Fußball: Bundestrainer Joachim Löw hat halt seine speziellen Lieblinge

Ist Mats Hummels der 'Verlierer' des 3:0-Sieges gegen Österreich? Foto: BVB
Ist Mats Hummels der ‚Verlierer‘ des 3:0-Sieges der DFB-Auswahl gegen Österreich? Foto: BVB

Wie man am Wochenende (beim Länderspiel in München) am Beispiel von Mats Hummels wieder einmal erleben durfte/musste, hat Nationaltrainer Joachim Löw offenkundig sehr unterschiedliche Kriterien mit denen er ‚seine‘ Spieler beurteilt. Entweder man ist ein ‚Liebling‘ des Coaches, dann hat man viel und früh großen Kredit, oder man gehört nicht zu den persönlichen Lieblingsspielern des Trainerteams, dann hat man es entsprechend schwerer in der Auswahlmannschaft.

BVB-Verteidiger Mats Hummels durfte dies nun zuletzt am eigenen Leibe erleben. Nach einem schwachen Spiel gegen Paraguay, beim 3:3 in Kaiserslautern, zuletzt, saß der Borusse in München, beim 3:0 gegen Österreich, die kompletten 90 Minuten nur auf der Bank und wurde auch nach dem Spiel von weiten Teilen der Medien zum eigentlichen Verlierer der Begegnung erklärt. Eben weil es ohne ihn kein Gegentor für Deutschland gab. Offenbar sind seine Konkurrenten Per Mertesacker und Jerome Boateng im Team nun zunächst einmal gesetzt. Wie man allerdings nach nur einem Spiel ‚zu Null‘ da überhaupt irgendwelche Schlüsse von dauerhaftem Bestand ziehen können will, das erscheint mir doch ziemlich zweifelhaft.

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Studenten gegen höhere Preise für das Semesterticket

stadtbahn_dortmundDer Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) plant eine Erhöhung der Preise für das Semesterticket.

Für 106,62 Euro fahren Studenten zur Zeit ein Semester lang durch Ruhrgebiet. Der VRR plant nun die Erhöhung der Preise um sechs Euro – schließt aber weitere Preiserhöhungen nicht aus.  Als Vergleich führt der VRR die Preise für Monatskarten von Auszubildenden heran – sie zahlen bis zu 145,55 Euro im Monat um Busse und Bahnen nutzen zu können. Allerdings war das Semesterticket bei seiner Einführung deutlich preiswerter: 1992 kostete es 84 Euro für das Semester. Dazu kommt: Alle Studenten zahlen für das Ticket, egal ob sie es nutzen oder nicht. Der AStA der Uni Duisburg-Essen plant nun Proteste gegen die Preiserhöhung.

AStA-Referent Daniel Lucas: „Der VRR hat als Anstalt öffentlichen Rechts eine soziale Aufgabe. Anstatt Preiserhöhungsforderungen zu stellen sollten sich Azubis, Schüler, Eltern und Bezieher von Sozialleistungen dem Protest anschließen und sich für faire Ticketpreise im VRR-Bereich einsetzen!“

 

 

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Der Ruhrpilot

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[Doris Klit & Blasorchester auf dem Bochumer Musiksommer]

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Eigentlich wollte ich Freitagabend nach Dortmund fahren….zu den Prinzen in die Pauluskirche. Auf dem Weg dorthin kam mir aber zu Ohren, dass  Doris Klit & Blasorchester im Rahmen des Bochumer Musiksommers am Mandragora ein Konzert geben sollten. Da ich es bis dato noch nicht geschafft hatte, einen ihrer Auftritte einmal live zu erleben und Fotos zu machen, ergriff ich die günstige Gelegenheit und änderte meine Pläne für den Abend.

Pünktlich erreichte ich die Bühne am Kap, und zu meiner Freude war auch Linda Bocholt von den Tengos mit von der Partie.

Doris Klit & Blasorchester sind eine Bochumer Coverband, die sich quer durch die gesamte Rockgeschichte spielen..alles frei nach ihrem Motto : „God gave Rock ’n‘ Roll to you!“ In regelmäßigen Abständen treten sie – in unterschiedlicher, aber immer zahlreicher Besetzung – im Intershop auf und sind aus der Bochumer Musikszene nicht mehr wegzudenken.

Und hier sind die Fotos von einem wunderschönen Musiksommerabend:

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Dortmund: SS-Siggi will in den Rat

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC
Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, ist der Spitzenkandidat der Partei Die Rechte für die Kommunalwahl in Dortmund im kommenden Jahr.

Ob FAP, Borussenfront, Nationaler Widerstand Dortmund oder jetzt Die Rechte: Siegfried Borchardt dürfte zu den bekanntesten Nazis Dortmunds gehören. Den unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung vorbestraften Rechtsradikalen zieht es nun in den Rat der Stadt. Borchardt ist Spitzenkandidat der Partei „Die Rechte“ bei der  Kommunalwahl 2014 in Dortmund. Und da es keine Fünf-Prozent-Hürde mehr gibt, stehen die Chancen für Borchardt ein Mandat inklusive der damit verbundenen Aufwandsentschädigung zu erhalten, nicht schlecht. Die Rechte tritt mit einer zehnköpfigen Liste an und hat nach eigenen Angaben Kandidaten für alle Wahlbezirke. Ob sie auch wirklich antreten kann hängt davon ab, ob es ihr gelingt ausreichend Unterstützungsunterschriften zu sammeln.

Im Moment ist die NPD die einzige Nazi-Partei im Dortmunder Rat. Sie hat  dort  zwei Sitze. Die NPD liegt im Dauerstreit mit Die Rechte.

Ein Nazi-Problem und das Versagen der Politik

nazi_demo20130907In Dortmund sind gestern knapp 50 Nazis für die Unterstützung des syrischen Diktators Bashar Al-Assad auf die Straße gegangen. Dies allein sollte eigentlich keine Meldung Wert sein, denn Demonstrationen von einzelnen Spinnern für völlig abstruse Themen müssen nicht medial ausgebreitet werden. Pikant wird die Angelegenheit allerdings dadurch, dass die 50 Neonazis den „1. Rechten Antikriegstag“ begangen haben.

Wir erinnern uns, im Jahr 2005 begannen die Dortmunder Neonazis, mit Demonstrationen zum traditionellen Antikriegstag. Damals konnten zunächst nur 200-250 Rechte mobilisiert werden. Über die Jahre hinweg entwickelte sich die Demonstration jedoch zu einem Kristallisationspunkt von neonazistischen Gruppen aus ganz Deutschland und Europa und mit mehr als 1.000 Teilnehmer. Im Jahr 2012 wurde das rechte Spektakel vorläufig beendet. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger verbot die Dortmunder Kameradschaft, und im selben Zug wurde auch der „Nationale Antikriegstag“ als sinnstiftende Veranstaltung des „Nationalen Widerstands Dortmund“ verboten.

Viele aktive Antifaschisten aus Dortmund atmeten in Folge der Verbote erst einmal auf. Ihr jahrelanger Kampf für die Anerkennung des Naziproblems der Ruhrgebietsmetropole schien auch in der Politik des Landes NRW angekommen zu sein, und diese begann, Maßnahmen gegen die Nazis zu ergreifen. Das Aufatmen bei den Antifaschisten hielt allerdings nur kurz an. Nach einigen Wochen begannen die Neonazis sich neu, in der erst im Mai 2012 gegründeten Partei „Die Rechte“, zu

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