbaus in Datteln (Kreis Recklinghausen) durch die Politik zu äußern und sich einer elektronischen Unterschriftenliste im Netz anzuschließen.

Nun liegt das Ergebnis vor: Immerhin 15.000 Unterschriften kamen lt. Veranstalter dabei insgesamt zusammen. Diese sollen nun am kommenden Donnerstag in Düsseldorf dem Umweltminister von NRW, Johannes Remmel (Grüne), übergeben werden, nachdem es Regierungschefin Hannelore Kraft und Wirtschaftsminister Duin offenbar abgelehnt hatten, die Unterschriften entgegenzunehmen.

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